Sepsis

Sepsis​ - ein Biologie Referat

Dieses Referat hat Ömer geschrieben. Ömer ging in die 13. Klasse. Für dieses Biologie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Sepsis

Sepsis

gr.: Fäulnis

Definition:

Die Sepsis, auch Septikämie genannt (Blutvergiftung) stellt eine Allgemeininfektion dar, bei der von einem Herd1 aus (Sepsisherd, Fokus) kontinuierlich oder periodisch pathogene Mikroorganismen (meist Bakterien, gelegentlich Pilze, nie Viren) in die Blutbahn gelangen und Krankheitserscheinungen verursachen. Die für die Sepsis verantwortlichen Erreger variieren in den verschiedenen Lebensabschnitten und je nach Ausgangsherd.

Häufige Sepsiserreger in verschiedenen Lebensabschnitten:
Säuglingsalter Escherichia coli, Staphylokokken, Streptokokken, Pseudomonas aeruginosa
Kindesalter Enterobacteriaceae, Neisseria meningitides, Staphylokokken, Streptococcus pneumoniae, Haemophilus influenzae
Erwachsenenalter Enterobacteriaceae (z.B. Salmonellen), Staphylokokken, Streptokokken

Häufige Sepsisherde:
Nabel beim Neugeborenen, Haut (Wundinfektion), Thrombophlebitis3, Darm, Gallenwege, Urogenitalsystem4, Lunge, Tonsillen5, Nasennebenhöhlen, Mittelohr

Ob eine Sepsis ,,angeht“, d.h. ausbricht, hängt von der Keimmenge und Virulenz6 einerseits und der Abwehrlage des Patienten andererseits ab. Abwehrgeschwächte wie Diabetiker, Tumor-, AIDS-Kranke oder mit Zytostatika7 und Immunsuppressiva8 behandelte Patienten sind leichter einer Sepsis ausgesetzt. Sie sind es auch, die bevorzugt Hospitalinfektionen erleiden, die häufig von fakultativ pathogenen Erregern (s. 2) ausgehen, zur Sepsis neigen und oft therapieresistent9 sind.

Abzugrenzen von der klinisch oft schwer verlaufenden Sepsis ist die Bakteriämie, bei der sich die Erreger nur kurzfristig im Blut aufhalten und nicht zu einer Organschädigung führen. Sie kommt z.B. bei zyklischen10 Infektionskrankheiten vor.

Symptome:

Der Verlauf einer Sepsis kann perakut11, subakut12 oder rezidivierend13 sein. Schüttelfrost, der mit der Bakterienaussaat ins Blut zusammenhängt, ist oft ein Hauptsymptom. Bei kleineren Kindern treten häufig Krämpfe auf. Typisch ist das hohe intermittierende Fieber (rasches Ansteigen der Temperatur und Abfall auf normale Werte innerhalb 24 Stunden, danach erneutes Ansteigen usw.) An der Haut können punktförmige Blutungen (Petechien) auftreten. Es handelt sich dabei um Bakterienembolie14. Typisch ist der rot-blaue Streifen vom Sepsisherd zum Herzen. Hat dieser Streifen das Herz erreicht, ist es meistens schon zu spät. Weiterhin kommt es neben einer Milz- und Leberschwellung zu einer mehr oder weniger starken infektiös-toxischen15 Schädigung verschiedener innerer Organe wie Herz (Myokardschädigung16), Niere (Nephritis17) und Lunge.



Komplikationen:

Sepsiserreger können sich in verschiedenen Organen festsetzen (septische Organmetastasen) und so eine Meningitis18, einen Hirn- oder Leberabzess, eine Osteomyelitis19, Arthritis20 oder eine Endokarditis21 hervorrufen. Die septischen Organmetastasen können ihrerseits wieder als Sepsisherd dienen und Erreger in die Blutbahn abgeben. Bei erheblicher Abwehrschwäche können typische Symptome wie Fieber fehlen oder nur gering ausgeprägt sein.
Eine weitere mögliche Komplikation ist der septisch-toxische Schock22 mit Verbrauchskoagulopathie23 (DIC) und Multiorganversagen. Besonders ernst ist die Prognose, also der Krankheitsverlauf, wenn gramnegative24 Erreger Ursache der Sepsis sind.

Diagnose:

Die Verdachtsdiagnose einer Sepsis ergibt sich aus dem klinischen Bild (Symptome). Weitere diagnostische Maßnahmen sind Abnahme mehrerer Blutkulturen (Erregernachweis, Resitenzbestimmung25), Anfertigung eines Blutbildes (Vermehrung der Granulozyten26 im Hämogramm27, relative Abnahme der Lymphozyten28), Suche nach dem Ausgangsherd.

Therapie:

Die Therapie muss bei klinischem Verdacht unverzüglich nahc Sicherstellung mehrerer Blutkulturen beginnen und beinhaltet:
– möglichst gezielte antibiotische29 Therapie. Liegt noch kein mikrobiologisches Ergebnis vor, muss empirisch behandelt werden (nach Erregerhäufigkeit).
– Ausschaltung des Sepsisherdes.
– bei stärkeren toxischen Symptomen Human-Gammaglobulin30, spezifische Immunglobuline31

Worterklärungen:

1. Sitz einer Krankheit
2. Krankheiten verursachender pflanzlicher oder tierischer Organismus (mikroskopisch sichtbar)
3. Venenentzündung mit Ausbildung einer Thrombose (völliger oder teilweiser Verschluss eines Blutgefäßes durch Blutgerinnsel)
4. betrifft Harn- und Geschlechtsorgane
5. Gaumen-, Rachenmandeln
6. aktive Wirkung von Krankheitserregern; Ansteckungsfähigkeit; Giftigkeit
7. [chemische] Substanz, die die Kernteilung und Zellvermehrung hemmt
8. Medikament zur Unterdrückung einer immunologischen Reaktion (z.B. nach Transplantationen)
9. auf keine mögliche Therapie ansprechend
10. regelmäßig wiederkehrend
11. heftig verlaufend

12. weniger heftig verlaufend
13. wiederkehrend
14. Bakterien verstopfen die Blutgefäße
15. auf eine Vergiftung beruhend
16. Schädigung des Herzmuskels
17. Nierenentzündung
18. Hirnhautentzündung
19. Knochenmarkentzündung
20. Gelenkentzündung
21. Herzinnenhautentzündung, besonders an den Herzklappen
22. akutes Kreislaufversagen mit ungenügender Sauerstoffversorgung lebenswichtiger Organe
23. Blutgerinnungsstörung, bei der der ,,Verbrauch“ von Thrombozyten (Blutplättchen) und Gerinnungsfaktoren größer als die ,,Produktion“ ist
24. : nach dem gramschen Färbeverfahren sich rot färbend
25. Bestimmung der Widerstandsfähigkeit eines Organismus gegenüber äußeren Einflüssen
26. weißes Blutkörperchen von körniger Struktur
27. tabellarische Zusammenfassung der zur Beurteilung eines Blutbildes wichtigen Befunde
28. im lymphatischen (die Lymphdrüsen betreffend) Gewebe entstehendes, außer im Blut auch in der Lymphe (hellgelbe, eiweißhaltige, für den Stoffaustausch der Gewebe wichtige Körperflüssigkeit) und im Knochenmark vorkommendes weißes Blutkörperchen
29. von wachstumshemmender und abtötender Wirkung
30. menschliches Eiweißbestandteil des Blutplasmas (flüssiger Teil des Blutes)
31. Protein, das die Eigenschaft eines Antikörpers (Abwehrstoff) besitzt

Quellen: G. Münch, J. Reitz:,,Grundlagen der Krankheitslehre“ Berlin 1996
DUDEN – Das Fremdwörterbuch

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Ömer

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Biologie
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