Theodor Storm

Theodor Storm​ - ein Biographien Referat

Dieses Referat hat Ömer geschrieben. Ömer ging in die 10. Klasse. Für dieses Biographien Referat hat wurde die Note 2 vergeben.
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Referat

„Was ich zu berichten beabsichtige, ist mir vor reichlich einem halben Jahrhundert im Hause meiner Urgroßmutter, der alten Frau Senator Feddersen, kundgeworden …“ So beginnt das wohl bekannteste Werk von Theodor Storm: „Der Schimmelreiter“.
Der deutsche Schriftsteller (Hans) Theodor Storm wurde am 14. September 1817 als erstes Kind des Justizrates Johann Casimir Storm und seiner Frau Lucie, in Husum geboren. Von 1821 – 1826 besuchte Storm die Grundschule und danach die Gelehrtenschule in Husum. Als 16- jähriger Schüler schrieb Storm seine ersten Gedichte „Emma“ und „Sängers Abendlied“. Damit bewies er seine frühe Selbstständigkeit und ein großes Maß an Selbstbewusstsein. 1835 beschlossen seine Eltern, ihm den Besuch des Katharineum in Lübeck , das damals zu den besten Gymnasien im Lande gehörte, zu ermöglichen, da die Gelehrtenschule ihm nur „geistige Herrmannskost“ verabreichte. 1837 begann Storm, an der Universität in Kiel Jura zu studieren. Nach drei Semestern in Berlin kehrte er 1839 nach Kiel zurück. Dort lernte er die Mommsen-Brüder kennen und begann mit ihnen gemeinsame Sagen, Märchen und Lieder zu sammeln, die im Jahre 1845 von Karl Müllenhoff mit dem Titel „Sagen, Märchen und Lieder der Herzogtümer Schleswig-Holstein und Lauenberg“ veröffentlicht wurden. Das „Liederbuch dreier Freunde“ erschien 1843 und enthielt mehr als 120 Gedichte.

Nachdem Storm 1842 sein juristisches Abschlussexamen bestanden hatte, kehrte er vorerst in die Advokatur seines Vaters zurück. Ziemlich überraschend für seine Familie verlobte er sich 1844 mit seiner Cousine Constanze Esmarch und heiratete sie zwei Jahre später. Während eines späteren Liebesverhältnis mit Dorothea Jensen („Do“) entstanden Gedichtbände wie „Rote Rosen“ und „Mysterium“. Obwohl eine „Ehe zu dritt erwogen wurde“ verließ Dorothea Husum. Sieben Kinder gingen aus der Ehe hervor: Hans (1848), Ernst (1851), Karl (1853), Liesbeth (1855), Lucie (1860), Elsabe (1863) und Gertrud (1865). Kurz nach der Geburt des letzten Kindes starb seine Frau.
Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre des 19. Jahrhunderts engagiert er sich für die nationale Unabhängigheitsbewegung in Schleswig-Holstein. Der Versuch der Unabhängigkeit scheiterte, als am 24./25. Juni 1850 die Schleswig-Holsteiner gegen die Dänen bei Idstedt verloren. Während der dänischen Besetzung musste Storm seine Heimat, Holstein, verlassen. In dieser Zeit enstanden Werke wie die Novelle „Immensee“ (1849), das Kindermärchen „Der Häwelmann“ (1849) und das Märchen „Hinzelmeier“ (1851).

Am 18. Oktober 1853 wurde Storm zum preußischen Gerichtsassessor ernannt. Während der sechsmonatigen Einführungszeit musste er ohne Gehalt arbeiten. Anfang Dezember 1853 war ein Umzug nach Potsdam bewerkstelligt und Storm war mit seiner Familie in ein Haus direkt am Potsdamer Brandenburger Toreingezogen. Dass es mindestens 20 Jahre außerhalb Husums verbracht hat, davon über zehn ganz außerhalb Schleswig-Holsteins, änderte im Grunde nichts an seiner Heimatverbundenheit und der „Husumerei“, wie Fontane leicht und gnädig Storms engen, scheinbar provinziellen Themenkreis bezeichnete. Im Jahre 1855 bewarb er sich um ein Richteramt. Im Juli 1856 hatte er Erfolg und erhielt die Nachricht in Heiligenstadt zum Kreisrichter ernannt worden zu sein. In Heiligenstadt zeichneten sich die Entwicklungslinien von Storms späterer bürgerlicher und poetischer Existenz ab: politische Ernüchterung, familiäre Sorgen (bis 1863 sechs Kinder), Geldnöte und melancholisch-depressive Stimmungstrübungen, welche er mit Musik, Geselligkeit und einigen wenigen Reisen zu vergessen versuchte. Dennoch sind in der Heiligenstädter Zeit einige von Storms bekanntesten Novellen entstanden: „Auf dem Staatshof“ (1859), „Im Schloß“ und „Auf der Universität“ (1862).

In den Husumer Jahren entstanden über 20 Novellen und andere literarische Arbeiten. Insgesamt schrieb er 58 Novellen. Erbittert über die „Bismarcksche Räuberpolitik“ trat er 1880 in den Ruhestand und lebte ab 1881 in dem holsteinischen Dorf Hademarschen. In seine letzten Lebensjahren schrieb Storm mehr als als zehn Novellen, darunter Hans und Heinz Kirch (1882), Schweigen (1883) sowie die Storms Werk krönende Erzählung „Der Schimmelreiter“ (1888). 1886 traf ihn das Schicksal noch einmal hart, als Storms jüngster Sohn Hans starb.
Am 4. Juli 1888 starb Theodor in Hademarschen nach langem Leiden an Magenkrebs und wurde am 7. Juli 1888 auf dem Friedhof in Husum beigesetzt. Seine Grabstätte ist in Husum auf dem Sankt–Jürgen-Friedhof zu finden. Sein schriftstellerisches Wirken ist jedoch bis heite lebendig.

Die wichtigsten Werke:
-Sommergeschichten und Lieder (1851; darin „Der kleine Häwelmann“ und „Immensee“)
-„Pole Poppenspäler“ (1875)
-„Aquis Submersus“ (1877)
-„Die Söhne des Senators“ (1881)
-„Zur Chronik von Grieshuus“ (1884)
-„Der Schimmelreiter“ (1888)

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Ömer

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