Plenzdorf - kein runter kein fern

Plenzdorf - kein runter kein fern​ - ein Deutsch Referat

Dieses Referat hat Ömer geschrieben. Ömer ging in die 11. Klasse. Für dieses Deutsch Referat hat wurde die Note 10 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Ömer herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Ömer würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

Verbessere Deine Ömer Note und profitiere mit Geschichten und Referaten bei Vorträgen von dem Wissen hunderter Schüler deutschlandweit. Viele Schüler haben ihre Ömer Vorträge bei schulnote.de gefunden und durch unsere Referate, Biographien und Geschichten ihre Leistungen verbessert. Beachte bitte, dass Du diese Arbeiten nur für die Schule verwenden darfst. Du darfst sie nirgendwo posten oder anderweitig verwenden. Wir freuen uns, wenn wir Dir geholfen haben. Berichte uns von Deiner neuen Note! Nutze dafür die Feedback-Funktion.

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Kurze Biografie (u. zeitgeschichtlicher Hintergrund) und inhaltliche Zusammenfassung des Werkes, Analyse, Vergleiche, Begriffsklärungen

„kein runter kein fern“

Zum Autor

Ulrich Plenzdorf (* 1934)

26. Oktober 1934:
– Ulrich Plenzdorf wird als Sohn einer Arbeiterfamilie in Berlin geboren
– Eltern aktive Mitglieder in der KPD
– von Nationalsozialisten verfolgt

1954:
– Studium der Philosophie am Franz-Mehring-Institut in Leipzig
– nach drei Semestern wieder abgebrochen

1955-1958: Bühnenarbeiter bei der DEFA

1958/59: Soldat in der Nationalen Volksarmee.

1959-1963: Studium an der DDR-Filmhochschule in Babelsberg

ab 1964:
– Szenarist und Dramaturg bei der DEFA
– schreibt u.a. die Filmszenarien zu „Mir nach, Canaillen“ (1964), „Weite Straßen – stille Liebe“ (1969) und „Kennen Sie Urban?“ (1970).

1972:
– in Halle Uraufführung des Stückes „Die neuen Leiden des jungen W.“
– sensationeller Erfolg in Ost und West

1973:
– Premiere seines Films „Die Legende von Paul und Paula“
– Ausdruck von Plenzdorfs Art eine realistische Milieubeschreibung mit romantischen und sentimentalen Zügen zu vermischen
– 1979 erscheint die Romanfassung der Geschichte unter dem Titel „Die Legende vom Glück ohne Ende“.

1978: -Auszeichnung mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis für „Kein runter, kein fern“.

1986 und 1989
– Uraufführungen von Plenzdorfs Theaterstücken „Ein Tag länger als ein Leben“ und „Zeit der Wölfe“
– stellen eine kompromisslose Abrechnung mit dem Stalinismus dar

3. Oktober 1991:
– die ARD zeigt Plenzdorfs Film „Häschen hüpf oder Alptraum eines Staatsanwalts“
– zeigt die Bundesrepublik nach der Wiedervereinigung in einer Mischung aus Rückblende und Vorgriffen auf Ängste und Befürchtungen

– hat sich im Spiegel vom 14.05.1973 als ‚rot bis in die Knochen’ bezeichnet
– stand bis zuletzt hinter dem Staat, war lediglich an Verbesserungen interessiert
– ‚hielt dem Staat den Spiegel vor’

Zeitgeschichtlicher Hintergrund

– 07.10.1969, 20. Geb. d. DDR
– in der BRD ist Willy Brandt Bundeskanzler
– in der DDR ist Walter Ulbricht Staatsratsvorsitzender
– Beginn der Entspannungspolitik
– dennoch provoziertes Chaos, wo immer Demonstranten erscheinen
– angeblich soll Rolling Stones-Konzert auf dem Axel-Springer-Gebäude stattfinden
– West-Musik in der DDR ungern gesehen, W.U.’s Kommentar zur Beatmusik

Allgemein

– entstand 1973, direkt im Anschluss an „Die neuen Leiden des jungen W.“
– innerer Erlebnis-Monolog
– Hauptfigur: Hilfsschüler Fleischmann
– verfolgt im Radio Kommentar zur 20 Jahr-Feier
– monologisiert gleichzeitig bruchstückhaft seine Vergangenheit
– Zentraler Punkt ist angebl. Konzert der Rolling Stones auf Axel-Springer-Gebäude
– der Junge begibt sich per S-Bahn
– findet nicht statt, stattdessen wird Menschenansammlung von Vopo auseinandergetrieben
– unter den Vopos Fleischmanns Bruder Manfred
– ignoriert die Hilferufe des jüngeren
– insgesamt existentielle Auseinandersetzung eines geistig gestörten Jungen mit seiner Umgebung

Charakterisierung des Sonderschülers Fleischmann

– zehn Jahre alt
– für normale Schule und Berufe untauglich
– von Familienmitgliedern keine Akzeptanz
– Familie auseinandergebrochen
– Mutter ist in den Westen geflüchtet
– Vater hat sich in die Ideologie geflüchtet und Sohn im Stich gelassen
– Vater empfindet Zustand des Sohnes als pers. Niederlage
– seinem Bruder war der kleine Junge hilflos ausgeliefert
– sinnt auf Rache, allerdings nur Wunschdenken, möchte Panzer oder Kanone auf Peiniger richten
– Schule bestätigt ihm, nicht unbegabt zu sein (Holzbearbeitung) – passt nicht in Vorstellungen des Vaters
– hat aus seiner Position größeres Bewusstsein, erfasst mehr als „normale“ Menschen
– charakterliche Eigenschaften weisen Parallelen zu anderen literarischen Helden auf

Vergleich

– Ulrich Plenzdorf: „Die neuen Leiden des jungen Werther“ (1972):
– Hauptfigur: Edgar Wibeau
– lässt sich nicht in Schablonen pressen
– ist aus Kollektiv ausgestiegen
– will sich künstlerisch verwirklichen

– J. D. Salinger: „Der Fänger im Roggen“ (1990):
– Hauptfigur: Holden Caulfield, 16 Jahre alt
– entzieht sich Druck d. Schule und d. Elternhauses
– gibt sich seinen Träumen hin
– auch er ist ein „reiner Mensch“, kein Heiliger

– all diese Menschen haben aber einen hohen Preis zu zahlen

Buchgliederung, damit verbundener Sprachzusammenhang

– Entschlossenheit zu „Mick“ zu gehen
– Gedanken, Vorstellungen, Wünsche
– Rache und Abrechnung mit Manfred im Geiste
– Erinnerungen an die Mutter
– Lob auf den Westen
– Rückblicke auf die Schule
– „Kain und Abel“ – Bettnässen, Erinnerungen an Repressalien und Gewalt – Rachegedanken
– Sehnsucht nach der Mutter
– Wunschdenken, daheim zu sein, eine kleine Werkstatt zu haben
– Beinahe-Selbstmord-Erinnerungen
– „Kain und Abel“
– Polizeigewalt – Realität des Ausgeliefertseins, des Alleinseins

– Sprache „von unten“
– alle Parolen in Sprache „von oben“

– der Junge verwendet Vulgarismen in großer Anzahl:

springerhaus, ringerhaus, fingerhaus, singerhaus (5-6)
zapfenstreich, stratzenweich, strapfenzeich, stratzenweich (18)

arschkackpiss (16)
arschkackpissrepochopipoaaaar (67)

Worterklärungen

HAUPTTAMBOURMAJOR (19-20)
– franz.: Trommler oder Anführer-Ausbilder einer Soldaten-Musikkapelle
– hoher Repräsentant

NVA (34)
– Abkürzung für Nationale Volksarmee
– die 1962 aus der Volkspolizei hervorgegangen
– Militärstreitkraft der DDR
– war dem WARSCHAUER PAKT (Gegenstück zur NATO) angegliedert

IMPERIALISTISCHES LAGER (35)
– Streben nach Macht und Besitz im politischen Sinne
– abwertende Bezeichnung nach 1945 für die USA und deren „Vasallenstaaten“
(pro-amerikanischen Regierungen)

Texte, Themen und Strukturen (Cornelsen)

Direktor Schulnote.de

Ömer

Autor dieses Referates

Deutsch
Schulfach

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