Die Beweidung der Deichvorländer

Die Beweidung der Deichvorländer​ - ein Biologie Referat

Dieses Referat hat Ömer geschrieben. Ömer ging in die 12. Klasse. Für dieses Biologie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Die Beweidung der Deichvorländer

Die Beweidung der Deichvorländer

– Naturlandschaft Vorländer
Ursprünglich waren die Vorländer eine Naturlandschaft. In der Vergangenheit wurden jedoch alle natürlichen Salzwiesen durch Eindeichungen zerstört. Viele der heutigen Vorländer sind stark durch Landgewinnungsbauwerke (wie z. B. Lahnungen oder Grüppen) geprägt. Werden sie sich selbst überlassen, so verwandeln sie sich langsam in Naturbiotope, die den zerstörten Flächen ähnlich sind.

– Schafe – kein natürlicher Bestandteil der Salzmarschen
Vor ca. 2000 Jahren begann der Mensch, Weidetiere auf die Salzwiesen zu treiben. Ursprünglich weideten hier Wildgänse, Hasen und vielleicht sogar Hirsche, Auerochsen oder Elche. Durch Einführung der EU-Schafprämie im Jahre 1972 kam es schließlich zu einer massiven Überbeweidung der Salzwiesen.

– Die Vorlandbeweidung in den letzten 30 Jahren:


1972 Einführung der EG-Schafprämie von derzeit ca. 40 DM jährlich pro Mutterschaf.
1986 Erhöhung des Schafbestandes im Vorland auf 65.000 Tiere (davon 33.000 Mutterschafe).
1986 Beim Internationalen Küstentag zum Thema Salzwiesenschutz (in Hamburg) berichten holländische Küstenschützer, dass Schafe nicht zur Sicherheit der Vorländer erforderlich sind.
1987 Das Nationalparkamt entwickelt einen Rahmenplan zur Verringerung der Vorlandbeweidung. Dieser beruht jedoch ausschließlich auf Freiwilligkeit und Ausgleichszahlungen.
1991 Das sogenannte Küstenuferrandstreifenprogramm bietet zusätzliche Finanzmittel zur Entweidung der Salzwiesen im Nationalpark.
1992 Durch Zahlungen des Landes in Höhe von 700.000 DM kann die Schafzahl im Nationalpark um 60 % sinken. (Deiche bleiben weiterhin beweidet.)
1993 Salzwiesen stehen von nun an unter generellem Schutz (Landesnaturschutzgesetz § 15 a), d. h. sie dürfen nicht mehr beweidet werden. Deichnahe Flächen werden aus Küstenschutzgründen auch weiterhin beweidet.
1994 Küstenschutzbehörde und Nationalparkamt erstellen ein gemeinsames Konzept zum Vorlandmanagement. Dieses sichert die Belange von Küstenschutz und Naturschutz im Nationalpark und gilt zunächst einmal für zehn Jahre.

– Naturschutz gegen Abschaffung der Deichschafe
Aus Gründen des Küstenschutzes ist die Beweidung der Deiche unbedingt erforderlich und somit unstrittig. Daher wird sie fortgeführt. Lediglich die mehr als 150 m von der Deichkrone entfernten Salzwiesen sollen aus der Beweidung genommen werden. Denn hier sind Schafe für den Küstenschutz nicht notwendig, sondern schädigen dagegen die Natur im Nationalpark. Der heute erreichte Anteil unbeweideter Flächen ist ein Kompromiss zwischen Naturschutz, Küstenschutz und Landwirtschaft.

– Nationalpark keine Ausweichfläche für die Landwirtschaft
Es kann vorkommen, dass die Grasmenge auf den Deichen knapp wird. Durch angemessene Weideführung und Bestandsdichte kann dieses Problem jedoch gelöst werden. Den Nationalpark in Ausnahmefällen (z. B. in trockenen Sommern) als Weidefläche zu nutzen ist dagegen keine Lösung, da dieser vorrangig dem Naturschutz und nicht der Landwirtschaft dient.

– Unbeweidete Vorländer
Im Gegensatz zu den kurz beweideten ,,Golfrasen“ der vergangenen Jahre beherbergen unbeweidete Vorländer von Natur aus viel mehr Tier- und Pflanzenarten. Sie verwandeln sich also ganz und gar nicht in artenarme ,,Steppen“, wenn sie nicht beweidet werden.

– Brutvögel in den unbeweideten Salzwiesen
Der Brutvogelbestand in unbeweideten Salzwiesen ist deutlich artenreicher und zahlenmäßig etwas höher als in beweideten Vorländern. Die Vögel sind jedoch meist schwieriger zu sehen, weil sie sich in der hohen Krautschicht verstecken, wenn sie brüten.
Während einzelne Vogelarten in unbeweideten Salzwiesen abnehmen (wie z. B. Säbelschnäbler, Küstenseeschwalbe), nehmen andere Arten dafür zu (z. B. Rotschenkel, Brandgans). Einige Arten wie beispielsweise Löffelente, Uferschnepfe und Sumpfohreule erscheinen sogar zusätzlich.

– Nur noch geringe Fraßschäden auf Äckern
1990, als noch alle Vorländer beweidet waren, setzte eine Zunahme von Fraßschäden an Raps und Winterweizen ein. Sie ist jedoch durch eine europaweite Zunahme der Pfeifenten, milde Winter und eine Ausweitung der Wintersaaten entstanden. Doch gerade durch den Rückgang kurz beweideter Salzwiesen, wo die Pfeifenten gerne tagsüber fressen, wird es zu einem Rückgang der überwinternden Pfeifenten an der Westküste kommen. Das verbleibende Problem kann durch angemessene Ausgleichszahlungen gelöst werden.

– Zunahme der Treibselmenge durch unbeweidete Salzwiesen?
Ob die Treibselmenge durch unbeweidete Salzwiesen zunimmt, weiß man z. Zt. noch nicht. In erster Linie bestimmt die Sturmhäufigkeit die Treibselmenge, d. h. viel Sturm – viel Angespül bzw. kein Sturm – kein Treibsel. Da es lange Zeit keine schwere Sturmflut gab, ist noch nicht bekannt, ob die Gesamtmenge des Treibsels sich in unbeweideten Vorländern ändert.

– Gründe für das Ertrinken vieler Hasen im Vorland
Erst nachdem die Beweidung der Vorländer eingestellt worden ist, können die Hasen in den Lebensraum Salzwiese zurückkehren. Dass hier einige Hasen ertrinken, ist genauso natürlich wie beispielsweise der Tod von Vogelküken bei Sommersturmfluten. Auch andere Wildtiere und ungezählte ertrinken in der Nordsee. Daher sollten zum Schutz der Hasen Zäune und Dämme jedoch so gestaltet werden, dass sie nicht als Falle für die Hasen wirken.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Ömer

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Biologie
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