Das Tagebuch der Anne Frank Lietraturbesprechung

Das Tagebuch der Anne Frank Lietraturbesprechung​ - ein Deutsch Referat

Dieses Referat hat Anna geschrieben. Anna ging in die 11. Klasse. Für dieses Deutsch Referat hat wurde die Note 2 vergeben.
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Das Tagebuch der Anne Frank

Das Tagebuch der Anne Frank



Juni 1942: Anne Frank, ein 13jähriges jüdisches Mädchen, erhält zum Geburtstag ein Tagebuch. Da Anne keine Freundin hat, der sie alle Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle erzählen kann, macht sie das Tagebuch zu ihrer Freundin. Sie nennt es Kitty und schreibt nahezu täglich an die „Liebe Kitty!“.
1. TEIL:



Anne Frank, am 12. Juni 1929 in Frankfurt geboren, lebt zu dieser Zeit in Holland. Die jüdische Familie Frank hat aus Angst vor dem Nazionalsozialismus Deutschland schon Jahre davor verlassen. Das Tagebuch der kleinen Anne, die in Amsterdam die jüdische Schule besucht, beginnt zu einer Zeit, als Holland schon von den Deutschen besetzt war. Trotz vieler Verbote für die Juden – sie dürfen kein öffentliches Verkehrsmittel benützen, am Abend nicht weggehen, nur in jüdische Schulen gehen, nur bei Juden besuche machen usw. – führt Anne mit ihren Eltern und ihrer um vier Jahre älteren Schwester Margot ein fast normales Leben. Die Dinge, die Anne beschäftigen, sind die Beziehungen zu ihren Freundinnen, Angst vor dem Zeugnis, erste Verehrer und die Freude über Geburtstagsgeschenke.

Wenige Wochen nach Annes 13. Geburtstages erhält ihre Schwester eine Vorladung zur SS. Jeder Jude weiß, was dies zu bedeuten hat: Deportation in ein KZ oder sofortiger Tod durch ein Erschießungskommando. Am nächsten Morgen verläßt die Familie Frank ihr Haus. Selbstverständlich nicht in Richtung SS sondern auf den Dachboden jenes Büro- und Lagerhauses, in dem Annes Vater als Teilhaber einer Gewürzfirma arbeitet. Anne erfährt, daß sich ihre Eltern schon seit Wochen auf den Ernstfall vorbereitet und Geschirr, Wäsche und Kleidung auf den Dachboden gebracht haben.
Die Helfer:

Viktor Kugler

Johannes Kileiman – hat Magenleiden

Elisabeth Voskuijl – wird „Bep“ genannt

Miep Gies













Die Namen:

Als Anne im Frühjahr 1944 im BBC höhrt, daß Kriegstagebücher aufgehoben werden sollen, um nach dem Krieg herausgegeben zu werden, beschließt sie ebendies zu tun, und bestimmt fiktive Namen für die meisten der vorkommenden Personen. Ihr Vater, der das Tagebuch nach dem Krieg bearbeitet hat, hat, je nach seiner Meinung, manche

Namensänderungen beibehalten, andere nicht. (Siehe auch letzte Seite!)
2. TEIL:


Die ersten Tage:

Das erste, was sie zu tun hatten, war, ihre Sachen auszupacken. Die ganze Wohnung war mit Kisten vollgestopft. Als sie sich schon ein wenig eingerichtet hatten, gaben sie ihren Helfern Einkaufslisten für andere benötigte Dinge, die sie nicht mitnehmen konnten. Doch schon jetzt kristallisiert sich ihre „Gefangenschaft“ klar heraus, denn sie dürfen keinen Laut von sich geben. Dies stellt sich vor allem beim Auspacken als Mühsal dar. Auch dürfen sie weder die Fenster tagsüber aufmachen, noch ist es ihnen erlaubt die Vorhänge zurück zu ziehen und hinauszuschauen.

Für Anne beginnen schwere Konflikte mit den Erwachsenen. Sie glaubt von niemandem außer ihrem Vater verstanden zu werden und streitet sich andauernd mit ihrer Mutter. Als nun am 13. Juli 1942 die van Daans einziehen, bedeutet das für Anne im Moment nur eine weitere Streitpartnerin, nämlich Frau van Daan. Am 17. November 1942 kommt schließlich der Zahnarzt Albert Dussel hinzu, und die „Versteckerbande“ ist komplett.

Die van Daans hatten dafür gesorgt, daß ein Zettel, der der Gestapo weismachen sollt, daß sie nach Maastricht geflohen währen, gefunden wurde, und ebenjene falsche Information sich als Gerücht verbreitete. Herr Kugler hat jetzt auch noch einen Drehschrank, der von innen verschlossen werden kann, vor ihr Versteck gestellt, damit alles in Ordnung wirkt, falls die Polizei kommen sollte, und Geld hatten sie auch genug. Nun konnte sie sich in Ruhe verstecken.
Der Alltag:

Obwohl sie tagsüber immer im „Hinterhaus“, wie Anne ihr Versteck nennt, bleiben mußten, bewegten sie sich abends frei in den übrigen Räumen der Firma herum. Eine Toilette und ein Waschbecken hatten sie oben, doch baden mußten sie in einem großen Holzbottich, der in Kugler´s Arbeitszimmer jeden Sonntag aufgestellt und mit heißem Wasser gefüllt wurde. Wenn jedoch irgend jemand im Haus war, der nicht von ihnen wissen durfte, mußten sie auf fließendes Wasser und die Klospülung verzichten. Letzteres geschah auch des öfteren, weil das Klo nicht allzu selten verstopft war, und sie warten mußten, bis ein Klempner kam.

Anne und ihre Schwester Margot mußten Frau van Daan und Frau Frank immer in der Küche helfen, indem sie Kartoffel schälten, Erbsen enthülsten und die diversen Gemüsesäcke auf den Dachboden, wo sie gelagert wurden, schleppten. Des öfteren halfen die beiden auch in der Firma,









indem sie Aktenschränke ordneten und andere Büroarbeiten am Wochenende erledigten. Das Geschirrspülen war zwischen den beiden Familien aufgeteilt, und Frau van Daan und Frau Frank kochten gemeinsam.

Der fade Alltag wurde des öfteren von angsteinjagenden Elebnissen abgelöst: Vor allem das Bombardieren von Amsterdam durch die Alliierten erschreckte die Frauen, aber einen noch viel größeren Schrecken jagten die Einbrüche den Versteckern ein. Wenn sie während der Nacht verdächtige Geräusche hörten, mußten die Männer (Peter & Herr van Daan, Herr Frank, Herr Dussel) einen Kontrollgang machen. Ein paar Mal mußten sie dann leider feststellen, daß tatsächlich etwas gestohlen wurde. Dann mußten sie bangen, daß es jemand den Behörden melden würde, und die Polizei sie vielleicht im Laufe ihrer Untersuchungen entdecken könnte.

Anne kommt während ihres Aufenthaltes im „Hinterhaus“ in die Pubertät. Sie entwickelt sich sowohl körperlich als auch geistig. Vor allem letzteres kommt in ihrem Tagebuch klar zum Vorschein, denn sie schreibt sehr oft darüber, daß sie ihre eigenen Gedanken und ihre eigene Meinung entwickelt und sich von ihren Eltern eher distanziert. Sie entwickelt Karriereträume (Sie will Journalistin/Autorin werden), schreibt Geschichten und entwickelt feministische Gedanken (Sie betont immer wieder, daß sie nie „nur Hausfrau“ werden will.)

Je länger der Krieg dauert, umso mehr kommt die Frage auf, ob die Alliierten den Krieg überhaupt gewinnen können. Die Angst, entdeckt zu werden, ist ohnehin immer in ihren Gedanken. Auch das Geld und die Lebensmittel werden immer knapper. Im Frühjahr 1944 müssen sie schon mit einem Frühstück/Mittagessen, bestehend aus einer Tasse Brei, und einem Abendessen meist aus angefaulten Kartoffeln mit künstlicher Soße über die Runden kommen. Als jedoch am 6. Juni 1944 die Invasion beginnt, steigt die Hoffnung aller auf einen Sieg der Alliierten immens. Diese Hoffnung ist allerdings nicht von allzulanger Dauer.
3. TEIL:



„Am 4. August 1944 hielt vormittags zwischen zehn und halb elf Uhr ein Auto vor dem Haus Prinsengracht 263. Ihm entstiegen der uniformierte SS-Oberscharführer Karl Josef Sliberbauer und mindestens drei holländische Helfer von der Grünen Polizei, in Zivil, aber bewaffnet. Es ist sicher, daß das Versteck verraten wurde. Der Lagerarbeiter van Maaren wurde ernsthaft verdächtigt…“, jedoch konnten nicht genug Beweise gefunden werden, um ihn zu verurteilen. Alle acht Untergetauchten sowie die Helfer Viktor Kugler und Johannes Kleiman wurden verhaftet.

Nachdem Kleiman am 18. September 1944 aus gesundheitlichen Günden wieder entlassen worden ist, starb er 1959 in Amsterdam. Kugler, dem am 28. März 1945 die Flucht gelang, starb 1981 in Toronto, Kanada. Elisabeth Wijk-Voskuijl verstarb 1983 in Amsterdam. Miep Gies-Santrouschitz, die Annes Tagebuch gefunden, aufgehoben und nach dem Krieg Annes Vater zurückgegeben hat, lebt noch heute in Amsterdam.

Die Untergetauchten Juden wurden in verschieden Konzentrationslager abtransportiert. Hermann van Daan wurde wahrscheinlich am 6. September 1944 in Auschwitz vergast. Seine Frau wurde vom KZ Theresienstadt weiter zu einem unbekannt Ziel verschleppt. Ihr Todesdatum bleibt offen. Peter van Daan starb am 16. Januar 1945, drei Tage vor der Befreiung, im KZ Mauthausen.



Albert Dussel starb am 20. Dezember 1944 im KZ Neuengamme.

„Edith Frank starb am 6. Januar 1945 im Frauenlager Auschwitz-Birkenau an Hunger und Erschöpfung.“ Ihre beiden Töchter, Margot und Anne Frank, wurden Ende Oktober 1944 ins KZ Bergen-Belsen deportiert. Dort starben sie, zuerst Margot, wenig später dann Anne, an einer Typhusepidemie.

Als einziger der acht Untergetauchten überlebte Otto Frank die Konzentrationslager. Er gelangte nach der Befreiung von Auschwitz durch die Russen über Odessa nach Marseille. 1953 übersiedelte er schließlich nach Basel, Schweiz, zu der Familie seiner Schwester, wo er die Österreicherin Elfriede Geiringer, die, wie er, Auschwitz überlebt hatte heiratete. Bis zu seinem Tod im Jahre 1980 widmete er sich dem Tagebuch seiner Tochter Anne Frank.

Lange wurde die „Echtheit“ des Tagebuchs bestritten und bezweifelt, ob es sich um autobiographische Aufzeichnungen eines Mädchens zwischen 13 und 15 handeln kann oder nicht doch um eine, von einem Erwachsenen geschriebene Geschichte handelt. Annes Vater hat sein Leben lang um die Anerkennung der Echtheit des Tagebuchs gekämpft.

Ob erlebt oder erdacht – Anne Franks Tagebuch wurde zu einem der meistgelesenen Bücher der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts, da es die Grauenhaftigkeit der Judenverfolgung aus der persönlichen Sicht eines jungen Menschen , der unschuldig in eine extreme Ausnahmesituation gerät, erzählt.





Wie Anne Frank die Namen änder wollte:

Anne Frank – Anne Aulis Robin

Margot Frank – Betty Aulis Robin

Vater – Frederik Aulis Robin

Mutter – Nora Aulis Robin

Auguste van Pels – Petronella van Daan

Hermann van Pels – Hans van Daan

Peter van Pels – Alfred van Daan

Fritz Pfeffer – Albert Dussel

Johannes Kleiman – Simon Koophuis

Viktor Kugler – Harry Kraler

Elisabeth „Bep“ Voskuijl – Elly Kuilmans

Miep Gies – Anne van Santen

Jan Gies – Henk van Santen

Gis & Co. – Kolen & Cie.

Opekta – Travies

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

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Anna

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