Er lasst die Hand küssen Marie von Ebner Eschenbach

Er lasst die Hand küssen Marie von Ebner Eschenbach​ - ein Deutsch Referat

Dieses Referat hat Leyla geschrieben. Leyla ging in die 12. Klasse. Für dieses Deutsch Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Leyla herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Leyla würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Leyla, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Er lasst die Hand küssen – Marie von Ebner-Eschenbach

Die Geschichte handelt von einem Graf und einer Gräfin, die zusammen Tee trinken und einiges besprechen. Der Graf begann nun über seinen Großvater Mischka zu erzählen. Er begann dabei, wie seine Großmutter auf Mischka aufmerksam wurde. Es war bei einem Erntefest, er überreichte ihr einen Kranz. Sie erkundigte sich nach ihm über ihre Diener und schickte einen zu seinen Eltern um Mischka vom Feldarbeiter zum Gartenarbeiter zu avancieren und er müsse am nächsten Tag den neuen Dienst antreten.
Mischkas Eltern waren dankbar darüber und als sie fragte was Mischka dazu sagte, meinte der Diener er lasst die Hand küssen.

Einige Male sah sie ihm vom Balkon aus zu als er zusammen mit den anderen Gärtnern den Rasen mähte. Sie bemerkte, dass alle anderen Branntwein tranken, nur Mischka trank Wasser, deshalb bekamen alle am Tagesende Branntwein geschenkt, doch Mischka wollte ihn nicht trinken, deshalb hielt man ihn für dumm. So kam es, dass ihn zwei Burschen fest hielten und den Branntwein solange einflößten, bis er ein furchtbar rotes Gesicht hatte. Er konnte nicht mehr gehen und schlief auf dem Platz ein. Am nächsten Morgen hatte Mischka seine Scheu vor dem Branntwein überwunden.

An einem Sonntagnachmittag sah sie Mischka unter einem Apfelbaum sitzen, gemeinsam mit einem Kind und ein junges Mädchen sah ihnen ebenfalls zu. Das Mädchen schlich zu ihm und warf ihm eine Ähre in sein Genick, er sprang auf und rannte ihr nach, beide hatten Spaß, dann sahen sie die Gutsherrin und erstarrten. Sie erfuhr von einem Diener, dass dies seine Geliebte sei und schickte deshalb einen Kammerdiener zu Mischkas Eltern um ihm die Liebschaft zu verbieten, danach war das Thema für sie abgetan.
Es standen nun die Vorbereitungen für ein großes Fest vor der Tür, welches jedes Jahr am 10. September stattfindet, am Geburtstag der Gräfin.
Bei den Vorbereitungen wurden Mischka und seine Geliebte im Dienste der Gebieterin immer häufiger zusammengeführt.


Als die Gräfin mit einigen Gästen durch den Garten ging, sah sie Mischka mit seiner Geliebten, er küsste sie und beide rannten davon. Nun befahl die Gräfin, dass Mischkas Geliebte und ihr Kind das Dorf verlassen müssen. Nachdem sich die Geliebte von ihrer Mutter verabschiedet hatte, nahm sie ihr Kind und ihren Beutel und machte sich auf den Weg. Als der Knecht, der dafür sorgen musste, dass sie das Dorf wirklich verließ, verschwand, war Mischka neben ihr, nahm ihr Kind und Beutel ab und ging neben ihr her. Nachdem er die Stimme seines zornigen Vaters vernommen hatte, rannte er mit dem Buben davon, doch das Mädchen wurde von seinem Vater eingeholt und niedergeschlagen. Mischka rannte zurück und warf sich seinem Vater an den Hals, doch er verlor den Kampf und gab auf, seine Geliebte ging nun mit dem Kind fort und er blieb hier.

Am Abend ging er ins Wirtshaus und trank sich einen Rausch an. Sein verdientes Geld gab er für Branntwein, gab es der Mutter seiner Geliebten oder sparte es, doch sein Vater sah keinen Groschen. Er besuchte seinen Vater gar nicht mehr, seine Mutter nur einmal im Monat wenn der Vater nicht zu Hause war. Als er einmal wieder bei der Mutter war, kam der Vater unerwartet heim, er schimpfte beide Verräter und wollte die Mutter schlagen, Mischka setzte sich für sie ein und gewann, doch floh er darauf. Die Gräfin ließ überall nach ihm suchen und eines Tages sah ihm ein Diener mit seinem Kind zurückkommen, da seine damalige Geliebte gestorben war. Nachdem die Gräfin von seiner Rückkehr erfuhr ließ sie ihm 50 Stockprügel verpassen.
Als die Gäste der Gräfin abreisten, schlich sich Mischkas Mutter ins Schloss um für ihren Sohn um Gnade zu flehen. Die Gräfin begnadigte ihn nach langem hin und her, doch die Nachricht kam zu spät, er war schon tot.

Der Graf meinte nur noch, er würde aufgrund dieser Geschichte den Nachkommen Mischkas nicht aus dem Dienste jagen.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

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