Organtransplantation

Organtransplantation​ - ein Biologie Referat

Dieses Referat hat Ömer geschrieben. Ömer ging in die 11. Klasse. Für dieses Biologie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Organtransplantation

Organtransplantation





Def.: Laut Pschyrembel (klinisches Wörterbuch) ,,ist die Transplantation die Übertragung von Zellen, Geweben oder Organen auf ein anderes Individuum, oder an eine andere Stelle des selben Individuums“.
Je nach Herkunft des Transplantats unterscheiden sich mehrere Transplantationsarten:


1. Autogene (autologe)Transplantation:

Man spricht von einer autogenen T., wenn der Empfänger und Spender die selbe Person darstellen, z.B. Übertragung von Haut von der Innenseite des Oberschenkels auf den Unterschenkel beim selben Patienten, der z.B. schwere Verbrennungen erlitten hat.

2. Syngene (isogene, isologe) Transplantation:

Wenn der Spender und der Empfänger genetisch identische Individuen sind, z.B. zweieiige Zwillinge.

3. Allogene (homogene, homologe) Transplantation:

In diesem Fall stellen Spender und Empfänger genetisch verschiedene Individuen dar, die aber der selben Spezies angehören. Zu diesen T. gehören die Organtransplantationen von Mensch zu Mensch wie z.B. Nieren-, Herz- oder Lungentransplantationen.

4. Xenogene (heterogene, heterologe) Transplantationen:

Bei dieser Art von T. gehören Spender & Empfänger verschiedenen Spezies an, wie z.B. Mensch & Tier. Zu solchen T. Gehören das operative Einsetzten von Schweineklappen in das menschliche Herz.

5. Alloplastische Transplantationen:

Unter dieser Art von T. versteht man die Implantation von Fremdmaterial in den menschlichen Körper. Hierzu gehören z.B. Implantation von Bypässen aus Kunststoff oder Einsetzen von Metallklappen ins Herz.

Mögliche Transplantationen:



Mindestbedarf pro Jahr

Realisiert (1998)


Organe

Nieren
Herz
Lunge
Leber
Bauchspeicheldrüse

4000
1000
200
1000
500

2340
542
131
722
183


Gewebe

z.B. Augenhornhaut





Funktionsrate


Organ

Durchgeführte Trans-plantationen

Nach einem Jahr

Nach fünf Jahren


Herz

– letzte Rettung bei vielen schweren Erkrankungen
– Bsp. Fortschreitende Herzmuskelschwäche, koronaren Herzkrankheiten oder Herzfehlern bei Kindern & Neugeborenen (operativ meist nicht behebbar)

ca. 54.000 weltweit

über 6.000 in Deutschland

ca. 85%

ca. 65%


Leber

– bei Ausfall der Leberfunktion, muss transplantiert werden (best. Fälle nur Teil d. Spenderleber)
– Bsp. Durch Vergiftungen oder Infektionen, wie Hepatitis

ca. 74.000 weltweit

rund 7.000 in Deutschland

ca. 80%

ca. 65%


Lunge

– bei Erbkrankheit Mukoviszidose, grobblasiger Lungenüberblähung oder Verhärtung der L. durch Bindegewebe

ca. 10.000 weltweit

über 900 in Deutschland

ca. 73%

ca. 60%


Niere

– z.B. chronische Nierenentzündung, Infektionen oder Tablettenmissbrauch

ca. 470.000 weltweit

über 39.000 in Dtl.

ca. 85%

ca. 70%


Bauchspeichel-drüse

– produziert Blutzuckerhormon Insulin
– vornehmlich zusammen mit Niere transplantiert
– z.B. Patienten mit Nierenversagen, die an ,,Diabetes mellitus“ leiden

ca. 10.000 weltweit

ca. 1.100 in Deutschland

ca. 80%

ca. 60%


Hornhaut

– verlieren der Transparenz, Erblindung
– Gründe der Eintrübung: Infektionen mit Herpesvirus, extreme Hornhautverdünnung, Verletzungen oder angeborene Erkrankungen

ca. 100.000 weltweit

ca. 4.000 in Deutschland

ca. 95%

ca.80%


Vorgehen bei Organspenden:


– gespendete Organ bzw. transplantierte Organ, kann von lebenden oder hirntoten Menschen stammen

Lebendspende:


– nur kleiner Teil der Organe von Lebendspender (Eltern, Geschwister, Ehepartner)
– Beschränkung liegt auf Verwandte, Ehepartner & besonders nahestehende Menschen (vorbeugen gegen ,,Organhandel“)
– Z.B. Nierenspende von Mensch zu Mensch

↳Menschen mit normaler Nierenfunktion: bedenkenlos (kann mit einer Niere leben)

– z.B. Leukämie: Übertragung von Knochenmarkzellen
– z.B. Leberteiltransplantation
– vorteile: besseren Langzeitergebnisse

höhere Erfolgsrate (größere Gewebeverträglichkeit)

Voraussetzungen:

– nur bei Einwilligung beider (Spender & Empfänger) ohne Finanzielle Zuwendung
– Spender volljährig, geistig & körperlich völlig gesund
– Minderjährige (Geschwister) mit Einwilligung von Eltern
– ♀ Spender, kein Kinderwunsch
– im Alter zunehmende Einschränkung & schlechtere Kompensation der entsprechenden Körperfunktion
– Entnahme durch operativen Eingriff, mit Komplikationsrisiken verbunden
– Alter unter 60 Jahre

Leichenspende:
– Entnahme von Einzelorganen (Herz oder Lunge nur zur T. wenn sich Hirntod eingestellt hat
– Diese Spender: ca. 80% Unfallopfer (Schädel-Hirn-Verletzung), 20% Patienten (Infolge von Herz-Hirngefäß-Erkrankungen)

Med. Voraussetzungen:

– ausschließlich an Schädel-Hirn-Verletzung leiden
– Blutkreislauf stabil
– Keine lange Intensivtherapie
– Keine Anzeichen für Kreislaufschock
– Frei von Infektionskrankheiten

Hirntod

Def.: ,,Hirntod“ wird definiert als Zustand des irreversiblen Erloschenseins der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms bei einer durch kontrollierte Beatmung noch aufrechterhaltenen Herz-Kreislauffunktion. Der Hirntod ist der Tod des Menschen.

– immer weniger stellen werden durchblutet (Sehnerv, Halsrückenmark)
– Gehhirnstellen, die nicht mehrdurchblutet werden, werden abgegrenzt und der Druck innerhalb des Schädels (Binnendruck) wächst
– Wenn sich der Druck nicht mehr ausbreiten kann, werden Teile des Kleinhirns in den Rückenmarkkanal hineingepresst
– Durch hineinpressen des Kleinhirn in den Rückenmarkkanal wird das Stammhirn abgeschnürt (stirbt durch mangelnde Durchblutung)
– Die wichtigsten Zentren der Lebensfunktionen fallen aus (Atmung, Kreislauf)

↴entgültige Tod

operative Organentnahme


– in Vollnarkose(beim noch beatmeten Mensch ↳ um gut durchblutetes Organ zu gewinnen)
– unter strengem keimfreien zustand, durch gewebeschonende operative Manöver
– eröffnen Brustkorb oder Bauchhöhle
– heparin injiziert zur Gerinnungshemmung (wegen Blutgerinnung in Gefäßen)
– nach Entnahme mit Kochsalz und heparin durchspült
– Unterkühlung des Organs um Übehrlebungszeit zu verlängern
– getestet auf Transplantationsfähigkeit

Operation der Niere


– die Transplantatniere wird rechts oder links in das kleine Becken eingepflanzt (rechte Niere nach links und linke nach rechts)
– funktionslosen eigenen Nieren werden in besonderen Fällen entfernt
– Niere wird mit Bauchgefäßen und Harnleiter im Unterbauch operativ verbunden
– nach Verschluss der wunde verbleiben im Unterleib noch ein oder zwei Kunststoffschläuche, leiten Wundsekret nach außen
– werden in den ersten tagen nach Operation schrittweise entfernt
– lange Behandlung mit Medikamenten, um Abstoßung zu entgehen
– Abstoßung akut nach Transplantation oder chronische Abstoßung

Transplantationsgesetz:

Das am 1.Dezember 1997 in Kraft getretene Transplantationsgesetz (TPG) regelt die Spende, Entnahme und Übertragung von Organen mit der erweiterten Zustimmungslösung. Das TPG schafft die Grundlage für jeden Bürger, eine persönliche Entscheidung zur Organspende treffen zu können oder sie zu übertragen.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Ömer

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Biologie
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