Hasch und Marihuana

Hasch und Marihuana​ - ein Biologie Referat

Dieses Referat hat Louisa geschrieben. Louisa ging in die 10. Klasse. Für dieses Biologie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Die Geschichte des Kriminalromans

Hasch und Marihuana


Was ist Haschisch oder Marihuana?
Haschisch und Marihuana stammen von einer Pflanze mit dem lateinischen Namen Cannabis Sativa, kurz Cannabis. Im Niederländischen heisst die Pflanze hennep („Hanf“). Werden die weiblichen Blütenstände getrocknet und zerkrümelt, gibt es Marihuana. Marihuana ist von grünbrauner Farbe und wird meistens Gras (orig.: „wiet“ oder „weed“) genannt. Wenn das Harz der Pflanze zu Platten oder Blöcken gepresst wird, gibt es Haschisch. Die Farbe variiert von hellbraun bis schwarz. Durch eine spezielle Bearbeitung kann ein stark konzentrierter Stoff aus der Pflanze gewonnen werden: Haschisch-Öl. Marihuana, Haschisch und Haschischöl verbreiten einen charakteristischen Geruch. Wer es einmal gerochen hat, erkennt es danach sofort wieder.

Aus was besteht es?
Der Bestandteil um den es geht, wird kurz „THC“ genannt (genau: delta-9-tetrahydrocannabinol). Umso wärmer das Klima in dem der Hanf wächst, umso mehr THC enthält er. Auch in Europa, in Gewächshäusern ,enthält viel THC. Haschischöl kann sogar zu mehr als der Hälfte aus THC bestehen.

Was sagt das Gesetz?
Der Anbau von Marihuanapflanzen und der Besitz von Haschisch oder Marihuana ist immer strafbar – auch wenn es um kleine Mengen geht. In der Praxis besteht allerdings die Anweisung, dass keine aktiven Ermittlungen geführt werden, wenn jemand für den eigenen Gebrauch maximal 5 Pflanzen züchtet oder maximal 30 Gramm Haschisch oder Marihuana in Besitz hat. (anbei: „koffieshops“ dürfen nicht mehr als 5 Gramm pro Tag an eine(n) KundIn verkaufen). Das keine aktive Aufspürung und Verfolgung betrieben wird, wird „dulden“ genannt. Minderjährige (Menschen unter 18 Jahren) bei denen die obengenannten Straftaten festgestellt werden, bekommen eine Anzeige. Polizei und Justiz geben dem Aufspüren von Anbau, Handel und Besitz von grossen Mengen die Priorität. Darauf stehen ansehnlich hohe Strafen. Haschisch und Marihuana werden als „soft drugs“ angesehen, Haschischöl gilt als „hard drug“. Diese werden nicht geduldet, auf deren Besitz stehen strenge Strafen.

Woher kommt Cannabis?
Hanf wird auf unterschiedliche Art gebraucht. Im grössten Teil der Welt ist er eine ziemlich gewöhnliche Pflanze. Die Fasern werden seit 12.000 Jahren benutzt, um Seile und Kleidung daraus zu fertigen. Hanf wird auch von Bauern als Windschutz angebaut. Vor knapp fünftausend Jahren wurde in China entdeckt, dass die Pflanze auch eine heilende Wirkung hat. Auch heute wird THC noch medizinisch angewendet, um zum Beispiel die Nebenwirkungen von Chemotherapien zu lindern. In den dreissiger Jahren wurde Cannabis in den USA verboten, andere Länder folgten. Mit dem Beginn der sechsziger Jahre kam der Cannabisgebrauch in den Niederlanden auf. In den zehn Jahren danach, nahm der Gebrauch rasch zu. Um 1980 herum ging der Gebrauch wieder etwas zurück, aber danach setzte sich die Steigerung fort.

Was fühlen die GebraucherInnen von Haschisch oder Marihuana?
THC verstärkt die Emotionen. Wer sich nicht so glücklich fühlt, kann sich davon noch schlechter fühlen. Wer sich gut fühlt, dem geht es meistens angenehm. Er/sie wird „high“ davon. Das Wort „stoned“ wird gebraucht, wegen des schweren Gefühls in Armen und Beinen. THC beeinflusst auch die Wahrnehmung. Farben werden intensiver erfahren, Musik wird intensiver erlebt. Das Gefühl für Raum und Zeit verändert sich, die Phantasie erlebt Höhenflüge. Manche Menschen bekommen Lust viel zu essen („Fresstrip“), andere fangen an zu lachen. Aber es kann auch Angst entstehen. THC entspannt die Muskeln, macht den Mund trocken, die Augen rot, erweitert die Pupillen und beschleunigt den Herzschlag. Einige dieser Effekte können als unangenehm erfahren werden.

Wie wird es gebraucht?
Haschisch und Marihuana wird meistens mit Tabak vermengt und dann mit einem oder mehreren Zigarettenpapier(en) zu einer Zigarette gerollt. Das heisst dann „Joint“. Das Rauchen heisst „blowen“. Es gibt auch Menschen, die es essen. Meistens in Kuchen, dem sogenannten „space-cake“. Ein Joint wirkt nach ein paar Minuten, zwei bis vier Stunden später ist der Effekt vorbei. Haschisch und Marihuana gegessen, beginnt ungefähr nach einer Stunde zu wirken (was Risiken mit sich bringt).

Wer gebraucht es?
Haschisch oder Marihuana sind in den Niederlanden einfach zu bekommen. Der Preis, der dafür bezahlt wird, variiert zwischen 5 bis 15 Gulden pro Gramm. Menschen gebrauchen es, um sich angenehm entspannt dadurch zu fühlen, um der Wirklichkeit zu entflüchten. Das Interesse ist in der Pubertät am grössten, weil dann der Bedarf am Experimentieren am grössten ist. Von allen SchülerInnen über 12 Jahren haben 14% schon einmal Haschisch oder Marihuana probiert. In der Gruppe von 18 Jahren und älter haben es beinahe 9% der Jungen und rund 4% der Mädchen in der letzten Zeit gebraucht. Das Experimentieren ist meist von vorübergehender Natur. Ferner kommt Gebrauch von Haschisch und Marihuana in allen Lebensaltersgrupen, Rängen und Ständen vor. Der Anteil der GebraucherInnen wird in den Niederlanden auf 600.000 geschätzt.

Kann mensch süchtig davon werden?
Es sollte ein Unterschied gemacht werden zwischen körperlicher und seelischer Abhängigkeit. Wir sprechen von körperlicher Abhängigkeit, wenn der Körper protestiert, wenn der Gebrauch eines Mittels eingestellt wird (Entzugserscheinungen). Beim Gebrauch von Haschisch oder Marihuana tritt dieses nicht auf. Die Gebraucher brauchen auch nicht stets mehr, um den gleichen Effekt zu erzielen. Letztendlich führt der Gebrauch nicht automatisch zu einem Bedarf an härteren Drogen. Seelische

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Abhängigkeit führt dazu, dass die Gebraucher stets stärker nach dem Mittel verlangen und sich eigentlich ohne nicht mehr wohl fühlen. Bei einem Teil der GebraucherInnen ist das der Fall. Besonders bei denen, die häufig gebrauchen (zum Beispiel jeden Tag). Das gilt noch stärker, wenn gebraucht wird, um der Wirklichkeit zu entflüchten, zum Beispiel aus Langweile oder Mangel an Zukunftsperspektiven. Diese GebraucherInnen können in die Situation geraten, dass nur noch Haschisch oder Marihuana wichtig sind. Alles andere ist nicht mehr interessant.

Was sind die Risiken?

Wer sich nicht wohl in seiner Haut fühlt, sollte besser kein Haschisch oder Marihuana gebrauchen. Die Chance ist gross, dass es nur schlimmer davon wird.
Eine zu hohe Dosis kann heftige Angstgefühle oder Niedergeschlagenheit hervorrufen. Körperlich kann es ziemlich unangenehme Gefühle verursachen (Schwindel, Unwohlsein), bis hin zu Panik und Ohnmacht. Das wird „flippen“ genannt. Abwarten bis es vorbei ist, ist das einzige, was getan werden kann. Jemand sollte versuchen, die Person zu beruhigen. „Flippen“ durch eine zu hohe Dosis kommt vor allem bei unerfahrenen GebraucherInnen vor (Jugendliche, ausländische Touristen u.ä.). Das Risiko ist ein Stück grösser, wenn Haschisch gegessen wird, weil die GebraucherIn nicht so gut kontrollieren kann, wieviel sie/er konsumiert hat.
THC vermindert das Konzentrationsvermögen, die Reaktionsfähigkeit und das Kurzzeitgedächtnis. Logisches Denken wird schwieriger, der Gesprächsfaden wird aus den Augen verloren. THC und arbeiten, Hausaufgaben machen oder studieren passen nicht zusammen. Die Teilnahme am Vekehr unter Einfluss von THC ist gefährlich und daher verboten.
Menschen, die viel und häufig THC gebrauchen, können in ihrer Entwicklung gehemmt werden. Anstatt die Probleme zu lösen und davon zu lernen, „blowen“ sie ihre Probleme und Unzufriedenheit weg. Sie laufen obendrein Gefahr, in soziale Isolation zu geraten.
Menschen, die mit unterschwelligen psychischen Problemen zu kämpfen haben, oder die Anlagen zu psychotischen Störungen haben, stellen eine Risikogruppe dar. Der Gebrauch von Haschisch kann diese Probleme verschlimmern. Darum wird davon abgeraten.
Der Rauch von Joints wird im allgemeinen tief inhaliert und lang in den Lungen gehalten. Der Rauch enthält mehr krebserregende Stoffe als der von Tabak. Auf längere Sicht können dadurch Schäden an den Luftwegen auftreten.
THC reichert sich in der Muttermilch an. Für Haschisch und Marihuana gilt das gleiche wie für Alkohol, Tabak und andere Drogen: vom Gebrauch während der Schwangerschaft und des Stillens ist abzuraten.
Ein möglicher Effekt von Langzeit- und intensivem Gebrauch ist eine verminderte Fruchtbarkeit. Wird der Gebrauch eingestellt, normalisiert sich das wieder.
Die meisten WissenschaftlrInnen erachten es nicht als bewiesen, das langwährender Gebrauch zu bleibendem Einfluss auf Gehirn und Immunsystem führt.
Was macht der Staat?
Der Handel von Haschisch und Marihuana ist strafbar. Jedoch wird der Verkauf in „Koffieshops“ nicht mit Vorrang aufgespürt und verfolgt. Diese Situation wurde durch den Staat bewusst geschaffen. Dadurch werden die Chancen als kleiner erachtet, dass GebraucherInnen von Soft Drogen mit der Welt der harten Drogen in Berührung kommen. Koffieshops dürfen keine harten Drogen vrkaufen, keine Werbung machen, nicht an Jüngere unter 18 Jahren verkaufen und nicht mehr als 5 Gramm pro KundIn. In vielen anderen Ländern sind die Verfolgungspraktiken ungleich härter. Der Besitz von ein wenig Haschisch kann jahrelange Gefängnisstrafen nach sich ziehen. Wer es über die Grenze mitnimmt – sei es auch nur zum eigenen Gebrauch – Nimmt ein grosses Risiko auf sich.

Lässt sich problematischer Gebrauch erkennen?
Cannabisgebrauch bringt bestimmte Symptome mit sich. Sie werden in dieser Broschüre beschrieben. Aber die Symptome müssen nicht per se von Haschisch oder Marihuana verursacht werden. Offensichtlicher ist es, wenn jemand jeden Tag „stoned“ ist. Das deutet auf Problemgebrauch und seelische Abhängigkeit hin.

Wie gehe ich mit dem Gebrauch durch andere um?
In fast jedermans Umgebung wird Haschisch oder Marihuana gebraucht. Es kann vorkommen, dass jemand flipt. Das ist kein Grund für Panik. Probiere die Person in eine ruhige Umgebung zu bringen und zu beruhigen. Meistens gelingt das, wenn die Person ruhiggestellt wird und etwas süsses zu essen oder trinken bekommt. Wenn jemand verwirrt und ängstlich bleibt, ist es besser ärztliche Hilfe beizuziehen.

In der Ausbildung, der Jugendarbeit und in Familien mit heranwachsenden Kindern sollte Cannabis auf jeden Fall zur Sprache kommen. Rundweg verbieten erscheint nicht sinnvoll. Die Gefahr ist dann gross, dass die andere Seite versucht den Gebrauch zu verbergen und Gespräche darüber meidet. Ab und zu blowen kann dann unbemerkt in Problemgebrauch übergehen. Wichtig sind:

Gute Informationen über Haschisch und Marihuana. Diese Broschüre enthält die wichtigsten Informationen.
Offene Gespräche ohne Vorurteile. Wer sich Sorgen macht über den Gebrauch anderer, kann nur auf diese Art dahinter kommen, wieviel und warum jemand es eigentlich gebraucht. Wenn jemand nicht mehr ohne kann, gibt es wahrscheinlich unterschwellige Probleme, gegen die etwas gemacht werden sollte. Durch die/den GebraucherIn selbst und wenn nötig durch (professionelle) Hilfe von anderen. Manchmal gibt es auch andere Signale, wie häufiges Schuleschwänzen u.ä.
Gestellte Grenzen deutlich machen. Die Glaubwürdigkeit von Eltern oder Partnern ist grösser, wenn auch sie sich an Absprachen halten.
Die Experimente von Jüngeren sollten nicht entgleisen, wenn diese sich nicht langweilen, selbständig sind, „nein“ sagen und mit Rückschlägen umgehen können.
Bleiben sie im Gespräch. Panik und Drohungen haben einen gegenteiligen Effekt.
Zögern sie nicht, nach Rat und Hilfe zu fragen.
Wo finde ich mehr Informationen oder Hilfe?
Mehr Informationen und Hilfe bekommen sie bei den Einrichtungen der Drogenberatung (auch Consultatiebüro für Alkohol und Drogen (CAD) genannt). Auch bei der GGD (Geestelijke Gezondheidszorg – Seelischer Gesundheitsdienst) können sie mehr Informationen bekommen. Diese Einrichtungen finden sie in jeder grossen und mittelgrossen Stadt (schauen sie in das Telefonbuch oder rufen sie die Drogeninformationsstelle („Drugs Informatielijn“) an.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

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Louisa

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Biologie
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