Die Abtreibung

Die Abtreibung​ - ein Biologie Referat

Dieses Referat hat Emilia geschrieben. Emilia ging in die 11. Klasse. Für dieses Biologie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Emilia herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Emilia würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Emilia, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Abtreibung – Beratungsregelung, medizinische Indikation, kriminologische Indikation und medikamentöser Abbruch

Die Abtreibung

Eine Abtreibung darf nur von einem Arzt durchgeführt werden, der Arzt ist aber nur verpflichtet, eine Abtreibung vorzunehmen, wenn eine Gefahr für Leben oder Gesundheit der Frau besteht
es gibt 3 Regelungen für den Schwangerschaftsabbruch, die möglich und nicht rechtswidrig sind:

Beratungsregelung

die Frau muss dem Arzt eine Bescheinigung vorlegen, dass sie sich mindestens Tage vor dem Eingriff nach dem Schwangerschaftskonflikt-Gesetz beraten ließ.
Außerdem darf die Frau nicht länger als schon 12 Wochen schwanger sein.

Sog. medizinische Indikation

wenn der Arzt festgestellt hat, dass die Schwangerschaft eine Gefahr für das Leben der Schwangeren bedeutet oder das Risiko einer schwerwiegenden Beeinträchtigung ihrer körperlichen oder seelischen Gesundheit birgt und es keine anderen zumutbaren Maßnahmen gibt, die Gefahr abzuwenden.

Dass diese Vorraussetzungen erfüllt sind, muss von einem Arzt bescheinigt werden, der die Abtreibung aber nicht vornehmen darf.

Diese Art der Abtreibung kann bis unmittelbar vor dem errechneten Geburtstermin stattfinden. In Einzelfällen ist dabei aber mit einem lebendem Kind zu rechnen das dann intensivmedizinisch versorgt werden müsste. Durch die Abtreibung kann es dann zu einer Schädigung des Kindes kommen.

Aus ethischen Gründen nehmen viele Frauenarzte eine Abtreibung zu einem späten Geburtstermin nicht mehr vor.
(keine Beratungspflicht)

Sog. kriminologische Indikation

wenn das Kid bei einer sexuellen Straftat gegen die Selbstbestimmung der Frau gezeugt wurde (Vergewaltigung) und dann nur, wenn seit der Empfängnis nicht mehr als 12 Wochen vergangen sind.
(keine Beratungspflicht)

vor dem Eingriff führt der Arzt mit der Schwangeren ein Gespräch über die möglichen Folgen einer Abtreibung.
viele Frauen haben nach einer Abtreibung seelische Belastungen (z.B. Depressionen, Schuldgefühle oder seelisch bedingte sexuelle Störungen)
es gibt 2 Abtreibungsverfahren die am häufigsten angewendet werden:

Operativer Abbruch bei Schwangerschaften bis zur 12. Woche
der Eingriff kann in Narkose, Regionalbetäubung oder örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Um einen besseren Zugang zur Gebärmutterhöhle zu schaffen, ist es meist erforderlich, den Gebärmutterhals mit einem speziellen Instrument, welches durch die Scheide eingeführt wird, aufzudehnen. Der Embryo wird sodann entweder mit einem Absaugungsgerät oder mit einem scharfen Instrument (Curette) ausgeschabt. Neben dem Embryo wird auch Schleimhaut mit entfernt. Gelegentlich müssen auch beide Methoden miteinander kombiniert werden.

Häufig ist es zudem notwendig, den Gebärmutterhals vor dem Eingriff medikamentös zu erweitern. Die Medikamente werden in diesem Fall einige Stunden vor der Operation in den Gebärmutterhals oder vor dem Muttermund gebracht. Dies erleichtert die Aufdehnung und reduziert die Spätfolgen weitgehend.

Medikamentöser Abbruch

die Fehlgeburt kann je nach bestehender Schwangerschaftswoche mit unterschiedlichen Medikamenten angeregt werden.

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch wird vor allem bei weit fortgeschrittenen Schwangerschaften vorgenommen, da das Kind wegen der Größe nicht mehr ohne hohes Risiko für die Schwangere entfernt werden kann.

Dabei handelt es sich um Hormone, die entweder als Tablette direkt vor den Muttermund gelegt oder als Gel in den Gebärmutterhals eingespritzt werden. Es kommt dadurch zu regelmäßigen Wehen und zur Ausstoßung des Kindes. Die wehenanregenden Medikamente können auch über eine Infusion zugeführt werden. Gelegentlich müssen auch mehrere Arten der Medikamentengabe kombiniert werden. Nach der Ausstoßung ist meistens noch eine Ausschabung notwendig, um eventuell zurückgebliebene Gewebereste zu entfernen.

Auch dabei kann es zur Geburt eines lebenden Kindes kommen (s.o.)

das Beratungsgespräch ist kostenlos
die Abtreibung findet entweder in einem Krankenhaus statt, dass die Erlaubnis hat, Abtreibungen durchzuführen, oder in einer gynäkologischen Praxis
eine Abtreibung aus medizinischer oder kriminologischer Indikation wird von den gesetzl. Krankenkassen bezahlt
andere Abtreibungen zahlt die Frau selber, außer, wenn sie zu wenig verdient, dann zahlen die Krankenkassen auch
es können während des Abbruchs vereinzelt zu Störungen kommen, die aber meist sofort erkannt und behandelt werden
Spätfolgen der Abtreibung sind:
bei späteren Schwangerschaften ins mit einer Neigung zu Fehl- und Frühgeburten zu rechnen. Auch sonst. Komplikationen im Schwangerschaftsverlauf und Geburtsverlauf können vermehrt vorkommen.

Die Abtreibung kann Depressionen, Schuldgefühle oder seelisch bedingte Sexualstörungen verursachen. unter Umständen ist dann eine längerfristige Behandlung notwendig.

Ein paar Zahlen aus dem Jahr 1998

Insgesamt 131 795 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland

Die meisten Frauen, die abtrieben (67 404) waren verheiratet

127 423 Abtreibungen ohne Indikation nach der Beratungsregelung

Die meisten Abtreibungen in Nordrhein-Westfahlen (26 613)

Die meisten Frauen die abtrieben, waren im Alter zwischen 18 und 25 Jahren (33 491)

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Emilia

Autor dieses Referates

Biologie
Schulfach

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