Alkohol und seine Wirkung

Alkohol und seine Wirkung​ - ein Biologie Referat

Dieses Referat hat Emilia geschrieben. Emilia ging in die 8. Klasse. Für dieses Biologie Referat hat wurde die Note 2 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Emilia herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Emilia würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Emilia, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Alkohol und seine Wirkung, Schäden, Gefährdung von Jugendlichen und der Konsum des Alkohols

Alkohol und seine Wirkung

Alkohol kann zu Bewusstseinsveränderungen führen, deswegen dient er als:
– Rauschmittel
– und als Mittel zur Förderung sozialer Kontakte.
Er kann soziale Probleme verursachen und wegen des Abhängigkeitspotentials zum Suchtmittel werden. Bei einer akuten Überdosis kann er sogar zum Tode führen.
Durch den Alkohol entsteht eine Bewusstseinsveränderung bzw. eine Bewusstseinserweiterung, die spaßig, aber auch bedrohlich sein kann.
Alkohol dient als Blutreinigungsmittel und als Schmerz- und Betäubungsmittel.

Wie Alkohol wirkt

Ab ca. 0,2 Promille beginnt die Persönlichkeitsveränderung; der Widerstand gegen den Alkohol lässt langsam nach und die Risikobereitschaft steigt. Das Auffassungsvermögen wird schlechter. Man bekommt ein Wärmegefühl.
Dabei fühlt man sich zwanglos und fröhlich.

Ab ca. 0,4 Promille wird man geselliger, auch völlig fremden Menschen gegenüber. Man verspürt einen Rededrang; die Selbstkritik und das Urteilsvermögen lassen nach, die Reizbarkeit steigt. Entfernungen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt.
Beim Auto- und Fahrrad fahren treten Probleme auf. z.B. lässt die Bewegungskoordination nach (Lenken, Bremsen…).

Ab 0,5 Promille beginnt die Enthemmung, man überschätzt sich und es können plötzlich, kurz andauernde Gefühlsausbrüche, wie z.B. Wut, Freude, Angst o. Trauer, auftreten. Die Konzentration lässt nach.

Ab 0,6 Promille vermindert sich die Sehleistung deutlich; die Aufnahmefähigkeit ist nun begrenzt und auch die Hörfunktion ist schlecht.

Ab 0,7 Promille lässt das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nerven nach. Die Reaktionsfähigkeit verschlechtert sich.

Ab 0,8 Promille vermindert sich die Sehfähigkeit um bis zu 25 %, dabei sinkt die Reaktionsfähigkeit um etwa 35 %!!!!
Außerdem hat man Schwierigkeiten beim Fixieren von Gegenständen.

Ab 1,0 Promille kann man nicht mehr richtig gehen und stehen; man hat Sprach- und Gleichgewichtsstörungen. Man verliert die Selbstkontrolle.
Man befindet sich jetzt im Rauschstadium.

Ab 2,0 Promille ist man nur noch Verwirrt. Man hat Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen. Die Muskeln erschlaffen und man hat Atmungsschwierigkeiten. Zusätzlich erbricht man öfters.
Man befindet sich jetzt im Betäubungsstadium.

Ab 3,0 Promille ist man schon halb Tod. Die Atmung ist flach und man ist Unterkühlt;
Man kann in ein Koma fallen. Atemlähmung und Tod könnten daraus folgen.

Verschiedene Typen von Alkoholikern

Man unterscheidet 5 Typen von Alkoholikern.
Typ 1: Der Erleichterungstrinker
Er verspricht sich größere Sicherheit durch den Alkohol.
Er ist seelisch Abhängig.

Typ 2: Der Gelegenheitstrinker
Er trinkt, weil es Sitte ist.
Bei ihm kommt es häufig zu Organschäden; er ist aber nicht abhängig.

Typ 3: Der Gewohnheitstrinker
Er verliert öfters die Kontrolle über den Konsum.
Er ist abhängig und hat Entzugserscheinungen.

Typ 4: Der Quartalstrinker
Er verliert die Kontrolle über das komplette Trinkverhalten.
Er befindet sich oft in tagelangen Rauschzuständen.

Typ 5: Der süchtige Alkoholiker
Er ist schon krank vom Alkohol.
Er ist praktisch nicht mehr zu heilen.

Bevor man zu einem süchtigen Alkoholiker wird, durchläuft man nicht nur die 4 Typen, sondern auch 4 Phasen.
Phase 1: Die voralkoholische Phase
Hier trinkt man nur zur Erleichterung.

Phase 2: Die Einleitungsphase
Hier trinkt man heimlich; man denkt andauernd an Alkohol und hat Schuldgefühle deswegen.

Phase 3: Die kritische Phase
Hier hat man keine Kontrolle mehr über das Trinkverhalten. Man verliert das Interesse an allem Anderen.
Man hat Schweißausbrüche und die Hände zittern.

Phase 4: Die chronische Phase
Hier trinkt man alles in dem Alkohol enthalten ist.
Man hat öfters Angstzustände.

Anzeichen von Alkoholabhängigkeit

1. Auftreten von Entzugserscheinungen
2. Auftreten von Toleranzveränderung, d.h. es wird mehr Alkohol benötigt, um die gleiche Wirkung zu erzielen.
3. Alkoholkonsum zur Milderung von Entzugssymptomen
4. Starker Wunsch oder Zwang, Alkohol zu konsumieren
5. Verminderte Kontrollfähigkeit über Beginn, Beendigung und Menge des Alkoholkonsums
6. Konsum bei unüblichen Gelegenheiten
7. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Alkoholkonsums

Wie entkommt man der Sucht?

Um von der Sucht weg zu kommen, muss man viel Mut und Selbstvertrauen zeigen.
Hilfe muss der Süchtige sich bei Selbsthilfegruppen, Abstinenzverbänden und in den Therapieeinrichtungen holen. Beratungsdienste gibt es in allen Städten. Diese haben verschiedene Schwerpunkte, wie Ehe-, Jugend- und Familienberatung. Dies wäre der erste Schritt aus der Sucht heraus. Der nächste Schritt ist eine Therapie. Durch Entgiftung werden dort Entzugserscheinungen abgebaut. Der Weg weg vom Alkohol ist sehr lang und sehr hart.
Um einer Sucht vor zu beugen, müssen 3 wichtige Maßnahmen beachtet werden:
1. Personale, gesellschaftliche Strukturen müssen aufgelöst werden, um das Entstehen von Abhängigkeit zu vermindern
2. Preiserhöhung des Alkohols
3. Einstellungsänderung der Bevölkerung.
4. Abbau des positiven Images alkoholischer Getränke

Wie kommt ein Jugendlicher zum Konsum von Alkohol?

Kinder lernen Alkohol schon früh kennen, z.B. durch:
– Das Zusehen: Erwachsene trinken ihnen bei festlichen Anlässen oder auch täglich etwas vor.
– Das Ausprobieren: Sie können heimlich oder auch erlaubt an Alkohol kommen. Bei einer Umfrage erklärten 81% der befragten jugendlichen, dass im allgemeinen, Alkohol im eigenen Haushalt vorhanden ist.

Aber wie kommen die Jugendlichen jetzt zum Konsum von Alkohol?

1. Alkohol zu trinken ist ‘in‘: Wenn Jugendliche Alkohol trinken, werden sie von Gleichaltrigen oder auch Älteren anerkannt.
2. Der Jugendliche möchte in der Gruppe nicht zurückstehen. Wenn man in einer Gruppe ist, in der alle trinken und die meisten älter sind, möchten Jugendliche nicht zurückstehen. So wird man mehr anerkannt.
3. Man will kein Außenseiter sein. Man will nicht ausgelacht und aus der Gruppe ausgeschieden werden.
4. Alkohol hebt die Stimmung, z.B. bei einer Party oder in der Gesellschaft. Man denkt über Probleme lockerer nach und vergisst den Alltag.
5. Der Erwachsene trinkt dem Jugendlichen etwas vor, so dass dieser es nachmacht. Da der Erwachsene als Vorbild dasteht, denken sich die Jugendlichen meist nichts dabei. Sie machen es einfach nach, da sie die weitreichenden Konsequenzen nicht kennen.

Gefährdung Jugendlicher:

5% der Jugendlichen trinken zu viel Alkohol und sind gefährdet.
15% Prozent hingegen trinken nie Alkohol.
Das alkoholische Getränk Nr. 1 ist Bier. Wein und Spirituosen sind weniger gefragt.
Im Allgemeinen wird Alkohol als normal angesehen. Wer nicht trinkt, gilt als Sonderling, wird zum trinken aufgefordert und unter Druck gesetzt.

Daten:

1 Glas Bier = 14.4 g Alkohol
1 Glas Wein = 12.8 – 32 g Alkohol
1 Schnaps = 5.1 – 7.8 g Alkohol

Was wird vom Alkohol geschädigt?

Vom Alkohol werden vor allem
-der Magen,
-die Bauchspeicheldrüse,
-das Herz,
-die Blutgefäße,
-die Leber,
-das Gehirn und
-die Nerven geschädigt.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Emilia

Autor dieses Referates

Biologie
Schulfach

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