Das Parfum : Marquis

Das Parfum : Marquis​ - ein Deutsch Referat

Dieses Referat hat Henri geschrieben. Henri ging in die 10. Klasse. Für dieses Deutsch Referat hat wurde die Note 2 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Henri herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

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Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Henri, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Aufsatz, literarische Charakteristik des Marquis

A) Die Charakteristik handelt vom Marquis de la Taillade-Espinasse, einer Nebenfigur aus Patrick Süskinds Roman „Das Parfum“.

B) Wie ist der Marquis zu charakterisieren?
I. Äußere Erscheinung
1. Mann höheren Alters
2. Edlere Kleidung, Rock
3. Einige Verschleißerscheinungen am Körper
4. Riecht nach Veilchenparfum
II. Die gesellschaftliche Situation der Figur
1. Aufklärer, Wissenschaftler
2. Gelehrter, mehr o. weniger angesehen
III. Die psychologischen Grundrisse der Figur
1. Sehr sachlich, teilweise unmenschlich
2. Gierig
3. Idealistisch
4. Unfreiwillig egozentrisch, blind
IV. Die Wertvorstellungen der Figur
1. Sehr wissenschaftliche Einstellung
2. Kein Glaubensbekenntnis ersichtlich
V. Das Verhalten der Figur gegenüber Grenouille
1. Rein eigennützige Beweggründe
2. Blind, leichtsinnig
C) Der Marquis hält sehr viel von sich selbst und ist dadurch unvorsichtig und zu gutgläubig anderen Personen gegenüber, die seine Theorie zu glauben scheinen.









Im Roman „Das Parfüm“ (erschienen 1985) von Patrik Süskind, der durch die Geschichte des abnormalen und unerwünschten Jean-Baptiste Grenouille einen Einblick in die Psyche und Probleme von Genies, Missverstandenen und Außenseiten liefert, taucht in den Kapiteln 30 – 34 der Marquis de la Taillade-Espinasse (ab jetzt nur noch als „Marquis“ bezeichnet) auf; eine Nebenfigur im Buch, die eine Funktion als Bindeglied zweier Lebensabschnitte der Hauptfigur hat.

Der Marquis ist ein Mann „höheren Alters“, der früher am Versailler Hof arbeitete, doch sich seit einiger Zeit lieber mit den Wissenschaften beschäftigt. Auf seine Figur geht der Autor nicht weiter ein, aber seine Kleidung wird beschrieben wie die Kleidung einer wichtigeren Person; der Marquis trägt einen Rock und ein Seidentaschentuch bei sich, was ihn vornehmer wirken lässt. Außerdem hat er einige Leiden am Körper, Beispielsweise Gicht, Hämorrhoiden, Ohrendruck und einen faulen Zahn (S. 189), die ihm auch stark zu schaffen machen. Des Weiteren benutzt er ein Veilchenparfum.

Als Wissenschaftler würde sich der Marquis wohl selbst bezeichnen, aber verrückter Aufklärer käme seinem gesellschaftlichen Stand wahrscheinlich näher. Er hat ein Buch über dynamische Nationalökonomie geschrieben und befasst sich mit einer sehr gewagten – und nach heutigen Kenntnissen längst widerlegten – Theorie zum Verfall des Menschen und allen Lebens : das sog. „fluidum letale“ lähme die Vitalkräfte und bringe sie „über kurz oder lang vollständig zum Erliegen“ (S. 179). Seine Theorie beweise angeblich, warum alles Leben auf der Welt versucht, von der Erde weg zu wachsen, um sich der tödlichen Wirkung der Erde zu entziehen.
Der Marquis ist aber dennoch kein völlig grundlagenloser Freidenker, in Wissenschaftlerkreisen ist er doch mehr oder weniger angesehen, und er hat eine Horde von Arbeitern, die seiner Theorie auch Glauben schenken.

In normalen Situationen verhält sich der Marquis sehr distanziert, bleibt meist sachlich und – wenn er einen Beweis zur Untermauerung seiner Theorie wittert – auch teilweise recht unmenschlich: „Grenouille hingegen durfte die Kutsche kein einziges Mal verlassen. Er hatte in seinen Lumpen, von einer mit feuchter Erde und Lehm getränkter Decke vollständig umhüllt, dazusitzen.“ (S.180)
Des Weiteren ist er Gierig, auch auf Geld, v. a. aber auf Ruhm und Anerkennung der breiten Masse und seiner Wissenschaftlerkollegen. Er ist außerdem ein Idealist der manchmal wenig Bezug zur Realität hat, so verlangt er in seinem oben genannten Werk über Nationalökonomie die Einführung einer „progressiven Einkommenssteuer, die den Ärmsten am härtesten“ treffe, und ihn „somit zur stärkeren Entfaltung seiner wirtschaftlichen Aktivitäten“ zwinge (S. 178).
Dieser Idealismus und die oben genannte Ruhm- (ergo Bestätigungs-)Sucht machen ihn leicht ausnutzbar für all die Menschen, die ihm vorheucheln seine Theorie zu glauben oder sogar vertreten. Diesen Menschen öffnet er alle Türen und behandelt sie – soweit es ihm möglich ist – als Freunde.

Der Marquis hat teilweise sehr verquere, radikale Wertvorstellungen, die von den christlichen stark abweichen und in einem wissenschaftlichen Extrem ausarten. Einerseits glaubt er nicht, was sich nicht nachweisen lässt, andererseits hat er selbst eine Theorie entwickelt, die nur sehr fadenscheinig begründet scheint. Im Buch wird vom Autor (wahrscheinlich mit gutem Grund) kein kirchliches Bekenntnis genannt. Dies drückt wohl die Entfernung von konventionellen Werten aus.

Deutlich werden die meisten der oben genannten Eigenschaften am Umgang mit Jean-Baptiste Grenouille:

Der Marquis hat nur eigennützige Motivationen, Grenouille bei sich aufzunehmen und ihn von seiner siebenjährigen zeit als Einsiedler in den Bergen zu kurieren. Er möchte ihn als Beweis für seine „fluidum letale“ Theorie verwenden und stellt ihn bei einer Rede anderen Wissenschaftlern wie ein lebloses Objekt aus (S. 181).
Dennoch lässt sich sein scharfer Geist leicht manipulieren, so ist auch Grenouilles gesamter Aufenthalt bei ihm nur ein Akt des Ausnutzens, ein Zeit Gewinnen. Grenouille spielt dem Marquis nicht nur einmal einen Schwächeanfall aufgrund des Veilchenparfums, welches durch erdnahe Inhaltstoffe auch verseucht sei (S. 187) vor, sondern glaubt nicht einmal Die Theorie, die der Marquis vertritt. Dieser lässt sich jedoch leicht Ausnutzen, was ihn im Buch für die Rolle einer Übergangsperson zweier Abschnitte im Leben von Grenouille qualifiziert. Und mehr ist er auch nicht, seinem kurzen Auftreten nach zu urteilen wohl für niemanden.

Am Ende begibt er sich in die Berge und kehrt nicht mehr zurück…

Auch wenn der Marquis sich sehr bemüht, die Welt zu revolutionieren, so ist er doch ein einfacherer, normalerer Mensch, als er es von sich selbst annimmt, der keine festgefahrenen Meinungen langfristig umstürzen kann. Dennoch ist er für viele Menschen von Nutzen, da er sich leicht täuschen und ausnutzen lässt.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Henri

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Deutsch
Schulfach

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