Väter der Bakteriologie

Väter der Bakteriologie​ - ein Biologie Referat

Dieses Referat hat Henri geschrieben. Henri ging in die 8. Klasse. Für dieses Biologie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Henri herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Henri würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

Verbessere Deine Henri Note und profitiere mit Geschichten und Referaten bei Vorträgen von dem Wissen hunderter Schüler deutschlandweit. Viele Schüler haben ihre Henri Vorträge bei schulnote.de gefunden und durch unsere Referate, Biographien und Geschichten ihre Leistungen verbessert. Beachte bitte, dass Du diese Arbeiten nur für die Schule verwenden darfst. Du darfst sie nirgendwo posten oder anderweitig verwenden. Wir freuen uns, wenn wir Dir geholfen haben. Berichte uns von Deiner neuen Note! Nutze dafür die Feedback-Funktion.

Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Henri, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Kurzvortrag

Am 17. Mai 1749 wurde der erste von vier großen Biologen geboren, die später einen Teilbereich der Biologie begründeten und die Medizin reformierten: Edward Jenner, dem wir die Grundlagen des heutigen Impfverfahrens verdanken.

Mit dem Spruch „Von der Liebe und den Pocken wird keiner verschont.“ versuchte man sich früher darüber hinwegzutrösten, dass es gegen die gefürchtete Virusinfektionskrankheit Pocken keinen (zuverlässigen) Schutz gab. Die Pocken sind seit dem Altertum bekannt und haben immer wieder durch Epidemien für Angst und Unheil gesorgt. Erst im Jahre 1980 wurden sie für ausgerottet erklärt.

Edward Jenner beobachtete in seiner Praxis, dass Melkerinnen, die sich an Kühen mit den harmlosen Kuhpocken infiziert hatten, bei auftretenden Pockenepidemien von der Seuche verschont blieben. Jenner prüfte die Zusammenhänge über mehrere Jahre hinweg und war schließlich seiner Sache so sicher, dass er das Experiment am Menschen wagte: Er impfte einen gesunden achtjährigen Knaben mit einem Impfstoff aus Kuhpocken. Nachdem der Junge die üblichen Reaktionen überstanden hatte und gesund geblieben war, infizierte er den Jungen mit echten Pocken. Der Junge blieb gesund – er war durch die erste Impfung gegen die zweite immun geworden. Damit eröffnete Jenner die Ära der Vakzination (Impfung; von lat. vacca = Kuh).

Louis Pasteur ist Biologe Nr. 2. Er wurde nach Weihnachten 1822 geboren und wies die Existenz von Bakterien nach.

Bis heute zählt Pasteur als der wissenschaftliche Held Frankreichs par excellence, dessen persönliche Bescheidenheit, Wahrheitsliebe und Unbestechlichkeit in zahllosen Lobeshymnen gepriesen werden. Er war kein Arzt sondern Physiker und vor allem Chemiker, aber er führte die Medizin zur Bakteriologie und wagte es damit, den Ärzten Lehren zu erteilen. Er legte die Fundamente für die Entwicklung der Biologie, Mikrobiologie und Immunologie und wurde so zu einem der großen ärztlichen Wohltätern und zum größten Biologen seiner Zeit.

Pasteur interessierte besonders der chemische Unterschied zwischen Gärung und Fäulnis. Daher begann er sich mit der Gärung zu beschäftigen – ein wichtiges Verfahren zum Beispiel in der Gerberei (seine Familie lebte ja von dieser Tätigkeit), der Bäckerei, im Lebensmittelbereich und natürlich im Braugewerbe.
In einer Arbeit aus dem Jahre 1857 zeigte Pasteur, dass die Gärung eine Reaktion von überaus winzigen Zellen als Resultat ihres Lebensprozesses ist. Durch umfangreiche Untersuchungen über Fäulnis und Verwesung gelangte er 1863 zur Einsicht, dass auch hier kleinste, einzellige Lebewesen am Werk sind, die sich nur bei Abwesenheit von Sauerstoff durch Spaltung („aus sich selbst heraus“) vermehren. Pasteur bezeichnete die winzigen, kugel-, schrauben- oder stäbchenförmigen Mikroorganismen „Spaltpilze“ – später nannte man sie „Bakterien“ oder „Mikroben“.
Durch jahrelanges Experimentieren entdeckte Pasteur, dass diese Lebewesen nicht hitzebeständig sind. Folglich kann man Flüssigkeiten durch Erhitzen keimfrei machen Pasteur zeigte, dass minutenlanges Erwärmen des Weines in der geschlossenen Flasche auf ca. 75° C die spätere Zersetzung des Weines verhindert. Damit hatte er das Prinzip der „Pasteurisierung“ erfunden. Die Milch, mit der wir unseren Morgenkaffee veredeln, oder unsere Kleinkinder ernähren, viele Lebensmittel, Fruchtsäfte, Limonaden, das Bier beispielsweise sind „wärmebehandelt“ (ultrahocherhitzt), also pasteurisiert.
Von medizinisch größter Bedeutung waren aber seine Studien über den Milzbranderreger, den er 1877 entdeckte. Mit der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Tollwut entfachte Pasteur schließlich das Zeitalter der „aktiven Immunisierung“.
Von 1843-1910 lebte der deutsche Biologe Robert Koch. Er erhielt 1905 den ersten Nobelpreis für Medizin.

Eigentlich wollte Koch Entdecker und Weltreisender wie Alexander von Humboldt werden. Doch er wurde der Hauptbegründer der medizinischen Bakteriologie und hat damit wie kaum ein anderer deutscher Arzt die moderne Medizin geprägt: Robert Koch entwickelte naturwissenschaftliche Standardmethoden, mit denen er als Erster bewies, dass die Ursache der so verheerend wirkenden ansteckenden Krankheiten wie Cholera, Milzbrand, Tuberkulose, Malaria, Schlafkrankheit und Pest, gegenüber denen die Ärzte völlig machtlos gegenüberstanden, spezielle Bakterien sind.

Weltruhm erlangte Koch mit der Entdeckung des Tuberkelbazillus im Jahre 1882. Als er 1890 auf dem 10. Internationalen Medizinischen Kongress in Berlin das Tuberkulin, einen aus Tuberkel-Bakterien gewonnenen Impfstoff, vorstellte, strömten Tausende Kranke hierher, und die Berliner Stadtverordneten ernannten Koch zum 42. Ehrenbürger. Doch das Serum hielt nicht, was man sich erhoffte und schien das Misstrauen, das Rudolf Virchow Kochs Forschungen entgegenbrachte, zu bestätigen. Doch das Tuberkulin war in Ordnung – man hatte nur die Dosierung nicht beachtet.

Adolph von Behring ist der letzte Vater der Bakteriologie. Er wurde im März 1854 in Hansdorf geboren.

Emil von Behring entdeckte das Diphtherie- und das Tetanus Antigift und wurde damit zum „Retter der Kinder“; er war der Inhaber des ersten Nobelpreises für Medizin und Physiologie. Durch die „Behringsche Serumtherapie“ verlor die Diphtherie, der „Würge-Engel der Kinder“, ihre Schrecken. Diphtherie ist eine akute, durch Tröpfchenübertragung stark ansteckende Infektionskrankheit. Sie tritt vorwiegend im Kindesalter auf. Diphtheriebakterien gelangen über Mund und Nase in den Körper und siedeln sich auf den Schleimhäuten an, wo sie sich vermehren und ein starkes Gift (Toxin) absondern. Dieses verursacht schwere Störungen des Herzens, der Leber, Nieren und des zentralen Nervensystems und ist oft tödlich. Die ersten Symptome Halsschmerzen, Fieber und Unwohlsein scheinen auf eine harmlose Infektion zu deuten, und werden daher kaum ernst genommen. Etwa fünf Tage nach der Ansteckung bildet sich ein grauweißer Belag am Infektionsort, den Nasen- und Rachenwänden. Dieser Belag breitet sich aus, wird dicker und entwickelt sich zu einer grauen Pseudomembran, welche die Atemwege blockieren und zum Erstickungstode führen kann. Der Erreger der Diphtherie wurde im Jahre 1883 von dem deutschen Pathologen und Bakteriologen Edwin entdeckt. Vor der „Behringsche Serumtherapie“ lag die Sterblichkeit bei Diphtherie um 75% bei Kehlkopfdiphtherie sogar bis 90% Ohnmächtig standen die Ärzte bei diphtheriekranken Kindern vor den Betten der Kleinen; selbst ein Luftröhrenschnitt vermochte viele nicht zu retten. Dank der Serumtherapie sank die Sterblichkeit auf 1/10 des Wertes vor der Entdeckung Behrings.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

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