Die Traubeneiche

Die Traubeneiche​ - ein Biologie Referat

Dieses Referat hat Felix geschrieben. Felix ging in die 7. Klasse. Für dieses Biologie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Felix herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Felix würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Felix, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.


Sie gehört zur Familie der Buchengewächse, die etwa 450 Arten umfasst. Die einzelnen Arten sind nur schwer voneinander zu unterscheiden, da die Eichen sehr variabel sind und häufig spontane Kreuzungen vorkommen. Einige der bekanntesten Eichenarten sind z.B.: Die Stieleiche, die Roteiche, die Flaumeiche, die Steineiche, die Zerreiche, die Korkeiche und auch die Traubeneiche, die oft auch Felseneiche genannt wird. Dieser Name stammt aus der lateinischen Sprache: Der Begriff Quercus ist übersetzt die Bezeichnung für Buchengewächse; das Wort petraea bedeutet Felsen. Aus diesen Wörtern ergibt sich der lateinische Name der Traubeneiche: Quercus petraea

Sie wächst je nach Standort bis zu 40 m hoch und kann weit über 1000 Jahr alt werden, ihr häufigstes Alter liegt jedoch zwischen 500 und 800 Jahren.

Die braungraue Rinde ist beim jungen Baum zunächst ganz glatt, erst später wird sie von vielen Rissen durchzogen. Die Traubeneiche hat eine längsgerippte graugraue Borke.
Die Äste und auch der Stamm sind meist bis zur relativ breiten Krone durchgehend.

Die Blätter der Traubeneiche sind meist 10-12cm lang und etwa 6 cm breit.
An der Oberseite ist es olivgrün und kahl. Auf der Unterseite befinden sich anfangs sehr kleine Haare, die aber bald verschwinden. Auf jeder Seite besitzen sie 5-7 Lappen, dazwischen regelmäßige Buchten. Die Blätter sind in der Oberen etwa Hälfte etwa genauso breit wie an der Unteren, dort verschmälert sich das Blatt in den etwa 3cm langen Blattstiel.

Die traubenförmigen Früchte nennt man Eicheln. Diese sind ungestielt oder sehr kurz gestielt und sitzen im allgemeinen zu dritt, in besonders guten Jahren zu siebt, auf. Die Früchte bestehen aus einem Becher und einer Nuss. Der kleingeschuppte braune Becher umschließt die Nuss höchstens zu ¼ . Bei der Reife, die im September spätestens aber Oktober erfolgt, sind die Eicheln grünbraun gefleckt. Die Traubeneiche keimt unterirdisch. Die Lederartige Schale der Eichel öffnet sich an der Spitze etwas und es erscheint eine sehr raschwachsende Wurzel von etwa 10cm Länge. Erst dann wächst der Oberirdische Teil der Pflanze.

Die Traubeneiche hat unscheinbare weibliche Blüten, die sich bis zu fünft an einem Büschel, an der Spitze junger Triebe befinden und männliche Kätzchen, die bis zu 6cm lang werden, herabhängen und gelblich sind.
Blütezeit ist von Mitte April bis Mitte Mai.
Man findet die Traubeneiche meist in Hügel- und tieferem Berglang. Sie wächst auf trockenem bis frischem, nährstoffreichen oder –armen Stein- und Lehmböden an besten.
Außerdem bevorzugt sie einen sonnigen bis leicht Schattigen Standort, die Wintermilde und luftfeuchte Lagen. An die Bodenfeuchtigkeit stellt sie wenig Ansprüche. Gemieden werden allerdings hohes Grundwasser, Staunässe und Böden mit hohem Kalkgehalt.

Die Traubeneiche ist zum größten Teil in der gemäßigten Zone der nördlichen Halbkugel beheimatet. Das riesige Areal umfasst ganz Europa mit Ausnahme des Nordens. In Südostasien ist sie allerdings noch über dem Äquator hinaus bis tief in die Tropen hinein anzutreffen. In Mittelamerika bzw. Südamerika reicht das Verbreitungsgebiet bis an den Äquator, in den Tropen allerdings findet man die Eiche nur noch im Gebirge.

Das Holz der Traubeneiche schließt noch 120-200 Jahren sein Wachstum ab, ist hart und deswegen gut geeignet für Schreiner. Verwendet wird es als Pfähle für Weinstöcke, für Wasserbauten, im Waggonbau, als Bauholz für Häuser, für Parket, für Schreinereien, im Orgelbau, für Treppenstufen und vor allen für Möbel und Furniere. Ein guter Furnierholzstamm kostet bis zu 25.000€.

Die Eicheln dienen als Futter für Wildschweine, Eichhörnchen und viele Vogelarten, die sich mit diesen Früchten den Winterspeck anfressen.
In Notzeiten ernährte sich auf der Mensch von den Eicheln, denen man zuvor durch entsprechende Verfahren die Bitterkeit genommen hatte. Sogar als Mehl- oder Kaffee-Ersatz sind die Eicheln brauchbar. Die Rinde ist sehr gerbstoffreich und eignet sich deshalb hervorragend zum Gerben der Felle. Gerbstoff wirkt zusammenziehend, und diese Eigenschaft hat man sich zum Heilen vieler Krankheiten zu nutze gemacht. Wie zum Beispiel bei Hautunreinheiten, Frostbeulen, Drüsenschwellungen, Ausschlägen, zum Gurgeln, bei geschwollenen Mandeln usw.

Zur Geschichte:
Der Eichbaum war eine der vielen Heiligtümer der Germanen. Die wohl berühmteste Eiche war die „Donareiche“ in der nähe der heutigen Stadt Kassel. Benannt nach dem Blitz- und Kriegsgott „Donar“.
Das Sprichwort: „Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen“, bezieht sich auf die Verbindung zwischen Blitzgott und Eichenbäumen.
Eichen stehen mit vorliebe auf Kreutzpunkten von Wasseradern, über denen bevorzugt der Blitz einschlägt. Ihre langen Pfahlwurzeln bohren sich tief in die Erde, bis sie Wasser gefunden haben und bilden dadurch einen mächtigen Blitzableiter.
Im Jahre 723 ließ Bonifatius die berühmte Donareiche fällen.
Auch den Kelten waren die Eichen heilig. Von dem keltischen Namen dair für Eiche ist auch der Name „Druide“ abgeleitet.

Im 18. Jahrhundert wurde die Eiche zum typisch deutschen Wappenbaum gemacht. Ihre bekannte Eigenschaften: Freiheitsliebe und unbeugsamen Stolz, wollte man den deutschen als selbstverständliche Eigenschaften andichten. Zum Ausgleich muss man erwähnen, das alle Völker in deren Land Eichen wuchsen, sie zu heiligen Bäumen erklärt haben. Überall galt sie als Symbol der Kraft und der Willensstärke. Selbst heute noch sind auf der Rückseite des 1, 2 und 5 Centstücks mehrere Blätter und Eicheln zu sehen.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

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