Brecht und die Frauen

Brecht und die Frauen​ - ein Biographien Referat

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Brecht und die Frauen

Brecht und die Frauen
Autor: Jens Smetten





Gliederung
– Frauen um Brecht ( nach kurzer Einleitung )
– Brechts Liebeslyrik
– aktuelle Bezüge
– Quellen

Einleitung


_ Brecht – Liebling der Frauen und lebensverschlingender Baal ?
_ Baal : erstes Stück Brechts ( Erstfassung 1918 ); Brecht konstruiert eine Figur, die erinnert, was auf dem Wege der Menschwerdung der Mensch verloren hat –
_ Zu der Zeit war das Stück eine riesige Provokation da Baal den Widerwilleb gegen die Welt – und Lebenshaltung der damaligen Gesellschaft ausdrückt ( diese legt auf Pflichterfüllung großen Wert
_ Baal ist Varietespieler, Liebhaber einer Millionärin, Zuchthäusler, Zuhälter und Mörder zugleich aber vor allem feinfühliger Lyriker
_ in diesem Widerspruch sucht Baal mit bedenkenloser Ichsucht nach der entgültigen Erfüllung und nach Glück

Frauen um Brecht


Die Augsburger Jugendjahre : sein Freund Lion Feuchtwanger schrieb über Brechts Augsburger Jahre : ,,Brecht fraß viel leben“

_ er selber zitierte gern den Nietzsche Spruch: ,,Wenn du zum Weibe gehst, vergiß die Peitsche nicht“
_ später in seinem Tagebuch entrutscht ihm der Satz: ,,Für einen starken Gedanken würde ich jedes Weib opfern“ doch er fügte noch hinzu ,,beinahe jedes Weib“

Marie Rose Aman:
(lasse Zitat 1 vorlesen )


_ sie sahen sich mehrere male rein zufällig
_ er holte sie nun auch regelmäßig vom Englisch Unterricht ab
_ doch sie bekam oft Vorhaltungen von den Schwestern und später auch von ihren Eltern
_ aber Eugen erklärte ,ihm sei es ernst mit dem jungen Mädchen und er wolle sie heiraten
_ (Zitat 2 vorlesen lassen)
_ später sagt Brecht auch das er ihr zwar nur noch einen Hut jährlich genehmigen könne,aber sie dafür im Laufe der Zeit mit 7 Kindern überraschen wolle.
_ er widmete ihr ein Gedicht ,,Erinnerung an die Marie A.“
_ (lese Gedicht vor )
_ kein Gedicht wurde wohl häufiger gedeutet und interpretiert als dieses
_ ein Liebhaber meldet sich hier zu Wort
_ Es ist weder ein Monolog mit sich selbst noch ein Dialog mit der Geliebten
_ in der zweiten Strophe wendet sich der Mann an einen Gesprächspartner ,,Und fragst du mich….“ es könnte ein Freund sein mit dem er spricht
_ nicht nur die Form sondern auch der Inhalt des Gedichtes ist ungewöhnlich ein merkwürdiger Abstand Zwischen den Liebenden ist zu spüren , ein Abstand der offensichtlich schon zur Zeit der Erlebnisse da war. All zu schnell schiebt sich eine Wolke vor das Gesicht der Geliebten
_ Die Wolke ist in Brechts Jugendlyrik ein Grundelement das uns später wiederbegegnen wird — als Symbol für Vergänglichkeit und Vergessen


–>Marie sucht sich einen anderen Mann und sagt in einem Interview das sie sich die Wolkenromantik Bertold Brechts nicht leisten könne außerdem berichtet sie : ,,und in der Tat bin ich immer noch heil froh , daß nicht ich sondern meine Turnfreundin Paula Banholzer das uneheliche Kind von Eugen B. bekommen hat.“ Nach zweieinhalb Jahren Tändelein war sie bereit , Brecht zumindest teilweise an sie abzutreten: Zitat ,,Paula willst du mit tun ?“… ,,Ich habe Angst vor Ihm.“


_ zwar war Brecht in ihren Augen ein ,,idealer Mensch“ und sehr anständig, aber zu gleich fürchtete sie doch seine Leidenschaftlichkeit und versagte sich ihm schließlich endgültig
_ die abgeklärte Weisheit v Brecht,die aus der ,,Erinnerung an die Marie A.“zu klingen scheint, war in Wirklichkeit konstruiert. Sie war eine Selbsttherapeutische Maßnahme (ein häufiger Wesenszug von Dichtern), ein Versuch aus der aussichtslosen Beziehung zu Marie endlich herauszufinden.
_ Sie, die Wolke wird bleiben , das Gesicht verschwindet
_ in Beziehung zu Helene Weigel schafft Brecht eine neue Form d Individualisierung: durch die Beschreibung ihrer gesellschaftlichen Funktion in d Welt — Genuß beim Leser entsteht durch die ausgedrückte Wertschätzung zw Mann u Frau

Paula Banholzer:


§ zwar ist Marie Rose Aman diejenige der Brecht mit der ,, Erinnerung an die Marie A“ eines der schönsten und sicher das bekannteste seiner Gedichte gewidmet hat , doch war sie nur die Vorgängerin Paula Banholzers, seiner einzigen wahren Jugendliebe ,,Bi“.
§ der Name Bi ,wie er sie zärtlich nannte kommt von Bittersweet oder Bittersüß. Den Ursprung findet man bei Nietzsche, der Zarathustra sagen läßt : ,,Allzusüße Früchte-die mag der Krieger nicht . Darum mag er das Weib ;bitter ist auch noch das süßeste Weib“
§ sie war Tochter eines angesehenen und wohlhabenden Augsburger Arztes
§ Brecht umwarb sie hartnäckig, obwohl er zu dieser Zeit rein äußerlich nicht dem Idealbild eines Mannes entsprach den sie sich vorstellte, willigte sie doch in die Verbindung ein
§ sie erlag schließlich der Faszination , die sein überlegener Intellekt und sein unerschütterliches Selbstbewußtsein auf sie ausübte
§ Doch schon bald offenbarte sich ein Charakterzug Brechts , der sein Verhältnis zu Frauen bis zum Schluß entscheidend prägte : obwohl er ständig neue Bekanntschaften anknüpfte ,war er nicht bereit oder in der Lage , alte abzuschließen , so das sich um ihn ein immer dichteres Beziehungsgeflecht wob,daß ihm viel Zeit und Energie kostete.
§ selbst als er 1922 kurz vor der Heirat mit Marianne Zoff stand, die eine Tochter von ihm erwartete, versuchte er noch , Paula weiter an sich zu binden, indem er ihr – zunächst erfolgreich – erklärte, diese Ehe werde nur Pro forma geschlossen und nach der Geburt des Kindes sofort wieder geschieden, damit er schließlich sie heiraten könne.
§ doch seit dem 30.Juli 1919 war Bi selber Mutter eines unehelichen Kindes von Brecht (der Sohn heißt Frank nach Frank Wedekind benannt, der ebenfalls ein Idol Brechts war )
§ Brecht Zitat : ,,Laß sie doch wachsen die jungen Brechts.“Brecht war zur Ehe bereit – doch Bi′s Vater hatte seine Einwilligung verweigert
§ ( Zitat 3 vorlesen lassen )
§ aus Angst vor einem Skandal schickte er sie stattdessen bis zur Geburt in das ländliche Kimratshofen und auch danach untersagte er ihr jegliche Unterstützung
§ seine Abneigung gegen Brecht rührte daher — wegen dessen Schriftstellerei
§ doch Brecht ist auch unglaublich Eifersüchtig
§ selbst bei einem harmlosen Briefwechsel Bi′s mit einem anderen Mann, lösen bei ihm Eifersuchtskämpfe und Fegefeuer aus
§ er fordert von ihr unverblümten Gehorsam und beschimpft sie als ,,Dirne“ wenn sie sich was selten genug der Fall war, ihm widersetzte
§ doch auf der anderen Seite schwärmte er von ihr :Bi die ,,Herzogin“, ,,Königin“ die er am liebsten nur noch ,,in Seide und Batist“ sähe
§ die Verbindung zwischen Bi und Brecht endete damit , das Paula sich schließlich doch für einen bürgerlichen Ehepartner entschließen konnte , ohne dass Brecht in der Lage gewesen wäre ,ihr diese auszureden —- Kontakt riß darauf hin ab und wurde auch nach der Rückkehr Brechts aus dem Exil nicht wieder angeknüpft
§ Paula Banholzer spielte in Brechts Leben eine ganz besondere Rolle: Helene Weigel sagte mal : ,,Brecht hat viele Frauen gehabt, geliebt hat er aber nur die Bi .“

Elisabeth Hauptmann ( 1897 – 1973 )


_ Arbeits- und Liebesbeziehung begann Ende 1924
_ da er selber keine Mitarbeiterin bezahlen konnte, erreichte er bei seinem damaligen Verleger , das Elisabeth als seine Lektorin eingestellt wurde
_ zu dieser Zeit war Brecht noch an Marianne Zoff und der gemeinsamen Tochter Hanne sowie an Helene Weigel mit Kind Stefan gebunden
_ sie war Brechts wichtigste Diskussionspartnerin, Mitschreiberin, Dramaturgin und Übersetzerin
_ sie hat auch an allen Entwicklungsphasen der ,,Dreigroschen Oper“ kreativ teilgenommen
_ so geht das Gerücht das die wichtigsten Stücke Brechts von E. Hauptmann geschrieben wurden –> Mann ist Mann ; Aufstieg u Fall der Stadt Mahagonny;
_ doch das war nebensächlig , der durchschlagende Erfolg der ,,Dreigroschen Oper“ beendeten die finanziellen Probleme von Brecht und Hauptmann
_ als Brecht 1929 Helene Weigel heiratet unternimmt sie aus Enttäuschung einen Selbstmordversuch – misslingt
_ ende der 20er Jahre veröffentlicht die Hauptmann endlich unter ihren richtigen Namen, nicht nur Erzählungen, sondern vor allem auch eine beachtliche Anzahl von Hörspielen für den Rundfunk —– doch die Machtergreifung der Nazis hinderte sie an einer Karriere
_ 1933 wurde sie von ihrer Schwester nach Amerika geholt —- dort mußte sie sich mit einer Stelle als Lehrerin begnügen u engagiert sich für den Kampf gegen den Faschismus
_ dort konnte sie Abstand von Brecht gewinnen und heiratete später auch Paul Dessau
_ durch das gemeinsame Exil hat sie in den letzten Jahren wieder mehr Kontakt zu Brecht
_ nach der Rückkehr Brechts nach Deutschland holt er E.H. in sein Ensemble nach Berlin
_ hier betreut sie Brechts Veröffentlichungen als Redakteurin und ist nach seinem Tod Verwalterin seines literarischen Nachlasses

Die Schauspielerin Helene Weigel ( 1900 – 1971 )


w 1922 begegnet er ihr zum ersten Mal bei den Proben ,,Trommeln in der Nacht“ in Berlin
w 1929 fast fünf Jahre nach der Geburt des ersten gemeinsamen Kindes Stefan und ein halbes Jahr bevor Barbara geboren wurde, heiratet Brecht Helene Weigel
w frühe Briefe Brechts an Helene Weigel offenbaren ungeduldiges Begehren : ,,Wann hast du wieder Zeit ???? …. Ich bin ihnen fortdauernd reichlich gewogen. Madame.“
w die Beziehung mit Helene hielt jedoch nicht nur, weil sie von vornherein unkonventionell war, sondern vor allem auch auf Grund des gemeinsamen Engagements
w die Weigel engagierte sich in ähnlicher Weise wie er als parteilose Linke
w es kam zu einer lebenslänglichen künstlerischen Zusammenarbeit für ein neues , gesellschaftlich aktives Theater
w Marie Luise Fleißner berichtete , wie die Weigel es schafte ; Brecht definitiv an sich zu binden , indem sie ihm die Freizügigkeit gewährte, ohne die er nicht leben und arbeiten konnte
w Helene Weigel akzeptierte nicht nur Brechts Freundschaften mit anderen Frauen , sie schloß unter Umständen selbst Freundschaft mit ihnen
w doch sie hat immer gewußt das sie nie den ganzen Brecht haben konnte
w ging ins Exil in die Schweiz ,folgte später Brecht nach Dänemark
w dort als Schauspielerin aufzutreten war ihr nur schwer möglich , sie war hauptsächlich für den Haushalt und die Kinder zuständig ( Brecht schrieb einige Rollen für sie )
w gingen dann nach Amerika , schrieb dort ebenfalls eine Rolle für Helene in Hollywood ,doch die wurde kurzfristig gestrichen
w Großzügigkeit u Solidarität H.Weigels gg Margarethe Steffin u Ruth Berlau beeindruckte Brecht — enge Zusammenleben blieb nicht frei von Eifersucht
w nach mehreren Kritiken kehrten sie nach Europa zurück , anfangs in die Schweiz wo Helene großen Zuspruch als Schauspielerin bekam und später dann nach Berlin wo sie mit Antigone wieder ihren ersten Höhepunkt als Schauspielerin hatte
w als Schauspielerin traf H. W. Brechts Stil vollkommen, denn er legte Wert auf Rationalität u Verfremdung


Ruth Berlau ( 1906 – 1974 )


_ (Zitat 4 vorlesen lassen)
_ sie verehrte den Dichter sehr
_ Brecht bot ihr sofort das Du an. das ihm ansonsten nicht so leicht von der Zunge ging
_ Zitat : ,,Obwohl wir uns danach noch öfter sahen, dauerte es etwa zwei Jahre , bis ich mir meinen ersten Kuß abholte“
_ Brecht hatte also sehr lange gezögert ,diese für ihn sehr komplizierte Verbindung überhaupt einzugehen
_ Berlau war als Gesprächspartnerin am Entstehen vieler Stücke und Filmprojekte beteiligt (Der gute Mensch von Sezuan; Der kaukasische Kreidekreis; Schwejk )
_ Ruth Berlau auch (Lai-tu genannt) und Brecht (Kin- jeh) wurden von dem altchinesischen Philosophen Mo-di inspiriert und gaben sich daher diese Namen
_ er liebte die chinesischen Namen da sie für ihn alle nach seltenen Blumen klangen
_ schrieb Lai-tu ( Ruth Berlau ) Erzählungen
_ ( Zitat 5 vorlesen lassen )
_ sowohl in New York als auch in Berlin mußte Ruth Berlau in Nervenkliniken behandelt werden
_ in Buckow fängt sie an zu trinken u muß zeitweise in die geschlossene Abteilung der Charité eingeliefert
_ oft stritt sie mir Helene Weigel u Brecht verfolgt Spannung zw den Frauen mit offensichtlicher Neugier
_ wird sie nach Brechts Tod im BE gekündigt
_ soll in ein Heim für Verfolgte des Naziregimes eingeliefert werden – erstickt aber vorher im Schlaf an einer selbst angebrannten Zigarette
_ in ihren Aufzeichnungen hat man ein Gedicht gefunden , wo letztlich unklar bleibt ob das Gedicht von ihr stammt oder doch von Brecht, zu dessen Gewohnheit es ja gehörte Liebesgedichte auch zuweilen aus der Perspektive der Geliebten zu verfassen
Schwächen
Du hattest keine
Ich hatte eine :
Ich liebte.

_ Brecht war Kollektiv Autor d.h. er arbeitete mit vielen anderen zusammen
_ einer seiner beständigen Männlichen Mitarbeiter, Hans Eisler, unterstütze Brecht im amerikanischen Exil auch materiell und wehrte sich oft gegen Überlastung, die Brecht ihm manchmal zumutete

kurze Zusammenfassung

Betrachtet man Brecht Biographie näher, fällt auf, in Frauen immer starke, unabhängige Persönlichkeiten gesucht und erstaunlich oft gefunden hat . Das Leben an der Seite dieses Mannes ist aber niemals leicht gewesen. Man mußte ihn nicht nur mit seiner Kunst , sondern auch mit anderen Frauen teilen.
Helene Weigel zu ihrer Tochter : ,, Dein Vater war ein sehr treuer Mensch. Leider zu vielen.“

Brechts Liebeslyrik (Helmut Koopmann) :


w Brecht war zweifellos ein guter Liebhaber, als er 26 Jahre alt war hatte er bereits drei Kinder von drei verschiedenen Frauen
w die ersten Gedichte entstanden wohl schon in den Jahren zwischen 1916 und 1918
w aber diese frühen Liebeslieder sind von ebenso großer Harmlosigkeit wie lyrischer Einfachheit
w Brechts Liebeslyrik war von Anfang an viel mehr ein Spiel mit Formeln und Elementen einer Trivialliteratur , in der aber allenfalls ein kleines keusches Gefühl sich zu Worte melden durfte
w Was hat Brecht dazu gebracht so zu Dichten ?
w die 1982 neu veröffentlichten Gedichte bestätigen zunächst einmal das alte Bild derer, die in Brechts Liebesgedichten ,vor allem der frühen 20er Jahre immer schon einen Protest gegen die Bürgerliche Gesellschaft und deren Geheimniskrämerei in erotischen und sexuellen Dingen gesehen hatten.
w nach Meinung von Helmut Koopmann wird gerade die Liebeslyrik der 20er Jahre bei Brecht falsch interpretiert
w Klaus Völker schrieb über Brecht in Augsburg : ,,der Brecht der Augsburger Jahre sah die Frauen nicht als Partner , sondern als Objekt des Mannes , der ihnen wie ein Jäger nachstellt.“
w doch dies hat nichts mit der Wirklichkeit Brechts zu tun behauptet H.Koopmann
w die Liebesgedichte der 20er Jahre sind vor allem literarische Stilübungen mit einem hohen Maß an Artistik und nur sehr wenig Obszönität
w Brechts Liebeserfahrungen waren von den 20er Jahren an immer auch Todes-und Vergänglichkeitserfahrungen, die ihre eigentümliche Unvergänglichkeit im Gedicht bekamen
—–> als Beweis für Brechts dichterische Fähigkeiten möchte Katrin euch jetzt ein Gedicht vortragen, dass ursprünglich aus dem Werk Mahagonny v 1929 stammt u eine Dialogsituation zw den Protagonisten Jenny u Paul darstellt:: Gedicht von Katrin

w Heinrich Heine hat in Brechts früherer Liebeslyrik entschieden mitgedichtet
w ein bekanntes Brecht -Handbuch nennt zwar Heine , aber nur als der ebenfalls emigrierte Dichter , aber es ist zu vermuten das er schon früh zu den literarischen Vorbildern gehörte, die Brecht so genußvoll wie freimütig nachahmte
w wie groß die Nähe zu Heinischen Liebesgedichten ist , zeigt sich im übrigen nicht nur in der Metaphorik, sondern auch in der von Heine und Brecht gleichermaßen stark genutzten Pointen und nicht selten auch im Liedcharakter der Liebesgedichte
w die Struktur seiner Liebesgedichte in den 30er und 40er Jahren veränderte sich, da Leibeserfahungen stärker einflossen
w aber auch die Bildersprache änderte sich in der Brechtschen Liebeslyrik
w er nutzte nun zunehmend eine Formelsprache in der Liebesvorgänge mit Naturereignissen verglichen werden
w es ist auffällig wie stark sich Naturbilder von dieser Zeit an in seiner Lyrik finden ;Von Feuer, Regen ,Wind oder der bleichen Nacht ist wiederholt die Rede, wie auch in Katrins Gedicht

aktuelle Bezüge

– kurzer Hinweis auf den im Jahre 2000 gedehten Film ,,ABSCHIED – Brechts letzter Sommer“ mit Josef Bierbichler u Monica Bleibtreu
– spielt in Buckow, dem bei Berlin gelegenem Landhaus Brechts
– gute Darstellung der Hierarchie unterden Frauen — > Helene Weigel leitet u schützt Brechts gewohnten Alltag
–dadurch erhält man gute Vorstellung des Zusammenlebens der Frauen mit Brecht
– sehr sehenswert u bereichernd

– Dreigroschenheft – Informationen zu Bert Brecht, es erscheint vier mal im Jahr u erscheint im Dreigroschenverlag Hamburg
– im letzten Heft des Jahres 2001 wird näher auf die Werke Marieluise Fleißers eingegangen, die stets vom Einfluß des Genies geprägt waren
– weitere Beiträge z.B. zur Brecht Forschung in Augsburg u weitere aktuelle Informationen

– zum Schluß noch ein paar Worte von unserem Freund Marcel Reich-Ranicki über Brecht, denn er ist der Ansicht, dass Brechts NIE eine Frau verführt habe, da es keinen Beweis dafür gibt – aber seine einzig ehrliche Liebe wäre die zu Ruth Berlau gewesen
– bei Brecht ist Liebe u Sexualität stark zu trennen, doch Sexualität spielte eine wesentlich größere Rolle
– über die vermeindliche Finanzielle Ausbeutungen d Frauen meint Ranicki nur, daß sich noch keine Frau beschwert habe u sie die Beziehung aufgrund d Gefühle u um Kontakt zu einem Genie zu halten
– denn das Geniale an Brecht ist, dass er den Kommunismus zum Theatermachen brauchte u nicht umgekehrt !!! Lyrik u Drama stehen sich stark gegenüber, wobei das Drama didaktisch aufgebaut u lehrhaft sei

Quellen

– Sabine Kebir „Ein akzeptabler Mann?“ – Buchverlag Der Morgen Berlin 1987
– Werner Mittenzweig ,,Das Leben des Bertolt Brecht“ in zwei Bäden – Aufbau – Verlag Berlin 1988;
– Siegfried Streller : ,,Bertolt Brecht Gedichte“ – Reclam Verlag 1976
– Hans Bunge ,,Brechts Lai-tu“- Eulenspiegel Verlag Berlin
– Pegasos Heft zum Film Abschied – Brechts letzter Sommer von Jan Schütte Oktober 2001
– Dreigroschenheft 4/2001, Augsburg 2001
– Zeitungsartikel TLZ vom 2. u. 6.März 1982 – Baal – Aufbruch in die Utopie von Georg Menchen

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Louisa

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