Schöpfung ist möglich

Schöpfung ist möglich​ - ein Biologie Referat

Dieses Referat hat Henri geschrieben. Henri ging in die 9. Klasse. Für dieses Biologie Referat hat wurde die Note 2 vergeben.
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Referat

Schöpfung ist möglich

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“. Zu diesem Satz bekennt sich die halbe Weltbevölkerung. Seit dem 19. Jahrhundert gilt die Schöpfung dennoch als umstritten. Charles Darwin entwickelte damals die Abstammungslehre. In diesem Jahr haben wir uns hier mit der Evolutionstheorie befasst und nicht einmal fiel der Satz: „Schöpfung ist möglich“.
In meinem Vortrag soll es aber genau darum gehen: Schöpfung ist möglich. Anfangs werde ich zeigen, dass weder Schöpfungstheorie noch Evolutionstheorie naturwissenschaftlich sind. Danach gehe ich auf jedes Argument für die Evolution, was in unserem Hefter steht ein, und werde eine schöpfungstheoretische Lösung des Problems geben. Danach haben wir zwei Haufen von Argumenten für die Entstehung des Lebens. Ist es möglich daraus ein Denkmodell zu machen, dass sowohl Evolutions- als Schöpfungsanhänger befriedigt? Uns zu guter Letzt gehe ich auf die Probleme der beiden Denkmodelle ein.

Gliederung
• Schöpfung und Evolution – zwei Denkmodelle
• Argument um Argument – Gibt es nur eine Lösung?
• Kompromisse?
• Probleme der beiden Theorien

Schöpfung und Evolution – zwei Denkmodelle

Eine wissenschaftliche Theorie soll „objektiv“ sein. Es werden nur Fakten gesammelt und daraus entsteht eine Theorie. Aber wie „objektiv“ sind diese Theorien. In der Wissenschaft muss ein Vorgang immer wieder beobachtbar sein, um zu sagen, dass dieser objektiv ist. Bei der Frage um die Entstehung des Lebens kann aber nichts beobachtet werden, denn es ist ja schon geschehen…

„Fast ein Mord“…
Es ist an einem düsteren Februartag. Der 40jährige Bank-Filialleiter Herbert Müller befindet sich mit seinem Wagen auf der Heimfahrt von der Arbeit und nähert sich bereits der Nobelsiedlung in der Paradiesstraße am Rande einer mittleren Großstadt. Dort wohnt er seit fünf Jahren mit seiner Frau in einem großen dreistöckigen Haus. Sorgenvolle Gedanken quälen ihn, denn er hat das eigenartige Gefühl, als würde an diesem Abend irgendetwas passieren. Denn in letzter Zeit gab es häufig Einbrüche und Diebstähle in den reichen Wohnvierteln. Herr Müller stellt sich vor, wie es wäre, wenn so etwas in seinem eigenen Haus passierte, da auch er in einem der reichen Viertel der Stadt wohnt.

Als er seinen Wagen vor der Garage abstellt und die Haustür aufgeschlossen hatte, da geschieht es! Ein lautes Poltern ertönt im Haus, dann ein spitzer Schrei und ein dumpfer Schlag, gefolgt von einem Klirren. Herr Müller zuckt vor Schreck zusammen. Was ist das? Blankes Entsetzen packt ihn! Ohne nachzudenken reißt er hastig die Tür auf und stürzt sich hinein. Da hört er, wie im Untergeschoss Schritte durchs Wohnzimmer eilen und über die Terrasse nach draußen verschwinden. „Da ist jemand!“ schießt es ihm durch den Kopf. „Ein Überfall! Ich habe es doch geahnt!“ Das Herz pocht ihm bis an die Schläfen, als er über die Treppe nach unten rennt. Wie vom Blitz getroffen bleibt er stehen. Der kalte Schweiß bricht ihm aus, als er das Ergebnis dessen entdeckt, was sich kurz zuvor hier abgespielt haben muss: Seine Frau liegt neben dem Kaminabsatz regungslos am Boden, aus einer Wunde am Kopf heftig blutend, neben ihr auf den Fließen die Scherben eines schweren Tonkruges.

Panik erfasst ihn. Das Leben seiner Frau ist in Gefahr! Vielleicht ist es schon zu spät! Schnell ruft er einen Unfallarzt und die Polizei.

Dann schaut er sich seine Frau näher an und atmet erleichtert auf: Ihr Brustkorb hebt und senkt sich. Sie ist also noch am Leben! Er beginnt, sich um seine bewusstlose Frau zu kümmern, als er schon wieder Schritte hört, die sich eilig der Terrassentür nähern, die noch offen steht. Polizei und Krankenwagen können es unmöglich schon sein. Ob der Täter zurückgekommen ist? Will er sein Opfer endgültig zum Schweigen bringen?

Geistesgegenwärtig packt Herr Müller einen Stuhl und hebt ihn wurfbereit über seinen Kopf. Er ist zu allem entschlossen. Jetzt gilt es, sein Leben und das seiner Frau zu verteidigen! Doch zu seiner Erleichterung tauchen zwei vertraute Gestalten auf: Herr Keller, sein Nachbar, und dessen Sohn Frank. Überrascht blicken sie ihn an. Her Müller stellt den Stuhl beiseite. „Sie kommen gerade richtig!“, stößt er hervor. „Meine Frau liegt schwerverletzt am Boden. Bitte helfen Sie mir!“ Rasch wird Frau Müller aufs Sofa gehoben und ihr ein Notverband angelegt. „Frank hat mir von dem Unglück erzählt“, sagt Herr Keller. „Der Krug muss ziemlich schwer gewesen sein. Zum Glück ist ihrer Frau nichts Schlimmeres passiert.“

Herr Müller hört nur halb zu. Er wendet sich an Frank, dankt ihm für seine schnelle Hilfe und fragt ihn, ob er auch den Mann gesehen habe, der seine Frau niedergeschlagen hat. Franks Antwort ist für Herrn Müller total überraschend: „Aber ihre Frau wurde doch gar nicht niedergeschlagen. Sie vom Stuhl gestürzt und hat dabei den Krug vom Kaminsims gerissen. Der ist ihr dann auf den Kopf gefallen“ – „Woher weißt du das denn?“, will Herr Müller natürlich wissen. „Weil ich es gesehen habe“, antwortet Frank erstaunt. „Meine Mutter hatte mich hergeschickt, weil sie zum Kuchenbacken ein paar Eier brauchte. Ich kam wie immer durch die Terrassentür ins Wohnzimmer und sah, wie Ihre Frau gerade auf dem Stuhl stand und den Krug vom Kaminsims holen wollte. Sie hatte mich nicht bemerkt, und als ich sie plötzlich ansprach, erschrak sie so sehr, dass sie vom Stuhl stürzte. Weil ich nicht wusste, was ich tun sollte, rannte ich schnell hinaus und holte meinen Vater.“

Herbert Müller fällt es wie Schuppen von den Augen. Nun ist alles klar. Er fasst sich an den Kopf und kann nicht begreifen, dass er die Situation völlig falsch gedeutet hat. Mittlerweile wacht seine Frau aus der Bewusstlosigkeit auf. Kurz danach ist die Sirene des Notfallwagens zu hören. Gleich wird auch die Polizei hier sein. Wie soll er den falschen Alarm nur erklären? Hoffentlich machen sie ihm keine Vorwürfe, sondern freuen sich mit ihm darüber, dass sich der vermeintliche Überfall so rasch aufgeklärt hat!
Diese Geschichte zeigt drei wichtige Pfeiler zur Klärung der Ursprungsfrage:

1. Der abgelaufene Vorgang kann nicht direkt erforscht werden
2. Die Fakten werden nicht unvoreingenommen gedeutet, sondern gemäß eines vorgegeben Blickwinkels
3. Eine plausible, einleuchtende Erklärung muss nicht die einzig mögliche sein.

Zu 1) Man sieht immer nur einen Ausschnitt (ein Foto) des Vorgangs, aber nie den Vorgang (den Film) an sich. Aus den verschiedenen Fotos kann man verschiedene Filme machen. Für die Geschichte ergibt sich folgende Tabelle:

Indizien Überfalltheorie Unfalltheorie
Gehäufte Einbrüche in der Stadt Ein Einbrecher ist in Herrn Müllers Haus Es ist kein Einbrecher in Herrn Müllers Haus
Frau Müller schreit Sie wird von einem Einbrecher bedroht Sie schreit vor Schreck, weil sie stürzt
Frau Müller liegt ohnmächtig am Boden Sie wurde niedergeschlagen Sie wurde vom herabfallenden Krug getroffen
Ein zerbrochener Krug liegt daneben Die Tatwaffe Der Krug fiel vom Kaminsims herab
Schritte entfernen sich aus dem Zimmer Der Täter flieht Frank holt Hilfe

Diese Tabelle kann man auf die Ursprungsfrage übertragen:
Fakten Evolutionstheorie Schöpfungstheorie





Im Laufe des Vortrages werden wir diese Tabelle vervollständigen.

Zu 2) Herr Müller kam mit ganz bestimmte Vorstellung nach Hause. Er sieht die Fakten nicht mehr objektiv, sondern sie werden nach seinen Vorstellungen gedeutet. Wenn man eine Sonnenbrille trägt, sieht man alles dunkler. Genauso ist es hier: Herr Müller sieht die Indizien mit der „Überfallbrille“ und nicht objektiv.
Das Gleiche gilt für Evolutions- und Schöpfungstheorie. Man sieht die Fakten nicht objektiv, sondern mit einer Meinung und man versucht die Fakten im Sinne seiner Meinung zu deuten.

Zu 3) Die Überfalltheorie von Herrn Müller war einleuchtend: Alle Fakten wurden plausibel geklärt. Dennoch war der Vorgang ganz anders. Ähnlich ist es bei der Entstehung des Lebens: Die Evolutionstheorie ist zwar einleuchtend, aber es muss nicht die einzige einleuchtende Erklärung sein.

Wenn man sich mit der Vergangenheit beschäftigt, handelt es sich nicht um Beobachtungen, sondern Vermutungen, deshalb kann man über die Entstehung des Lebens keine objektive Darstellung geben, da eine plausible Erklärung nicht die einzige sein muss. Bei Ursprungstheorien handelt es sich also nicht um (natur)wissenschaftliche Theorien.

Argument um Argument – Gibt es nur eine Lösung?

Im Folgenden werden wir die wichtigsten Argumente für Evolution auseinander nehmen, und versuchen die Fakten in schöpfungstheoretischer Sicht auseinander zu nehmen.

Was ist eine Art?

Charles Darwin machte es auf seinen Reisen stutzig, dass auf den Galapagos-Inseln 13 verschiedene Finkenarten existieren. Er fragte sich, ob sie als 13 verschiedene Finkenarten geschaffen wurden oder ob sie sich an die Lebensumstände angepasst haben. Er meinte, dass die Konstanz der Arten widerlegt sei und entwickelte die Theorie, dass alle Arten von früheren, ausgestorbenen Arten abstammen. Es gäbe also eine sehr flexible Ur-Art, von denen alle jetzigen Lebewesen abstammen.

Aber was ist überhaupt eine Art? Es haben sich viele verschiedene Definitionen gebildet:

Genetische Artbegriffe: beruhen auf die Kreuzbarkeit von Tieren oder Pflanzen: Es muss festgestellt werden, ob Nachkommen erzeugt werden können.

Morphologische Artbegriffe: beziehen sich auf die wesentlichen gestaltlichen Merkmale der Lebewesen. Ganz einfach gesagt: Zu einer Art gehören alle Lebewesen, die einander sehr ähnlich sind.

Biospezies: Zur selben biologischen Art gehören alle Individuen, die unter Freilandbedingungen fruchtbare Nachkommen hervorbringen können.

Die Biospezies gelten heute als der biologische Artbegriff, und es ist beobachtbar, dass durch natürliche Prozesse neue Biospezies entstehen können. Widerlegt das nicht die Bibel? Dazu muss man wissen, was eine geschaffene Art sein soll! (Der Begriff ist genauso abstrakt wie „Sünde“).
Biospezies sind nicht klar voneinander abgegrenzt. Man weiß also nicht, wo eine biologische Art anfängt bzw. aufhört. Daher kann eine geschaffene Art nicht den Biospezies entsprechen. Was ist also eine geschaffene Art? Geht man weiter in die Vergangenheit zurück, so gehen sowohl Schöpfungs- als auch Evolutionswissenschaftler davon aus, dass die Arten früher genetisch flexibler waren. Heutige (biologische) Arten sind sehr spezialisiert.
Gehen wir von flexibel geschaffenen Arten aus, so wäre die Konstanz der Arten widerlegt. Das ist sie auch, aber die Bibel geht nicht von einer völligen Konstanz der Arten aus. Eine geschaffene Art ist also ein flexibler Grundtyp.

Grundtypen: Alle biologischen Arten, die durch Kreuzungen direkt oder indirekt miteinander verbunden, also Nachkommen hervorbringen können werden zu dem gleichen Grundtyp gerechnet.

Das heißt also, dass alle heutigen (biologischen) Arten, die in Freiheit, durch Zucht und über eine andere Art fruchtbare oder unfruchtbare Nachkommen oder nur Embryos erzeugen können, gehören zur gleichen geschaffenen Art.

Für diese Artdefinition gibt es klare Grenzen. Man weiß, wo ein Grundtyp anfängt und aufhört. Das zeigt auch das Bild des Grundtyps Huhn. Die Ente ist ganz klar von den Hühnern angegrenzt. Ähnlich ist es auch mit dem Grundtyp Pferd. Das Schema zeigt ganz klar, wer zu den Pferdeartigen gehört und wer nicht.

Diese Grundtypenbiologie geht davon aus, dass sich aus den flexiblen Grundtypen, die heutigen Biospezies durch Spezialisierung entwickelt haben. Bei dieser Spezialisierung entsteht aber nichts neues, sondern bereits vorhandene Strukturen variieren man spricht von Mikroevolution.

Mikroevolution und Makroevolution

Viele Evolutionswissenschaftler behaupten, dass Evolution beobachtbar sei. Als Beispiel dafür gelten die Existenz verschiedener Hunderassen, sowie die Zucht von Kulturweizen etc. Was ist aber Evolution überhaupt? Und hat Evolution etwas mit Darwins Evolutionstheorie zu tun?

Evolution heißt, dass bei den Lebewesen Entwicklungen stattfinden. Damit ist nicht Wachstum oder ähnliches gemeint sondern, dass Veränderungen in Erbgut auftreten, oder das sich ein Lebewesen an einen Umstand vom Körperbau her anpassen kann. Bestes Beispiel der Evolutionswissenschaftler ist die Giraffe, die ihren langen Hals erst entwickelt haben soll.

So kann man z.B. auch die Existenz verschiedener Hunderassen erklären. Die Hunde haben sich an Lebensumstände angepasst. Dass es verschiedene „Varianten“ eines Hundes gibt, soll nicht bestritten werden. Evolution (z.B. durch Zucht) ist also beobachtbar. Diese Evolution hat aber nichts mit der Evolutionstheorie zu tun.

Die Evolutionstheorie behauptet, dass alle Lebewesen Spezialisierungen einer Ur-Art sind. Dies ist die sog. Makroevolution oder vertikale Evolution. Nach der Evolutionstheorie gibt es also einen Stammbaum des Lebens.

Makroevolution Entstehung neuer, bisher nicht vorhandener Organe, Strukturen und Bauplantypen; Entstehung qualitativ neuen genetischen Materials

Die Grundtypenbiologie (Schöpfungstheorie) geht davon aus, dass es geschaffene Grundtypen gibt, die sich an Lebensumstände anpassen kann, ohne den Grundtypen zu verlassen. Dies ist die sog. Mikroevolution oder horizontale Evolution.

Mikroevolution Veränderung bereits vorhandener Organe, Strukturen oder Baupläne.

Der wesentliche Unterschied ist, dass bei Makroevolution eine Höherentwicklung stattfindet, bei Mikroevolution variieren die biologischen Arten nur voneinander. Bisher wurde nur Mikroevolution beobachtet. Die Hunderassen sind keine Höherentwicklung zum Wolf, eher das Gegenteil. Mit zunehmender Spezialisierung verkümmert das Erbgut, es verliert an Flexibilität.

Evolutionswissenschaftler behaupten, dass zu wenig Zeit wäre um Höherentwicklung zu beobachten, letztendlich würde aber viel Mikroevolution zu Makroevolution führen. Dies ist ein Trugschluss, denn bei Makroevolution müssen neue Bauteile und Gene entstehen, Mikroevolution benutzt nur Vorhandenes.

Die Evolutionsfaktoren

a) Selektion
Selektion ist sowohl in freier Wildbahn als auch in der Zucht beobachtbar. Beispielsweise die Kultivierung von Zuckerrüben. Durchschnittlich hatten wilde Zuckerrüben einen Zuckergehalt von 7 Prozent. Durch Selektion, also indem man die zuckerreichsten Pflanzen für die Weiterentwicklung nutzte, konnte man den Zuckergehalt auf 17 Prozent steigern. Durch diese Spezialisierung verarmt aber das Erbgut. Bei den Zuckerrüben konnte kein höherer Gehalt erzielt werden, da sonst die Pflanze nicht überlebensfähig wäre.

Selektionsprozesse finden auch in freier Wildbahn statt. Die am besten Angepassten überleben besser als die Unangepassten. Selektion ist kein Beleg für Höherentwicklung, da auch hier nur Mikroevolution stattfindet; es wird nichts Neues gebildet.

b) Mutation
Wie kommt es also zur Entstehung völlig neuer Strukturen? Durch spontane, unvorhersehbar eintretende Änderungen im Erbgut, sog. Mutation. Genetiker versuchen diese Mutationen künstlich auszulösen, um positive Mutation als Ergebnis zu erzielen. Bestes Beispiel dafür ist die Essigfliege Drosophila. Man entwickelte hunderte von Mutanten dieser Fliege, aber alle waren überlebensunfähig. Von positiver Mutation war nichts zu erkennen. Außerdem wurden auch keine neuen Strukturen und Organe gebildet. Es wurden nur Körperteile vertauscht. Beispielsweise Beine anstelle der Antennen oder Flügel anstelle der Schwingkörbchen.

Ähnlichkeiten

Einer der wichtigsten Stützen für die Evolutionstheorie ist der „Ähnlichkeitsbeweis“. Die Ähnlichkeiten zwischen z.B. Mensch und Affe „beweisen“, die Verwandtschaft beider Arten. Aber ist diese Verwandtschaft beobachtet worden? Nein, es handelt sich hierbei um einen Analogieschluss: Die Ähnlichkeit zwischen Eltern und Kindern zeigt die Verwandtschaft beider; Dies wird auf die Arten übertragen. Solche Übertragungen haben keinen Beweiswert, da es nicht beobachtet worden ist, und man auch andere Analogieschlüsse ziehen kann. Bei diesem Beispiel muss es sich nicht unbedingt um verwandtschaftliche Beziehungen handeln, sondern Ähnlichkeiten können auch durch den gleichen Urheber erklärt werden. Das beste Beispiel ist die Konstruktion von Autos. Zwischen dem VW-Käfer und dem Porsche sind deutliche Ähnlichkeiten erkennbar. Zu einem die Form, zum zweiten das sich der Motor hinten befindet.

Was spricht für einen gemeinsamen Urheber? Erstens es gibt bei Menschen auch Ähnlichkeiten ohne Verwandtschaft (Doppelgänger). Überträgt man dies auf die Arten muss es auch dort ohne Verwandtschaft Ähnlichkeiten geben. Damit kommen wir zu zweitens die Konvergenzen. Es finden sich in der Biologie zahlreiche Ähnlichkeiten außerhalb der Grundtypen. Beispielsweise die Pusteblume, die Früchte des Löwenzahns. Sie sind als Schirmchen ausgebildet. Diese Schirmchenkonstruktion findet man aber nicht nur bei Korbblütengewächsen, sondern auch bei Baldriangewächsen. Das heißt: die Schirmchen müssen evolutionstheoretisch unabhängig voneinander entstanden sein. Diese unabhängigen Entwicklungen in der Biologie nennt man Konvergenz.
Konvergenz Unabhängige Entstehung ähnlicher Bauteile in nicht abstammungsverwandten Arten.

Konvergenzen findet man wie Sand am Meer. Zwei weitere Beispiele sind die Ölkörper an den Samen, das sind nahrhafte Anhängsel, die Ameisen fressen und dadurch den Samen verbreiten (bei Besenginster, Märzenveilchen, Lerchensporn, Meerzwiebeln und Taubnesseln) und zweites Beispiel sind die Leimruten, das sind die klebrigen, langen Zungen, zum Fressen von Insekten (bei Ameisenbär, Schuppentier, Erdferkel, Specht und Chamäleon).

Was zeigen diese Konvergenzen? Die vollkommen unabhängige Entstehung derart gleicher Bauteile ist evolutionstheoretisch ohne Verwandtschaft eigentlich unmöglich. Nur ein Schöpfer kann einen Baustein an beliebiger Stelle einsetzen (wie beim Lego). Man kann diese Konvergenzen zurzeit nur so evolutionstheoretisch erklären, wenn man von einem vielseitigen Vorfahren ausgeht, der bestimmte Eigenschaften verloren hat.

Tierstadien im Mutterleib

Nach dem Biogenetischen Gesetz von Ernst Haeckel heiß es, dass in der menschlichen Embryonalentwicklung, die Evolution des Menschen wie im Zeitraffer ablaufe. Dies begründete Haeckel 1872 mit der Entdeckung von Tierstadien während der Ontogenese (Individualentwicklung ab der befruchteten Eizelle). Solche Tierstadien sind „Kiemen“, „Schwänzchen“ und „Fell“.

Inwiefern sind diese „Tierstadien“ wirklich tierisch? Als „Kimenbogen“ wurden die bogenartigen Strukturen, die von der dritten bis zur fünften Entwicklungswoche in Erscheinung treten, von H. Rathke 1825 bezeichnet. Viele Embryologen, unter anderem Erich Blechschmidt, haben seitdem ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Kiemenbogen nichts mit Fischkiemen in Bau und Funktion zu tun haben. Der menschliche Embryo nutzt diese Bögen nie zum Atmen, sondern es handelt sich dabei um Vorstufen der Entwicklung von Ober- und Unterkiefer, sowie der Gehörknöchelchen, Halseingeweide und des Zungenbeins.

Die als „Schwanzanlage“ bezeichnete Struktur, die von der 4. bis zur 6. Entwicklungswoche in Erscheinung tritt, hat nichts mit dem Schwanz der Wirbeltiere zu tun. Dort handelt es sich um knöcherne Elemente, die als Verlängerung der Wirbelsäule dienen. Bei dem „Schwänzchen“ des menschlichen Embryos handelt es sich um eine kegelförmige Struktur in der das Rückenmark gebildet wird. Von Knochen oder Muskeln ist dort nichts zu erkennen.

Von der 20. bis zur 36. Schwangerschaftswoche findet man eine feine Behaarung auf dem Körper des Embryos, genannt Lanugo. Durch diese Behaarung wird eine spezielle Schutzschicht, welche aus abgeschliffenen Hautzellen und Drüsensekreten gebildet wird. Aggressive Substanzen und Ausscheidungsprodukte in der Flüssigkeit, die den Embryo umgibt, haben so keine Chance, dessen Haut zu schädigen. Aus diesen Haaranlagen entwickelt sich später auch die menschliche Behaarung. Das Auftreten der Lanugobehaarung ist für die Entwicklung notwendig, und hat nichts mit der Abstammung von behaarten Säugetieren zu tun.



Rudimentäre Organe und Atavismen

Rudimentäre Organe sind Organe, die bei Vorfahren stärker ausgeprägt waren und sich dann zurückbildeten, da sie überflüssig/nutzlos waren. Aber gibt es überhaupt nutzlose Organe? Das berühmteste rudimentäre Organ ist der Wurmfortsatz beim Menschen. Ist dieses Organ überflüssig? Nein, denn es hat eine ähnliche Aufgabe wie die Mandeln: Es ist ein Abwehrorgan gegen Krankheitserreger. Besonders wichtig ist der Wurmfortsatz in den ersten drei Lebensjahren, da die anderen Abwehrzentren sich bis dahin nicht ausgebildet haben. Mit zunehmendem Alter verliert er an Bedeutung. Dieses Beispiel ist insofern lehrreich, als es zeigt, dass man die gesamte Lebensspanne berücksichtigen muss, um beurteilen zu können, welche Funktionen ein Organ ausübt. Solche Dinge muss man auch bei anderen rudimentären Organen berücksichtigen. Es gibt nämlich keine funktionslosen Organe, sondern nur Organe, dessen Funktion noch nicht bekannt ist. Es wäre also ein sinnvolles Forschungsziel, unbekannte Funktionen von bislang rudimentären Organen herauszufinden.

Atavismen sind sehr selten auftretende Missbildungen, die als Rückschläge in Vorfahrformen interpretiert werden. Bestes Beispiel ist das „Schwänzchen“ von Neugeborenen. Heute ist bekannt, dass es sich dabei nicht um einen Atavismus handelt, sondern um Fett- und Bindegewebe, das an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten kann. Es handelt sich dabei nicht um eine knochenhaltige Wirbelsäulenverlängerung. Solche Zusätze sind auch bei geschwänzten Tieren bekannt.
Bei Atavismen handelt es sich um Fehlbildungen, die meistens nicht im Erbgut verankert werden und deshalb auch nicht vererbbar sind. Deswegen kann man in den meisten Fällen auch nicht von Rückschlägen in eine vorherige Evolutionsgeschichte ausgehen.

Evolution des Menschen

Aus evolutionswissenschaftlicher Sicht gibt es nirgendwo eine so gut dokumentierte Evolution, wie bei dem Menschen. Es existieren zahlreiche Fossilfunde, an denen man einen eindeutigen Stammbaum des Menschen erkennt. So sieht es zumindest in den Schulbüchern aus.

Die neuesten Fossilfunde menschenähnlicher Lebewesen machen den Evolutionsforschern zu schaffen. Sie passen nicht mehr in das bisher perfekte Konzept der menschlichen Abstammung.

Der Vorfahre der Menschen (Gattung Homo) soll der Australopithecus sein. Er soll zahlreiche menschliche und affenähnliche Merkmale besitzen, man sieht ihn deshalb als den „Missing Link“ zwischen Menschen und Affen. Der Australopithecus gilt als aufrechtgehender Menschenaffe mit deutlich kleinerem Gehirn als der moderne Mensch. Die Gangart von Australopithecus-Arten unterscheidet sich aber deutlich von dem schreitenden Gang des Menschen. Dies erkennt man an gekrümmten Zehenknochen. Evolutionswissenschaftler gehen davon aus, dass Australopithecus-Arten nachts auf Bäumen schliefen und die Zehkrümmungen darauf beruhen. Schöpfungstheoretiker deuten diesen Fakt anders: Der Australopithecus ging nur gelegentlich auf zwei Beinen und bewegte sich meistens auf Bäumen fort.

Wie vorhin bereits angesprochen machen neue Funde den Evolutionsanhängern zu schaffen. Gehen wir auf diese Funde näher ein. Der im Jahr 2000 gefundene Millenium-Mensch und der 2001 gefundene Kenya-Mensch. Beide Funde sind viel zu alt um in das Konzept „2 Millionen Jahre Mensch“ zu passen. Der Millenmium-Mensch wurde auf 6 Millionen Jahre, der Kenya-Mensch auf 3,5 Millionen Jahre datiert. Deshalb geht man heute nicht mehr von einer Schritt-für-Schritt-Entwicklung beim Menschen aus sondern von einem komplizierten System aus Parallelentwicklungen. Schöpfungstheoretisch ist das vorteilhaft: Statt von Parallelentwicklungen auszugehen, kann man diese als geschaffene Grundtypen sehen.

So ergibt sich ein eigenes Modell, das einen totalen Kontrast zum Schulbuch bildet, sich aber weniger von dem evolutionswissenschaftlichen Modell abhebt. Man kann auch hier von unterschiedlicher Deutung gleicher Fakten ausgehen.

Zahlreiche Übergangsformen

Wenn man sich mit der Evolutionsbiologie beschäftigt, trifft man unweigerlich auf den Satz „Die Fossilien zahlreicher Übergangsformen dokumentieren die Abstammung der Arten“. Inwiefern ist das korrekt?

Das beste Beispiel für Übergangsformen ist der Archaeopterix: Der Urvogel, der als Übergang zwischen Vogel und Reptil gilt. Er wird als Übergangsform bezeichnet, da er sowohl Vogelmerkmale (z.B. Federn) und Reptilienmerkmale (z.B. Knochenbau) besitzt. Aber handelt es sich wirklich um einen Übergang?
Das besondere am Vogel sind sowohl die Federn, als auch die Flugfähigkeit. Was benötigt ein Vogel zum Fliegen? Er braucht ein sinnvoll angeordnetes Federkleides, 200 spezielle Muskeln, Sehnen, Nerven, Blutgefäße, neue Verhaltensweisen, und zusätzliche Gehirnteile für die Flugkoordination. Fehlt nur ein Teil ist der Vogel flugunfähig. Man geht heute davon aus, dass der Archaeopterix flugunfähig war, denn die Federn waren viel zu ungleichmäßig aufgeteilt und die Knochen viel zu schwer um sich in der Luft halten zu können.
Außerdem ist bisher nichts über die Entwicklung der Feder bekannt. Beim Archaeopterix gibt es kein Anzeichen für den Übergang von der Reptilschuppe zur Vogelfeder, obwohl für diese Entwicklung über 200 Gene benötigt werden. Kann beim Archaeopterix dennoch von einer Übergangsform die Rede sein?

Nein, man spricht von einer sog. Mosaikform. Eine Mosaikform ist ein Lebewesen, welches eine Kombination von Merkmalen verschiedener Gruppen besitzt. Der Unterschied zwischen Mosaik- und Übergangsform wird am Beispiel des Archaeopterix besonders deutlich. Der „Urvogel“ besitzt sowohl Reptil- als auch Vogeleigenschaften. Das ist Fakt. Es handelt sich um eine Zwischenform, aber ist eine Zwischenform immer auch eine Übergangsform?
Nein, im Gegenteil: Oft können Mosaikformen gar keine Übergangsformen sein. Beispielsweise das Schnabeltier. Dieses Tier besitzt sowohl reptiltypische als auch säugetiertypische Merkmale; Es handelt sich also um eine Mosaikform. Es kann aber keine Übergangsform sein, denn dann wäre die Entwicklung total unglaubwürdig. Zuerst wäre ein bezahnter Kiefer vorhanden, dieser würde sich zum Hornschnabel entwickeln, aber der Rest des Körpers entwickelt sich zum Säuger.
Spricht man also von Übergangsformen, bedarf dies einer besonderen Begründung, es wird interpretiert. Eine Mosaikform kann man sehen, sie gilt als Fakt.





Kompromisse?

Viele Evolutionsbiologen und Christen sind der Meinung, dass Gott die Schöpfung durch Evolution bewirkt hat. Wozu ist also ein Grundtypen-Konzept überhaupt notwendig? Um solche Fragen zu beantworten müssen wir die Biologie völlig verlassen.

Ein bibelfester Christ würde keine Kompromisse zulassen, denn damit würde sich das gesamte biblische Konzept auf den Kopf stellen. Denn wäre Evolution das Mittel Gottes zur Erschaffung der Welt, so wäre der Tode selbstverständlich; es hätte einen Sündenfall nie gegeben. Und ohne Sündenfall wäre Jesus nicht mehr nötig, denn Gott stünde immer noch in Beziehung zu uns. Die Schöpfung durch Evolution (Theistische Evolution) wäre nicht möglich ohne Jesus und damit seinen Tod und seine Auferstehung zu leugnen.

Aber stellen wir folgende Behauptung in den Raum: Evolution und Schöpfung sind kein Widerspruch. Es ist nur eine verschiedene Perspektive auf die Dinge. Eines ist Fakt: Während sich die Wissenschaft um das Wie? kümmert, beschäftigt sich der Glaube mit dem Warum? Ein Beispiel für die Bedeutung von ‚Wie?’ und ‚Warum?’ ist dieser Vortrag hier:

1) Wie erstelle ich einen Vortrag? Sprechen lernen  Schreiben lernen  Wissen erwerben/ Denken lernen  Wissen durch Denken in geeigneter Weise kombinieren. Das Problem: „Die geeignete Weise“: Wenn durch puren Zufall aus Sprechen, Schreiben und Denken mein Vortrag entstanden wäre, dann hätte ich zu Hause ein Zimmer mit Papierknöllchen, auf denen nur Stuss stehen würde. Hier setzt das ‚Warum?’ ein.
2) Warum erstelle ich einen Vortrag? Ich will mein Ziel erreichen: z.B. eine gute Zensur oder meine Klasse zu fesseln oder ähnliches. Aber wenn es ein Ziel gibt, braucht man auch jemanden der dieses Ziel verfolgt: Keinen Zufall! Im Vortrag bin ich der jenige. Aber in der Entstehung der Welt?

Wie entstand das Leben?’ -Warum entstand das Leben?’
Und dabei wird eine Sache deutlich: Schöpfung erklärt mir die Frage nach dem Warum.
Sie ist nicht nur möglich, sondern auch notwendig, denn ohne Schöpfung wären solch perfekte Dinge, wie der Mensch oder auch nur ein Grashalm oder eine Bakterie nie entstanden. Auf diese Perfektion komme ich später zurück.











Problem der beiden Modelle

Kommen wir nun erst einmal auf den letzten Punkt zu sprechen. Sowohl in dem Grundtypenmodell als auch in der Evolutionstheorie finden sich große Probleme wieder. Gehen wir auf diese Probleme ein:

Probleme im Grundtypenmodell

Das wohl größte Problem hier ist die Zeit: Gott erschuf die Welt in 7 Tagen, dass würde für das Alter der Erde gerade mal 10-100.000 maximal 1 Millionen Jahre ergeben. Wie das Zeitproblem gelöst werden kann?; Es gibt nur dürftige Erklärungsversuche, auf die ich hier nicht eingehen möchte. Es gibt kaum Fakten, die ein kurzes Erdalter zulassen, man muss auf die Zukunft und neue Fakten warten anstatt sich mit Indizienfetzen ein unglaubhaftes Konzept zu erarbeiten.

Das nächste Problem ist, dass man die primitiveren Fossilien in tieferen Sedimentschichten findet. Das deutet darauf, dass primitive Lebewesen älter sind als spezialisierte. Auch dafür gibt es noch keine schöpfungstheoretische Erklärung.

Probleme der Evolutionstheorie

Das größte Problem der Evolutionstheorie ist, dass man noch keine Makroevolution beobachten konnte. Bisher hat man immer nur kleine Veränderungen feststellen. Die Entstehung neuer Organe oder Strukturen ist nicht empirisch belegt. Auch bei der Mutation wird nur auf Vorhandenes zurückgegriffen. Weder aus primitiven noch aus spezialisierten Lebewesen ist deshalb ein neuer Grundtyp entstanden.

Der zweite Problemfaktor ist der Zufallsfaktor. Solange die Evolution an sich kein Ziel verfolgt ist es schwierig trotz 6 Milliarden Jahre Erdgeschichte vorhandene Bauteile entstehen zu lassen.
Ein dafür beispielhaftes Bauteil ist der Fortbewegungsapparat einer Bakterie. Die Geißel der Bakterie ist an einer Art Motor angeschlossen, der dem Schiffsantrieb sehr ähnelt. Dieser Motor bestimmt durch Steuerproteine die Richtung der Drehung und sie wird durch elektrische Impulse angetrieben. Dieser Bakterienmotor besteht aus 60.000 Buchstaben von denen nur etwa 50 notwendig sind.
Man stelle sich vor, wie lange es dauern würde einen Schiffsmotor aus 50 Bauteilen ohne Planung und Koordination zusammenzusetzen. Nun überträgt man das auf 60.000 Bauteile. Reicht dafür die Erdgeschichte aus?

Zusammenfassung und Meinung

Ich finde, dass es sich bei der Schöpfung nicht um einen Mythos oder ein Märchen handelt, sondern Schöpfung, wie sie in der Bibel geschrieben ist, ist möglich , auch Schöpfungsgedanken anderer Glaubensrichtungen sind genauso wahrscheinlich, wie Darwins Evolutionstheorie. Es muss sich darin auch kein Widerspruch befinden, denn Evolution mit einem Ziel ist wesentlich einleuchtender als die zufällige Entstehung des Lebens. So glaube ich nicht an den Zufall, der zur Entwicklung des menschlichen Auges geführt hat, sondern an einen Sinn, dass wir die Welt um uns sehen können.
Ich frage mich, warum es sein kann, dass man von einem Ort träumt, an dem man nie gewesen ist. Kann man dann behaupten, dass man ihn gesehen hat- sehen trotz geschlossener Augen.
Man kann nicht biochemisch erklären, warum man etwas vergisst, es einem auf
der Zunge liegt und dann wieder einfällt.
Der Unterschied zwischen Wissen und Glauben verwischt in den Grenzbereichen. Glaube, sei es der Glaube an das Nützliche ist immer die Triebkraft einer Wissenschaft
Schöpfung und Evolution bedingen sich gegenseitig, sind 2 Seiten der gleichen Sache.
Wissenschafter, die meinen, sie könnten mit Mikroskopen und Teleskopen alle Geheimnisse der Natur entschleiern, glauben nur an das was sie wiegen und messen können. Aber sie verstehen alles nur stückweise; blicken vom Boden aus nach oben, haben nicht den Vorteil der Vogelperspektive, weil sie nur einen kleinen Teil des Seins erfassen.
Ich wünsche mir eine Wissenschaft, die verschiedene Denkmodelle vereint, die zur Erhaltung des Lebens arbeitet und dass Evolution auch eine geistige Höherentwicklung ist und wegführt vom Denken religiöser Fundamentalisten, starrer Atheisten und machtbesessener Patrioten.

Fakten Evolutionstheorie Schöpfungstheorie
Artbegriff Zur selben biologischen Art gehören alle Individuen, die unter Freilandbedingungen fruchtbare Nachkommen hervorbringen können. Alle biologischen Arten, die durch Kreuzungen direkt oder indirekt miteinander verbunden, also Nachkommen hervorbringen können werden zu dem gleichen Grundtyp gerechnet.
Evolution ist beobachtbar Es fand Makroevolution (Höherentwicklung) statt, d.h. alles Leben hat sich aus einzelligen Lebewesen entwickelt. Es fand nur Mikroevolution (Variationen ohne Höherentwicklung) statt, d.h. die geschaffenen Grundtypen haben sich angepasst.
Die Evolutionsfaktoren Mithilfe der Evolutionsfaktoren ist eine Entwicklung neuer Organe möglich; da diese Entwicklung zu viel Zeit braucht, ist sie nicht beobachtbar. Die Evolutionsfaktoren benutzen nur vorhandene Strukturen; aus dem Variieren von Vorhandenem kann nichts Neues entstehen. Bei Aber-Millionen Bakterien-Generationen sind keine neuen Organe entstanden.
Ähnlichkeiten Die Arten haben gemeinsame Vorfahren Die Arten haben einen gemeinsamen Ursprung
Tierstadien im Mutterleib Es ist die Abstammung im Zeitraffer bei der menschlichen Embryonalentwicklung erkennbar (Biogenetisches Grundgesetz) Jeder Hinweis auf ein Biogenetisches Grundgesetz erfüllt in Wirklichkeit einen anderen Zweck und ist fehlinterpretiert.
Rudimentäre Organe und Atavismen Das Vorhandensein nutzloser Organe beweist, dass es keinen Schöpfer gibt. Es sind Rückschläge in frühere Evolutionsgeschichte erkennbar. Es gibt keine nutzlosen Organe, nur Organe, deren Funktionen unbekannt sind. Bei den vermeintlichen Rückschlägen handelt es sich um Fehlbildungen.
Evolution des Menschen Es ist eine lineare Evolution des Menschen erkennbar. Die neusten Fossilfunde lassen auf ein kompliziertes System von Parallelentwicklungen vermuten. Die neusten Fossilfunde zeigen, dass es sich bei Menschen und Menschenähnlichen um verschiedene Grundtypen handelt.
Übergangsformen Zahlreiche Übergangsformen dokumentieren die Abstammungslehre Bei den gefunden Übergangsformen, handelt es sich um Mosaikformen. Viele Übergänge sind nicht nachvollziehbar.

Referat habe ich online gestellt unter http://www.schoepfung-online.de.vu

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