Gedichtinterpretation

Gedichtinterpretation​ - ein Deutsch Referat

Dieses Referat hat Sophia geschrieben. Sophia ging in die 13. Klasse. Für dieses Deutsch Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Sophia herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Sophia würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

Verbessere Deine Sophia Note und profitiere mit Geschichten und Referaten bei Vorträgen von dem Wissen hunderter Schüler deutschlandweit. Viele Schüler haben ihre Sophia Vorträge bei schulnote.de gefunden und durch unsere Referate, Biographien und Geschichten ihre Leistungen verbessert. Beachte bitte, dass Du diese Arbeiten nur für die Schule verwenden darfst. Du darfst sie nirgendwo posten oder anderweitig verwenden. Wir freuen uns, wenn wir Dir geholfen haben. Berichte uns von Deiner neuen Note! Nutze dafür die Feedback-Funktion.

Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Sophia, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Epochenumbruch um 1900: Vom Naturalismus zum Expressionismus…anhand des Gedichts „Nachtcafé“ von Gottfried Benn

Aufgabe:
Analysieren und interpretieren Sie das Gedicht „Nachtcafé“ von Gottfried Benn und ordnen Sie es in die Epoche ein.

Das Gedicht „Nachtcafé“ von Gottfried Benn wurde 1912 in der Zeit des ausklingenden Symbolismus und dem beginnenden Expressionismus geschrieben.
Das Gedicht orientiert sich am Expressionismus, welcher von 1905 – 1925 „datiert“ ist. Der Expressionismus war ein revolutionärer Neuanfang, der zu erst in der Malerei zu erkennen war. Es ist eine vielseitige und uneinheitliche Stilform. Der Expressionismus vollzog einen radikalen Umbruch mit den traditionellen ästhetischen Darstellungsweisen. Häufig behandelte Themen waren: Tod, Krieg und negative Aspekte des Menschen. Merkmale dieser Epoche sind z.B. Aufbrechen grammatischer Strukturen, Neologismen, expressive Farbsymbolik sowohl in der Literatur als auch in der Kunst.
Gottfried Benn’s „Nachtcafé“ handelt von Menschen und ihren Beziehungen zueinander. Alles spielt in einem „Nachtcafé“, wie die Überschrift es vermuten lässt. Das Gedicht hat keine regelmäßige Form. Es besteht aus insgesamt 24 Zeilen, welche auf acht Strophen verteilt sind.
Die letzte Strophe besteht nur aus einer Zeile. Es ist außer einer Ausnahme in Zeile 21/22, kein Reimschema zu erkennen und auch sonst kein Reim innerhalb der Zeilen oder am Zeilenende zu finden.
Für die Beschreibung der Äußerlichkeiten und der Stimmung der Charaktere, verwendete der Dichter viele Adjektive (z.B. „Grüne Zähne“ Z.5; „Junger Kropf“ Z.10; „Kanaanitisch braun“ Z.20). Nur selten bezeichnet er sie mit ihrem Geschlecht. Eher verwendet er beschreibende Adjektive als Subjekt („Bartflechte“, „Doppelkinn“ Z.12/13) oder wie in der ersten Strophe Instrumente. Dadurch entstehen viele Metonymien.
Aufgrund dieser deutlichen Ausdrucksweise erkennt der Leser, um welche Personen, Gruppen und Beziehungen es sich handelt.
Zum Beispiel erkennt der Leser durch die Verwendung von Musikinstrumenten in der ersten Strophe die Einheitlichkeit der Gruppe. In der zweiten Strophe erfahren wir von einem Teenager, welcher ähnlich wie der junge Herr in Strophe vier, eine Verabredung hat. Die sechste und die letzte Strophe beschäftigen sich mit dem lyrischen Ich und seinen Gefühlen. Das lyrische Ich tritt aus der Position des Beobachters, welche er bis dahin eingenommen hatte.
Der Zuschauer erfährt, dass auch das lyrische Ich unter den Besuchern des „Nachtcafé“ ist. Er selbst wird in das Geschehen plötzlich miteinbezogen, als eine vermeintlich exotische („Kanaanitisch braun“) und offenbar zurückhaltende und unangetastete („Keusch“ Z.21) Frau das Café betritt.
Doch das schöne „Weib“ stellt sich Sekunden später als optische Täuschung heraus (Z.22/23) und „eine Fettleibigkeit“ das Lokal betritt (Z.24).
Es ist anzunehmen, dass die Zeilen 19 bis 21 das Wunschbild der Traumfrau des lyrischen Ich wiederspiegeln. Vermutlich ist er einsam und hofft seiner Traumfrau in dem „Nachtcafé“ zu begegnen.
Sprachlich betrachtet erkennt man die typischen Merkmale des Expressionismus wieder.
Alle acht Strophen sind unterschiedlich lang und unterschiedlich aufgebaut. Neben den bereits erwähnten Personifikationen und Adjektiven verwendete Gottfried Benn viele stilistische Mittel in seinem Gedicht.
Gleich in der ersten Strophe haben wir drei Mal einen ähnlichen Satzanfang, den bestimmten Artikel (Z.1 „Der“, Z.2/3 „Das“, Z.4 „Die“). In der dritten Strophe gibt es eine Aufzählung.
Außerdem haben wir mehrere Zeilensprünge (z.B. Z.2-3, Z.5-6, Z.7-8, Z.16-17, Z.22-23), was dazu führt, dass das Gedicht trotz seiner teilweise abgehackten Form fließende Übergänge hat. Die Zusammengehörigkeit bestimmter Zeilen wird unterstrichen.
Die Satzbauweise und die grammatische Struktur verdeutlichen noch einmal die Orientierung aus der expressionistischen Epoche.
Der parataktische Satzbau und die häufige Verwendung verkürzter Sätze ist besonders auffällig. Öfter hat der vermeintliche Satz kein Verb (Z 1, Z.3). Öfter steht nur ein Wort alleine (Z.18, 21). Manchmal sind es auch zwei (Z.18, 20, 21).
Aus dieser unruhigen Satzbauweise resultiert eine gewisse Unruhe, die sich auf die Stimmung im „Nachtcafé“ und auf die innere Gemütslage des lyrischen Ich projizieren lässt. Ein weiteres stilistisches Mittel ist der Widerspruch in Zeile 21.
Das Gedicht ist trotz seiner vielseitigen Ausdrucksweise und der ungewöhnlichen Form gut zu verstehen. Jede Strophe scheint für sich eine Erzählung von kleinen Geschichten zu sein. Es lässt sich gut lesen und nach mehrmaligen Durchlaufen auch verständlich deuten.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Sophia

Autor dieses Referates

Deutsch
Schulfach

0 .
Klasse - angegeben vom Autor
0 ,6
Note - angebenem vom Autor


0,0

Note 6Note 5Note 4Note 3Note 2Note 1
Welche Note gibst Du?

Loading…
0
Aufrufe deses Referates
0
lesen gerade dieses Referat

YKM.de ✔ Quickly Shorten Url

YKM.de ✔ Quickly Shorten Url

ykm.de/SN_Deu_2406

Diese short-URL bringt Dich direkt zu  Biographie Referate auf schulnote.de.
Teile Sie mit Deinen Freunden.

Diese Suche hilft Dir, alles auf den Seiten von schulnote.de zu finden. In den Schulfächern kannst du Deine Suche verfeinern, in dem Du die Tabellensuche verwendest.