Otto Hahn

Otto Hahn​ - ein Biographien Referat

Dieses Referat hat Louisa geschrieben. Louisa ging in die 11. Klasse. Für dieses Biographien Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Otto Hahn

Otto Hahn

(1879 – 1968)

Wer war dieser Mann überhaupt? Gleich zu beginn möchte ich einige wichtige Errungenschaften dieses berühmten Chemikers in seinem außerordentlichen Leben nennen:


– erhielt den Nobelpreis in Chemie (1944)
– fünfzig weitere Auszeichnungen und Ehrendoktorate
– Entdeckung der Uranspaltung (1938)
– war in der ,,Göttinger Erklärung der 18 Atomforscher“ gegen eine atomare Bewaffnung der Bundesrepublik Deutschland (1957)
– gelangte durch glückliche Umstände in das völlig neuartige Gebiet der Radiumforschung

Aber das sind nur wenige Punkte die Otto Hahn so populär gemacht haben.
In diesem Referat werde ich alle wichtigen Meilensteine seines Lebens ansprechen.

B i o g r a f i e :

1879 Am 8. März 1879 wurde Otto Hahn in Frankfurt am Main als jüngstes Kind einer Handwerkerfamilie geboren. Sein Vater Heinrich Hahn erwarb sich mit seiner Glaserei -Glasbau Hahn- bürgerlichen Wohlstand.


Otto Hahn hatte ein wirklich gutes Gedächtnis, dass sah man daran das er auswendig gelernte Texte noch nach Jahrzehnten einwandfrei aufsagen konnte. Er bedauerte es sehr, dass er ,,nur“ auf einer Oberrealschule gewesen sei und nicht auf einem Gymnasium wie sein Stiefbruder.

1897 Gleich nachdem er sein Abitur ablegte, ging er nach Marburg um ein Chemiestudium zu starten. Dieser Wunsch kristallisierte sich schon zum Ende seiner Schulzeit heraus. Seine großzügigen Eltern akzeptierten offensichtlich diesen Wunsch. Otto Hahn genoss das Leben als Student in vollen Zügen. Seine Eltern zweifelten manchmal an seinem Studienerfolg.

1901 Otto Hahn wird mit ,,magna cum laude“ in organischer Chemie promoviert*.


Nach einjährigem Militärdienst übernahm er bei seinem Doktorvater eine Stelle als Assistent an der Universität in Marburg, danach wollte er in die Industrie. Selbst in dieser Zeit zeigte sich bei ihm keinerlei Anzeichen zum Forschen.

* promoviert = einen Doktorgrad erlangen

1904 Als Otto Hahn eine Stelle angeboten wurde, die mit einer Auslandstätigkeit verbunden war, ging er auf eigene Kosten für eine halbes Jahr nach London, um seine Englischkenntnisse zu verbessern. Sein Doktorvater vermittelte ihm eine Stelle bei Sir William Ramsay (Entdecker der Edelgasen). Hier beschäftigte sich Hahn zum ersten Mal mit der Radioaktivität. Er entdeckte ein neues radioaktives Isotop, das Radiothorium. Ramsay war begeistert und riet ihm bei der Radiumforschung zu bleiben. Hahn stimmte zu und wurde in wenigen Jahren zum Fachmann in diesem Gebiet. Er versuchte nun zielstrebig seine Kenntnisse über die Radioaktivität zu vertiefen.

1905 Forschungsaktivitäten in Montreal / Kanada

1906 Ebenfalls verschiedene Forschungen in Berlin. Er entdeckte in seinem Labor das Radioactinium. Sogar der bekannte Forscher Ernest Rutherford sagte, dass Hahn einen besonderen Riecher für die Entdeckung neuer Elemente hatte. Viele Glückliche Umstände halfen dem Deutschen immer wieder. Wichtiger war da aber seine Arbeitshaltung.

1907 Auch dieses Jahr war für Hahn besonders ereignisreich. Zurück aus Kanada, fand er bei seinen ersten eigenen wissenschaftlichen Untersuchungen das Mesothrium. Bald darauf begann die dreißigjährige intensive Zusammenarbeit und Freundschaft mit der Physikerin Lise Meitner.


Das Mesothorium sorgte sogar in der Presse für aufsehen, das es wesentlich preiswerter als das inzwischen sehr teure Radium war. Es konnte in der Medizin als Ersatzpräparat bei Bestrahlungen eingesetzt werden.

1910 Aufgrund seiner großen Erfolge wurde er in die Internationale Radium – Standard – Kommission in Brüssel berufen. Dieser gehörten auch Marie Curie und Ernest Rutherford an. Gemeinsam mit Lise Meitner und Otto von Baeyer gelingt es ihm, zum ersten Mal, Betastrahl – Spektren von einer Reihe radioaktiver Strahlen zu erhalten. Dieses Verfahren spielt in der modernen Atomforschung eine wesentliche Rolle.


Später wurde er dann zum Professor für Chemie in Berlin ernannt.

ab 1912 Auch in den Zwischenkriegsjahren forschten Hahn und Meitner sehr erfolgreich miteinander. Sie wurden Mitarbeiter im neu gegründeten Kaiser – Wilhelm – Institutes für Chemie in


Berlin – Dahlem. Es vertrat die Kernchemie und die Kernphysik.
Im Laufe der Jahre bekamen die Abteilungen mehr und mehr Mitarbeiter, doch das tat der guten Zusammenarbeit keinerlei Abbruch. Es herrschte immer eine fröhliche Stimmung und man hatte gegenseitiges Vertrauen.

1918 Zusammen mit Meitner entdeckt Hahn das Element 91, welches den Schlüssel zur Klärung der Zerfallserscheinungen der radioaktiven Elemente darstellt.

1928-1945 Otto Hahn wird Direktor des Kaiser – Wilhelm – Institutes, dass er schon 1924 kommissarisch leitete.

1933 Im März reiste Otto Hahn in die Vereinigten Staaten. Die Reise musste er jedoch wegen Ereignisse im Institut für physikalische Chemie frühzeitig abbrechen.


Da Lise Meitner eine Jüdin war wurde von der Universität Berlin ihre Lehrbefugnis eingezogen. Aufgrund dieser Vorgänge erklärte Hahn Anfang 1934 seinen Austritt aus der Universität, nachdem er sich schon vorher geweigert hatte, der NSDAP beizutreten. Beides sind Zeugnisse seiner politischen Überzeugung, des persönlichen Mutes und der Zivilcourage.

1935-1938 Trotz der wirklich vielen Ereignisse setzte Otto Hahn seine wissenschaftliche Arbeit fort. Bis zu Kriegsende nahm er aktiv bei allen Versuchen teil. In den dreißiger Jahren ereigneten sich wichtige Dinge in der Kernphysik. Unter anderem wurde das von Rutherford vorhergesagte Neutron entdeckt. Da es Neutral geladen ist kann es mühelos in einen Atomkern eindringen. Man glaubte zuerst, wenn man Uran mit Neutronen beschießen würde entsehen Elemente die schwerer sein sollen als Uran. Doch dies war ein Irrtum. Am dramatischen Höhepunkt dieser Arbeiten musste Lise Meitner emigrieren. Sie verließ Deutschaland illegal und gelangte so über Holland nach Schweden (1938).

1938 Am 19.12.1938 gelingt Otto Hahn mit seinem Assistent Fritz Strassmann zufällig die erste Kernspaltung. Dabei beschossen sie Uran mit Neutronen und entdeckten anschließend Bariumspuren im Material. Bei dieser Kernspaltung werden nicht vorstellbare Mengen von Energie freigesetzt. Kurz darauf wurden die Versuchsergebnisse als richtig gewertet. Ein neues Zeitalter war geboren, das Atomzeitalter. Damit sind die Vorraussetzungen zur technischen Nutzung der Kernenergie, aber auch zur Herstellung von Atomwaffen gelegt.

1939-1945 Während des zweiten Weltkrieges konzentriert sich die Arbeit von Otto Hahns auf die Isolierung und die Identifizierung neuer unbekannter Atomarten, die bei der Urankernzertrümmerung als radioaktive ,,Spaltprodukte“ entstehen.
1945 Bei Kriegsende wurde Otto Hahn mit neun prominenten Physikern verhaftet und bis Januar 1946 in Farmhall in England interniert. Hier erfährt er von den Atombombenabwürfen in Japan. Er ist zutiefst deprimiert.


Am 15. November erreichte ihn die offizielle Bekanntgabe der Nobelpreisverleihung. Kurz darauf durfte er nach Deutschland zurückkehren.

1946 10. Dezember empfing er den Nobelpreis für Chemie in Schweden.

1948-1960 Er wird Präsident der ,,Max – Planck – Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften“, der Nachfolgeorganisation des ,,Kaiser – Wilhelm – Institutes“


Otto Hahn fordert immer wieder ein Atomwaffenverbot.

1954 Auszeichnung mit dem großen Bundesverdienstkreuz.

seit 1956 Mitglied des Präsidiums der deutschen Atomkommission für friedliche Nutzung der Atomenergie.

1957 Otto Hahn und 17 weitere Kollegen unterzeichnen die ,,Göttinger Erklärung der 18 Atomwissenschaftler“ gegen die atomare Aufrüstung der Bundesrepublik Deutschland und der Bundeswehr.

1959 Gründung des Hahn – Meitner – Institutes für Kernforschung in Berlin.

1966 Zusammen mit Lise Meitner und Fritz Strassmann empfing er den ,,Enrico – Fermi – Preis“ der amerikanischen Atomenergiekommission.

1968 Am 28. Juli stirbt Otto Hahn in Göttingen. Ein reiches wissenschaftliches Leben ist zu Ende gegangen. Er betonte immer wieder das Glück, das seinen Forschungen zur Seite stand.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

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Louisa

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