Joseph von Eichendorff - In Danzig - Gedicht

Joseph von Eichendorff - In Danzig - Gedicht​ - ein Deutsch Referat

Dieses Referat hat Luca geschrieben. Luca ging in die 12. Klasse. Für dieses Deutsch Referat hat wurde die Note 12 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Luca herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Luca würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

Verbessere Deine Luca Note und profitiere mit Geschichten und Referaten bei Vorträgen von dem Wissen hunderter Schüler deutschlandweit. Viele Schüler haben ihre Luca Vorträge bei schulnote.de gefunden und durch unsere Referate, Biographien und Geschichten ihre Leistungen verbessert. Beachte bitte, dass Du diese Arbeiten nur für die Schule verwenden darfst. Du darfst sie nirgendwo posten oder anderweitig verwenden. Wir freuen uns, wenn wir Dir geholfen haben. Berichte uns von Deiner neuen Note! Nutze dafür die Feedback-Funktion.

Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Luca, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Joseph von Eichendorff – In Danzig – Gedicht

In Danzig 1842

Dunkle Giebel, hohe Fenster,
Türme tief aus Nebeln sehn.
Bleiche Statuen wie Gespenster
Lautlos an den Türen stehn.

Träumerisch der Mond drauf scheinet,
Dem die Stadt gar wohl gefällt,
Als läg’ zauberhaft versteinet
Drunten eine Märchenwelt.

Ringsher durch das tiefe Lauschen,
Über alle Häuser weit,
Nur des Meeres fernes Rauschen.
Wunderbare Einsamkeit!

Und der Türmer wie vor Jahren
Singet ein uraltes Lied:
Wolle Gott den Schiffer wahren,
Der bei Nacht vorüberzieht.

von Joseph von Eichendorff


Zum Autor: Joseph von Eichendorff

Eichendorff wurde am 10.März 1788 auf Schloß Lubowitz bei Ratibor in Oberschlesien geboren. Er stammte aus eine katholischen Adelsfamilie. Er besuchte von 1801 bis 1804 ein katholisches Gymnasium in Breslau. Er begann von 1805 bis 1806 sein Jurastudium zunächst in Halle und setzte es dann 1807 bis 1808 in Heidelberg fort. Im Winter 1809 befand sich Eichendorff in Berlin und besuchte Vorlesungen von Fichte und lernte Arnim, Brentano und Heinrich von Kleist kennen. 1810 zog er nach Wien, wo er sein Studium fortführte und 1812 die juristische Staatsprüfung bestand.

In dieser Zeit trat er in Kontakt mit Friedrich von Schlegel. 1813 meldete er sich als Freiwilliger bei den Lützworschen Freikorps und beteiligte sich somit an den Befreiungskriegen. 1815 schließlich heiratete Eichendorff Aloysia Anna Viktoria von Larisch. Im Jahre 1816 war er Referendar an der Regierung Breslaus, wo er kein Gehalt bezog, 1821 wurde Eichendorff katholischer Kirchen- und Schulrat in Danzig und verdiente erstmalig soviel Geld, dass er seine Familie mit mittlerweile vier Kindern ernähren konnte.

3 Jahre später, 1824, wurde er Mitglied der ostpreußischen Regierung als Oberpräsidialrat in Königsberg bis er 1831 wieder nach Berlin ins Kultusministerium zurückkehrte. Im Jahre 1844 trat er in den Ruhestand und wohnte in verschiedenen Orten. Nach dem Tod seiner Frau 1855 wohnte Eichendorff in Neisse in Schlesien im Haus seiner Tochter, wo er schließlich am 26.November 1857 starb.

Resümee

Die Wahl auf dieses Gedicht kam zunächst so zustande, dass ich von mir aus von vornherein ein Gedicht von Eichendorff nehme. Im Internet fand ich schließlich eine Seite, wo nahezu sämtliche Gedichte Eichendorffs aufgelistet waren. Als ich die Seite grob überflog, sah ich den Titel „In Danzig“, was mich sofort an den 2.Weltkrieg erinnerte. Seltsame Erinnerung, aber eine wahre. Mir war schon klar, dass ich kein Gedicht hätte, der um den 2.Weltkrieg handelte. Eichendorff verstarb, bevor überhaupt der 1.Weltkrieg begann. Dennoch war ich neugierig zu erfahren, was hinter diesem Titel stand. Ich las ein Gedicht, welches eine Beschreibung über eine Stadt, hier sehr höchstwahrscheinlich Danzig, bei Nacht lieferte.
Eichendorff beginnt damit, dass er zuerst die Häuser beschreibt, dann die Stadt, danach das Meer (Danzig liegt an der Ostsee).

Es ist ein Gedicht, das wie ein Loblied an die Stadt klingt. Die träumerische aber doch realistische Weise Eichendorffs, schildert eine Stadt in ihren Zügen, in ihrem Aussehen und ihrer Umgebung.

Höchstwahrscheinlich hat Eichendorff angenehme Erfahrungen beziehungsweise Erlebnisse in Danzig gemacht.

Ein schönes Gedicht über eine Stadt, die heutzutage, meiner Anschauung nach, aus anderen Gründen bekannter ist, als durch dieses Gedicht oder durch ihren, zumindest vermutlichen damaligen, Charme.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Luca

Autor dieses Referates

Deutsch
Schulfach

0 .
Klasse - angegeben vom Autor
0 ,0
Note - angebenem vom Autor


0,00

Note 6Note 5Note 4Note 3Note 2Note 1
Welche Note gibst Du?

Loading…
0
Aufrufe deses Referates
0
lesen gerade dieses Referat

YKM.de ✔ Quickly Shorten Url

YKM.de ✔ Quickly Shorten Url

ykm.de/SN_Deu_1446

Diese short-URL bringt Dich direkt zu  Biographie Referate auf schulnote.de.
Teile Sie mit Deinen Freunden.

Diese Suche hilft Dir, alles auf den Seiten von schulnote.de zu finden. In den Schulfächern kannst du Deine Suche verfeinern, in dem Du die Tabellensuche verwendest.