Johann Wolfgang von Goethe - Iphigenie auf Tauris

Johann Wolfgang von Goethe - Iphigenie auf Tauris​ - ein Deutsch Referat

Dieses Referat hat Anna geschrieben. Anna ging in die 12. Klasse. Für dieses Deutsch Referat hat wurde die Note 2 vergeben.
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Interpretation

Johann Wolfgang von Goethe – Iphigenie auf Tauris

1. Spielort und Einordnung

-stets Hain vor Tempel Dianas auf Insel Tauris (heutige Krimhalbinsel)
-Goethe griff antike, griechische Tantalidensage (Stammesvater Tantalos missbraucht Vertrauen der Götter —> Strafe —> Fluch vererbt sich auf folgende Generationen) auf

2. Personen

-Iphigenie (I.): Griechin; einzige Frau des Dramas; gilt bei Volk und König als göttliches, reines Weib; Tantalide
-(Agamemnon: Vater von Iphigenie und Orest; Tantalide) —> nicht handelnd
-(Klytemnästra: Mutter von Iphigenie und Orest; Frau von Agamemnon) –||–
-Orest: Grieche; Bruder von Iphigenie; brachte seine Mutter um; Tantalide
-Pylades: Grieche; Freund Orests
-Thoas: König von Taurier
-Arkas: Taurier; Thoas Diener und Bote

3. Handlung

-19 Auftritte in 5 Aufzügen
-1-1
Monolog Iphigenies über ihre Situation: hoffnungslos – gefangen bei Taurinern unter König Thoas; lebt als Priesterin im Tempel der Diana bei den Skythen; klagt über Heimatlosigkeit, Ungeborgenheit sowie Furcht und Ergebung unter dem Willen der Götter und fremden Herrscher
-1-2
Dialog zw. Arkas und I.: Arkas berichtet, dass Thoas sie heiraten möchte —> lehnt I. ab, empfindet ihr Leben als Qual; Arkas hält I. Undankbarkeit vor, da Thoas sie verehrt und achtet
-1-3
Thoas kommt fest entschlossen persönl. zu I. —> sie lehnt erneut Heiratsantrag ab und versucht Thoas durch Bekanntgabe der zuvor geheim gehaltenen Identität (verfluchte Tantalide; floh mit Hilfe Dianas nach Tauris, weil ihr Vater sie den Göttern opfern wollte um diese für einen zuvor stehenden Feldzug gegen Troja milde zu stimmen) zu verschrecken; Thoas lässt sich nicht beeindrucken – droht mit Forderung eines Blutopfers (diese grausame Tradition hatte Thoas I. zu liebe seit ihrem Auftauchen auf der Insel abgeschafft) —> dazu stehen gleich 2 Eindringlinge zur Verfügung
-1-4
Gebet (Monolog) I. zu Göttern —> findet innere Sicherheit und Vertrauen zu Göttern zurück
-2-1
Schicksal von Orest und Pylades wird gezeigt: wurden von Gott Apollo (Bruder von Diana) nach Tauris geschickt, um die „Schwester“ (Orest versteht darunter Apollos Schwester Diana) von Taurern zu entführen und nach Griechenland heimzubringen (laut dem Orakel von Delphie sollte das seine Untat wieder gut machen) —> dabei gefangengenommen und als die 2 Opfer vorgeschlagen; Orest gibt zu seine Mutter umgebracht zu haben um deren Mord an seinem Vater (brachte ihn um, um ihn für die Gabe I. als Opfer zu bestrafen) zu rächen —> jetzt, da er Diana nicht nach Griechenland bringen kann, will er hier seinen Sühnetot sterben um die Tat wieder gut zu machen; wird von Rachegeistern (Eumeniden) gepeinigt; Pylades vertraut auf Hilfe von Apollo und denkt, dass Diana beide vor dem Tod bewahrt
-2-2
Dialog zw. Pylades und I.: P. berichtet vom Sieg der Griechen in Troja und berichtet vom Tot der Eltern I.; I. weiß nicht, dass Orest ihr Bruder ist und auch Pylades verschweigt es ihr
-3-1
I. befreit Orest und Pylades aus Ketten; Orest gibt sich seiner Schwester zu erkennen —> I. glücklich; Orest berichtet vom Mord an seiner Mutter und vermutet, dass I. gezwungen wird, ihn zu töten —> Orest fällt in Ohnmacht —> Vision —>
-3-2
Orest erkennt in Vision alle blutbefleckten Familienmitglieder, die sich versöhnen —> Orest erwacht mit neuem Lebensmut und wird nicht mehr von Eumeniden verfolgt (dabei hat auch I. geholfen)
-4-1
Pylades schildert Befreiungsplan (u. a. soll I. bei Thoas Zeit für Flucht schinden) – dabei schreckt er auch nicht vor Mord und Lügen zurück
-4-2
Arkas kommt und drängt I. zur baldigen Opferzeremonie —> I. verzögert dies laut Plan indem sie sagt, dass ein Gefangener einem Fluch unterliegt und so die Opferung verschoben werden muss
-4-3
Monolog I. – denkt über Fluchtplan nach – Zweifel (Götter oder Flucht wichtiger?)
-4-4
Pylades berichtet I., dass ihr Bruder von Wahnsinn geheilt ist und erinnert sie an Einhalten des Fluchtplans; I. deutet Zweifel an – diese überhört Pylades
-4-5
I. denkt nochmals über Fluchtplan nach —> Konflikt: auf einer Seite Rettung von Orest, Pylades und ihr selbst – auf anderen Seite Treue gegenüber Göttern und Thoas, der ihr vertraut —> jede Tat wird sie belasten —> Erinnerung an „Parzenlied“
-5-1/2
Thoas hat vom Fluchtplan erfahren, da er nach Gefangenen suchen lässt
-5-3
Thoas trifft I. und will wissen warum sie Opferung verschiebt —> I. weicht zum Anfang Frage aus, gibt aber schließlich den ganzen Sachverhalt preis
-5-4/5
I. hält Orest von Flucht ab und bringt ihn, sich, Pylades und Thoas zusammen, beruhigt alle und veranlasst sachliches Gespräch
-5-6
Thoas kann die drei nicht laufen lassen, da sie ja die „Schwester“, also die Gottheit Diana, stehlen will; Orest erkennt jetzt, dass es sich um ein Missverständnis handelt: mit der „Schwester“ ist die Schwester Orests – also I. – gemeint —> Thoas kann ohne Sorge um sein Götterbild die drei gehen lassen

• Vorgeschichte
Iphigenie ist Teil der Tantalidensage in der griechischen Mythologie. Auf ihrer Familie, dem Haus der Atriden, lastet ein Fluch. Als ihr Vater Agamemnon günstige Winde benötigt hatte, war von ihm verlangt worden, Iphigenie zu opfern. Diese war jedoch in letzter Minute von der Göttin Diana (griechisch Artemis) gerettet worden und seither Priesterin ihres Tempels auf Tauris (d.i. der Krim).
• 1. Aufzug
Iphigenie ist nicht glücklich, und an den Ufern steh ich lange Tage, das Land der Griechen mit der Seele suchend. Doch fühlt sie sich auch in der Pflicht und hat mäßigenden Einfluss auf den rauen doch edlen König Thoas, welcher ihr einen Heiratsantrag stellt, den Iphigenie jedoch ablehnt. Darauf droht Thoas mit der Wiedereinführung des Menschenopfers.
• 2. Aufzug
Die beiden (für Iphigenie vorerst unbekannten) Griechen Orest und Pylades kommen auf Grund eines zweideutigen Orakels nach Tauris, um das Bild der Göttin aus dm Tempel zu entführen, werden gefangen und sollen geopfert werden. Da sie Griechen sind, verstärken sie die Sehnsucht Iphigenies nach Griechenland.
• 3. Aufzug
Als sich Orest und Iphigenie einander zu erkennen geben, bedeutet das für Iphigenie einen großen inneren Konflikt. Einerseits sollte sie dem König gehorchen und ihm im Amt der Priesterin dienen, andererseits würde Iphigenies Brudermord an Orest den bestehenden Fluch bestätigen. Der niedergeschlagene Orest sieht bereits keinen Ausweg mehr aus der Situation und fordert von Iphigenie, ihn als Vollstreckerin ihres Amtes als Priesterin töten zu lassen.
• 4. Aufzug
Der listige und kühne Pylades plant die Flucht mit Orest und Iphigenie. Teil dieses Plans ist, dass Iphigenie Arkas, (den Boten des Königs), und Thoas belügen soll. Dies fällt ihr schwer: Einerseits sehnt sie sich fort, andererseits müsste sie den redlichen Thoas betrügen.
• 5. Aufzug
Iphigenie beschließt, Thoas Alles zu eröffnen. Dieser lässt sie Alle gehen. Orest erkennt, dass er Iphigenie und nicht das Standbild der Göttin aus dem Tempel hätte mit sich nehmen sollen.

Charakterisierung der Hauptfigur
Iphigenie wird als idealer Mensch charakterisiert. Frömmigkeit, Verantwortungsbewusstsein und der gute Wille werden ihr von niemandem abgesprochen. Sie bringt es nicht einmal über sich, König Thoas zu belügen, um fliehen zu können.

Merkmale des klassischen Dramas in der „Iphigenie auf Tauris“

Harmonie
Die goethische Klassik hält an der Forderung des „Sturm und Drang“ nach der Entwicklung zu harmonischer Individualität fest. Dies setzt voraus, der der Mensch seine Einordnung anerkennt, und dass er andrerseits der Einzelne in der Ordnung nicht unterdrückt werden darf und individuelle Freiheit suchen und gewährt erhalten darf. Vermittelt werden die auseinander strebenden Prinzipien durch das „Maß“, und dieses Maß ist je und je individuell. Iphigenie respektiert ihre gesellschaftliche Verantwortung, denn auch in diesem ‚barbarischen‘ Nordland ist sie keine „Gefangene“, aber ihre Fahrt in die Freiheit ist desgleichen legitim. Sie muss und kann ihren Weg suchen, was wiederum auch Thoas zwingt, sich der gleichen Herausforderung zu stellen. Indem sie ihm den Plan des Pylades verrät, macht sie auch ihn frei, Nein oder Ja zu sagen
Humanität
Wenn der Mensch nach diesem Ideal lebt, so spricht man von doppelter Harmonie. Die Humanität zeigt sich im Streben nach ihr. Voraussetzung ist hier eine Verbindbarkeit von „Pflicht“ und „Neigung“, die keine Menschenopfer kostet.

Zur Thematik bei Goethe
Das Stück wählt zwar einen antiken Stoff, gibt jedoch mit seiner Problematik ein seelisch sehr realistisches und zeitnahes Bild eines Problems seines Verfassers wieder. Goethe war Staatsminister (svw. ein heutiger Ministerpräsident) in Sachsen-Weimar, genoss das Vertrauen des Herzogs, leistete tüchtige Arbeit, entfernte sich aber immer mehr von seinem Dichterberuf. Sein heimlicher und jäher Ausbruch und Aufbruch, seine „Italienische Reise“, bezeugt es. Selbst das der Iphigenie (in vortrefflich nachempfundenem antiken Geist) in den Mund gelegte berühmte „Parzenlied“ (Es fürchte die Götter das Menschengeschlecht. Sie halten die Herrschaft in ewigen Händen und können sie wenden, wie’s ihnen gefällt … ) kann ebensowohl als Gleichnis des Lebens an einem Fürstenhof verstanden werden (Der fürchte sie doppelt, den je sie erheben … ).

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Anna

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Deutsch
Schulfach

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