Mukoviszidose und Muskeldystrophie

Mukoviszidose und Muskeldystrophie​ - ein Biologie Referat

Dieses Referat hat Ömer geschrieben. Ömer ging in die 11. Klasse. Für dieses Biologie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Mukoviszidose und Muskeldystrophie

Mukoviscidose oder cystische Fibrose

– eine der häufigsten Erbkrankheiten: autosomal-rezessives Erbleiden
– => Fehlfunktion der Zellmembran versch. Oberflächen und Drüsenzellen daraus folgt ein gestörter Salzaustausch => es bilden sich abnorm zähflüssige Sekrete, die feine Drüsenkanäle verstopfen
– betrifft ganzen Organismus aber v.a. Lunge und Bauchspeicheldrüse
– Vorkommen 1:2000
– hervorgerufen durch Mangel an CFTR (cystic fibrosis transmembrane regulator)
– Lokalisation des Enzymdefekts auf Chromosom 7
– Lebenserwartung mittlerweile 25 – 35 Jahre
– Therapie nur symptomatisch möglich
– CF ist nicht ansteckend!!

SYMPTOME:

– Beteiligung der Bronchien und der Lunge:
– chronische Bronchial- und Lungenentzündungen Erstsymptome

zäher Bronchialschleim erschwert (Selbst-)Reinigung der Atemwege und ist ein guter Nährboden für Bakterien
durch den Schleim setzen sich die Lungenbläschen zu und die Luftaustauschfläche wird kontinuierlich kleiner
schwere Atemwegsinfekte und Lungenentzündungen
aushusten von zähem, bei Infektionen gelb-grünem Sekret
_ Lungenprobleme häufig bereits bei Säuglingen, verbunden mit Mangelernährung => weiteres typisches Erscheinungsbild: Gedeihstörung (= Ernährungsstörung bei Kindern infolge von Überschreitung der Verträglichkeitsgrenze=> v.a. akute Durchfallerkrankung)=> Kinder sind klein und mager!
lange Erholungsphasen nach Infekten
Viele Kinder entwickeln im Laufe der Zeit eine chronisch obstruktive Bronchitis oder Asthma bronchiale

– Beteiligung der Bauchspeicheldrüse:
Verlegung der kleinen Pankreasgänge mit Einschränkung der Verdauungsleistung (=Pankreasinsuffizienz mit massigen Fettstühlen)
Bei ca. 10% aller Erkrankten manifestierung im Neugeborenenalter durch Mekoniumileus (= schwere Verstopfung des Darms mit Stuhl des Neugeborenen)

– Weitere Symptome:
– Quälender Husten, evtl. häufige Lungenentzündungen und Atemnotsituationen
– Auffällige Vorwölbung des Brustkorbs
– Nasenpolypen
– Verdauungsstörungen mit Bauchschmerzen, Wachstumsstörungen, Untergewicht sowie übelriechendem Stuhl

– DIAGNOSE:

– v.a. durch den Schweißtest (= Nachweis eines erhöhten Chloridgehalts im Schweiß)
bei positivem Schweißtest Untersuchung des genauen Gendefekts mittels gentechnischer Untersuchung des Blutes oder der Mundschleimhaut
– ggf. durch Nachweis einer erhöhten Spannung (Potentialdifferenzenmessung) an der Nasenschleimhaut oder an einer Gewebsprobe aus dem Darm
– Untersuchungen zum Nachweis einer Störung der Bauchspeicheldrüsenfunktion (Untersuchungen des Stuhlgangs auf Fettgehalt und Verdauungsenzyme im Stuhl; in den ersten Lebensmonaten Nachweis von erhöhtem Verdauungsenzym, Trypsin, im Blut)
– Genanalyse bezüglich der 7 bis 31 häufigsten Mutationen (von insgesamt 700!)
– Evtl. Nachweis von bestimmten Keimen im Auswurf oder Rachenabstrich nach Inhalation und Husten
– Störungen der Lungenfunktion
– Störungen der Leberfunktion
– Blutuntersuchungen zum Nachweis von Vitamin-Spiegeln
– pränatale Diagnose durch eine Gewebsprobe aus dem Mutterkuchen in der 8. Bis 12.

Muskeldystrophie:

– progressive Muskeldystrophie: Gruppe erblicher Erkrankungen mit unterschiedlichem Erbgang, die zu fortschreitendem Muskelumbau und zunehmender Muskelschwäche führen
– Wahrscheinlichkeit: 1:3500 ( in BRD 500 bis 2000 Fälle)
– Mildere Form=> Becker-Muskeldystrophie (BMD) : 10 mal seltener
– Meistens wird das 20. Lebensalter nicht erreicht!

häufigste Erkrankung: Progressive Muskeldystrophie vom Typ Duchenne
– X-Chromosomal-rezessiver Erbgang
– Eine der schwersten erblichen Krankheiten

SYMPTOME:
– erbliche Erkrankung der Muskeln unbekannter Ursache, bei der die Muskelfasern langsam aber fortschreitend schwinden => der Zustand verschlimmert sich ständig!
– => Verlust von motorischen Fähigkeiten
– Beginn: ab dem 3.-4-Lebensjahr
– erste Anzeichen: Knaben fallen mehr hin als Geschwister oder Altersgenossen, können schlecht Schwellen oder kleine Erhebungen zu überschreiten und zu erklimmen, allmählich verschlechtert sich auch das Treppengehen
– es entwickeln sich kräftige Waden, die aufgrund von Pseudohypertrophie (=scheinbare Muskelverdickung) sehr prominent erscheinen, feingeweblich aber aus Fettgewebe bestehen und daher zur Muskelleistung nicht in der Lage sind

Ursache und Krankheitsentwicklung:
– Defekt auf einem Gen verantwortlich, das auf kurzem Arm des X-Chromosoms liegt und aus etwa 2 Millionen Basenpaaren besteht
– Das sog. Duchenne Gen produziert normalerweise das Eiweiß Dystrophin (= ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen der Muskelfasern)
– Einerseits kann der Defekt an Zellen des Blutes mit Hilfe neuer Techniken der Molekulargenetik belegt werden, andererseits sind allerdings die Defekte für die heutigen Darstellungsmethoden zu klein (sog. Punktmutationen)
– wegen des Gendefekts produziert die Mehrheit der Duchenne-Patienten überhaupt kein Dystrophin
– ca. 5% der Patienten einen kleinen Rest des aus etwas 3.600 Aminosäuren aufgebauten Eiweißes
– bei Patienten der BMD ist Dystrophinmolekül vorhanden, aber verändert
– Dystrophin bildet ein Netz in den Muskelfasermembranen.
– Fehlt es ist eine erhöhte Membrandurchlässigkeit die Folge.
– => dies bedingt den Einstrom gefährlicher Substanzen in die Muskelfasern mit Folge eines Faseruntergangs (=Dystrophie) und andererseits den Ausstrom wichtiger Bestandteile aus der Muskelfaser, z.B. Enzym Kreatinkinase
=> Abläufe summieren sich und erklären die zunehmenden progressiven Krankheitszeichen

DIAGNOSE:
– durch Blutuntersuchungen (z.B. Erhöhung der Kreatinkinase)
– Elektromyographie: sehr dünne Nadel wird in den Muskel eingeführt und die elektrische Fähigkeit der Muskelfasern wird überprüft => Unterscheidung zw. Gesunder & kranker Muskulatur oder zw. Entzündung und Zerfall (=Dystrophie)
– und ggf. Muskelbiopsie: Muskelstückchen wird entnommen (20*10*5mm!) => Betrachtung der Muskelfasern unter Licht-&Elektronenmikroskop
– Ultraschalluntersuchung: Untersuchung ob lokal umschriebene oder die ganze Muskulatur betreffende Veränderungen
– Wichtig auch die Familienamnese für die Bestimmung der Form!
Mutter als Konduktorin muß damit rechnen, daß 50% der weiteren Söhne Krankheitsträger sind und 50% der Töchter Konduktorinnen sind

Therapie:
– Gendefekt und fehlende Dystrophinproduktion kann z.Z. noch nicht behoben werden
– Beschränkung darauf, schwindende Muskelkraft möglichst zu erhalten, nachteilige Einflüsse zu vermeiden ( Übergewicht, Fehlstellungen) und div. Auch psychische Probleme zu lösen
– Kontinuierliche Behandlung mit Kortikoide (=Nebennierenhormonen) kann Verlauf des Kraftverlustes für Jahre erheblich verzögern bis zeitweise auch stoppen
– Krankengymnastik zur Kräftigung der vorhandenen Muskelsubstanz

– http://www.dgm.org./muskelk/duchenne/duchenne.html
– http://www.cf-selbsthilfe.org/cfmuko.htm
– http://www.christianeherzogstiftung.de
– Der Gesundheitsbrockhaus (2.Auflage 1979)
– Roche Lexikon Medizin/Verlag Urban & Schwarzenberg/ 4.Auflage 1998
– Mensch-Körper-Krankheit : Autoren Arne Schäffler & Sabine Schmidt / Jungjohann Verlag/ 2.Auflage 1995
– Pflege heute (Lehrbuch und Atlas) Gustav Fischer Verlag 1998
– Microsoft Encarta 99
– Neurologie und Psychiatrie für Krankenpflegeberufe / Georg Thieme Verlag Stuttgart 1993 / Autoren Walter F. Haupt; Kurt-Alphons Jochheim; Helmut Remschmidt / 7. Überarbeitete Auflage

Direktor Schulnote.de

Ömer

Autor dieses Referates

Biologie
Schulfach

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