Auswirkungen des Rauchens auf die Gesundheit

Auswirkungen des Rauchens auf die Gesundheit​ - ein Biologie Referat

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Auswirkungen des Rauchens auf die Gesundheit

Rauchen – Einatmen des Rauches glimmender Tabakblätter.
Die getrockneten Blätter der Pflanze werden in einer Pfeife oder Zigarette, meist jedoch als Zigarette geraucht. In Deutschland werden nach Angaben von 1997 pro Jahr und Person durchschnittlich 2360 Zigaretten geraucht.



(Verarbeitung von Tabakblättern)

Noch in den vierziger Jahren dieses Jahrhunderts galt Rauchen als harmlos. Seit dieser Zeit haben Laborversuche und klinische Forschungen jedoch eindeutig bewiesen, dass Rauchen das Risiko außerordentlich erhöht, an verschiedenen Krankheiten zu sterben, vor allem an Lungenkrebs.Regelmäßig mehr als 20 Zigaretten am Tag, so ermittelte die amerikanische Krebsgesellschaft, verkürze die Lebenserwartungen durchschnittlich um 8,3 Jahre.
Deutsche Experten sind noch pessimistischer: Auf zwölf verschenkte Jahre schätzt das Wissenschaftliche Institut der Ortskrankenkassen die Verkürzungen der Lebensspanne. Rauchen ist damit laut Weltgesundheitsorganisation ,,die wichtigste einzelne Krankheits- und Todesursache.
Die Sprache des Tabaks: Über 30 000 Untersuchungen haben ergeben, dass Rauchen krank macht. Was jedoch im Detail der Gesundheit zusetzt, ist nur zum Teil bekannt. Tabakrauchen enthält außer Nikotin eine Fülle von Stoffen, von denen bislang 3800 identifiziert, aber nur wenige in ihrer Wirkung auf den menschlichen Organismus erforscht worden sind. Soviel wissen die Forscher immerhin: Rauchkondensat enthält eine ganze Reihe akut und chronisch wirkender Schadstoffe, von denen rund 50 als Krebserreger gelten – beispielsweise:
· Pestizide
· Nitrosamine
· Benzpyren
· Hydrazin
· Formaldehyd
· Cadmium
· Polonium (radioaktiv)

Die Chemiekalienmenge entspringt nicht allein dem Naturprodukt Tabak. Verarbeitungsprozesse und Zusatzstoffe wie Weichmacher, Feuchtigkeitsbinder oder Aromen können den Gift – Cocktail anreichern, da „Tabakfremde“ Stoffe die Zigarettenindustrie nicht zu deklarieren braucht. Einzig ein Hinweis des Gesundheitsministerium auf der Zigarettenschachtel warnt den Raucher vor den Folgen seiner Leidenschaft. Und das aus gutem Grund. Denn wer über viele Jahre oftmals zur Zigarette, Zigarre oder Pfeife greift, nimmt schwere gesundheitliche Risiken auf sich.

Das größte Risiko ist die Krebserkrankung

Krebs ist das Wachstum neuen Gewebes infolge fortschreitender Wucherung abnormer Zellen, welche die Fähigkeit besitzen, in anderes Gewebe einzudringen und es zu zerstören. Krebs kann aus jeder Zellart und in jedem Körpergewebe entstehen und es zerstören. Es handelt sich dabei nicht um eine einzelne Krankheit, sondern um eine Vielzahl von Erkrankungen, die nach Gewebe- und Zellart, in der sie ihren Ursprung nehmen, klassifiziert werden. Es bestehen mehrere hundert solcher Krebsklassen, die sich in drei Hauptgruppen einordnen lassen:
Sarkome entstehen in Binde-, Stütz- und Nervengeweben, wie Knochen, Knorpeln, Nerven, Blutgefäßen, Muskeln und Fett.
Karzinome, zu denen die häufigsten menschlichen Krebserkrankungen zählen, haben ihren Ursprung in Epithelgeweben wie der Haut und der Auskleidung von Körperhöhlen und Organen sowie dem Drüsengewebe von Brust und Prostata (Vorsteherdrüse). Karzinome, die eine hautähnliche Struktur haben, werden als sqamös bezeichnet Solche, die in Drüsen bildendem Gewebe entstehen, nennt man Adenokarzinome.
Leukämien und Lymphome sind Krebserkrankungen, die Blut bildende Organe befallen. Kennzeichnend für diese Krebsformen sind vergrößerte Lymphknoten, der Befall von Milz und Knochenmark sowie eine Überproduktion unreifer weißer Blutkörperchen.

Wesen der Erkrankung

Krebsartiges (karzinogenes) Gewebswachstum, auch Neoplasmen genannt, ist clonal, das heißt alle entstehenden Zellen sind Abkömmlinge einer einzigen Zelle. Diese Zellen sind der Kontrolle der normalen Mechanismen zur Regulierung des Zellwachstums entgangen. Sie entsprechen embryonalen, unentwickelten Zellen, die nicht fähig sind sich zu differenzierten Zellen oder einem reifen, funktionsfähigen Zustand weiterzuentwickeln. Wenn sich diese Zellen vermehren, können sie eine Gewebsmasse bilden, die man als Geschwulst oder Tumor bezeichnet. Ein solcher Tumor wächst weiter und vergrößert sich ohne Rücksicht auf die Funktion des Ursprungsgewebes.



Abnorme Zellen und Krebs
Krebszellen unterscheiden sich gewöhnlich erheblich von dem Gewebe, aus dem sie hervorgegangen sind. Der hier gezeigte Tumor ist ein Teratom des Eierstockes, er zeigt keine Ähnlichkeit mit dem normalen Gewebe des Eierstockes.

Lungenkrebs

Zigarettenrauchen ist die Ursache von 85 Prozent der Lungenkrebserkrankungen
bei Männern, 75 Prozent bei Frauen – insgesamt über 83 Prozent der Fälle. Bei Personen, die 2 oder mehr Packungen Zigaretten am Tag rauchen, ist die Sterblichkeit durch Lungenkrebs 15 bis 25 mal höher als bei Nichtrauchern.
Weltweit sterben daran jährlich lt. einer Studie des ,,World-watch Institut“ von 1986 über 2 Millionen Menschen. Die Berliner Zeitung berichtete am 13.09.1995, dass die Todesfälle bei Raucherinnen in den USA von 26 pro 100.000 Einwohner auf 155 stiegen. Bei Männern dagegen hat sich die Quote im gleichen Zeitraum von 187 auf 341 Todesfälle pro 100.000 Einwohner ,,nur“ verdoppelt.
Lungenkarzinome verursachen in frühen Stadien kaum Beschwerden. Deshalb werden sie oft nur zufällig, zum Beispiel durch eine Röntgenuntersuchung aus anderem Anlass, entdeckt. Reizhusten ist oft das erste Symptom, das aber meist nicht eindeutig ist. Viele Raucher und Raucherinnen husten, chronisch, ohne dass sie am klassischen Raucherkrebs erkrankt sind. Bei bereits erfolgter, aber noch nicht diagnostizierter Erkrankung kann es beispielsweise zu chronischer Bronchitis, zu Schmerzen auf der Brust, zu blutigem Auswurf, zu Atemnot aufgrund von Luftröhrenverengungen durch den Tumor kommen. Auch massiver Gewichtsverlust, Schwächezustände oder Probleme, die durch Metastasen in anderen Organen bedingt sind ( zum Beispiel Lebermetastasen, Lähmungen ), verursacht durch Metastasen im Rückenmark (Rückenmarkkompression), können Symptome eines Lungentumors sein.
Lungenkrebs



Dieser Schnitt durch eine menschliche Lunge zeigt in der Mitte der Aufnahme helles Krebsgewebe. Unten in der Mitte liegt das Herz. Während das normale Lungengewebe hellrosa gefärbt ist, ist das
den Krebs umgebende Gewebe auf Grund eines teerartigen Überzugs, der durch Zigarettenrauch verursacht wurde, schwarz gefärbt.

In dieser Krankeitsphase ist es heilende (kurative) Behandlungen oft bereits zu spät. Das Lungenkarzinom kann aber nicht früher entdeckt werden.
Wenn es im Röntgenbild erkennbar wird, hat es einen Durchmesser von ungefähr einem Zentimeter und ist meist schon einige Monate oder Jahre alt. Oft hat der Tumor in dieser Phase bereits metastasiert, was die Behandlung erschwert. Hanspeter Honegger setzt für Patientinnen und Patienten mit primären Lungenkarzinom (Ursprungsort des Tumors ist die Lunge) große Hoffnungen in die Zukunft: In großangelegten Forschungsprojekten wurden in den letzten Jahren verschiedene Behandlungsarten kombiniert – zum Beispiel Chirurgie und Chemotherapie, Radiotherapie und Chemotherapie, Chirurgie und Radiotherapie. Ferner wurden neue, verträglichere Medikamente ausprobiert, die eine deutliches Ansteigen der Überlebenszeit ermöglicht.
Allerdings ist die meist nur möglich wenn operiert werden kann. Dies ist etwa bei einem viertel aller Befunde möglich. Operiert werden kann nur, sofern der bösartige Tumor noch keine Metastasen ( Tochtergeschwulste in anderen Organen ) gebildet hat und zudem günstig, dass heißt Operateur zugänglich, liegt. Von den operablen bösartigen Lungentumoren kann nur zirka ein drittel geheilt werden.

Eine Ausnahme bilden die kleinzelligen Tumoren. Sie werden nicht operiert, sondern durch Medikamente und Strahlentherapie behandelt. Jedoch gelingt es gelegentlich, die Erkrankung zum Verschwinden zu bringen.
Histologischer Schnitt durch eine Raucherlunge
Das Bild zeigt einen Schnitt durch eine Raucherlunge mit einem Emphysem.

Durch das Emphysem werden die Alveolen zerstört.

Entstehung und Verbreitung von Krebs Lungenkrebs entsteht, wenn Epithelzellen, welche die Lunge auskleiden, beginnen, sich unkontrolliert zu vermehren. Diese Zellen dringen in benachbartes Gewebe ein, bilden eine als Tumor bezeichnete Zellmasse und später ein Karzinom. Krebszellen können in Blut- und Lymphgefäße eindringen und durch den Körper transportiert werden, bis sie an eine Stelle gelangen, die sie nicht passieren können. Hier setzen sie sich fest und bilden neue Tumoren. Diese Bildung von Metastasen, die Ausbreitung von Krebszellen, ist die gefährlichste Eigenschaft einer Krebserkrankung.

Risiko des Herzinfarkts bei Rauchern

Während der Lungenkrebs erst nach zwanzig bis dreißig Jahre seine ,,Blütezeit“ hat, schädigt das Rauchen bei jungen Leuten in erster Linie das Herz.
Das Risiko, im mittleren Alter einen Herzinfarkt zu erleiden, ist bei Rauchern fünfmal so groß wie bei Nichtrauchern. Es ist viel größer, als man bisher angenommen hat. In der Altersgruppe zwischen 30-39 Jahren ist das Infarktrisiko eines Rauchers mehr als sechsmal so hoch wie das eines Nichtrauchers. Insgesamt lassen sich bei den 30- bis 49jahrigen vier Fünftel aller Herzinfarkte auf den Zigarettenkonsum zurückführen. Die Ursache eines Herzanfalls eines dreißig Jahre alten Rauchers ist mit Sicherheit von 80 Prozent der Tabakkonsum. Weil mit zunehmenden Alter auch andere durch Rauchen verursachte Krankheiten gewichtiger werden, sinkt die der Herzinfarkte bei den 60- bis 79jährigen auf „nur“ noch die Hälfte.
Ob der Raucher mit hohem oder mit geringem Teergehalt raucht, macht keinen großen Unterschied. So etwas wie eine ,,sichere“ Zigarette gibt es nicht.

Der blaue Dunst schadet dem Mund

Deutlich sichtbare Zahnverfärbungen und starker Mundgeruch sind noch die harmlosesten Folgen des Tabaks. Bei vielen starken Rauchern heilen die Wunden nach Zahnverfärbungen und kieferchirurgischen Eingriffen deutlich langsamer.
Tabak, besonders wenn er geraucht wird, hat einen eindringlichen Einfluß auf Gesundheit und Krankheiten des Zahnfleischs. Er verursacht eine zunehmende Krankheitshäufigkeit in Bezug auf Verlust von Zahnfleisch, Knochen und deren Verbindung. Außerdem übt er einen versteckten Effekt auf Zahnfleischentzündungen aus. Die Risikoeinschätzung basiert auf einer wachsenden Zahl von Untersuchungen in den letzten Jahren und legt nahe, daß das Risiko von Tabak erkranken erheblich. Obwohl der Mechanismus nicht geklärt ist, mit dem der Tabak seinen Einfluß ausübt, gibt es bislang keine Erkenntnisse darüber, daß diese Ergebnisse mit anderen Einflüssen wie Plaque oder spezieller Mikroflora in Zusammenhang gebracht werden können. Es scheint eher wahrscheinlich, dass er einen Einfluß auf den ganzen Körper hat und so Symptome oder Empfindlichkeit hervorruft. Obwohl die allgemeine Krankheitshäufigkeit abnimmt, ist das Verhältnis Krankheiten in Bezug auf Tabak stabil oder sogar zunehmend.

Raucher altern schneller als Nichtraucher

Raucher müssen nicht nur mit allerlei Gesundheitsrisiken rechnen. Sie bekommen auch früher falten als Nichtraucher und altern schneller. Das ist das Ergebnis einer Zwillingsstudie der britischen Health Education Authority. Die Forscher fanden unter 1000 eineiigen Zwillingspaaren auch 50 Paare mit je einem Raucher und einem Nichtraucher.
Sie stellten durch Ultraschallmessungen fest, dass die Haut der rauchenden Zwillinge um ein viertel dünner war als die der nichtrauchenden Geschwister. In manchen Fällen betrug der Unterschied sogar 40 Prozent.
Weil eineiige Zwillinge identische Erbanlagen haben, muß diese Differenz auf äußere Einflüsse zurückzuführen sein. Rauchen kann die Freisetzung eines Enzyms verursachen, das die Elastizität herabsetzt, oder kann die Blutversorgung einengen, sagt die Studie.
Die Forscher hoffen, daß ihr Forschungsergebnis ein weiteres Argument ist, mit dem man vor allem Jugendliche vom Rauchen abhalten könnte. Jugendliche ingnorieren am meisten Warnungen vor Gesundheitsgefahren.

Zigaretten erhöhen Risiko für Alzheimer-Krankheit

Raucher sind nach einer Studie aus Holland doppelt so stark gefährdet, an Alzheimer zu erkranken wie Nichtraucher. Selbst ehemalige Raucher werden eineinhalb so häufig von der schweren geistigen Demenz eingeholt wie Menschen, die nie zum Glimmstengel gegriffen haben. Die Forscher untersuchten fast 7000 Holländer im Alter von55 bis zu 106 Jahren. Unter den Rauchern fanden sie nicht mehr Alzheimer-Kranke, sondern die Gruppe war verstärkt von andern Formen geistiger Demenz betroffen. Ursache dürfte der schädliche Einfluß des Rauchens auf Blutgefäße sein, sagte die Wissenschaftlerin Monique Breteler. Die Blutgefäße von Rauchen seien häufig durch den Effekt von Nikotin verhärtet und verengt. Dadurch könnten sie den Blutfluß in das Gehirn und dessen Versorgung mit Sauerstoff verlangsamen.

Rauchen läßt das Gehirn schneller altern

Rauchen beschleunigt einer neuen Studie zufolge das Altern des Gehirns. Wissenschaftler der Eramasmus-Universität in Rotterdam fanden bei Untersuchung an 9000 Menschen über 65 Jahren heraus, dass Gedächtnisleistung und Lernvermögen bei Rauchern deutlich stärker abnahmen als bei Nichtrauchern. Der ,,blaue Dunst“ beim Test zu einem Rückgang der Gehirnleistung um jährlich 0,25 Punkte, während sich bei nicht rauchenden Senioren lediglich ein Verlust von 0,03 Punkten ergab, berichtete das Fachblatt Ärtzliche Praxis. Differenzierte Gehirntests ergaben, dass Raucher früher eine Veranlagung zu Altersschwachsinn zeigen.

Passivrauchen und Lungenkrebsrisiko

Während der ursächliche Zusammenhang von Tabakrauchen und Entstehung von Tumoren der Lunge und anderer Organe eindeutig feststeht, ist seit den ersten Berichten über einen möglichen Zusammenhang zwischen Lungenkrebsrisiko und Passivrauchen im Jahre 1981 dieses Thema intensiv beforscht.
Neue Belege für ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko durch Passivrauchen lieferte die Auswertung zweier Fall-Kontroll-Studien geleitet vom GSF- Forschungszentrums und vom Universitätsklinikum Essen. Besonders betroffen sind Personen, die am Arbeitsplatz starken Zigarettenrauch ausgesetzt sind. Die gemeinsame Auswertung erfolgte im Rahmen eines vom Bundesforschungsministeriums geförderten Projektes. In einem Zeitraum von sieben Jahren wurden 5307 Patienten mit Lungenkrebs (Fälle) und 5455 Personen aus der Bevölkerung (Kontrollen) einbezogen. In die Analyse des Passivrauchens gingen nur Nie-Raucher ein (375 Fälle, 1659 Kontrollen). Bei diesen wurde eine detaillierte Erfassung der Lebenslangen Passivrauchexposition vorgenommen. Insgesamt ergab sich ein auf das 1,5fach erhöhte Lungenkrebsrisiko bei starker Exposition. Noch deutlicher war der am Arbeitsplatz.
Bei einem Aufenthalt von zehn bis 15 Jahren in stark verrauchten Arbeitsräumen zeigte sich ein fast doppelt so hohes Risiko verglichen mit den nicht oder nur gering belasteten Personen. Diese Ergebnisse waren statistisch bedeutungsvoll.
Bei dieser Studie handelt es sich nach Angaben des GSF- Forschungszentrums um die größte dieser Art in Deutschland. Die Studie ist außerdem Teil einer internationalen gemeinsamen Auswertung mit zwölf Studien aus sieben europäischen Ländern. Die Auswertung wird von der Internationalen Agentur zur Erforschung von Krebskrankheiten (IARC) in Lyon und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgenommen.

Welche Vorteile bietet der Rauch-Stopp?

Welche gesundheitlichen Risiken sind mit dem Rauchen verbunden? Welche Vorteile bietet ein Rauch-Stopp? Die Professoren Knut-Olaf Haustein aus Erfurt und Reiner B. Bonnet aus Bad Berka haben die positiven und negativen Ansichten zusammen gestellt:

Die negativen Nachrichten:

· Die Lebenserwartung eines Menschen ist pro gerauchter Zigarette um 5,5 Minuten verkürzt.
· Die mittlere Lebenserwartung eines Rauers ist um 7,5 Jahre reduziert, vorwiegend durch artiosklerotische Komplikation wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Durchblutungsstörungen.
· Zehn Jahre früher erkranken Raucher an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Nichtrauer
· Das Risiko eines 35jährigen beträgt 13 Prozent, der 25 Zigaretten pro Tag raucht, an Lungenkrebs zu sterben.
· 30 Prozent der Todesfälle bei Männern zwischen 35 und 64 Jahren werden durch Rauchen verursacht
· 40 Prozent der Deutschen rauchen, mehr als ein Drittel ist stark abhängig
· Etwa 500 000 sterben jährlich in der Europäischen Union infolge von Tabakmißbrauch. Im Jahre 2020 werden es voraussichtlich zwei Millionen sein.

Die positiven Nachrichten:
· Von bis zu zehn Prozent auf unter ein Prozent sinkt der CO-Gehalt im Blut bei Rauchstopp. Damit steht mehr Hämoglobin für den Sauerstofftransport zur Verfügung.


· 25 bis 30 Prozent beträgt die langfristige Erfolgsquote bei Raucherentwöhnung unter Nikotinsubstition.

· Zwei Tage nach dem Rauchstopp verfeinert sich der Geruch- und Geschmacksinn, drei Tage nach dem Rauchstopp bessert sich die Atmung merklich.
· Die Lungenkapazität kann sich nach 3 Monaten um bis zu 30 Prozent erhöhen.
· Zwei Jahre nach dem Rauchstopp ist das Herzinfarktrisiko auf fast normale Werte abgesunken.
· 10 Jahre nach dem Rauchstopp ist das Herzinfarktrisiko fast gleich groß wie bei echten Nichtrauchern.
· 15 Jahre nach dem Rauchstopp ist das Risiko von Herz- Kreislauf-Erkrankungen gleich groß wie bei lebenslangen Nichtrauchern.

· Ärzte Zeitung
· Tages-Anzeiger
· Deutsche Krebshilfe
· Encarta Enzyklopädie
· Data-Becker Lexikon
· Mehrere Broschüren des Gesundheitsamts
· Internet
· www.freeyellow.com
· www.oehlrich.de
· www.rauchen.de

Direktor Schulnote.de

Ömer

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Biologie
Schulfach

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