Mukoviszidose (Zystische Fibrose

Mukoviszidose (Zystische Fibrose​ - ein Biologie Referat

Dieses Referat hat Ömer geschrieben. Ömer ging in die 11. Klasse. Für dieses Biologie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Mukoviszidose (Zystische Fibrose)

Was ist Mukoviszidose ( Zystische Fibrose) eigentlich?




· Grundlegende Informationen
· Ursache und Krankheitserscheinungen

(Basisstörung)
-Tabelle betroffene Organe

Wie bekommt man Mukoviszidose!


· Warum gesunde Eltern ein krankes Kind zur Welt bringen?
· Wie groß ist das Risiko einer CF-Kranken Mutter ein krankes Kind zu bekommen?
· Geschwister: Wie groß ist das Risiko erneut ein krankes Kind zu bekommen?
· Gesunde Geschwister und die Gefahr das sie ein krankes Kind bekommen!
· Sollen gesunde Geschwister untersucht werden?

Symptomatik und Diagnosestellung


· Symptome:

– bei jungen Säuglingen
– bei älteren Säuglingen
– Symptome bei älteren Kindern und Erwachsenen

· Diagnosestellung

_ (Der Schweißtest)
_ Nachweise
_ Pränatale Diagnostik
_ Direkter Gentest und Genotypanalyse
_ Heterozygotenscreening
_ Genetische Präimplantationsanalyse

Therapiemöglichkeiten


_ Gentherapie
_ Therapie von Atemwegen und Lunge
_ Ziele der Behandlung
_ Folgeerkrankungen
_ Mängel in der Behandlung
_ Zukunftsaussichten


Erfahrungen mit Mukoviszidose


· ,,Manchmal bin ich schon am verzweifeln“
· Der liebe Gott, Valerie und die Mukoviszidose

Was ist Mukoviszdose eigentlich?

Grundlegende Informationen
Die Mukoviszidose oder zystische Fibrose (engl.: cystic fibrosis, CF) ist die häufigste vererbte Stoffwechselkrankheit in der Bundesrepublik Deutschland. Hier leiden ungefähr 8.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an der unheilbaren Erbkrankheit. Fünf Prozent der Bevölkerung, also rund vier Millionen Menschen, sind Merkmalsträger, ohne es zu wissen. Jedes Jahr werden etwa 300 Kinder mit Mukoviszidose geboren. Sie erreichen längst nicht alle das Erwachsenenalter.
Ursache und Krankheitserscheinungen
Die Ursache für Mukoviszidose ist ein Fehler im Erbgut. Er fand sich 1989 auf dem Chromosom 7, im sogenannten CFTR-Gen. CFTR steht für Regulator der Transmembran-Leitfähigkeit bei cystischer Fibrose (Cystic Fibrosis Conductance Transmembrane Regulator). Mittlerweile sind über 900 Mutationen im CFTR-Gen bekannt. Wie der Name andeutet, ist das aus dem Gen hergestellte Protein – das CFTR-Protein – für die Regulation der Leitfähigkeit einer biologischen Membran verantwortlich. Anders ausgedrückt: an der Oberfläche von Körperzellen befinden sich Kanäle (Regulatoren), durch die Salze und Wasser und damit elektrische Ströme fließen. Bei zystischer Fibrose ist der Salz- und Wassertransport und folglich der Stromfluss gestört.
(Basisstörung bei Mukoviszidose)

Die Veränderungen im CFTR-Protein führen dazu, dass ein zäher Schleim eine Reihe lebenswichtiger Organe verstopft: vor allem die Lunge, die Bauchspeicheldrüse, die Leber und den Darm. Der Schleim in der Lunge ist ein hervorragender Nährboden für Bakterien. Die durch sie verursachten Entzündungen zerstören das Lungengewebe. Folge des Gendefektes bei Mukoviszidose in seiner vielfältigen Ausprägung ist die Bildung eines fehlerhaften Eiweißkomplexes, der für eine Störung des Salztransports (Kochsalz = NaCl) verantwortlich ist. Wichtigster Teil ist der Verlust an Natrium (Na+), das Wasser an sich bindet und damit dem Schleim entzieht.
Die beschriebene Störung wirkt sich vor allem in den Organen aus, die Flüssigkeiten (Sekrete) produzieren: Infolge des Wasserverlusts dicken die Sekrete beim Mukoviszidose-Kranken ein und können nicht so gut wie beim Gesunden durch die engen Ausführungsgänge aus dem Organ herausbefördert werden. Dadurch kommt es zum Stau der Sekrete und zu Funktionsstörungen in den Organen (vergleiche Abbildung).

Abbildung: Basisstörung bei Mukoviszidose



Grafik siehe Präsentation


BETROFFENE ORGANE

KRANKHEITSERSCHEINUNGEN


Lunge u. Bronchien

ständiger Husten mit Auswurf, wiederholt Lungenentzündungen;
abnehmende Belastbarkeit u.a. durch eine allergische Reaktion der Lunge gegen Schimmelpilze


Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Verdauungsstörungen; fettiger, übelriechender massiger Stuhl, Gewichtsabnahme, Gedeihstörung
evtl. Zuckerkrankheit: Müdigkeit ohne Entzündungszeichen


Darm

Darmverschluß (Ileus), evtl. schon bei der Geburt, Bauchschmerzen; gestörte Nahrungsaufnahme (Fett, Eiweiß, Vitamine, Eisen); Darmvorfall


Schweissdrüsen

Schlappheit durch Salzverlust (besonders bei Säuglingen im Sommer)


Leber und Galle

Störung der Leberfunktion (mit Gerinnungsstörungen verbunden); Gallensteine; Pfortaderhochdruck mit erweiterten Blutgefäßen in den Speiseröhren (wie Krampfadern), die zur Blutung neigen


Nase u. Nebenhöhlen

Nasenpolypen: Behinderung der Nasenatmung, Schnarchen, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche am Tage Nasennebenhöhlenentzündung


Fortpflanzungsorgane

Frauen: Fruchtbarkeit erschwert, aber möglich
Männer: meist zeugungsunfähig


Die Krankheit kann beim einzelnen Patienten sehr unterschiedlich ausgeprägt sein: Es können nur einzelne Organe in Mitleidenschaft gezogen sein. Auch das Ausmaß der Organschädigung ist von Patient zu Patient verschieden.

Wie bekommt man Mukoviszidose
Das Risiko, ein Kind mit Mukoviszidose zu bekommen Siehe Präsentation
Warum können gesunde Eltern ein CF-krankes Kind zur Welt bringen?
Jedes Kind erbt von Vater und Mutter je einen vollständigen Chromosomensatz mit allen notwendigen Genen. Daher hat jedes Kind zwei CFTR-Gene. Bei den meisten Menschen sind sie beide genetisch unverändert. Ist doch eins davon mutiert, verhindert das zweite einen Schaden. Der Mensch ist gesund und ahnt nicht, dass er Träger eines fehlerhaften CFTR-Gens ist. Wenn jedoch beide Gene mutiert sind, leidet der Mensch an Mukoviszidose. Bisher sind rund 900 verschiedene Varianten dieses Gens bekannt.
Viele Eltern sind gesund und haben ein CF-krankes Kind. Beide sind Träger eines CFTR-Gens, das sie zufällig beide an ihr Kind weitergegeben haben. Etwa jeder 20. Mensch mit weißer Hautfarbe hat ein CF-Gen in seinen Körperzellen. Daher besteht in etwa jeder 400. Ehe die Gefahr, neben gesunden Kindern ein krankes Kind zu bekommen.
Für Ehepartner, die wissen, daß sie CF-Genträger sind, stellt sich die Frage, mit welchem Risiko eine Schwangerschaft belastet ist.
Wie groß ist für eine an Mukoviszidose erkrankte Mutter die Wahrscheinlichkeit, ein krankes Kind zu bekommen?
Immer mehr junge Frauen mit CF erreichen ein Alter, in dem sie heiraten und Kinder haben möchten. Ob eine Mutter mit CF ein CF-krankes Kind zur Welt bringt, hängt davon ab, ob der Vater Genträger ist oder nicht. Äußerlich gesunde Merkmalsträger können nicht sicher festgestellt werden, da genetische Untersuchungen bisher nur wenige der möglichen Genvarianten erkennen. Ein negatives Testergebnis bedeutet daher nicht unbedingt, dass kein Gendefekt vorliegt.
Wie groß die Gefahr für die Kinder der CF-kranken Frau ist, ebenfalls an Mukoviszidose zu erkranken, wird im Folgenden aufgeführt. Die angegebenen Risiken beziehen sich auf eine theoretisch angenommene, große Zahl von Schwangerschaften. Es kommt aber gelegentlich sowohl vor, dass alle Kinder CF-krank sind, als auch, dass alle gesund sind.
Hat die Mutter CF und ist der Genstatus des Vaters unbekannt, beträgt das Risiko 1 zu 40, ein CF-krankes Kind zu bekommen. Von gedachten 40 Kindern dieses Paares hätte eines Mukoviszidose.
Besteht der Verdacht, dass der Vater Genträger ist, weil eins seiner Geschwister CF hat, besteht statistisch gesehen bei jedem dritten Kind die Gefahr, dass es an Mukoviszidose leidet.
Ist sicher, daß der Vater kein mutiertes CFTR-Gen hat, ist es sehr unwahrscheinlich, dass das Kind CF bekommt. Alle Nachkommen aus dieser Ehe sind jedoch Merkmalsträger.
Fast alle Männer mit CF sind unfruchtbar.
Die Geschwister: Können nachfolgende Geschwister eines CF-kranken Kindes ebenfalls diese Krankheit haben?
Meist sind beide Eltern eines CF-kranken Kindes äußerlich gesunde Merkmalsträger. Ihre Nachkommen können gesund sein, sie können Erbträger wie die Eltern sein, oder sie können die Krankheit ererbt haben. Letzteres ist laut Statistik bei einem von vier Kindern der Fall. Für das einzelne Kind erlaubt diese statistische Aussage keine Vorhersage, denn es bleibt rein dem Zufall überlassen, ob bei der Befruchtung gesunde oder kranke Anlagen zusammentreffen.
Gibt es in einer Familie mit einem CF-Kind eine weitere Schwangerschaft, so ermöglicht die Gen-Diagnostik in der Frühschwangerschaft meist die Feststellung, ob das werdende Kind krank oder gesund ist. Da der Gendefekt des älteren Geschwisters bekannt ist, kann der Genetiker gezielt nach ihm suchen.
Wie groß ist die Gefahr für gesunde Geschwister von CF-Kindern, selbst kranke Kinder zu bekommen?
Ein äußerlich gesundes Geschwister eines CF-Kindes kann entweder gesunder Genträger sein oder aber das CF-Gen gar nicht besitzen. Ist der Genstatus seines Ehepartners nicht bekannt, so beträgt die theoretische Chance, dass aus seiner Ehe ein CF-krankes Kind hervorgeht, 1 zu 120. Sind beide Eltern Geschwister von CF-Patienten, ist die Chance, ein krankes Kind zu bekommen, erheblich größer. Eins von neun Kindern hätte Mukoviszidose.
Ist ein Geschwister eines CF-Patienten kein Genträger und sein Ehepartner kein CF-Patient, so kann aus dieser Ehe kein krankes Kind hervorgehen.
Sollen Geschwister von CF-Patienten untersucht werden?
Sobald bei einem Kind die Mukoviszidose festgestellt ist, sollte auch bei den Geschwistern, die gesund erscheinen und keine Symptome haben, eine Schweißdiagnostik durchgeführt werden.

Symptomatik und Diagnosestellung

Je nach Alter stehen unterschiedliche Symptome im Vordergrund:
Bei jungen Säuglingen
Bei jungen Säuglingen treten meist nur die Zeichen der Darmbeteiligung auf


· Unruhe, ein schmerzhafter und aufgetriebener Leib und eine glänzend gespannte Bauchhaut als Zeichen eines Darmverschlusses
· anhaltende Neugeborenen-Gelbsucht
· ungenügende oder ganz ausbleibende Gewichtszunahme
· dünne Stuhlentleerungen (Durchfälle)

Bei älteren Säuglingen
Bei älteren Säuglingen kommt eine Mitbeteiligung der Atemorgane häufiger vor.


· anhaltender oder häufig wiederkehrender Husten mit keuchhustenähnlichen Hustenattacken
· mehrfaches Auftreten einer Lungenentzündung
· Verlegung von Bronchien durch Sekret
· auffällige und anhaltende Veränderungen im Lungen-Röntgenbild
· Lebervergrößerung und Verhärtung
· Zeichen eines Darmverschlusses
· Bauchschmerzattacken
· Mastdarmvorfall

Symptome bei älteren Kindern und Erwachsenen
Mit zunehmendem Alter wird das Krankheitsbild immer komplexer. Die hier genannten Symptome können einzeln, nebeneinander oder nacheinander auftreten.


· chronische Bronchitis
· Ausbildung von Bronchialerweiterungen
· Lungenüberblähung
· Lungenblutungen
· chronische Nasennebenhöhlen-Entzündung
· Ausbildung echter Nasenpolypen
· Trommelschlegelfinger mit Uhrglasnägeln
· Magersucht und ungenügende Gewichtszunahme
· chronische Durchfälle
· Nahrungsunverträglichkeit, besonders fetter Speisen
· Bauchschmerzattacken und Zeichen eines Darmverschlusses
· Leberverhärtung und Leberschrumpfung
· Gallenblasenentzüngung
· Entzündung der Bauchspeicheldrüse
· chronische Entzündung der Nebenhoden
· chronische Entzündung der Gebärmutterschleimhaut
· Unfruchtbarkeit und Zeugungsunfähigkeit
· Gallensteinleiden
· quälender Husten, evtl. häufige Lungenentzündungen und Atemnot-Situationen,
· auffällige Vorwölbung des Brustkorbs,
· Verdauungsstörungen mit Bauchschmerzen, Wachstumsstörungen, Untergewicht sowie übelriechendem Stuhl.


Husten und Auswurf lassen an eine Infektionskrankheit denken. Mukoviszidose ist jedoch nicht ansteckend !


Die endgültige Diagnosestellung erfolgt bei einem auf dem Gebiet Mukoviszidose erfahrenen Arzt oder in einem CF-Zentrum durch den Nachweis:


· erhöhten Salzgehaltes im Schweiß („Schweißtest“);

Eine eindeutige Diagnose liefert der „Schweißtest“:

Der Schweißtest
Als man von der Mukoviszidose als Krankheitsbild noch gar nichts ahnte, gab es schon eine Volksweisheit: Es hieß, dass ein Kind, das beim Kuss auf die Stirn salzig schmeckt, „verhext“ sei und nicht lange leben werde. An diesem Zeichen ist Mukoviszidose noch heute zu erkennen. Doch hält niemand mehr ein solches Kind für verhext oder für akut lebensgefährdet. Tatsächlich untersuchen Ärzte auch heute den Schweiß der Erkrankten, um zu entscheiden, ob eine Mukoviszidose vorliegt.
Sie prüfen den Salzgehalt einer Schweißprobe des Erkrankten. Ein hoher Salzgehalt ist ein Zeichen für Mukoviszidose. Dieser sogenannte Schweißtest liefert die sicherste Diagnose. Trotzdem wird er zur Sicherheit mindestens zweimal wiederholt. Ist das Ergebnis jedesmal positiv, besteht an der Diagnose kein Zweifel mehr.


Der Schweißtest klärt nicht, ob äußerlich gesunde Kinder Merkmalsträger sind. Das kann nur der Gentest, der aber bisher keine völlige Sicherheit gibt.
· Untersuchungen zum Nachweis einer Störung der Bauchspeicheldrüsenfunktion (Untersuchungen des Stuhlgangs auf Fettgehalt und Verdauungsenzyme im Stuhl;
in den ersten Lebensmonaten: Nachweis von erhöhtem Verdauungsenzym, Trypsin, im Blut);
· Genanalyse bezüglich der 7 bis 31 häufigsten Mutationen (von insgesamt ca. 900 !);
· evtl. Nachweis von bestimmten Keimen im Auswurf oder Rachenabstrich nach Inhalation und Husten (besonders verdächtig: Pseudomonas aeruginosa mit Schleimkapsel);
· Störungen der Lungenfunktion;
· Störungen der Leberfunktion;
· Das ein typische Krankheitsbild zu sehen ist: ein abgemagerter Säugling bzw. ein mageres Kleinkind mit aufgetriebenem Bauch und dazu im Kontrast ganz dürren Ärmchen und Beinchen. Das Kind hat übelriechende, fettreiche und sehr massige Stühle und hustet dauernd.

· das gleichzeitig erhebliche Krankheitserscheinungen seitens der Bronchien oder Lunge u n d des Verdauungsapparates vorliegen

· das es schon einen Krankheitsfall in der Familie gibt.

In seltenen Fällen ist eine sichere diagnostische Aussage nicht möglich !

Diagnosestellung vor Geburt eines Kindes





In der Diskussion um Therapie und Heilung von Mukoviszidose fallen immer wieder schwierige Begriffe wie Gentherapie, direkter und indirekter Gentest, genetische Präimplantationsanalyse, pränatale Diagnostik, Heterozygoten-Screening, Früherkennung. Zum besseren Verständnis werden die Methoden im folgenden erläutert und diskutiert.

Direkter Gentest und indirekte Genotyp-Analyse
Voraussetzung für die Gentherapie war, daß Wissenschaftler im September 1989 das CF-Gen fanden. Das Gen wird „CFTR“ genannt: „cystic fibrosis transmembrane conductance regulator“. Bis heute sind über 900 verschiedene Abweichungen dieses Gens bekannt. Sie alle lösen die Mukoviszidose aus. Die Variante „delta F 508“ ist besonders häufig. Sie liegt in Deutschland bei drei von vier CF-Genen vor. Zahlreiche Mutationen sind jedoch noch gar nicht bestimmt.
Der „direkte Gentest“ kann nur bekannte Mutationen nachweisen. Da noch nicht alle zur CF führenden Gen-Defekte bekannt sind, ist das Ergebnis eines direkten Gentests nur dann zuverlässig, wenn er eine bekannte CF-Mutation nachweist. Er kann nicht ausschließen, daß eine Person eine bisher unbekannte Genveränderung trägt. Er ist also bisher für eine Querschnittsuntersuchung der „Durchschnittsbevölkerung“ ungeeignet. Die „indirekte Genotypanalyse“ untersucht Genmarker, die in enger Nachbarschaft zum oder auch im CF-Gen liegen. Auch diese Untersuchung liefert heute sehr zuverlässige Aussagen.
Heterozygoten-Screening
Seit Jahren in der Diskussion: Sollte jeder die Möglichkeit haben, untersuchen zu lassen, ob er oder sie Überträger der Mukoviszidose ist? Voraussetzung ist wie beim Neugeborenen-Screening ein sicheres Testverfahren. Seit das CF-Gen entdeckt ist, können Gentests danach suchen. Da die Tests nicht alle Mutationen des Gens erkennen, besteht die Gefahr, daß sie fälschlich angeben, daß eine Person keine Mutation trägt.
Außerdem wichtig für ein solches Projekt: ausreichende Aufklärung und Beratung. Wer nur ein mutiertes Gen trägt, leidet nicht an den Krankheitsanzeichen. Er weiß normalerweise auch nichts von dem Gendefekt. Erst wenn Vater und Mutter ausgerechnet ihr mutiertes Gen an ihr Kind weitergeben, leidet es unter Mukoviszidose.
Die Ergebnisse eines Heterozygoten-Screenings können also den Kinderwunsch der untersuchten Paare beeinflussen. Eine weitere mögliche Folge ist, daß sich Eltern für die pränatale Diagnostik ihres zukünftigen Kindes entscheiden. Das Screening würde also die Auswahl zwischen Kindern mit oder ohne Mukoviszidose ermöglichen.
Pränatale Diagnostik
Es ist möglich, in der frühen Schwangerschaft festzustellen, ob das erwartete Kind an Mukoviszidose erkrankt ist oder nicht. Dazu ist eine Gewebsprobe aus dem Mutterkuchen („Chorionzottenbiopsie“) in der 8. bis 12. Schwangerschaftswoche oder Zellgewinnung durch Fruchtwasserpunktion (mittels „Amniozentese“) in der 14. bis 16. Schwangerschaftswoche erforderlich.
Diese Untersuchungen und die damit verbundene Beratung werden in enger Zusammenarbeit mit dem Humangenetischen Institut und dem Zentrum für Frauenheilkunde durchgeführt.
Die erwachsenen Mukoviszidose-Patienten, organisiert im Arbeitskreis Leben mit Mukoviszidose (AKL), lehnen dieses Selektionsverfahren ab.
Eine weitere Möglichkeit während der Schwangerschaft bietet die Sonographie. Mit Hilfe dieser Untersuchung läßt sich bereits vor der Geburt erkennen, ob ein Darmverschluß den Fetus bedroht..
Besteht aufgrund einer pränatalen Untersuchung ein Verdacht auf CF oder sind beide Eltern Merkmalsträger, sollte vor der Entbindung auf jeden Fall sonographisch nach einem Darmverschluß gefahndet werden.
Genetische Präimplantationsanalyse
Sind beide Ehepartner Träger des CF-Gens, ohne selbst erkrankt zu sein, ist theoretisch jedes vierte Kind von Mukoviszidose betroffen. Die Eltern könnten theoretisch schon vor der Schwangerschaft entscheiden, ob sie ein Kind austragen wollen oder nicht. Die genetische Präimplantationsanalyse kennt zwei Verfahren.

· Zum einen werden die Eizellen der Frau vor der Befruchtung genetisch untersucht. Nur die CF-freien Eizellen werden dann künstlich befruchtet und in die mütterliche Gebärmutter übertragen.
· Das andere Verfahren folgt auf eine künstliche Befruchtung. Die befruchtete Eizelle teilt sich zum sechs- oder achtzelligen Embryo. Von ihm wird eine Zelle entnommen und genetisch untersucht. Nur ein Embryo, der kein CF-Gen trägt, wird dann in die mütterliche Gebärmutter übertragen.

In Deutschland wurde bisher keine Präimplantationsdiagnostik durchgeführt, da Kollisionen mit dem Embryonenschutzgesetz befürchtet werden. Weltweit wurden auf diese Weise ungefähr 30 Kinder geboren. Einige von ihnen leiden trotz der aufwendigen Untersuchung an CF. Deshalb wird zusätzlich eine pränatale Diagnose in den ersten Schwangerschaftswochen empfohlen.


Therapiemöglichkeiten

Gentherapie
Ziel einer Gentherapie ist es, gesundes genetisches Material in Zellen hineinzubringen, die aufgrund eines Defektes in der Erbsubstanz nicht richtig arbeiten. Die Gentherapie der Mukoviszidose soll gesundes Genmaterial in die veränderten Zellen schleusen. Zuvor mußten Wissenschaftler einen Weg finden, um die Gene in die gestörten Zellen hineinzutransportieren.
Viren sind besonders wirksame Transportmittel. Sie dringen gezielt in menschliche Zellen ein. Bei ersten Versuchen der Gentherapie mit Viren traten jedoch hin und wieder doch Erkrankungen bei CF-Patienten auf. Die Therapie muß also noch verbessert werden.
Neben diesem vor allem in den USA beschrittenen Weg versuchen englische Wissenschaftler, das Genmaterial in winzige Fettkügelchen zu packen. Diese Liposomen werden wie die Viren durch Inhalation zu den Zellen geleitet, die die Bronchien auskleiden. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Liposomen keine Krankheiten hervorrufen. Sie bringen aber das Genmaterial nur in die Zelle, nicht zum eigentlichen Zielort, dem Zellkern. Die Gene werden daher abgebaut, bevor sie wirksam werden können.
Beide Methoden bewirken, dass die Oberflächenzellen der Atemwege besser funktionieren. Dieser Zustand war bisher jedoch nur von kurzer Dauer. Der Grund: Die Zellen erneuern sich ständig. Sie geben die neuen Gene nicht an ihre Nachfolger weiter. Daher mußte die Gentherapie ständig wiederholt werden.
Forschergruppen bemühen sich, in Zukunft gesundes Genmaterial nicht nur durch Inhalation, sondern auch auf dem Blutweg in die kranken Zellen einzuschleusen. Dieses Ziel ist jedoch noch nicht in Sicht.

Therapie von Atemwegen, Lunge

Die Therapie der Atemwege und Lunge zielt vor allem darauf ab, dass das zähe Sekret, welches die Bronchien verstopft, möglichst effektiv entfernt werden kann. Zudem werden die Infektionen der Atemwegsorgane bekämpft.
Die Patienten inhalieren mehrmals täglich sekretlösende und bronchienerweiternde Mittel, gegebenenfalls auch Antibiotika. Ergänzend nehmen sie bronchienerweiternde Medikamente und Antibiotika ein.
Durch langfristige (chronische) Entzündungsprozesse kann die Bronchialschleimhaut überempfindlich werden. Sie reagiert dann wie beim Asthma gegen Reize, wie kalte Luft (besonders auch bei Laufbelastungen), Tabakrauch, Erkältungen, evtl. auch Allergene (besonders Schimmelpilz) mit einer Muskelverkrampfung.

Nase und Nasennebenhöhlen

In der Nase wird die eingeatmete Luft von kleinen Fremdkörpern gereinigt, angefeuchtet und angewärmt.
Bei chronischem Schnupfen, Nasenpolypen und Nasennebenhöhlenentzündungen wird bevorzugt durch den Mund geatmet, so dass diese wichtigen Funktionen der Nase entfallen und die Bronchien und Lungen stark belastet werden.
Daher ist es wichtig, anhaltende Störungen der Nasenfunktion so bald wie möglich zu beheben, besonders bei gestörtem Schlaf und beeinträchtigtem Geruchssinn bzw. Geschmack.


Bronchien und Lunge

Der für Mukoviszidose typische zähe Schleim (Sekret) verstopft die Bronchien teilweise oder ganz. Dadurch wird nicht nur die Atmung erschwert und der Körper durch vermehrte Atemanstrengung belastet, sondern es kann auch immer wieder zu Bronchitis und Lungenentzündungen kommen. 1 Gramm Schleim kann mehr als 100.000 Keime enthalten.

Ziele der Behandlung sind daher


· die regelmäßige Reinigung der Atemwege durch Atemtherapie und Krankengymnastik,
· eine schleimlockernde oder -lösende Behandlung mit geeigneten Medikamenten
· eine Dämpfung der Entzündungen und wo nötig Erweiterung der Bronchien
· eine antibiotische Behandlung.

Atemtherapie und Krankengymnastik

Die Atemtherapie gehört zum Alltag des CF-Patienten wie das Zähneputzen: 2 bis 3 mal täglich sollte der zähe Schleim aus den Bronchien entfernt werden („Bronchialtoilette“).
In den letzten Jahren wurden einige Techniken entwickelt, mit denen ältere Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene den zähen Schleim aus den Bronchien ohne fremde Hilfe entfernen kann. Säuglinge, Kleinkinder und Schulkinder sind auf die Hilfe (oder Aufsicht) der Eltern angewiesen.
Die „autogene Drainage“ (AD) ist eine der wichtigsten Atemtherapie-Formen. Sie ähnelt in ihrer Durchführung einer guten Inhalation. Mit vertieften Atemzügen wird der Schleim durch Weitenschwankungen der Bronchien behutsam aus den tiefen Bronchien „herausgemolken“. Die Atemtechnik im Einzelnen vermittelt ein für Mukoviszidose-Patienten geschulte/r Krankengymnast/in.

Schleimlockernde Behandlung mit Medikamenten

Bei CF-Patienten ist der Schleim zäh und klebrig; er haftet stark an der Bronchialwand an und kann die Atemwege verstopfen. Neben der Atemtherapie können schleimlösende Medikamente zur Reinigung der Bronchien beitragen.


Dies ist nicht einfach, weil mehrere Faktoren für die Zähigkeit des Schleims verantwortlich sind: Wasserverlust, chemische Schleimbrücken, bei Entzündungen freigesetzte Erbsubstanz (DNA) Zellgerüst-Eiweiße usw.


Antibiotische Behandlung

Man unterscheidet eine Kurzzeitbehandlung, die jeweils bei akutem Krankheitsgeschehen nur für 2 bis 3 Wochen durchgeführt wird, und eine Langzeitbehandlung, die ständig verabreicht wird.
Die Kurzzeitbehandlung wirdhäufig eine intravenöse Behandlung erfordern, da man auf diese Weise die Bakterien besonders intensiv und erfolgreich bekämpfen kann. Manchmal reicht auch eine verstärkte Inhalationsbehandlung, zusammen mit einem geschluckten (oral gegebenen) Antibiotikum aus, die Bakterien abzutöten.
Die antibiotische Langzeitbehandlung (oral oder/und inhalativ) richtet sich gegen Bakterien, die wir ständig mit der Luft einatmen (z.B. „Staphylokokken“, „Hämophilus influenzae“).

Weitere Therapie-Maßnahmen
Das tägliche Therapie-Programm eines Mukoviszidose-Patienten ist sehr umfangreich und belastend. Hinzu kommen aber noch viele weitere, unbedingt erforderliche Maßnahmen, die die Belastung der Patienten weiter erhöhen und sie stark einschränken.
Regelmäßige Besuche bei einem Krankengymnasten, um die Übungen zu kontrollieren und neue Übungen zu lernen.
Regelmäßige Besuche in einer Mukoviszidose-Spezialambulanz. Dabei werden die relevanten Daten ermittelt, um den Gesundheitszustand des Patienten zu ermitteln. Die Untersuchungen sind notwendig, damit bei einer Verschlechterung das Therapie-Programm auf die Situation abgestimmt werden kann.
Zwei- bis viermal jährlich intravenöse Gaben von Antibiotika, um die Entzündungen zu bekämpfen. Diese I.V.-Therapien dauern etwa 14 Tage und werden meist stationär im Krankenhaus durchgeführt. Einige Patienten führen diese Maßnahmen aber auch zu Hause durch.
Ausdauersport – Wenn es der Gesundheitszustand der Patienten erlaubt, sollten sie möglichst Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Skilanglauf betreiben. Diese Sportarten wirken sich günstig zur Stärkung der Lungenfunktion aus.



Folgeerkrankungen:


· Chronische Herzüberlastung:
· Chron. Leberleiden
· Schimmelpilzallergie der Lunge
· Nasenpolypen
· „Zucker“ (Diabetes mellitus)
· Option: Lungentransplantation;
· Bauchspeicheldrüse
Funktionsausfall der Bauchspeicheldrüse. Um den Funktionsausfall der Bauchspeicheldrüse auszugleichen, müssen Mukoviszidosepatienten zu den Mahlzeiten Enzyme einnehmen, damit die Nahrung verdaut werden kann. Hinzu kommt noch die Einnahme von Vitaminen.

Bei Mukoviszidose können diese Funktionen im Verdauungstrakt gestört sein:
Siehe Präsentation
· Bei ca. 90 % der Patienten verstopft das zähflüssige Sekret die Ausführungsgänge der Bauchspeicheldrüse und blockiert die Abgabe der Verdauungsenzyme an den Darm teilweise oder vollständig.
· Bei 10 bis 20 % der Mukoviszidose-Patienten, die älter als 10 Jahre sind entwickelt sich eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
· Die zähflüssige Galle kann zu einem Rückstau in die Leber führen. Dadurch werden die erwähnten Funktionen der Leber gestört und das Lebergewebe geschädigt. Es kann sich eine Leberfibrose (Leberzirrhose) entwickeln.
· Die Drüsen in der Darmwand sind vermehrt. Sie bilden zähflüssiges Darmsekret. Dies führt bei 10 – 15 % der Neugeborenen zu einem Darmverschluß .

· Bei unbehandelten CF-Patienten können die häufigen und zähen Stuhlmengen zu einem Darmvorfall führen.
· Gelegentlich kann die Darmwand verdickt sein.

Ernährung und Enzyme

Vermehrte Anstrengung bei der Atmung und Husten sowie häufige Infektionen führen zu einem erhöhten Energiebedarf. Zur Deckung dieses erhöhten Energiebedarfs sollte die Ernährung des Mukoviszidose-Patienten kalorien- und vitaminreich sein.

Bei Schwierigkeiten mit der Gewichtszunahme muß eine eingehende Ernährungsberatung erfolgen. Hilfreich ist dabei ein möglichst genaues Ernährungsprotokoll, in dem etwa über eine Woche Buch geführt wird, welche Nahrung, wieviel Verdauungsenzyme und wieviel Vitamine pro Tag verabreicht werden.

liegt als Folie vor:


Merkblatt: Ernährungsempfehlungen für Mukoviszidose- Patienten


In der Regel dürfen Mukoviszidose-Patienten alles essen, was ihnen schmeckt. Alle Nahrungsmittel werden vertragen und können mit Hilfe der Enzympräparate verdaut werden. Eine fettreiche Kost wird empfohlen, da sie besonders viele Kalorien enthält. Das ist wichtig ist, weil Patienten mit Mukoviszidose einen sehr hohen Energiebedarf (= Kalorienbedarf) haben !

Während jeder Mahlzeit Enzyme nehmen (Kreon, Pangrol, Panzytrat u.a.) !


Eiweiß- und fettreiche Lebensmittel:

Fleisch, Wurstwaren: Erhöhen den Eiweiß- und Fettgehalt der Mahlzeit; sind wichtige Vitaminlieferanten.
Ideal: Schweinefleisch, Mettwurst, Salami, Mortadella, Leberwurst, Schinken, Wiener Würstchen.

Fisch: Fisch ist reich an hochwertigem Eiweiß. Geeignete Zubereitungsformen sind Braten oder Frittieren in Fett; auch eine gehaltvolle Soße kann den Kaloriengehalt erhöhen.
Ideal sind Aal, Karpfen, Lachs, Makrele, Matjes, Schillerlocke, Thunfisch, Makrele, Matjes, Hering.

Eier: Eier sind ideale Fett- und Eiweißlieferanten.

Milch und Milchprodukte: Sie sind reich an wertvollem Eiweiß, an Vitaminen und an Mineralstoffen wie z.B. Kalzium. Milchprodukte werden in verschiedenen Fettgehaltsstufen angeboten. Mukoviszidose-Betroffene sollten immer die fettreichste Stufe wählen ! Also: Sahnequark, Sahnejoghurt, Vollfettkäse (Fett >45 % Fett i.Tr.), Vollmilch und Eiskrem, nicht Magerquark, Magerjoghurt, Halbfettkäse, fettarme Milch und Einfacheiskrem.

Milchmixgetränke: Sie sind hochwertig und können den Kalorien- und Flüssigkeitsbedarf gleichzeitig decken. Grundrezept: 3 Teile Vollmilch + 1 Teil süße Sahne. Dazu: 1 Eßlöffel Maltodextrin, Schokoladenpulver oder Obst, Zucker oder Honig, und Sahneeis. Alles im Mixer kurz durchrühren.

Nüsse und Samen: Sehr kalorienreich sind Nüsse aller Art. Neben Fett enthalten sie viele Vitamine (E), Mineralstoffe und Eiweiß.

Fett und Öle: Aufstrichfette wie Butter und Margarine sollen großzügig verwendet werden. Pflanzliche Fette (Margarine) und Öle (Sonnenblumen-, Maiskeim- und Distelöl) sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die für Mukoviszidose-Betroffene besonders wichtig sind. Fast jede Speise kann vor dem Verzehr mit extra Fetten und süßer Sahne angereichert werden.

Obst und Gemüse: Gemüse und Obst dienen zur Deckung des Bedarfs an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Da sie von Natur aus kalorienarm sind, sollte man sie jeweils mit einem kalorienreichen Snack kombinieren. Auch Zubereitungen mit Soßen sind günstig. Rohkost und Salat werden mit Sahne und Essig-Öl-Marinaden angereichert.

Tips bei zu geringem Körpergewicht

· Soviel wie möglich essen oder trinken ! Alle oben genannten drei Nahrungsmittelgruppen berücksichtigen !
· Ein Kännchen Sahne und ein Schälchen Butter oder Margarine auf den Tisch stellen zur Erinnerung an das Anreichern der Nahrung mit kalorienhaltigen Zusätzen !
· Zusätzlich zu den drei Hauptmahlzeiten 2 bis 3 Zwischenmahlzeiten einführen !
· Möglichst alle Mahlzeiten einhalten ! Wenn es mal nicht klappt oder zusätzlicher Kalorienbedarf besteht: Milchmixgetränk oder Nährstoffkonzentrat (z.B. Fresubin, Meritene, Bioni; ScandiShake Mix, Vanille/ Erdbeere/ Schokolade etc., ca. 1 Beutel pro Tag, in 240 ml Vollmilch) trinken !


Mängel in der Behandlung bei Mukoviszidose (oder schlechte Therapiedurchführung)


· Absetzen oder Unterdosierung von Antibiotika
· unregelmäßige Inhalationstherapie
· keine tiefen Atemzüge während der Inhalation
· unzureichende Wartung des Inhalationsgerätes (nach jeder Inhalation Spülen und Trocknen der Einzelteile nötig !)
· Inhalationsgerät oder Verneblersystem veraltet (Wechsel des Verneblersystems etwa 1 x jährlich !)
· unkonzentrierte bzw. unregelmäßige Krankengymnastik
· fettarme Ernährung und unzureichende Enzym- sowie Vitamingabe; insbesondere werden Enzyme nicht während der Mahlzeiten, sondern davor oder danach eingenommen
· Abneigung gegen Zusatznahrung, wie Pulmocare, Fresubin etc.
· Scheu vor kontinuierlicher Sauerstoff-Therapie trotz Sauerstoffmangels
· Ablehnung eines Zusatzernährung über einen direkten Magenzugang (Gastrostoma, PEG) aus kosmetischen Gründen

Abneigung des Patienten oder des betreuenden Arztes gegen eine rechtzeitige (oder vorbeugende) Behandlung mit einem Antibiotikum bzw. mit einem Kortisonpräparat

Wie sind die Zukunftsaussichten ?

Neue Therapie-Ansätze lassen mittelfristig auf eine deutlich verbesserte Lebenserwartung hoffen. Insbesondere könnte es in absehbarer Zeit gelingen, den Basisdefekt durch direkte medikamentöse Beeinflussung des krankhaften Eiweiß-Komplexes (siehe Basisstörung bei Mukoviszidose, Abbildung) zu beheben.
Ob die direkte Gen-Korrektur aller Körperzellen, in die man große Hoffnungen setzt, in absehbarer Zeit realisiert werden kann, läßt sich noch nicht abschätzen. Bisher konnte nur für kurze Zeit ein gesundes Gen in die Deckzellen der Atemwege einiger CF-Patienten eingeschleust werden. Damit waren bisher keine anhaltenden Verbesserungen zu erzielen.
Andere Verbesserungen der Behandlung betreffen:


· Ergänzende schleimlösende Substanzen (Nacystelyn, Gelsolin)
· Verbesserte Natrium-Blockade und Steigerung der Chlorionensekretion an den Deckzellen der Bronchien (Basisstörung bei Mukoviszidose, Abbildung)
· Impfung gegen Pseudomonas aeruginosa
· Hemmung der bei Entzündungsprozessen freigesetzten Stoffe.



Die Forschung auf diesen Gebieten ist in vollem Gange, so daß zu hoffen ist, daß in wenigen Jahren das Fortschreiten der Mukoviszidose aufzuhalten ist. Bis dahin sollte die jetzt zur Verfügung stehende Behandlung so gut wie möglich genutzt werden.


Erfahrungen mit Mukoviszidose
„Manchmal bin ich schon am Verzweifeln“
(29. Mai 1996)
Thorben (Name geändert) spielt am liebsten Fußball, wie jeder andere 13jährige Junge auch. Dreimal in der Woche trifft er sich mit seinen Freunden. Doch wenn er nach Hause kommt, „fällt er um wie eine Fliege“, sagt seine Mutter. Denn: Thorben hat Mukoviszidose. Die macht ihm das Atmen schwer, zehrt an den Kräften. Dass er im letzten Jahr schwer an Windpocken erkrankte, hat seine Lage noch verschärft. Er hat 15 Kilogramm Untergewicht, ist viel zu dünn.
Das letzte Jahr war für Barbara Solbach (Name geändert) äußerst anstrengend: „Alles, was der Junge gegessen hat, hat er ausgebrochen.“ Sein Zustand war kritisch. Erst seit wenigen Wochen ist Thorben wieder so fit, daß er mitkicken kann. Aber auch jetzt hat die Mutter kaum Zeit zum Entspannen. Sie muß mit Thorben mehrmals am Tag inhalieren, ihn massieren.
Seit er fünf Jahre alt ist, hat Thorben einen besonders aggressiven Keim in den Lungen. „Pseudomonas aeruginosa“ heißt er; für gesunde Menschen ist er ungefährlich. Bei Mukoviszidose-Kranken fördert er jedoch die fortschreitende Zerstörung der Lunge. Mit täglichen speziellen Atemtherapien, krankengymnastischen Übungen und Klopftherapien hilft die Mutter, dass sich der Schleim lockert und Thorben ihn besser abhusten kann. Nur so läßt sich das Fortschreiten der Mukoviszidose eindämmen.
Inhalationen und Massagen nehmen täglich mehrere Stunden in Anspruch. „Seit er ein halbes Jahr alt ist geht das mit den täglichen Übungen so. Manchmal ist das ein richtiger Kampf.“ Ganz schlimm war es, als er in den Kindergarten kam, dann bei der Einschulung. Immer, wenn er sah, dass andere Kinder nicht wie er 30 und mehr Tabletten am Tag schluckten. Jetzt in der Pubertät ist das wieder so. „Dann sagt er: ′Ich will das nicht, laß mich bloß in Ruhe!′, geht in sein Zimmer und spielt mit dem Gameboy,“ gibt die Mutter seufzend zu. Natürlich versteht sie, dass ihm das tägliche Getue auf die Nerven geht. Doch wenn Thorben die Therapie nicht einhält, rächt sich das. Die Lunge schafft zusehends weniger Sauerstoff in den Körper. Umso schlimmer, als der Junge auch noch allergisch gegen Gräser und Pollen ist. Die Allergie verengt die Atemwege noch zusätzlich.
Da Mukoviszidose nicht ansteckend ist, geht Thorben normal zur Schule. Und das sogar richtig gern. Doch wegen der aggressiven Lungenkeime muß er häufig ins Krankenhaus: zur regelmäßigen Untersuchung und außerdem zwei- bis dreimal im Jahr für zwei Wochen zur Antibiotikabehandlung. Glücklicherweise trifft Thorben immer die gleichen kleinen Mukoviszidose-Patienten im Krankenhaus wieder. Auch das Pflegepersonal und die Ärzte kennt er schon gut. Daher ist dann dort nicht alles so fremd.
Jetzt soll Thorben zur Langzeittherapie nach Berchtesgaden. Er will aber nicht, weil er es zwei Jahre lang 850 Kilometer weit weg von zuhause nicht allein aushält. Für die Mutter ist klar: „Wenn wir da Arbeit fänden, wären wir schon längst dort. Aber mein Mann ist 52, wie soll der da eine Stelle finden?“ Thorben soll erst einmal noch ein Jahr älter werden. Dann soll er selbst entscheiden.
Nach der Geburt war Thorben noch ein unauffälliges Neugeborenes. Doch schon in den ersten Wochen übergab sich der Säugling laufend, bekam eine Bronchitis nach der anderen. Mit dreieinhalb Monaten Einweisung in die Kinderklinik. Dann die Diagnose. Barbara Solbach erinnert sich noch deutlich: „Ich habe dagesessen, wie der Ochs vorm Berg. Mein Mann war kreidebleich. Er war mitgekommen, denn wir ahnten ja, daß irgendwas nicht stimmt. Vier Ärzte waren da. Als die sagten ′Nehmen Sie mal bitte Platz′, wußte ich: Jetzt kommt′s!“ Vorerst konnte sie aber gar nichts anfangen mit dem, was die Ärzte ihr so knapp mitteilten. „Ich habe mich dauernd gefragt: Was ist das bloß, Mukoviszidose?“
Heute bewältigt Barbara Solbach die Krankheit von Thorben mit großer Selbstverständlichkeit. Wenn ihr alles zu viel wird, versucht sie wenigstens das zu erledigen, was sie bewältigt. Doch: „Manchmal bin ich schon am Verzweifeln.“ Zum Beispiel, wenn sie über das Unverständnis der Verwandten nachdenkt. Seit heraus ist, daß Thorben chronisch krank ist, lassen sich die meisten nicht mehr blicken. „Sie verstehen nicht, warum ich nachmittags auf den Knien sitze und den Jungen abklopfe!“ Dabei kann fast jeder ein Kind mit der Erbkrankheit bekommen. Immerhin trägt einer von rund 20 Deutschen das Gen, das für den Stoffwechselfehler verantwortlich ist. Er erkrankt selbst nicht und weiß nichts von dem Defekt. Doch wenn er und ein anderer Genträger ein Kind bekommen, das vom Vater und von der Mutter die Erbinformation erhält, bricht die Krankheit aus.
Der liebe Gott, Valerie und die Mukoviszidose
(November 1998)
Dienstag morgen 6.50 Uhr. Valerie (10 Jahre) kurz vor dem Verlassen der Wohnung. Ich (Mutter) werfe einen Blick auf den Stundenplan.
Ich: „Valerie, hast du dein neues Reli-Heft dabei?“
V.: „Ja! – Eigentlich hätte ich noch eine Reli-Hausaufgabe machen müssen.“
Ich: „Warum hast du sie nicht gemacht?“
V.: „Ich kann nicht.“
Ich: „Warum nicht? So schwer kann das doch nicht sein.“
V.: „Wir müssen einen Vierzeiler schreiben, aber er braucht sich nicht zu reimen.“
Ich: „Na also, kein Problem. Über welches Thema?“
V.: „Wofür ich Gott dankbar bin.“
Oha, meine Nackenhaare sträuben sich. Gleich kommt wieder etwas, das mir in der nächstmöglichen unbeobachteten Minute die Tränen in die Augen treibt!
Ich: „Ja, gibt es denn nichts, wofür du Gott dankbar sein kannst? Vielleicht, dass die Sonne scheint und dass du Mama, Papa, Oma und Opa hast?“
V.: „Jaaaa schon – aber ich bin echt sauer auf den lieben Gott!!!“
Ich schlucke. Ich, die zwar nicht streng aber doch in einem selbstverständlichen katholischen Glauben erzogen wurde, habe ein abtrünniges Kind!
Zaghaft frage ich: „Warum?“
V.: „Ja, soll ich ihm dankbar sein für meine Mukoviszidose? Dafür, dass ich 4 mal am Tag inhalieren muss; dafür, dass ich Berge von Tabletten schlucken muss; dafür, dass ich ständig krank werde; dafür, dass ich 2 mal im Jahr i. v. machen muss, und dafür, dass ich nie gesund werde? Nein, dafür kann ich Gott nicht dankbar sein!“
Energisch wirft sie sich ihren viel zu schweren Ranzen auf die schmalen Schultern und geht zielstrebig zur Tür.
V.: „Und wenn mein Lehrer fragt, sag ich ihm das auch.
Tschüs Mama!“
Ich bekomme einen dicken Schmatz.
V.: „Ich hab dich lieb!“
Ich: „Ich liebe dich auch! Mach′s gut!“
Und fort ist sie. Ich schließe nachdenklich die Tür und schmunzle:
„Tja, lieber Gott, ICH bin auch sauer auf dich – aber trotzdem, DANKE für dieses wunderbare Kind!“

http://www.mukoviszidose-ev.de
Mukoviszidose e.V.
http://www.med.uni-giessen.de/zkh/pneumologie

Zentrum für Kinderheilkunde
Feulgenstr. 12, 35392 Gießen
Tel. 0641 / 99 43430 | Fax. 0641 / 99 43439

Quelle: „Hundert Fragen“ zur Mukoviszidose (Cystischen Fibrose), hrsg. von Hermann Schumacher und Wolfgang Kuhlmann.
http://www.muko-berlin-brandenburg.de
http://www.cf-selbsthilfe-koeln.de

CF-Selbsthilfe Köln e.V.
gemeinnütziger Verein
Altonaer Str. 17, 50737 Köln

Direktor Schulnote.de

Ömer

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Biologie
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