Hans Theodor Woldsen Storm

Hans Theodor Woldsen Storm​ - ein Biographien Referat

Dieses Referat hat Louisa geschrieben. Louisa ging in die 11. Klasse. Für dieses Biographien Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Louisa herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Louisa würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

Verbessere Deine Louisa Note und profitiere mit Geschichten und Referaten bei Vorträgen von dem Wissen hunderter Schüler deutschlandweit. Viele Schüler haben ihre Louisa Vorträge bei schulnote.de gefunden und durch unsere Referate, Biographien und Geschichten ihre Leistungen verbessert. Beachte bitte, dass Du diese Arbeiten nur für die Schule verwenden darfst. Du darfst sie nirgendwo posten oder anderweitig verwenden. Wir freuen uns, wenn wir Dir geholfen haben. Berichte uns von Deiner neuen Note! Nutze dafür die Feedback-Funktion.

Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Louisa, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Hans Theodor Woldsen Storm

Hans Theodor Woldsen Storm



Einleitung




Thematik der Facharbeit:
Im Mittelpunkt meiner Facharbeit steht der Schriftsteller Hans Theodor Woldsen Storm. Ich werde versuchen, die Beziehungen zwischen seinem Leben, den Besonderheiten der Landschaft seiner Heimat und seiner Literatur aufzuzeigen. Der erste Teil meiner Ausarbeitungen wird eine tabellarische Biographie Storms sein, wobei ich seine Lebensdaten, politische Ereignisse jener Zeit sowie literarische Daten des Schriftstellers übersichtlich anordnen werde. Im Anschluss daran werde ich die in der Biographie erwähnten Werke des Autors kurz erläutern. Die politische und berufliche Laufbahn Storms stelle ich im zweiten Teil meiner Arbeit vor. Die Beschäftigung mit Storm im Hinblick auf meine Facharbeit hat mir gezeigt, dass dieser Aspekt interessant ist, weil die politischen Ereignisse dieser Zeit die berufliche Laufbahn Storms beeinflusst haben. Im dritten Teil meiner Ausführungen im Hauptteil der Arbeit möchte ich den Einfluss seiner Umgebung, d. h. die friesische Landschaft auf seine literarische Arbeit verdeutlichen. Die werde ich exemplarisch an der Novelle ,,Der Schimmelreiter“ – sein letztes Werk – aufzeigen.
Abschließend werde ich kurz auf die Literaturepoche des Realismus eingehen und die Einbettung der Werke Storms in diese Epoche veranschaulichen.

Begründung der Themenwahl:
Die Novelle ,,Der Schimmelreiter“, die ich während eines Nordseeurlaubs vor einigen Jahren auf Sylt gelesen habe, sprach mich schon damals an, weil ich die teilweise gespenstische Stimmung im Schimmelreiter in der herbstlichen friesischen Landschaft selbst nachempfinden konnte. Bei der Suche nach einer Dichterpersönlichkeit und sein Werk, stieß ich auf Theodor Storm und für mich stand fest, dass ich meine nur oberflächlichen Kenntnisse über diesen Dichter und seine literarischen Veröffentlichungen durch eine intensivere Beschäftigung für meine Facharbeit vertiefen werde.

Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 1


Tabellarische Biographie Storms



Jahreszahl Persönliche Ereignisse Künstlerische / Dichterische Daten Berufliche / Politische Ereignisse
1817
14. Sept.: Geburt in Husum, Markt 9


– Familie Storm in Husum hoch angesehen
– Storm keine enge Beziehung zu seinen Eltern

1821
Umzug mit Eltern in das Haus des Großvaters am Hafen

Anfang 1826
Mit neun Jahren zunächst Besuch einer privaten Vorschule
( Klippschule )

1826 – 1835
Besuch einer Husumer Gelehrtenschule

1835 – 1837
Besuch eines hoch angesehenen Gymnasiums in Lübeck
( Katharineum )

1837 – 1842
Jurastudium in Kiel und Dresden
=> Abschluss mit Staatsexamen ( 1842)


Bekanntschaft mit Theodor Mommsen


Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 2

1843
Veröffentlichung des Gedichts ,,Liederbuch dreier Freunde“ mit Theodor Mommsen

Erste eigene Rechtsanwalts-
praxis in Husum

1844
Verlobung mit seiner Cousine Constanze Esmarch

von
1845
Politisch unruhige Zeit in Schleswig – Holstein
– kämpft mit einer Volksbewegung für die Befreiung Schleswigs und Holsteins
– Kampf gegen die Dänen verloren

=>Schleswig und Holstein bleiben dänisch
– dänische Behörden entziehen ihm wegen Illoyalität die Advokatur

1846
Heirat mit Constanze Esmarch

1849
Novelle:,,Immensee“
(frühe Schaffensperiode)

bis
1852

Auswanderung nach Berlin und Hoffnung auf eine Anstellung im Staatsdienst


Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 3

1853 – 1856
– überwindet die finanziell schlechte Zeit durch Beitritt zum literarischen Club ,,Tunnel über der Spree“
– dort Bekanntschaften mit Heyse, Fontane und Eichendorff

Als Assessor in Potsdam angestellt
( enorme Arbeitsbelastung – wenig Einkommen )

1856
Drückt seine Besorgnis über die politische Situation in der Heimat durch politische Gedichte aus

– wird Kreisrichter im provinziellen Heiligenstadt
– trotz der ,,neuen“ Heimat verfolgt er die politischen Entwicklungen in Schleswig – Holstein

1864
– nach dem Krieg gegen Dänemark: Rückkehr nach Husum
– Erwerb eines eigenen Hauses in Husum

Briefkontakt zu Fontane Mörike, Keller, Heyse und Raabe

– wird zum Landvogt gewählt


Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 4

1865
Tod von Ehefrau Constanze Esmarch nach der Geburt des 7. Kindes am Kindbettfieber

– Brief an Mörike
– (,,durch harte Arbeit Trennungs-schmerz überwinden“ )
– erstes Treffen mit Turgenjew im Hause des russischen Poeten in Baden – Baden

1867
Eheschließung mit der Jugendfreundin Dorothea Jensen

1868
Seine Frau bekommt 8. Kind

Amtsrichter in Husum

1872
Novelle:,,Draußen im Heidedorf“

1874
Novelle:,,Waldwinkel“

Oberamtsrichter

1875/76
Novelle:,,Aquis submersus“

1877/78
Novelle:,,Carsten Curator“

1879
Novelle:,,Eekenhof“

Amtsgerichtsrat

1880
Grundsteinlegung für Altersvilla in Hademarschen

Vorzeitige Pensionierung auf eigenen Wunsch

1881
Umzug ins neue Haus in Hademarschen

Novelle:,,Hans und Heinz Kirch“


Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 5

1882
Verleihung des ,,Maximilianorden“ durch den Bayerischen König

1885
Novelle:,,Ein Fest auf Haderslevhuus“

1886
Große Ehrungen zum bevorstehenden 70. Geburtstag

1886
Tod des Sohnes Hans an Trunksucht

1887
Novelle:,,Ein Bekenntnis“

1888
7. Juli:
– Tod des Juristen und Dichters an Magenkrebs
– Beigesetzt in der Familiengruft in Husum
– – große öffentliche Ehrungen
– kein Geistlicher nahm an Beisetzung teil

Kurz vor seinem Tod:
– Fertigstellung der Novelle: ,,Schimmelreiter“
– Durch Liebes- und Naturlyrik Anklang bei breitem Publikum


( Quelle: Wortwechsel 9, ,,Deutsch in der Jgst. 9″, hg. von Michael Semmler;
Theodor Storm, ,,Der Schimmelreiter“, Text und Materialien, hg. Ekkehart Mittelberg )

Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 6


Erläuterungen


Erläuterungen zu den Werken:
,,Immensee“: Diese Novelle stammt aus Storms frühe Schaffensperiode. Man kann die Novelle auch Bilderreihe nennen, da dort viele nicht zusammenhängende Ereignisse aus Storms Kindheit, Jugend und Ereignisse, die zu der Zeit, als Storm sich vergeblich verliebt hatte, geschildert werden. Der Leser hat in dieser Novelle eine zentrale Position, denn in die novellenartige Erzählschreibweise mischt Storm Lyrik ein, weil er der Ansicht ist, dass die Novelle aus der Lyrik entstanden ist.

,,Liederbuch dreier Freunde“, ,,Volksbuch für Schleswig, Holstein und Lauenburg“, ,,Sommergeschichten und Lieder“: In den drei Gedichtbänden erlebt der Leser eine einzigartige Darstellung der Natur und der Liebe, aber auch vor allem nach dem Tod seiner Frau Constanze E. auch Trauer.

,,Draußen im Heidedorf“: ,,Ein Bauer wird durch die Liebe zu einem slowakischen Mädchen zugrunde gerichtet.“ Einbeziehung von Spuk und Wahnvorstellungen.

,,Aquis submerus“: Durch eine leidenschaftlich Beziehung der Tochter eines wohlhabenden Mannes zu dessen Maler wird sie in eine Zwangsehe geführt und das erste Kind, was in Sünde mit dem Maler gezeugt wurde, stirbt.

,,Waldwinkel“: Ein von bitteren Ereignissen geplagter Mann findet in seinen Augen ,,die Frau fürs Leben“. Es ist ein junges Waisenmädchen dunkler Herkunft. Doch sie denkt anders über ihre Beziehung. Die betrügt ihn und verlässt ihn noch kurz vor der Hochzeit.

,,Carsten Curator“: Ein Curator ist ,,blind vor Liebe“. Er pflegt eine Beziehung zu einer Frau von großer Schönheit. Doch er erkennt nicht den Ernst der Lage und lässt sich von dem Sohn der Frau den Ruf und das Vermögen ruinieren.

Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 7
,,Renate“: Die Beziehung zwischen Renate, einer Bauerntochter, und einem Theologen zerbricht. Grund dafür ist die Familie der beiden. Sie sind hexengläubig und bezichtigen Renate der Hexerei.

,,Eekenhof“: Ein von Besitzgier beschlagener Ritter, der seine Familie durch diese Eigenschaft zerstört, verliert zu allem Unglück auch noch das Beste, was ihm noch blieb: Seine außereheliche Tochter stirbt und das Ausmaß der Katastrophe wird deutlich.

,,Hans und Heinz Kirch“: Diese Novelle beschreibt einen Vater – Sohn Konflikt. Der Vater wendet sich von seinem Sohn ab, weil der ihm die Liebe zu einem Mädchen aus niedrigeren Schichten gesteht. Als der Sohn stirbt, sorgt sich die von dem Vater abgelehnte Frau um ihn

,,Das Bekenntnis“: Ein Arzt will seine Frau vorzeitig von den Qualen einer Krankheit befreien und bringt sie um. Als es schon zu spät ist und seine Frau nicht mehr lebt, erfährt der Mann, dass man die Krankheit womöglich doch heilen konnte.

,,Ein Fest auf Haderlevhuus“: Die Novelle handelt von einer nicht gut funktionierenden Ehe und die daraus folgenden Seitensprünge.

,,Der Schimmelreiter“: —————Erläuterungen dazu folgen—————

( Quelle: Frenzel, H. A. & E.: Daten deutscher Dichtung, Chronologischer Abriss
der deutschen Literaturgeschichte, München, dtv – Verlag, 9. Auflage, 1973 )

Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 8


Storm und die Politik


Die Herzogtümer Schleswig und Holstein und damit auch Husum gehörten seit 1773 zu Dänemark. Storm war bei seiner Geburt 1817 somit Däne. Die Bürger in den nicht zu Deutschland gehörenden Herzogtümern waren eher unpolitisch. Storm kannte Husum in seinen jungen Jahren nicht nur als unpolitische Stadt, sondern auch wirtschaftlich und kulturell sich im ,,Abseits“ vom großen Weltgeschehen befindend. Durch eine große Sturmflut ( 1634 ) sind die Getreideanbaugebiete im Umland zerstört sowie der Heverstrom verlagert worden, sodass größere Seeschiffe den Stadthafen nicht mehr erreichen konnten. Husum konnte z.B. Hamburg als Handelsumschlagplatz keine Konkurrenz mehr machen. Husum war zu Storms Kindheit eher eine verkommene Stadt, die den wirtschaftlichen Niedergang auch verdeutlichte. Die Stadt wirkte eher ,,alt und finster“ ( Storm ).
Die Schulen genossen keinen guten Ruf, sodass die vermögenderen Bürger ihre Söhne in den letzten beiden Primajahren auf eine andere Schule in Lübeck oder Flensburg schickten, damit der Mangel an Kenntnissen wieder ausgeglichen werden konnte. ,,Der vorherrschende Charakter war ein gewisser grader Biedersinn, so genannte solide Lebensweise […]. Im Ganzen sind das lauter respektable Züge, und das Leben unter diesen Menschen hatte eine gewisse behagliche Seite. Aber die Schattenpartie fehlte auch nicht. Es herrschte eine große Beschränktheit an Kenntnissen, ein Mangel an Interesse für das Große, auch in der Geschichte der Staaten…“ ( Zitat v. G.F. Schumacher, Karl Ernst Laage, ,,Es war in der langen Friedenszeit…“, aus: Ders.: Theodor Storm, Leben und Werk, Husumer Druck – und Verlagsges., Husum 1989 ). Die schleswig – holsteinischen Studenten haben auch mit Vorliebe auf deutschen Universitäten studiert. Dennoch war Deutschland im Bewusstsein der Schleswiger immer das ,,Ausland“. Als Storm sich 1852 um eine Stelle in Hannover und Berlin bewarb, war dies für ihn eine ,,Anstellung im Ausland“.
Storm hat niemals seine antidänische Haltung verborgen. Als er 1848 für die antidänische Schleswig – Holsteinische Zeitung arbeitete, fiel er bei der dänischen Regierung in Ungnade und wurde 1852 durch den dänischen König nicht als Rechtsanwalt bestätigt, so dass Storm sich gezwungen sah, bedingt durch sein Berufsverbot, ins Potsdamer Exil zu gehen.

Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 9

In den folgenden vier Jahren nahm er eine wenig einträgliche Stellung beim Kreisgericht in Potsdam wahr. Sein sprichwörtlicher Preußen – und Adelshass scheint in dieser Zeit besonders ausgeprägt worden zu sein. Storm nahm an den Sitzungen der Dichtervereinigung ,,Tunnel über der Spree“ teil, bei denen er Theodor Fontane und Eduard Möricke persönlich kennenlernte. Viele Werke entstanden in dieser Zeit aber nicht, weil ,,der Gerichtsgang […] jeden Morgen die beste Stimmung wieder zerstört ( Honnefelder Band I S. 11 )“.
Im Juli 1856 folgte Storm der Ernennung zum Kreisrichter in Heiligenstadt, wobei sich seine wirtschaftlichen Verhältnisse nicht entscheidend verbesserten. Eine kinderreiche Familie musste ernährt werden. Bettelbriefe an den Vater waren daher unumgänglich. Die Familie lebte in eher ärmlichen Verhältnissen, dennoch bezeichnete Storm diese acht Jahre, die er dort in Heiligenstadt verbrachte, als die glücklichste Zeit seines Lebens.
Als Preußen und Österreich 1864 Dänemark aufforderte, die neue Novemberverfassung aufzuheben, diese sich aber weigerten, wurde Schleswig – Holstein durch die Hilfe von Preußen und Österreich von den Dänen befreit. Anschließend wurde Storm zum Nachfolger vom dänisch gesinnten Landvogt gewählt. Storm folgte diesem Ruf, obwohl er dafür seine gesicherte Beamtenstellung in Heiligenstadt aufgeben musste. Dies war, im Hinblick auf sechs zu versorgende Kinder, ein sehr mutiger Schritt.
Nachdem sich Österreich aus dem Gebiet zurückgezogen hatte, wurde der preußische Baron Karl von Scheel – Plessen 1866 als Oberpräsident eingesetzt. Damit war Schleswig – Holstein eine preußische Provinz geworden.
Diese politische Entwicklung traf Storm auch wieder persönlich: Das Amt des Landvogts wurde 1867 abgeschafft und Storm musste sich nun entscheiden, ob er das neu geschaffene Amt eines Landrats im verhassten Preußentum übernehmen oder die Aufgabe eines Amtsrichters im Justizdienst wahrnehmen wollte. Er entschied sich ohne Zögern für den Justizdienst und wurde 1868 Amtsrichter in Husum. Er verzichtete zwar auf ein Drittel seines vorherigen Gehalts, was auch wieder den familiären Rückschritt in ärmlichere Verhältnisse bedeutete, war aber politisch unabhängiger und musste nicht im Sinne der preußischen Provinzregierung entscheiden.

Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 10

Obwohl er politisch weiterkam ( Beförderung zum Oberamtsrichter 1874 und Amtsgerichtsrat 1879 ), litt er unter den politischen Zuständen in seiner Heimat sehr.
Diese Sorgen drückte er Freunden gegenüber deutlich aus: ,,Wir fühlen alle, dass wir lediglich unter der Gewalt leben.“ […]. ,,Jeder preußische Beamte kommt hierher mit der Mine eines kleinen persönlichen Eroberers und als müsste er uns die höhere Einsicht bringen […]“. ,,Ich hätte gedacht, anders in meiner Heimat zu leben.“ ,,Die Regierung hat auch bei uns gezeigt, dass sie kein Recht der Nation respektiert, als das, wozu sie auf den Barrikaden gezwungen wird.“( Zitate v. Theodor Storm, Karl Ernst Laage, ,,Es war in der langen Friedenszeit…“, aus: Ders.: Theodor Storm, Leben und Werk, Husumer Druck – und Verlagsges., Husum 1989 )
Durch die Tatsache, dass er sich 1880 mit 63 Jahren auf eigenen Wunsch vorzeitig pensionieren ließ, wird deutlich, dass er Abstand vom politischen Geschehen haben wollte, obgleich sein politisches Interesse nicht schwand. In der Abgeschiedenheit seiner Altersvilla in Hademarschen gewann er die Distanz zur Politik und konzentrierte sich nun deutlich intensiver auf seine dichterische Arbeit. In den folgenden acht Jahren entstanden seine wichtigsten Werke.
Abschließend ist festzuhalten, dass Storm ein sehr gradliniger Mann war, der eher finanzielle Einbußen in Kauf nahm, als auf politische Meinungsäußerungen zu verzichten. Seine Offenheit hatte schon in jungen Jahren zur Konsequenz, dass er in Schleswig – Holstein Berufsverbot bekam ( Storms Dänenhass ) . Seine Einstellung war es, sich nicht verbiegen zu lassen, damit berufliche und auch finanzielle Verbesserungen eintreten konnten. Dies hätte er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren können. Lieber aß er ,,die Semmel wieder ohne Butter“ und trank ,,den Tee ohne Zucker“. ( Zitat v. Theodor Storm, Karl Ernst Laage, ,,Es war in der langen Friedenszeit…“, aus: Ders.: Theodor Storm, Leben und Werk, Husumer Druck – und Verlagsges., Husum 1989 ) Die Meinung des Volkes hat er immer geschätzt. Dies drückt sich darin aus, dass er die vom Volk erfolgte Wahl zum Landvogt nach kurzer Überlegung annahm und wieder nach Husum zog, obwohl er die politische Einmischung Preußens nicht schätzte.
Demokratische Entscheidungen stufte Storm immer höher ein und unterstützte sie.

Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 11


Storm als ein Autor des Realismus


Definition ,,Realismus“:
,,Der Realismus ist eine Bezeichnung für den Versuch einer wirklichkeitsgetreuen Darstellung der ( äußeren ) Realität. In diesem Sinn wird der Begriff oft synonym mit Naturalismus verwendet. Der Begriff ist theoretisch – ästhetisch und kunst – wie literaturgeschichtlich sehr problematisch; er wird nicht einheitlich benutzt und bezieht sich sowohl auf Methoden der Darstellung als auch auf Epochen und Richtungen von Kunst und Literatur.“
( ,,Realismus ( Kunst und Literatur )“, Microsoft® Encarta® 98 Enzyklopädie )

Storm als Realist:
Theodor Storm gehörte zu den Autoren des ,,poetischen Realismus“. Er verstand es, seine Novellen und Gedichte sehr realitätsgetreu und doch subjektiv zu schreiben. Er ließ sich immer durch Ereignisse in seinem Leben inspirieren. Storm strebte immer danach die Wirklichkeit in seinen Werken so gut es geht widerzuspiegeln. Doch die Realisten fanden in Storms Schaffensperiode nie wirklich Gehör wie z. B. Goethe oder Schiller. Dies lag daran, dass Storm wie die Autoren Hebbel, Keller, Fontane, u.ä. sich von der Religion abwandten, weil in ihren Augen die Probleme der damaligen Zeit nicht mehr wie früher durch die Religion überwunden werden konnten. Da aber im 19. Jahrhundert ein großer Teil der Bevölkerung noch sehr gläubig war, erlangten die realistischen Autoren keinen guten Ruf. Die Realisten glaubten an eine Macht, die nicht mit Religion o.ä. zu tun hat, der aber die Menschheit ausgeliefert war und sie sich nicht von ihr befreien konnten. Storm meinte, dass es seine Aufgabe sei, den Menschen die Augen für die Realität zu öffnen, auch wenn sie manchmal nicht ,,rosig“ war. Doch es gibt aber auch Beispiele , bei denen Storm die Schönheit der Realität zum Ausdruck bringen möchte. In vielen seiner Werke, vor allem, wenn es um seine Heimat Husum ging, schrieb er von einer wunderschönen Natur und einer friedlich lebenden Stadt auf dem Land. Auffällig an Storms Stil ist nur, dass er im Gegensatz zu fast allen anderen Realisten keinen Humor in seine Werke mit einbezog, was bei anderen Realisten Hauptbestandteil ihrer Werke war. Storm gehörte zwar zu den Realisten, doch er hatte dort immer noch seinen eigenen Stil.
Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 15


Inhaltsangabe von Storms ,,Der Schimmelreiter“


In der Novelle ,,Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm geht es um das Leben eines späteren Deichgrafen.
Der Ich-Erzähler reitet während eines Unwetters durch die Nacht, als plötzlich ein Mann auf einem Schimmel an ihm vorbeigaloppiert, allerdings lautlos. Als er im nächsten Gasthaus davon berichtet, erfährt er, dass er den Schimmelreiter gesehen habe und wie dieser zu seinem Namen gekommen ist:
Hauke Haien, der sich als kleiner Junge schon am meisten für Mathematik und Deichbau interessierte, bekommt Arbeit bei einem Deichgrafen. Er verliebt sich in dessen Tochter und als sein Arbeitgeber stirbt, heiratet er diese. Später wird Hauke zum Deichgrafen gewählt und seine Frau Elke bekommt ein Kind. Eines Tages kauft er einem Vagabunden einen Schimmel ab, allerdings fürchten sich die Leute vor ihm, da es einige Spukgeschichten über ihn gibt. Dieses Tier wird von nun an sein Begleiter. Als er seinen langgehegten Traum erfüllen und einen neuen, selbstentworfenen Deich bauen will, zieht er die Missgunst vieler Dorfbewohner auf sich. Trotzdem setzt er dieses Projekt durch. Doch eines Tages bricht ein alter Damm und das Marschland wird verwüstet. Haukes Frau und sein Kind ertrinken an diesem Abend. Aus Verzweiflung stürzt auch er sich in die Fluten.
Seit dieser Zeit wird berichtet, dass man immer vor einem Deichbruch den Geist von Hauke und seinem Pferd sehen könne.

Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 12


Storms Heimat – und Naturverbundenheit


Beispiel: ,,Der Schimmelreiter“
In Storms letztem großen Werk, die Novelle ,,Der Schimmelreiter“, erkennt man eine ausgeprägte Heimat – und Naturverbundenheit.
Schon die Rahmenhandlung der Novelle beginnt und endet mit einer Naturschilderung. ,,Es war im dritten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts, an einem Oktobernachmittag – so begann der damalige Erzähler – , als ich bei starkem Unwetter auf einem nordfriesischen Deich entlang ritt.“ ( S. 5, Z. 17 – 20 ) ,,Am anderen Morgen, beim goldensten Sonnenlichte, dass über einer weiten Verwüstung aufgegangen war, ritt ich über den Hauke – Haien – Deich zur Stadt hinunter.“ ( S.100, Z. 17 – 19 )
Vor allem die Stürme am Meer beschreibt Storm ausgiebig. Er unterscheidet dabei zwischen Tag – und Nachtstürmen. In der Nacht, wenn Hauke Haien über die Deiche ritt, schildert er die Situation noch ein bisschen dramatischer und schauerlicher als am Tag. Aber man kann noch eine Ordnung in Storms Naturschilderungen erkennen. Er beschreibt fast ausschließlich die Natur vor dem Deich: Das Meer ist oft Mittelpunkt von Storms Erzählungen. Auch hier kann es einmal bedrohlich sein, wenn es stürmt, dann aber auch wieder beruhigend wegen des Plätscherns wirkend, wenn es windstill ist. Dies kommt aber in seinem Werk relativ selten vor. In erster Linie werden die düsteren Züge des Meeres und seine zerstörerische Kraft, der die Menschen ausgeliefert sind, dargestellt. Er bettet diese Erläuterungen so in die Handlung der Novelle ein, dass die Hauptperson Hauke Haien sich schon in seinen jüngeren Jahren mit dem Meer und den Deichen befasst und somit viel über die Kraft des Wasser weiß. ,,Und wenn im Herbst die Fluten höher stiegen und manch ein Mal die Arbeit eingestellt werden musste, dann ging er nicht mit den andern nach Haus, sondern blieb, die Hände über die Knie gefaltet, an der abfallenden Seeseite des Deiches sitzen und sah stundenlang zu, wie die trüben Nordseewellen immer höher an die Grasnarbe des Deiches hinaufschlugen; erst wenn ihm die Füße überspült waren und der Schaum ihm ins Gesicht spritzte, rückte er ein paar Fuß höher und blieb dann sitzen. Er hörte weder das Klatschen des Wassers noch das Geschrei

Benedikt Maas Facharbeit GK Deutsch Seite 13

der Möwen und Strandvögel, die um oder über ihm flogen und ihn fast mit ihren Flügeln streiften, mit den schwarzen Augen in die seinen blitzend; er sah auch nicht, wie vor ihm über die weite, wilde Wasserwüste sich die Nacht ausbreitete; was er allein hier sah, war der brandende Saum des Wassers, der, als die Flut stand, mit harten Schlag immer wieder dieselbe Stelle traf und vor seinen Augen die Grasnarbe des steilen Deiches auswusch.“ ( S. 10, Z.25 – 40 ) Auch Sturmfluten werden von Storm detailliert formuliert: ,,Auch als zu Ende Oktobers die Deicharbeit vorbei war, blieb der Gang nordwärts nach dem Haff hinaus für Hauke Haien die beste Unterhaltung; den Allerheiligentag, um den herum die Aquinoktialstürme zu tosen pflegen, von dem wir sagen, dass Friesland ihn wohl beklagen mag, erwartete er wie heut die Kinder das Christfest. Stand eine Springflut bevor, so konnte man sicher sein, er lag trotz Sturm und Wetter weit draußen am Deiche mutterseelenallein; und wenn die Möwen gackerten, wenn die Wasser gegen den Deich tobten und beim zurückrollen ganze Fetzen von der Grasdecke mit ins Meer hinabrissen, dann hätte man Hauke zorniges Lachen hören können.“ ( S.11, Z. 40 – S. 12, Z. 7 )
Auch das Ende der Novelle schreibt Storm sehr emotional und naturnah. Vor allem, als kurz vor dem Deichbruch der Sturm seinem Höhepunkt erreicht.
Aber nicht nur das Meer beschreibt Storm, sondern auch zu Ebbezeiten das Watt. Im Gegensatz zu dem Meer schildert Storm zum Watt nur eine Situation Haukes in seinen jungen Jahren: ,,Er lief weiter und weiter, bis er einsam in der Öde stand, wo nur die Winde über den Deich wehten, wo nichts war, als die klagenden Stimmen der großen Vögel, die rasch vorüberschossen; zu seiner Linken die leere weite Marsch, zur andern Seite der unabsehbare Strand mit seiner jetzt vom Eise schimmernden Fläche der Watten; es war als liege die ganze Welt in weißem Tod.
Hauke blieb oben auf dem Deiche stehen und seine scharfen Augen schweiften weit umher; aber von Toten war nichts mehr zu sehen; nur wo die unsichtbaren Wattströme sich darunter drängten, hob und senkte die Eisfläche sich in stromartigen Linien.“ ( S. 12, Z. 41 – S. 13, Z. 9 ) Die vielen Metapher, die Storm in dieser Textstelle verwendet stehen stellvertretend für viele beschriebene Naturschauspiele im Schimmelreiter.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Louisa

Autor dieses Referates

Biographien
Schulfach

0 .
Klasse - angegeben vom Autor
0 ,5
Note - angebenem vom Autor


0,0

Note 6Note 5Note 4Note 3Note 2Note 1
Welche Note gibst Du?

Loading…
0
Aufrufe deses Referates
0
lesen gerade dieses Referat

Buchvorstellung ICH KNALL EUCH AB
Leben von Theodor Storm
Franz Schubert
Biografie von Pythagoras
Theodor Fontane
Liedanalyse von Winterreise von Fran…
China
Lebenbild Rainer Maria Rilke
Erörterung – Pirsings
Albert Einstein
Franz Fühmann
Heroin
Walt Disney Biografie
Gewalt als Freizeitspaß
Marilyn Monroe
Bewerbung (Nur noch Daten einsetzen)
Die neunen Leiden des jungen W
Usher Biografie
Berliner Mauer
Die Geschichte des Kriminalromans
Hasch und Marihuana
Theodor Fontane
Todesstrafe
Peter Härtling
Sammy Deluxe
Aufklärung
Balzac Biografie
Romeo und Julia (Zusammenfassung)
Max Frisch
Biografie – Karoline von Günderode
Goethe – Deutschlands größter Dich…
Martin Luther King
Linking Park
Mathilde Möhring eine moderne Frau…
Deutsche Literatur (1918 – 1945)
Die Entstehung von Krebs
Die Venus
Das Auge
Doldengewächse, Kreuzblütler, Schm…
Höhen in einem Dreieck
Abtreibung
Alchemie
Dr. Konrad Adenauer
ALEXANDER DER GROßE
Alfred Andersch
ANNA VON SACHSEN (1544–1577)
Anna von Österreich
Aristoteles
Louis Daniel Satchmo Armstrong
Lebensbild von Friedrich August I
Johann Sebastian Bach
BETTINA LICHT
Jürgen Bartsch
Georg Büchner am 17. Okt. 1813 in D…
Arnold Böcklin ein Vertreter der Ne…
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Carl Friedrich Benz
Joseph Beuys
HILDEGARD VON BINGEN
Otto von Bismarck
Heinrich Böll
Friedrich Christian Carl von Bodelsc…
Napoleon Bonaparte
Dietrich Bonhoeffer
Katharina von Bora (1499-1552)
Albrecht von Brandenburg
Willy Brandt, der Friedenskanzler
Die Brüder Grimm
Brecht und die Frauen
Heinrich Brüning: Biographie
George W. Bush
Caesar
Caligula
Ernesto Che Guevara
Sir Winston Churchill
William J. Clinton 1993-2001
Bessie Coleman (26.1.1893-30.4.1926)
James Cook
Pierre de Coubertin Leben und Werk
Leonardo da Vinci
Die Geschwister Scholl und die Weiß…
Walt Disney
Friedrich Dürrenmatt
Friedrich Dürrenmatt
Friedrich Ebert
Albert Einstein zwischen Wissenschaf…
Ernest Hemingway
Hans Fallada
Dario Fo
1. Biographie Theodor Fontanes
Erich Fried
Caspar David Friedrich
MAX FRISCH
Das Leben des Galileo Galilei
Mahatma Gandhi (1869 – 1948)
Die Biographie von Andreas Gryphius
Die Biographie von Andreas Gryphius
Otto Hahn
Gerhart Hauptmann
Heinrich Heine
Hitlers Biographie vor 1933
Händel, Georg Friedrich (1685-1759)
Ingeborg Bachmann
Franz Kafka
John F. Kennedy
Martin Luther King jun.
Heinrich von Kleist
Christoph Kolumbus
Erich Kästner Leben und Werk
Lenin, sein Leben mal kurz gefasst.
Ludwig XIV.
Klaus Mann
Marie Curie
Marilyn Monroe
Gotthold Ephraim Lessing
Astrid Lindgren
John Locke
Karl Marx
ULRIKE MEINHOF
Lebenswerk von
Mother Teresa
Wolfgang Amadeus Mozart
Napoleon
Isaak Newton
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Seminararbeit
René Wilhelm Johann Josef Maria Rilke
Friedrich Schiller von 1782- 1805
Arthur Schnitzler
Die Geschwister Scholl
Alice Schwarzer
Das Leben und die Werke von William …
Ernst Werner von Siemens
Sisi – Kaiserin von Österreich
Sokrates
Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwi…
Biographie von Claus Schenk Graf von…
Erwin Strittmatter
Nikolajewitsch Tolstoi
Inhaltsverzeichnis
Turing, Alan
Walter Ulbricht (1893-1973)
Leonardo da Vinci (1452-1519)
Antonio Vivaldi – Einer der populär…
Walther von der Vogelweide – Ein Bio…
ALICE WALKER
George Washington
Walt Whitman – Biography
Oscar Wilde
Stefan Zweig – Leben und Werk
Alfred Adler – Das Minderwertigkeits…
Ilse Aichinger – DAS FENSTERTHEATER
Isabel Allende Das Geisterhaus
Alfred Andersch
Jane Austen
Paul Auster, Die New York-Trilogie
Georg Büchner Dantons Tod (Drama 4 …
Facharbeit über Jakob der Lügner
Onkel Toms Hütte
Abwasserreinigung
Auswirkungen von Reinigungsmitteln a…
Bau und Wirkungsweise einer mehrstuf…
Bedrohte Arten
Belastungen der Umwelt
Belegarbeit-Globale Umweltprobleme a…
Übungen im Freien zur Ökologie – F…
Chemisch- biologische Untersuchungen…
Das Klima
DAS ÖKOSYSTEM ALPEN
Kurzvortrag See
Der Treibhauseffekt
Der Zusammenhang zwischen dem Ozonlo…
Desertifikation – Schwerpunkt Sahel
Die Abfallwirtschaft
Die Atmosphäre – Umweltproblem Luft
Abwasserreinigung
Zerstörung der Ozonschicht
Elektrosmog – Biologische Auswirkung…
Entwicklung der Carabidenfauna einer
Die Everglades- ein Internationales …
Facharbeit – Biologie nachwachsende …
Die Flora und Fauna der subtropische…
Holzpellets – Energieversorgung der …
Ökologie
Ökosystem Fließgewässer
Ökosystem Hochgebirge

Insgesamt 186 Referate von Louisa

YKM.de ✔ Quickly Shorten Url

YKM.de ✔ Quickly Shorten Url

ykm.de/SN_Bio_1234

Diese short-URL bringt Dich direkt zu  Biographie Referate auf schulnote.de.
Teile Sie mit Deinen Freunden.

Diese Suche hilft Dir, alles auf den Seiten von schulnote.de zu finden. In den Schulfächern kannst du Deine Suche verfeinern, in dem Du die Tabellensuche verwendest.