Romantik

Romantik​ - ein Deutsch Referat

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Literatur der Romantik, Philosophischer Hintergrund der Romantik, Kennzeichen, Historischer Hintergrund, Autoren und Ihre Werke

Inhaltsverzeichnis





Einleitung

Literatur der Romantik

Die Frühromantik (1795 – 1804)

Die Hochromantik (1805 – 1814)

Die Spätromantik (1815 – 1835)

Philosophischer Hintergrund der Romantik

Kennzeichen der Romantik

Historischer Hintergrund

Autoren und ihre Werke

Novalis

Gebrüder Schlegel

Ludwig Tieck

Clements Brentano

Achim von Arnim

E.T.A. Hoffmann

Joseph von Eichendorf

Quellenverzeichnis

Einleitung



Es gehört zum Wesen der Romantik, daß keine der damals gebräuchlichen Definitionen des Begriffes allgemein anerkannt wurde.

Wenn Goethe meinte, Klassik sei das Gesunde, die Romantik dagegen das Kranke, so war dies ebenso übertrieben wie die Ansicht, daß die Romantik Formlosigkeit und Auflösung an die Stelle von Gesetz und Ordnung setzte.



Die Geistige Voraussetzung für das Entstehen der Romantik war das Unbehagen an der überlieferten Ordnung, die nicht imstande war, den Auswirkungen der Französischen Revolution mit Erfolg entgegenzutreten.



Sozusagen entstand die Romantik als Gegenbewegung zum Klassizismus (=Rückbesinnung auf griechische und römische Formen), der das Ende des 18. Jahrhunderts mit seinen Gedanken und Ideen beeinflußte und sich um 1800 zum sogenannten „Empire“ verwandelte. Das „Empire“ wollte das napoleonische Cäsarentum zum Ausdruck bringen.



Das Wort „Romantik“ leitete sich von „romantisch“ ab. Was früher soviel wie romanhaft, dann erst poetisch, phantastisch und stimmungsvoll bedeutete.



Die Romantik läßt sich in verschiedene Gruppen unterteilen:



· Frühromantik (1795 – 1804)

· Hochromantik (1805 – 1814)

· Spätromantik (1815 – 1835)





Im Gegensatz zur Klassik, die auf Reinheit der Dichtungsgattungen als „Naturformen der Poesie“ größten Wert gelegt hatte, war das Ziel der Romantik, die Grenzen der Gattungen zu verwischen.

So wird zum Beispiel zwischen Prosa und Vers gewechselt. In Romanen werden dramatische Teile eingebaut und in Erzählungen Gedichte.



Die Romantik hat auch Nachwirkungen auf die Dichter der nachfolgenden Epochen. Da sich die Dichter nur schwer von den Gedanken der Romantik lösen können.



Vieles wirkt bis in die Literatur der Gegenwart.

Auf dem Ideengut der Romantiker bauen zum Beispiel die französischen Dichter des 19. Jahrhunderts auf, besonders die Symbolisten.

Literatur der Romantik
Die Frühromantik (1795 – 1804)



Die Frühromantik nahm ihren Ursprung in der Stadt Jena, die zum Herzogtum Sachsen-Weimar gehörte. Dort taten sich die in den letzten Jahren des 18. Jahrhunderts die Brüder August Wilhelm und Friedrich Schlegel, Friedrich Wilhelm Schelling und die beiden Dichter Ludwig Tick und Novalis zusammen.

Sie waren fest entschlossen, ihr Leben anders zu gestalten als die „philister-haften Bürger“. Sie wollten nicht nur ein neues Kunstprogramm, sondern auch noch die Emanzipation der Frau und die freie Liebe durchsetzten.



In den Werken der Frühromantik kann man sehen, daß die Epochen Sturm und Drang und Klassik die Dichter „beeinflußt“, geleitet haben.

Während jedoch der Sturm und Drang jede Führungsrolle der Wissenschaft abgelehnt hat, lassen sich die Romantiker in hohem Maß von ihr leiten.



Einige Dichter der Frühromantik waren mit einem feinen Gefühl für fremde Sprachen und Kulturen begabt. Sie entschlossen sich deshalb Literarische Texte von anderen Kulturen zu übersetzen und nachzudichten. Es wurden unter anderem portugiesische, spanische und italienische Werke übersetzt. Das war für ihr Leserpuplikum sehr erfreulich, da dieses nun einen Einblick in andere „Kulturen“ hatte.



Das Muster aller Poesie in der Frühromantik war Goethes „Wilhelm Meister“, mit dem sich fast jeder Dichter auseinandersetzte. So wurde der Entwicklungs- und Bildungsroman in den Künstlerroman umgewandelt.
Die Hochromantik (1805 – 1814)



Die Phase der Hochromantik beginnt zirka 1805.

Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches hatten die Romantiker wieder ein neues Ziel. Man konzentrierte sich auf das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, symbolisiert durch Kaiserherrlickkeit, Rittertum, gotische Kunst und christliche Frömmigkeit.

Der anfangs revolutionäre Schwung der Frühromantik schlug um in ein verrücktes Zurückblicken, in eine maßlos romantisierte Vergangenheit.



Das war unter anderem der Grund, daß die Hochromantiker sich der altdeutschen Sprache und Literatur zuwandten.



Die Geschichte wurde zum geistigen Zufluchtsort aller Personen, die mit der Gegenwart unzufrieden waren und sich durch die allgemeinen politischen Entwicklungen in ihrer Existenz bedroht fühlten.



Mit Textausgaben und Sammlungen von Märchen, Sagen, Volksbüchern und Liedern wollten sie zur Erneuerung des nationalen Selbstbewußtseins beitragen.



An dieser Stelle finde ich es angebracht ein Zitat von Jacob Grimm wiedergeben: „Was haben wir denn Gemeinsames als unsere Sprache und Literatur“ (Reclam:, Die deutsche Literatur in Text und Darstellung, Seite 116)



Mit Hilfe dieser „Literatur“ wurde in der Bevölkerung ein Zusammengehörig-keitsgefühl geweckt, mit dem man sich gegen den französischen Einfluß abschirmte.



Wichtige Hochromantiker waren Achim und Bettina von Arnim, Clemens Brentano, Joseph Görres und die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm.


Die Spätromantik (1815 – 1835)



Der Mittelpunkt der Spätromantik war Berlin ab 1815, wo E.T.A. Hoffmann, Adelbert von Chamisso, Friedrich de la Motte Fouqué und andere wirkten.



E.T.A. Hoffmann zählt zu den bekanntesten Dichtern. Er hatte außerdem sehr großen Einfluß auf die Literatur in Amerika, Rußland und Frankreich.



In Hoffmanns Erzählungen und Romanen findet sich das Doppelgängermotiv ebenso wie der Einbruch des Wunderbaren in den Alltag. Er war auch der Begründer der Kriminalgeschichte und führte die romantische Ironie auf ihren Höhepunkt.
Philosophischer Hintergrund der Romantik



Was der Romantiker in der Welt suchte, war Schöpfung seiner Seele, eine Sehnsucht zu sich selbst und ein Weg nach innen. Er war der Meinung, daß er nur in sich selbst die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und die Zukunft finden kann.



Die Romantik ist die völlige Poetisierung des Lebens, zugleich aber auch eine ungeahnte Erweiterung der subjektiven Einfühlungs- und Erlebniskraft, die alle erstarrten Überlieferungen neu belebt.



Indem die Gesetze und Grenzen der gegenständlichen Erfahrung aufgehoben wurden und man Geist und Phantasie einen unendlichen Spielraum gab, erhielt die Kunst die Fähigkeit zum unbegrenzten Spiel mit Stoffen, Stimmungen und Gefühlen. Der Dichter konnte eine Welt der Illusion bauen, die er dann wieder in Frage stellt. Diese romantische Ironie wird zum Kennzeichen der Darstellungsweise.



Johann Gottlieb Fichte war der Begründer der „Ich – Philosophie“.

Sie besagt, daß nicht die Dinge das ich (den menschlichen Willen) bestimmt, sondern umgekehrt.

Man nennt diese Philosophie auch Idealismus.

Fichte war von der Freiheit des menschlichen Willens überzeugt.



Die Naturphilosophie von Friedrich Wilhelm Schelling bestimmte die Weltsicht in der Romantik. Das Ziel der Stufenweisen Entwicklung der Natur, von den Pflanzen bis zum Menschen ist laut Schelling die Entwicklung des menschlichen Geistes.

Schelling ist auch der Meinung, daß die Kunst der höchste Ausdruck des menschlichen Geistes ist.




Kennzeichen der Romantik



Das „Kunstwerk“ der Dichter wurde zum Mittel um zu den geheimen Kräften der Natur hinunterzusteigen. Durch dieses Hinuntersteigen wurden die Grenzen zwischen Bewußtsein und Unbewußtsein verwischt. Das Interesse an Dunklen, Unheimlichen und Unbekannten Dingen „stieg“ sehr stark.



Für die Dichter der Romantik war es sehr typisch, daß sie ihre Geschichten Individuell und Charakteristisch gestalteten.



Die Frühromantik siedelte ihre Geschichten im Mittelalter an. Hingegen wurde die Hochromantik von den vergangen Ereignissen geprägt. (Rückblick auf das Römische Reich)

Die Spätromantik wurde überwiegend von E.T.A. Hoffmann geprägt.



Die Gattungsformen der Frühromantik sind der Roman, vor allem der Künstlerroman. In der Hochromantik hingegen war das Märchen, wo die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Unwirklichkeit aufgehoben sind sehr beliebt. Hingegen wurden in der Spätromantik überwiegend Novellen und Erzählungen verfaßt.

Bei Hoffmann konnte man sogar die Vorfrom der Kurzgeschichte erkennen.



Die romantische Lyrik ist in allen drei Bereichen gleich stark vorhanden. Die Dichter sahen sich aber nicht direkt als Lyriker.


Historischer Hintergrund



Am 14. Juli 1789 stürmten aufgebrachte Volksmassen in Paris die Bastille. Diese Datum markiert den Beginn einer neuen Epoche.

Nur ein paar Tage später wurden durch eine Reform die Menschen- und Bürgerrechte bekanntgegeben.



1794 endete die Schreckensherrschaft von Robespierres. Die Mehrheit des Konvents ließ ihn enthaupten.



Im Verlauf der Koalitionskriege (1804 – 1815) versuchte Napoleon I, Europa unter Frankreichs Herrschaft zu einen. Darauf hin schlug eine große Koalition mit Großbritannien, Rußland, Preußen, Österreich, Spanien und Schweden Napoleon.

Im Wiener Kongreß (1814 – 1815) schlossen die europäischen Länder Frieden und achteten auf ein ausgeglichenes Verhältnis zueinander.



Am 6. August 1806 ließ Kaiser Franz II verkünden:

„Da wir Uns von der Unmöglichkeit überzeugt haben, länger Unsere kaiser-lichen Rechte auszuüben, erachten Wir es für Unsere Pflicht, einer Krone zu entsagen, die für Uns nur so lange Wert hatte, wie Wir des Vertrauens der Kurfürsten, Fürsten und der anderen Standesherren und Staaten des Deutschen Reiches uns erfreuten und als Wir die Pflichten, welche sie Uns auferlegten, erfüllen konnten.“ (Absenger:, „Der Mensch im Wandel der Zeit 1“, Seite 161)



1813 erwachte auch in Deutschland die nationale Begeisterung für den Befrei-ungskrieg den Großbritannien, Rußland und Preußen führten. Österreich stieß erst dazu, als Napoleon die Rückgabe der Entrissenen Länder verweigerte.



Aber nicht nur unangenehmes war in der Zeit von 1795 – 1835. Es wurden auch eine Menge an Verbesserungen durchgeführt. Sei es im Industriellen, als auch im „Menschlichen“ Sektor.

Im 19. Jahrhundert ging es mit den Technischen Errungenschaften ziemlich schnell bergauf. Man entwickelte die Dampfeisenbahn, Dampschiffe, die Schiffsschraube und noch viel mehr.

Weiters florierte die Industrie auf Kosten der kleinen Arbeiter.

1834 wurde die Sklaverei in den britischen Kolonien abgeschafft.


Autoren und ihre Werke



In der Romantik gab es eine Vielzahl von bekannten und ausgezeichneten Autoren. Ich will jetzt einige, meiner Meinung nach, wichtige vorstellen.



Dies sind:




· Novalis

· Gebrüder Schlegel Früh-

· Ludwig Tieck romantik






· Clemens Brentano Hoch-

· Achim von Arnim romantik



· E.T.A. Hoffmann Spät-

· Joseph von Eichendorf romantik




Novalis



Friedrich von Hardenberg (1772 – 1801) litt seit der Geburt an einer unheilbaren Krankheit. Als seine Verlobte starb verspürte er solchen Schmerz, daß er auch sterben wollte. Jedoch schrieb er in seinem Kummer ein wunderbares Stück (Hymnen an die Nacht).

Für Novalis war die romantische Poesie Ausdruck seines innersten Wesens, Aussage seiner tiefsten Gedanken, die nach dem Wunderbaren und Geheimnisvollen drängten. Weiters hält er die Fähigkeit zu Dichten als eine gottgegebene Gabe und nur derjenige seine Werke kritisieren darf, der es besser machen kann. „Wer keine Gedichte machen kann, wird sie auch nur negativ beurteilen. Zur echten Kritik gehört die Fähigkeit, das zu kritisierende Produkt selbst hervorzubringen. Der Geschmack allein beurteilt nur negative.“ (Reclam:, Die deutsche Literatur in Text und Darstellung Romantik I, Seite 294)

Seine wichtigsten Werke:



Die Lehrlinge zu Sais (1798)

Hymnen an die Nacht (1800)

Die Christenheit oder Europa (1802)

Heinrich von Ofterdingen (nicht vollendet)




Gebrüder Schlegel



August Wilhelm Schlegel (1767 – 1845) war Dozent an der Universität Jena.

Er übersetzt Shakespeares Drama und hatte damit großen Erfolg.

August übersetzt noch einige andere Arbeitet doch was er auch tat, sein jüngerer Bruder stand immer im Vordergrund.

Zusammen mit seinem Bruder Friedrich Wilhelm Schlegel (1772 – 1829) verfaßten sie die romantische Zeitschrift „Athenäum“.

Friedrich war dafür bekannt, daß er in scharfen pointierten Bemerkungen das Wesentliche auszusagen vermochte. Den Rest überließ er der Phantasie.



Einige ihrer Werke:



Lucinde (1977)

„Athenäum“ (1798 – 1800)

„Europa“ (1803 – 1805)

„Deutsches Museum“ ( 1812 – 1813)

„Concordia“ (1820 – 1823)

Calderon (1803)

kritische Schriften (1828)


Ludwig Tieck



Er wurde am 31. Mai 1773 in Berlin geboren und starb am 28. April 1853 ebenfalls in Berlin. Er war der Sohn eines Seilermeisters. Ludwig studierte in Halle und Göttingen.

Tieck hatte sich seinen Namen als Autor von unterhaltsamen Geschichten gemacht. Er war ein typischer modeschriftsteller, denn er paßte seine Schreiben immer der jeweiligen „Zeit“ an. Seine Arbeiten waren daher immer überaus populär. Er gehörte zu den meistgelesenen Schriftstellern seiner Zeit.



Einige seiner Werke:



Nacherzählung und Umarbeitung der alten Volksbücher

Dramatisierung von Sagenstoffen

Märchen

Novellen

Lyrik
Clements Brentano



Clements erblickte am 8. September 1778 in Ehrenbreitstein bei Koblenz das Licht der Welt. Nach einer Lehre begann er zu studieren, zuerst in Bonn, dann in Halle und zu guter letzt in Jena.

Arnim und Brentano waren die treibenden Kräfte der Heidelberger Romantik.

Weiters zogen beide am Rein entlang und schrieben alle Lieder auf die sie hörten. 1806 wurde die Liedersammlung von den beiden veröffentlicht.

Im gesamten wurden zu Clements Lebzeiten nur sehr wenig seiner Werke veröffentlicht.

Am 28. Juli 1842 Starb er in Aschaffenburg.



Einige seiner Werke:



Godwi (1801)

Ponce de Leon (1804

Des Knaben Wunderhorn (1806 – 1808)

Gockel, Hinkel und Gackeleia (1838)

Romanzen vom Rosenkranz (1852 – 1855)


Achim von Arnim

Achim wurde 1781 geboren und starb 1831 im Alter von 50 Jahren.

Im Jahre 1801 begann eine Lebenslange Freundschaft mit Clements Brentano.

Achims erste Veröffentlichung war „Versuch einer Theorie der elektrische Erscheinungen“. Zusammen mit Clements Veröffentlicht er eine Liedersammlung, welche auch sein berühmtestes Werk ist.







Wichtige Werke:



Des Knaben Wunderhorn (1806 – 1808)

Der Wintergarten (1809)

Die Gleichen (1819)

Landhausleben (1826)

Halle und Jerusalem (1811)


E.T.A. Hoffmann



Ernst Theodor Amadeus wurde am 24.01.1776 in Königsberg geboren. Er absolvierte ein Studium der Rechtswissenschften.

Hoffmann hatte eine universelle Begabung. Er konnte gut zeichnen, erzählen und er war ein hervorragender Musiker.

In erster Linie fühlte er sich als Komponist berufen, deshalb nahem er auch den Job am Stadttheater der nordbayrischen Stadt Bamberg an.

Nach einigen Mißerfolgen mit seinen Kompositionen, entschloß sich Hoffmann den Richterposten am Kammergericht in Berlin anzunehmen.

Einige Jahre führte ein Doppelleben. Am Tag der brave Beamte, in der Nacht der Künstler. Dies ging aber nur so lange bis er durch ein schweres Rückenmarksleiden an den Lehnstuhl gefesselt war.

Er zeichnete skurrile Karikaturen, komponierte Musikstücke und schrieb Geschichten in denen „Dämonen“ vorkommen.

Am 25. Juni 1822 starb er dann in Berlin.

Hoffmann verhalf der deutschen Literatur zu Weltrum.



Einige wichtige Werke:



Undine (1812)

Fantasiestücke in Callots Manier (1814 – 1815)

Die Elixiere des Teufels (1815 – 1816)

Nachtstücke (1817)

Die Serapionsbrüder (1818 – 1821)

Lebens-Ansichten des Katers Murr (1820 -1822)

Meister Floh (1822)

Prinzessin Brambilla (1821)
Joseph von Eichendorf



Joseph wurde 1788 auf Schloß Lubowitz bei Ratibor geboren. Er absolvierte ein Studium der Rechte in Halle.

1813 – 1815 nahm er an den Befreiungskämpfen teil bis er endlich 1821 Regierungsrat in Westpreußen wird.

Ab 1831 ist Eichendorf am Kulturministerium in Berlin beschäftigt bis er dann 1857 in Neiß stirbt.



Joseph ist der Sohn einer oberschlesischen Landadels Familie.

Durch den Krieg haben sie alles verloren, und so war er gezwungen in den preußischen Staats- dienst zu treten.

In seinen Gedichten beschreibt er das Leben eines Adelmannes, so wie er es als Kind erlebt hatte.



Eichendorf ist einer der volkstümlichen Lyriker, in seinen Erzählungen steht das Lyrische im Vordergrund. In seine Gedichten ist immer das eigene Erlebnis die Grundlage.



Seine berühmteste Novelle ist „Aus dem Leben eines Taugenichts“.

In dieser romantische Geschichte wird ein Müllersohn, der wie Hans im Glück in die Welt hinausläuft und nach allerlei phantastischen Abenteuer das Mädchen, daß er liebt, zur Frau bekommt.

Es ist eine rein ironische Erzählung. Die Novelle hat weiters keinen rechten Aufbau, die einzelnen Episoden überwuchern sehr oft die eigentliche Handlung.

Dieses Stück muß genommen werden als das, was es ist, als Traum, Musik und poetische Stimmung des Dichters.



Wichtige Werke:



Aus dem Leben eines Taugenichts (1826)

Ahnung und Gegenwart (1815)

Krieg den Philistern (1824)

Das Marmorbild (1826)

Der letzte Held von Marienburg (1830)

Die Freier (1833)





Quellenverzeichnis





1. Killinger (1990): Literaturkunde Verlag Hölder-Pichler-Tempsky, Wien



2. Hans-Jürgen Schmitt (1993): Die deutsche Literatur in Text und Darstellung Romantik I Philipp Reclam jun. Stuttgart



3. Hans-Jürgen Schmitt (1995): Die deutsche Literatur in Text und Darstellung Romantik II Philipp Reclam jun. Stuttgart



4. Harenberg Lexikon-Verlag (1989): Harenbergs Lexikon der Weltliteratur Band 4



5. Karl Propst (1972): GESCHICHTE DER DEUTSCHEN LITERATUR Hölder-Pichler-Tempsky, Wien

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Anna

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