Friedrich Christian Carl von Bodelschwingh

Friedrich Christian Carl von Bodelschwingh​ - ein Biographien Referat

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Friedrich Christian Carl von Bodelschwingh

Friedrich Christian Carl von Bodelschwingh



Friedrich Christian Carl von Bodelschwingh wurde 1831 am 06.03. in Tecklenburg bei Osnabrück geboren. Er war ein Geistlich des evangelischen Glaubens.
Nach einem Semesterstudium der Botanik erlernte Bodelschwingh die Landwirtschaft auf praktischer und theoretischer Basis, und zwar im Alter von achtzehn bis zwanzig Jahre.
Mit einundzwanzig Jahren übernahm er dann eine Verwaltungsstelle auf dem Gut Grämenz im Hinterpommern. Aus einer Lebenskrise heraus kam nun im Sommer 1854 der Entschluss, ein Missionar zu werden. So besuchte Bodelschwingh das Missionshaus in Basel. Der Direktor dieses Missionshauses jedoch verwies ihn an die Universität. So studierte Bodelschwingh nun in Basel, Berlin und Erlangen evangelische Theologie. Im Alter von achtundzwanzig Jahren ging er dann an die deutsche Gemeinde in Paris. Vier Jahre später wurde Bodelschwingh Pfarrer. Mit einundvierzig Jahren wurde er Leiter bzw. Vorsteher der Kranken-, Heil-, Pflege- und Fürsorgeanstalt für Anfallskranke (Epileptiker) und milieugeschädigte Jugendliche, die 1867 gegründet wurde, und des Diakonissenmutterhauses in Bethel bei Bielefeld. Unter Bodelschwinghs Leitung wurde jene unter anderem um eine Theologie-Schule erweitert und zu dem größten Hilfswerk der deutschen Inneren Mission. Dies alles gilt auch als sein Lebenswerk, das er sich hier erbaut hatte.
In einem Tagebuch hält er unter anderem fest, wie er sich bei seiner ersten Begegnung mit einem Kranken gefühlt hat, was ich nachfolgend zitieren möchte:
Als Kandidat „mit der blauen Schürze“ wurde ich nach Neu-Ebenezer versetzt und betrat zum ersten Mal in einem Leben um 6.00 Uhr morgens die Station .sieben. Ein Stationsbruder schlug die Decke vom ersten Bett an der Tür zurück und sagte: „Sie können gleich damit anfangen, unseren Friz zu baden!“ Was ich sah, hätte mich fasst hinaus gejagt; ein verblödeter zwanzig Jahre junger Mann, ein wundgelegenes Bündel von haut und Knochen, dessen Knie andauernd im Krampf bis an die Achselhöhle gezogen waren, wo sie mit Watte gegen weiteres Untreiben umwickelt waren, ohne Fähigkeit, ein Fort zu sprechen,, der gefüttert und vom Kot gereinigt werden mul3te – er lag in einem Torfbett, das eins für diese unsauberen Kranken erfunden wurde. Kurz: Ich sah zum ersten Mal in meinem Leben diesen Nullpunkt menschlicher Existenz.
Als ich dieses Bündel nackt in die arme gelegt bekam, um es im Badezimmer zu baden, hätte ich es beinahe auf die Erde geworfen. Als nach einer viertel Stunde das Unwesen gewickelt und verbunden unter der Decke lag, dacht ich: Hier bleibst du keinen Tag! … Dann aber geschah es, dass dieses schreckliche Bündel sich bewegte und einen Arm in die Höhe streckte. Erschrocken sah ich mich nach dem Bruder um: „Was gibt es jetzt?“ Der Bruder hatte meinen Umgang mit den Kränksten der Station, vielleicht von ganz Bethel, nur still beobachtet und nichts gesagt, weil er dachte, ich müsste am besten allein den Weg zu den kranken Jungen finden. Aber jetzt musste er doch nachhelfen. Noch heute höre ich den Ton in seiner Stimme, in dem sich Mitleid mit mir und Erstaunen über soviel Unverstand eines akademisch gebildeten Theologen verbanden. „Herr Kandidat, merken sie es noch nicht, Fritz will Ihnen danken.“, aber ich, ich hatte diesen Fritz gar nicht für einen Menschen gehalten. Wie muss der Kranke darunter gelitten haben, mir abspüren zu müssen, dass ich ihn überhaupt nicht als Mensch, sondern als einen ekligen Gegenstand betrachtete. Aber er ließ mich das nicht entgelten, sondern suchte mir meine Not mit dieser ersten Begegnung mit dieser seiner Menschenrülne zu′ nehmen, indem er mir dankte. Er, der Kranke und Blöde, war gemeinschaftsfähig. Ich, der Gesunde, war es nicht, sondern musste es durch ihn werden. Wir sind schnell gute Freunde geworden.
Die Eigenart Bodelschwinghs, jedem kranken Menschen seine Krankheit als seinen Bereich der eigensten Verantwortung zu zeigen und ihn die in ihm vorhandenen guten Möglichkeiten als persönlichen Auftrag Gottes erkennen zu lassen, hob die Kranken zum Bewusstsein vollen Menschentums empor. Unlöslich verbunden mit diesen ja – Wert jeden menschlichen Lebens – war die volle Eingliederung in die Zionsgemeinde, in die gemeindemäßig verwirklichte Gleichheit aller Menschen vor Gott. Die Not jedes einzelnen fügte sich bei Bodelschwingh sofort in größere Zusammenhänge ein und um allen helfen zu können, bekam Bodelschwingh reichlich Gaben, um die er in aller Welt gebeten hatte.
Die oben schon genannte Theologie-Schule, mit der Bodelschwingh die von ihm geleitete Anstalt erweiterte, war sein Lieblingsgedanke, den er 1905 verwirklichte, und die als eine innere und äußere Ergänzung der Fakultäten gedacht war.
Bodelschwingh gründete auch Arbeitslosenkolonien unter anderen bei Berlin, die ihm auch bei der Resozialisierung der „Brüder von der Landstraße“. Im Jahre 1906 kam es jedoch dazu, dass Bodelschwingh den Zusammenbruch der von ihm gegründeten Arbeitslosenkolonie „Hoffnungstal“, aufgrund schlechter Kollektorenarbeit, bekannt geben musste. Das Werk wuchs: zu den eigentlichen Häusern für Kranke gehörten die Hauptwerksbetriebe, aber auch neue Arbeitszweige.
während seiner Tätigkeit im Landtag von 1903 bis 1908 bekam er noch das Wanderarbeitsgesetz durch.
Der evangelische Geistliche starb nun am 02.04.1910 im Alter von neunundsiebzig Jahren in Bethel bei Bielefeld. Seine 1872 gegründete Wohlfahrts- und Missionsanstalt in Bethel übernahm sein Sohn (Friedrich von Bodelschwingh, *14.08.1877 in Bethel, +04.01.1946 ebenfalls in Bethel), der die Anstalten seines Vaters auch noch erweiterte.
Friedrich Christian Carl von Bodelschwingh gehört zu den wahrhaft großen Gestalten der evangelischen Kirche. Sein Lebenswerk, von einem tiefen Glauben an Gottes wirkende Gnade getragen, war ganz auf die Hilfe an Menschen ausgerichtet.

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