Max Frisch - Andorra - Rollen des Lehrers und Paters

Max Frisch - Andorra - Rollen des Lehrers und Paters​ - ein Deutsch Referat

Dieses Referat hat Leon geschrieben. Leon ging in die 11. Klasse. Für dieses Deutsch Referat hat wurde die Note 2 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Leon herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Leon würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Leon, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Max Frisch – Andorra – Rollen des Lehrers und Paters

Hausaufgabe:
Rollen des Lehrers und Paters?
Sowohl der Lehrer, als auch der Pater spielen eine wichtige und entscheidende Rolle in
Frischs Drama ‚Andorra’. Beide sind maßgeblich daran beteiligt Andri in eine feste Ecke
zudrängen, in die Andri gar nicht hinein gehört, aber dies weiß nur Andris Vater, der Lehrer.
Andri ist der uneheliche Sohn des Lehrers, welcher den Lehrer auf einer Auslandsreise mit
der Senõra zeugte. Aus Scham und Feigheit vor seinen Landesgenossen und seiner Frau, dass
er einen unehelichen Sohn hat, verleugnet er dieses. Er erzählt allen, Andri wäre sein
jüdischer Pflegesohn, den er vor den Schwarzen gerettet und adoptiert habe. „Ich habe
gelogen“ (S.55)
Dieses Lügen entpuppen sich als fatal, denn es geschieht, dass der ‚adoptiv Sohn’ in des
Lehrers Tochter Barblin verliebt. Beide wissen nicht dass sie Geschwister sind. Als Andri um
Barblins Hand bittet, wird er vom Lehrer abgewiesen. Dies war das erste Mal, dass er Andri
etwas versagte. Andri wertet dies als Verrat, denn bisher war sein Vater immer derjenige, der
zu ihm stand und nun soll er auch Vorurteile gegen den Juden/Andri hegen. Andri denkt sich
seinen Tei dazu, dass für den Lehrer Barblin zu gut wäre für einen Juden. Somit wendet sich
von demjenigen ab, der immer voll hinter ihm stand, ihm half gegen die Vorurteile der
Andorraner anzukämpfen, aber sich nicht traute Andri die Wahrheit zu sagen. Andri beginnt
seinem Vater zu misstrauen und an sich zu zweifeln.
Versunken in Zweifel und Unverständnis stattet er dem Pater ein Besuch ab, welcher den
jungen, zermürbten Andri in seiner eigen Unwissenheit in die Form des Juden drückt. Der
Pater sagt zu Andri, dass er annehmen solle, dass er ein Jude sei und dass er einfach anders
ist. Erst sträubt sich Andri noch vor der Aussage des Paters, doch beginnt er langsam etwas zu
realisieren: „Warum aber? Warum? Weil ich Jud bin.“ (S.62) Andri soll verstehen, das wir
alle so sind wie Gott uns geschaffen hat, Andri soll sich selbst annehmen. Mit diesen
Empfehlungen/Ratschlägen hat der Pater es geschafft, dass Andri einen weiteren Schritt vom
gebürtigen Andorraner in dem alle einen Juden sehen zum Juden macht, der von sich selbst
überzeugt ist eben dieser zu sein. Durch des Paters gut gemeinte Nächstenliebe, seine
Unwissenheit und der Tatsache dass er selbst Vorurteile gegen den Juden hegt und sich von
Andri ein festes Bildnis gemacht hatte, hat auch er „ihn an den Pfahl gebracht.“(S.65)
Als später die Wahrheit über Andri ans Licht kommt ist es schon zu spät. Andri hat sein
Schicksal als Jude angenommen und ist vollkommen überzeugt ein Jude zu sein. Sein
Selbstbewusstsein wurde komplett zerstört und alle Andorraner haben dazu bei getragen.
Als der Pater ihm die Wahrheit verkünden möchte, blockt Andri nur noch ab „Wie viele
Wahrheiten habt ihr?“(S.85) und möchte, das der Pater ihn als Juden akzeptiert „Hochwürden
haben gesagt, man mu[ss] das annehmen, und ich hab’s angenommen. Jetzt ist es an Euch,
euren Jud anzunehmen.“(S.86).

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

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