Die Geschichte des Weizens

Die Geschichte des Weizens​ - ein Biologie Referat

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Die Geschichte des Weizens

Die Geschichte des Weizens

Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung in das Thema Seite 1

1. Herkunft des Weizens Seite 2-5
1.1 Das Kerngebiet Seite 2
1.2 Herkunft verschiedener Sorten Seite 3-5


a) Der gemeine Weizen Triticum vulgare Vill
b) Der Spelz Triticum spelta L
c) Der Emmer Triticum dicoccum
d) Der Hartweizen Triticum durum und Triticum turgium L
e) Der Gommer, Polnischer Weizen Triticum polonicum L
f) Der Einkorn Triticum monococcum L

2. Die Ausbreitung des Weizens Seite 6
2.1 Wege der Ausbreitung Seite 6
2.2 Ausbreitung in verschiedene Länder Seite 6

3. Entwicklung und Züchtung der Weizensorten Seite 7-8
3.1 Geschichte Seite 7
3.2 Zucht Seite 7-8
a) Einleitung
b) Zuchtziele

4. Entwicklung des Weizenertrages Seite 9-11
4.1 Graphiken Seite 9-10
4.2 Beschreibung der Entwicklung anhand der Graphiken Seite 11

5. Schlussteil Seite 12

6. Literaturverzeichnis Seite 13

7. Anhang Seite 14-17

0. Einleitung in das Thema

Die Geschichte des Weizens ist ein sehr weitläufiges Thema. Zu ihm gehört nicht nur die Herkunft uns Ausbreitung des Weizens, sondern auch die Entwicklung und Züchtung verschiedener Weizensorten (deren Geschichte und Zucht) und die Entwicklung des Weizenertrages.
In diesem Referat soll in jedes dieser Unterthemen ein kurzer Einblick gewährt werden und um einen groben Überblick über dieses Komplexe Thema zu bekommen.
Die Geschichte dieser wichtigen Getreideart ist teilweise nicht vollständig erforscht, jedoch haben wir versucht die groben Zusammenhänge verständlich darzustellen, wie sich der Weizen von einer unbedeutenden Getreideart im Mittelmeerraum zu einer bedeutenden Art mit zahlreichen Sorten und Verwendungszwecken und einer Weltweiten Produktion von 584,8 Millionen Tonnen (1996) entwickelte.

1. Die Herkunft des Weizens

1.1 Das Kerngebiet

Heute ist bewiesen, dass Menschen im Nahen Osten ca.10.000 v. Chr. Ackerbau betrieben haben. Dieses Gebiet, indem eine systematische Nutzung von Wildpflanzen stattfand, wird als ,,fruchtbarer Halbmond“ bezeichnet. Er verläuft in den Randgebieten des östlichen Mittelmeers (Nilmündung, Jordanien, Israel, Libanon, Syrien) bis in den südöstlichen Teil der Türkei und erstreckt sich von dort in südöstlicher Richtung bis an den Persischen Golf. In diesem Gebiet konnten durch Ausgrabungen auch zahlreiche, frühe stadtähnliche Siedlungen nachgewiesen werden, sie belegen die für die Entwicklung der Menschheit weitreichende Bedeutung pflanzenbaulicher Produktionstechniken zur Erzeugung von Nahrungsmitteln. Daraus kann man schließen, dass die Entwicklung der Landwirtschaft offensichtlich in enger Beziehung zur Siedlungsform und den sich hieraus ergebenden Organisationsbedingungen für menschliches Zusammenleben steht.


1.2 Herkunft verschiedener Sorten

a) Gemeiner Weizen – Triticum vulgare Vill

Im alten Ägypten ist Nacktweizen nach Gerste eine der ältesten Kulturpflanzen. Er findet sich auf Denkmälern bis in das dritte Jahrtausend v.Chr. zurück abgebildet und viele Funde in alten Gräbern beweisen somit sein Anbau. Ebenso ist langgeschnittenes Weizenstroh häufig in den Mauerziegel gefunden worden. Weizen galt als Totengabe und wurde dementsprechend oft auf altägyptischen Bildern dargestellt. Schon im frühen Altertum hatte Ägypten einen großen Weizenexport. Mittelpunkt des Handelns war Alexandrien und das Gebiet um Theben galt als Hauptanbaugebiet. Die Anbaufläche des Weizens machte schnell mehr als die Hälfte der gesamten bebauten Fläche aus.
Aus dem alten Testament ergibt sich, dass die Hebräer hauptsächlich Weizen und Gerste anbauten. Bei Ausgrabungen in Gezer (zwischen Jaffa und Jerusalem) wurde in fast allen Schichten Nacktweizen gefunden. In Schriften aus dem achten und zweiten Jahrhundert n.Chr. wird Weizen als eine der Wichtigsten Getreidearten aufgeführt.
Laut dem alten Testament wurde in Babylon zur Zeit des Königs Nebukadnezar II (604-561 v.Chr.) vermutlich Nacktweizen angebaut. Das Vordringen und Überhandnehmen des Weizens vollzog sich ganz ähnlich wie in Ägypten.
In Turkestan wurden ebenfalls Weizenkörner aus dem dritten Jahrtausend v.Chr. gefunden.
In China wird schon seit 2737 v.Chr. Weizen zu bestimmten Zeremonien alljährlich ausgesät.
Den alten Griechen war schon zu den Zeiten Homers der Weizen bekannt. Auch die Römer dürften ihn schon sehr früh besessen haben.


Auch in Mitteleuropa kann man aus zahlreichen Funden beweisen, dass hier verschiedene Weizenarten, besonders Triticum vulgare und Triticum compactum, angebaut wurden. Es handelt sich hier um die Zeit von 2000- 1000 v.Chr. Man fand:



Gemeiner Weizen
Tr. vulgare

Gemeiner Weizen
Tr. compactum

Emmer

Tr. dicoccum

Einkorn

Tr. monococcum

Hartweizen

Tr. turgidum




Südfrankreich










Bosnien



Bosnien




Ungarn

Ungarn



Ungarn




Nord italien

Nord italien





Norditalien


Nordalpen

Nordalpen

Nordalpen

Nordalpen




Süddeutschland

Süddeutschland

Süddeutschland

Süddeutschland




Böhmen



Böhmen






Norddeutschland










Nordeuropa



Nordeuropa

Nordeuropa




Schon zur Eiszeit muss in Nordafrika und in den nördlichen Mittelmeerländern muss der Weizen als Nahrungsmittel schon bekannt gewesen sein.
In der Schweiz wurde aus zahlreichen Fundstätten gemeiner Weizen entdeckt. Aus Deutschland stammt ein Fund aus Starzeddel bei Guben (Provinz Brandenburg). Er gehört der Eiszeit an. Auch aus Dänemark sind Funde bekannt.

b) Der Spelz – Triticum Spelta L

Spelz ist eine sehr alte Urform des gemeinen Weizens.
In Ägypten, bei den Hebräern, den Griechen und Römern der älteren Zeit ist vom Spelz keine Spur zu finden. Nur aus der Bronzezeit sind Funde von Spelz bekannt. Daraus lässt sich schließen, dass der Spelz zu den Zeiten etwas seltener gewesen sein muss. Es ist sogar möglich, dass es sich um eine Einschleppung mit fremdem Saatgut handelte, denn hierfür gibt es auch für die Pfahlbauzeit Parallelen. Die Schweizer Pfahlbauer standen nachweisbar in Beziehungen zum Süden, wo Weizen der Emmerreihe und vulgare nebeneinander und durcheinander angebaut wurden. Dass Spelz in diesem Zeitalter aber in irgendeinem Land als Kulturpflanze vorhanden war, daran kann man nicht zweifeln.
Dinkel ist eine aus dem Norden nach Italien kommende Getreideart, ebenso wie Roggen. Die Ausbreitung dieser Pflanze beschränkt sich auf das Wohngebiet der Alemannen.
Spelz findet sich nur in Süddeutschland und in kleineren angrenzenden Gebieten.
In Rumänien gibt es vereinzelte Vorkommen von Spelz.

c) Der Emmer – TriticumDicoccumSCHR

Der Emmer ist keine Frucht der modernen Landwirtschaft, er war aber am Euphrat und am Nil der Träger und die Grundlage einer Kultur und Zivilisation.
Aufgrund zahlreicher Forschungsergebnisse kann man schließen, dass der Emmer ursprünglich aus Syrien und Palästina bis weit nach Persien stammt.
Der Emmer wurde im 5. -6. Jahrtausend v. Chr. in weißer, roter und seltener schwarzer Form in Ägypten eingeführt. Er gelangte erst nach Unterägypten und von dort aus nach Oberägypten, er bekam deswegen den Beinamen ,,unterägyptisches Getreide“. Zu dieser Zeit wurde der Emmer zur Brotproduktion genutzt. Während der römischen Kaiserzeit wurde der Emmer durch die Weizenarten verdrängt. Trotzdem wurde der Emmer noch stellenweise noch sehr lange kultiviert. Das Wort Emmerbrot findet sich auf einem Ostrakon (Tonscherbe) aus dem 4.Jahrhundert n.Chr. (nach HROZNY, A. a. O. S. 22).
Auch in Mitteleuropa wurden auch viele einwandfreie und bewiesene Funde vom Emmer gemacht. Heute ist der Anbau sehr zurück gegangen. Man findet den Emmer nur noch vereinzelt in der Schweiz, in Frankreich und etwas mehr in Spanien.
,,In Deutschland dürfte die Pflanze verschollen seien, ich habe wenigstens noch nie ein Emmerfeld zu Gesicht bekommen, namentlich auch nicht in Süddeutschland und auf dem Jura.“ (Becker, Pflanzenbau S.215)

d) Der Hartweizen – Triticum durum und Triticum turgium L

In einem ca. 3500 – 4000 Jahre alten ägyptischen Ziegel wurden Reste von Hartweizen gefunden. Ansonsten ist der Hartweizen wenig bekannt. In Deutschland ist er wenig bekannt geworden. Heute ist der Hartweizen in Nordafrika (Ägypten, Abessinien, Algerien) verbreitet. Hier gibt es auch eigenartige andere Formen des Hartweizens. Sie habe eine lange Vegetationsdauer und brauchen viel Sonne, sie sind also ein ideales Getreide für die Steppenzone. Deshalb findet man ihn auch nur im Mittelmeergebiet, in Südrussland im Gebiet der echten Steppe, in Nordamerika in entsprechenden Gebieten westlich der großen Seen und in den Pampas Südamerikas.
Man vermutet, dass der Hartweizen vom Emmer abstammt

e) Der Gommer, Polnischer Weizen – TriticumpolonicumL

Auch wenn es der Name vermuten lässt, der polnische Weizen stammt nicht aus Polen. Er wird in Spanien und Nordafrika angebaut. Seine Geschichte konnte jedoch noch nicht erforscht werden.

f) Der Einkorn – Triticum monoccum L.

In Mitteleuropa wird der Einkorn schon lange nicht mehr angebaut. In Spanien wird er noch in verschiedenen Sorten angebaut. Ursprünglich stammt der Einkorn wahrscheinlich aus dem Balkan und Kleinasien, denn dort wurden Pflanzenreste gefunden.

2. Die Ausbreitung des Weizens

2.1 Wege der Ausbreitung

Man kann davon ausgehen, dass wesentliche Impulse zum Ackerbau und zahlreiche pflanzenbaulich genutzte Kulturarten entweder über die nordafrikanischen Küstengebiete bis nach Spanien oder über die Türkei, Griechenland und den westlichen Rand des Schwarzen Meeres sowie die fruchtbaren Ebenen am östlichen Rand der Alpen bis nach Europa vorgedrungen sind.

2.2 Ausbreitung in verschiedene Länder

Abb. 2.1: Ausbreitungswege des Ackerbaus im vorderasiatischen, nordafrikanischen und europäischen Raumes.
Die Primärzone des Weizens lag vor 6000 v. Chr. im Gebiet des fruchtbaren Halbmondes (Nilmündung, Jordanien, Israel, Libanon, Syrien bis in den südöstlichen Teil der Türkei und in südöstlicher Richtung bis an den Persischen Golf). Von dort aus breitete er sich bis 4000 v. Chr. bis nach Ägypten, den südlichen Teil Saudi-Arabien, in östlicher Richtung bis in den Iran, Afghanistan und China weiterhin nach Kasachstan, in westliche Richtung über das Mittelmeer nach Griechenland, die Balkan Staaten, Italien, Frankreich, Algerien, Spanien, Marokko und Portugal, aus. Der Weizen erreichte den zentralen europäischen Raum insbesondere entlang der Donau bis nach Deutschland, Polen und Österreich. Bis 3000 v. Chr. erreichte der Weizen England, Dänemark, Schweden, Pakistan und weitere Gebiete im
Nordafrikanischen Raum.
3. Die Entwicklung und Züchtung der Weizensorten

3.1 Geschichte

Der Weizen und insbesondere der Winterweizen ist eine der ältesten Kulturpflanzenarten der Erde. Die modernen Weizenformen stammen von ausgelesenen Weizenarten der frühen Kulturvölker des Mittelmeerraumes sowie vor allem des Gebietes um Euphrat und Tigris ab. Die Entwicklungsreihe führt über die diploide, spindelbrüchige Form des Kultur-Einkorns Triticum monococcum und die tetraploide, spindelbrüchige Form des Kultur-Emmers Triticum dicoccum zu der hexaploiden Weizenform mit zäher Spindel und nacktem Korn.

3.2 Zucht

a) Einleitung

Der Beginn der systematischen Weizenzüchtung geht in das Ende des letzten Jahrhunderts zurück. Während früher eine Verbesserung der Sorten durch Selektion aus einheimischen Landformengemischen angestrebt wurde, erfolgt nun eine gezielte Kreuzung ausgewählter Eltern. Erste wesentliche Erfolge wurden durch die Kombination mit Weizenformen aus ökologisch entfernten Anbaugebieten erzielt.
Die moderne Weizenzüchtung bedient sich aller züchterischen Methoden, die bei einer selbstbefruchtenden Art angewandt werden können. Neben der Kreuzung und Rückkreuzung bestimmter Elternformen werden teilweise auch Mutation durch Behandlung des Saatgutes ausgelöst; darüber hinaus versucht man die Erkenntnisse moderner Zellkulturforschung in der Weizenzüchtung anzuwenden.

b) Zuchtziele

Früher stellten die Menschen andere Anforderungen an die Weizensorten. Man bevorzugte langhalmige Sorten, denn das Stroh konnte vielseitig genutzt werden, so zum Beispiel für die Tierfütterung oder als Isoliermaterial.
Heute haben sich die Anforderungen geändert: Die Zuchtziele der modernen Weizenzüchtung in der Bundesrepublik Deutschland sind gekennzeichnet von der Notwendigkeit, in Weizen in einer der wichtigsten Verkaufsfrüchte zusehen. Daraus ergeben sich vielfältige Anforderungen an eine gute Sorte, sowohl von Seiten der Landwirtschaft, als auch von Seiten der Verarbeitungsindustrie.
Die wichtigsten Zuchtziele sind:


– hohe Ertragsleistung
– hohe Ertragsicherheit
– gute Verarbeitungs- und Verwertungseigenschaften

Hohe Ertragsleistung:
Eine Erhöhung der Ertragsleistung wird über die Verbesserung der Ertragsbildenden Merkmale angestrebt. Von den Ertragskomponenten besitzt das Tausendkorngewicht den höchsten Erblichkeitsanteil. Danach folgen in größerem Abstand die Kornzahl/Ähre und die Bestandesdichte. Der größte Fortschritt in der züchterischen Ertragsentwicklung der neuen Sorten wurde über die Erhöhung der Kornzahl/Ähre erreicht.

Hohe Ertragssicherheit:
Sichere Erträge erfordern eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Umweltbedingungen. Hierzu zählen vor allem:


– Winterfestigkeit
– Standfestigkeit
– Auswuchsfestigkeit
– Keine oder nur geringe Anfälligkeit gegen Krankheiten, insbesondere gegen Mehltau, Rostkrankheiten und Spelzenbräune.

Die Winterfestigkeitsprüfung verlangt neben den Feldprüfungen noch besondere Härtetests, um eine ausreichende Sicherheit zu erreichen. Die Prüfungen auf Auswuchsfestigkeit erfordern ebenfalls besondere Einrichtungen im Zuchtbetrieb, um in jedem Jahr für alle neu selektierten Formen Bedingungen zu schaffen, die denen eines verregneten, schwülen Erntesommers entsprechen. Die Untersuchungen der Krankheitsresistenz erfolgen einerseits unter natürlichen Infektionsbedingungen an gefährdeten Standorten und anderseits durch künstliche Infektionen mit definierten Erregern im Gewächshaus und auf dem Feld.

4. Entwicklung des Weizenertrages

4.1 Graphiken


Abb. 4.1 und Abb. 4.2: Winterweizen in Schleswig -Holstein 1947-1993, Fläche und Ertrag


Abb. 4.3: Bodennutzung in Schleswig – Holstein, Weizen, 1947-1993

4.2 Beschreibung der Graphiken

Die Graphiken 4.1 und 4.2 zeigen die Entwicklung der Anbauflächen und Ertrag von Winterweizen in Schleswig-Holstein von 1947 bis 1993. Die Graphik 4.3. zeigt den Anbau, den Ertrag und die Ernte von Winterweizen, Sommerweizen und Weizen insgesamt von 1947 bis 1993.
Anhand der Graphik 4.1. erkennt man, dass die Anbaufläche von Winterweizen von 1947 bis 1993 stetig gestiegen ist. Die Graphik 4.2. zeigt parallel dazu dieser Entwicklung den Anstieg des Ertrags.
Laut der Graphik 4.3 bebaute man 1947 eine Fläche in Schleswig-Holstein von 23.493 ha mit Winterweizen, 11.754 ha mit Sommerweizen und somit 35.247 ha mit Weizen insgesamt. Bis 1980 stieg die Fläche stetig bis auf einzelne Einbrüche 1953, 1955 und 1961 auf 161.274 ha. Die bebaute Fläche stiegt von 1980 bis 1990 mit stärkeren Unregelmäßigkeiten bis auf 173.738 ha mit Winterweizen, 1.529 ha und somit erschließt sich für Weizen insgesamt eine Fläche von 175.267 ha.
Anhand der Graphik 4.1 lässt sich erkennen, dass der Anbau von Weizen 1993 deutlich nachgelassen hat. Er sank bis auf 144.930 ha Winterweizen, Sommerweizen hingegen stieg bis auf 1.706 ha, dadurch erschließt sich eine Gesamtfläche von 146.637 ha.
Die Graphik 4.2 zeigt den Ertrag von Winterweizen von 1947 bis 1993. Insgesamt ist ein ansteigender Trend zu beobachten. Von 1947 bis 1957 stieg der Weizenertrag zunächst. In der Graphik 4.3 sieht man, dass der Weizenertrag kurzfristig von 1958 bis 1966 abnahm. 1958 hatte man ein Ertrag von Winterweizen von 26,9 dt/ha, von Sommerweizen 26,4 dt/ha. Das macht einen Ertrag von 26,8 dt/ha von Weizen insgesamt. 1966 lag der Ertrag von Winterweizen bei 33,7 dt/ha, von Sommerweizen bei 32,2 dt/ha. Daraus folgt ein Ertrag von 33,5 dt/ha von Weizen insgesamt. Nach 1967 setzte sich der steigende Trend fort.
Eine ähnliche Ertragsentwicklung von Weizen lässt sich auch für die Bundesrepublik Deutschland
5. Schlussteil

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Materialsuche hoffen wir ein vollständiges Referat über die Geschichte des Weizens erstellt zu haben. Wir hoffen die Geschichte des Getreides Weizen, dass zur Gattung der Süßgräser gehört für jedermann verständlich zusammengetragen zu haben. Mittlerweile erstreckt sich das Anbaugebiet von den Subtropen in ein Gebiet 60° nördlicher Breite und 27°- 40° südlicher Breite; die Hauptanbaugebiete sind Europa, Nordamerika und Asien.
Die Verschiedenen Weizensorten unterscheiden sich in ihren Anbaueigenschaften und ebenfalls im Aussehen. Der Weizen stellt hohe Ansprüche an das Klima und dem Nährstoffgehalt des Bodens. Aufgrund seiner Zusammensetzung kann er vielseitig verwendet werden unter anderem als Brotgetreide, für Grieß und Teigwaren, zur Bier und Brandweinherstellung.
Weltweit wurden 1996 584,8 Mio. t. Weizen geerntet; davon entfielen auf China 109,0 Mio. t., Indien 62,6 Mio. t., die USA 62,0 Mio. t., Frankreich 35,9 Mio. t., Kanada 30,4 Mio. t., Deutschland 18,9 Mio. t..
Wir hoffen, dass wir über die verschiedenen Aspekte dieses Themas ausreichend berichtet haben und das die Geschichte dieser interessanten Pflanze deutlicher geworden ist.

6. Literaturverzeichnis

,,dtv-Lexikon“ Band 20
Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München, April 1973

,,Statistisches Jahrbuch für den preußischen Staat 1913″
königliches statistisches Landesamt Berlin 1914

,,Statistisches Handbuch von Deutschland 1928-1944″
Franz Ehrenwirth Verlag München, 1949

,,Toepfer International – statistische Infos zum Getreide- & Futtermittelmarkt 1980, 1992/93,1998/99″
HKS Druckerei Hamburg

,,Agrarreport Schleswig-Holstein 2000″
Ministerium für ländliche Räume, Landesplanung & Tourismus, MLR Druck Kiel, Mai 2000

,,Pflanzenbau“
Becker

,,Pflanzenbaulehre“,
Schlipf 1917

,,Pflanzenbau“
Gerhard Geisler

,,Brockhaus multimedial 2001″
CD-ROM
Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim 2000

,,Brockhaus Enzyklopädie“
F.A. Brockhaus- Mannheim 1990

Verschiedene Internetseiten von denen wir die Adressen leider nicht mehr wissen.

6. Anhang

Zu 2. Die Ausbreitung des Weizens



Kerngebiet
Anbaugebiet heute

Einkleben

Zu 3. Die Entwicklung und Züchtung der Weizensorten

a) Züchtungsschema


b) Die Evolution des Weizens


c) alte Sorten


d) Weizenähren heute

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Ömer

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Biologie
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