Die Globalisierung

Die Globalisierung​ - ein Deutsch Referat

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Was ist Globalisierung, Die zwei Seiten der Globalisierung, Globalisierung und Standortkonkurrenz, Verbesserung der Entwicklungschancen armer Länder, Die Globalisierungsfalle, Die 20:80 Gesellschaft

Die Globalisierung


Segen für die Menschheit

oder

Angriff auf Demokratie und Wohlstand?

Vorwort:


Zu wissen, wie eine Weltwirtschaft funktioniert und ihre Zusammenhänge erkennen zu können, ist sehr interessant. Über solche Dinge bescheid zu wissen ist wichtig, um Einflüssen von politischen Machthabern entgegenzutreten.

Die Globalisierung – ein Begriff mit vielen Hintergründen. Ist sie ein Segen für die Menschheit oder doch ein Angriff?

Was ist Globalisierung?


Globalisierung ist ein Schlagwort der Politik, Ökonomie und Soziologie, das die transnationale Vernetzung der Systeme, Gesellschaften und Märkte bezeichnet. Grundlegend ist dabei die vollständige Ausbildung eines Weltmarktes und eine noch nie dagewesene Mobilität des Kapitals.


Auch der Transfer großer Summen über Grenzen hinweg, der früher eine umständliche Angelegenheit war, nimmt heute nur wenig Zeit in Anspruch. Börsenbroker haben die Möglichkeit, Anlage-möglichkeiten weltweit zu vergleichen und aufgrund computergestützter Kommunikationstechniken Trans-aktionen rund um den Globus zu veranlassen. Weil die Transaktionskosten gesunken sind, konnt der Umsatz exponentiell steigen.


Dies betrifft unter anderem den Finanzmarkt. Hier ist das Phänomen der Gleichzeitigkeit von Globalisierung und Lokalisierung besonders ausgeprägt, denn internationale Finanztransaktionen werden in erster Linie in New York, London und Tokio organisiert. Diese Städte haben sich zusammen mit einigen sekundären Standorten zu den Zentren entwickelt, in denen der größere Teil der internationalen Finanztransaktionen stattfinden. Diese Finanzplätze profitieren von vielfältigen externen Effekten und Standortvorteilen, wie Beispielsweise hochentwickelte technische Infrastruktur und spezialisierte Dienstleistungsunternehmen, die andere Standorte nicht haben. Die Globalisierung äußert sich darin, daß diese Finanzplätze nicht mehr in dem Maß mit ihrem Heimatland verkoppelt, wie das früher einmal der Fall war.





Auch auf den Gütermärkten bemerkt man die Globalisierung. Nicht nur Duty-Free-Läden auf Flughäfen bieten auf allen Kontinenten mehr oder weniger identische Produkte an. Auch sonst gibt es eine ganze Reihe von Produkten, die überall auf dem Globus gleich aussehen, Produkte der Unterhaltungs-elektronik oder PCs zum Beispiel. Zugleich gibt es aber auch viele Produkte, die von Land zu Land höchst unterschiedlich sind. Viele Länder, die in der Vergangenheit kaum überwindliche Handelsschranken errichtet hatten, öffnen sich für Importe und damit eröffnen sich für exportfähige Industrien neue Marktchancen.

Unternehmen engagieren sich in anderen Ländern, um möglichst nahe am Marktgeschehen zu sein und damit rasch auf Veränderungen in der Nachfrage reagieren zu können, aber auch um wichtige Konkurrenten aus der Nähe zu studieren.

Einige Unternehmen, z.B. Siemens, versuchen weltweit zu



agieren, in allen wichtigen Weltregionen präsent zu sein und ihre Produktionen im weltweiten Maßstab zu organisieren. Es gibt aber auch mittelständische Unternehmen. Diese Firmen sind keine global players, sondern versuchen ihre Präsenz in wenigen Schlüsselmärkten durch Produktion vor Ort sicherzustellen.


Die Internationalisierung des Arbeitsmarktes ist ein Feld, das in der Diskussion um Globalisierung nicht selten übersehen wird. Es ist ja nicht so, daß Kapital prinzipiell mobiler ist als Arbeit. Es wäre natürlich übertrieben zu sagen, daß Arbeit mobiler ist als Kapital, aber Arbeit ist bedeutend mobiler als meist vermutet wird.


Die Staaten reagieren auf diese Entwicklung, indem sie ihr Staatsgebiet als Kapitalstandort möglichst attraktiv zu gestalten versuchen. Ziel dabei ist, weltweite Erträge zu nationalisieren, Kapitalanlagen zu veranlassen und nicht zuletzt die heimische Währung zu stärken. Faktisch findet also eine Konkurrenz der Staaten statt, die sich um die Frage dreht, wer Nutznießer der Globalisierung ist.

In der Folge kann es zum Abbau von Arbeitnehmerrechten, zu Einschnitten in die soziale Sicherunssysteme und Reallohnverlusten kommen. Kritiker warnen daher vor einer „Globalisierung der Armut“.


Die 2 Seiten der Globalisierung


Das Wort Globalisierung ist in aller Munde und wird auf sehr unterschiedliche Weise empfunden. Einerseits wird sie als großer Segen der Menschheit gepriesen, mit der Behauptung, daß es ja keine Alternative gäbe. Andererseits sind schon viele Kassandrarufe zu vernehmen, die durchaus ihre Berechtigung haben.


Aber eine stetige Entwicklung benötigt sehr viel Resourcen. Daß dies auf Kosten irgendwelcher Menschen oder auf Kosten der gesamten Erde geht, erzeugt erst mit einer gewissen Verzögerung ein entsprechendes Bewußtsein, denn die Vergeudung von natürlichen Resourcen muß einmal ein Ende haben.


Die für die westliche Welt positiven Auswirkungen liegen auf der Hand, denn es konnte ein Wohlstand für viele Menschen erreicht werden, der früher nur wenigen, nämlich Angehörigen von Kirche und Adel, vorbehalten war. Ebenfalls wurde durch Einsatz von Energie und Mechanisierung die Lebensqualität eines Teiles der Weltbevölkerung stark angehoben, Beispielsweise auf dem Gebiet der medizinischen Versorgung oder der Arbeitszeit. Das Problem hat sich also verschoben, indem der Kreis der von der Konsmgesellschaft Begünstigten erweitert worden ist.


In den vergangenen Jahren zeigte sich, daß das Wirtschaftswachstum nicht in dem Maß gestiegen ist, wie es für ein quantitativ wachsendes System notwendig ist. Durch neue technische Mittel wie etwa Automation und elektronische Datenverarbeitung konnte das Produktionsvermögen einer Volkswirtschaft sehr gesteigert werden, daß einerseits das Konsumvermögen bereits in eine Sättigung gelaufen ist, und andererseits die verfügbaren Arbeitskräft nicht mehr benötigt werden, vor allem dann, wenn Arbeit in Billiglohnländer verlagert werden kann. Es herrscht eine Übersättigung der westlichen Gesellschaft. Die Wirtschaft stagniert, was die schlimmste Erscheinung in einer auf Wachstum fixierten Welt ist.


Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten wie das Wachstum einer Wirtschaft beeinflusst werden kann. Das Konsumvermögen der Gesellschaft muß gesteigert und das Produktivitätsvermögen gedrosselt werden.

Um die erste Möglichkeit zu realisieren müßten die Unternehmen ihr Werbeetats erhöhen und die Kapazitäten in den Marketing-Bereich verlegen, um den Konsumgeist der Bevölkerung zu wecken.

Um das Produktionsvermögen einer Volkswirtschaft bei einer festen Anzahl von Arbeitnehmer zu drosseln, sind Maßnahmen zu treffen, die die Produktivität durch innere Reibung vermindern. Zuerst bietet sich dazu eine Qualitätssicherung oder eine ständige Umorganisation. Dann werden durch interne Kommunikationsvorgänge viele Arbeitskräfte gebunden ohne daß die Produktivität nach außen hin steigt.

Diese Schritte sind aber nur Versuche zur Wachstumssteigerung. Die Lösung der wirtschaftlichen angespannten Lage wird nur durch eine Bewußtseinsänderung möglich werden, also durch einen Paradigmenwechsel.


Wirtschaftlich denken heißt universell denken, global, also nicht nur an Geld, sondern auch an andere Anlageformen wie Aktien, Optionsscheine und Investmentfonds. Von menschlichen Dimensionen ist aber nie die Rede in einem Finanzmarkt, in dem alles nur nach der Wirtschaftlichkeit geredet wird.

Ein neues ökonomisches Paradigma lautet: „Es muß alles wirtschaftlicher werden“.



Mit dem Begriff Wirtschaftlichkeit ist das Wachstum eng verbunden. Die Unternehmen unterstehen dem wirtschaftlichen Druck, ihre Produkte immer billiger zu produzieren. Durch diese Druck entsteht ein dynamischer Prozeß. Die Folge ist, daß sich Unternehmen zu immeren größeren und anonymen Einheiten zusammenschließen. Ergebnis sind transnationale Konzerne.

Globalisierung und Standortkonkurrenz


Ein Standort, an dem Zuliefer-, Lohnfertigungs- und Dienstleistunsunternehmen sowie unterstützende Institutionen für eine Branche existieren, kann nicht innerhalb kurzer Zeit geschaffen werden, sondern entsteht als Ergebnis eines längerfristigen Entwicklungsprozesses. Ein solcher Standort bietet Vorteile, die woanders nicht ohne weiters nachgeahmt werden können.


In Bezug auf Standortkonkurrenz gibt es drei Konstellationen.

Alte Industrien haben in alten Standorten Probleme, denn organisatorische Innovationen sind schwer durchzusetzen und Löhne, Steuern und Umweltschutzausgaben sind hoch. Die überkommenen Standortvorteile verlieren ebenfalls an Bedeutung. Neue Standorte bieten weniger spezifische Vorteile, aber darauf


Zum einen gibt es besonders in alten Industrien, die Konkurrenz zwischen alten und neuen Standorten. Alte Industrien sind zum Beispiel die Stahl- und Chemieindustrie und die Automobilindustrie. Bei diesen Industrien sind die Anforderungen an Standorte geringer, weil die Bedeutung des Informationsaustauschs und der Lernprozesse geringer ist als in neuen Industrien, in denen ein Teil des Wissens noch nicht formalisiert und niedergeschrieben ist, sowie in mittelständischen strukturierten Industrien. Dort sind die Unternehmen aufgrund des hohen Innovationsdrucks auf Lernprozesse und die Unterstützung durch externe Institutionen angewiesen sind.

legen Unternehmen auch immer weniger Wert. Allgemeine Vorteile wie qualifizierte Arbeitskräfte, eine ausreichende Infrastruktur und Flächen ohne Altlast genügen. Die Auswahl an Standorten ist groß, und wenn es keine Subventionskontrolle gibt, wird zwischen diesen Standorten ein Subventionswettlauf ausbrechen, denn die Ansiedlung von Betrieben aus alten Industrien ist vorteilhaft, denn sie bringen Arbeitsplätze. Der Eintritt in diese Art von Standortkonkurrenz ist besonders für die Regionen ein Vorteil, in denen es nicht gelungen ist, einen spezifischen Standortvorteil zu schaffen.

Die zweite Konstellation besteht zwischen Regionen, denen es gelungen ist, spezifische Standortvorteile zu schaffen. Ihre Entwicklung beruht am Anfang auf der Mobilisierung lokaler Ressourcen, sodaß zunächst zwischen diesen Regionen keine Standortkonkurrenz entsteht. Zuerst spielen die Aktivitäten von lokalen Unternehmen die Hauptrolle. Anschließend beginnt die Einrichtung von Ausbildungs- oder Beratungseinrichtungen und die Unternehmen organisieren sich politisch, um sich die Unterstützung des lokalen Staates zu versichern. Alles das geschieht, bevor eine Region von Unternehmen, die ursprünglich anderswo beheimatet sind, wahrgenommen wird. Erst dann wächst das Interesse externer Unternehmen an Investitionen in dieser Region. Sie werden auch versuchen, daß ihre Ansiedlungen subventioniert werden und die Regionen werden häufig darauf eingehen.


Es dauert daher meistens eine ganze Weile, bis es in einer Region gelingt, eine neue Grundorientierung durchzusetzen.

Gelingt es in alten Regionen, veraltete Strukturen aufzubrechen und sich auf ein neues Paradigma zu einigen, nähert sich die Region der zweiten Konstellation an.

Die dritte Konstellation wirft die Frage auf was in den Regionen geschieht, aus denen alte Industrien abwandern. Hier ist es wichtig, wie schnell diese Regionen den notwendigen Strukturwandel in Angriff nehmen. Es gibt jedoch selten eindeutige Indikatoren für den strukturellen Niedergang einer Region, dosaß strukturkonservative Akteure lange Zeit die Feststellung einer Strukturkrise zurückweisen können. Die lokalen Akteure neigen auch dazu, den Niedergang zuverlangsamen, etwa durch Unterstützung an Unternehmen, die nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Ferner sind die Interessen der Erhaltung alter Industrien politisch besser organisiert als andere Interessen, etwa die von neu entstehenden Unternehmen in neuen Branchen. Es gibt auch das Phänomen der bounded reality. Wirtschaftliche Akteure haben eine spezifische Sichtweise im Kopf, worüber nachgedacht werden soll und was akzeptable Optionen sind. In alten Industrieregionenexistiert meist ein von vielen Akteuren geteiltes Paradigma, in dem Handlungsoptionen in der Region definiert sind. Informationen, die in das vorherrschende Paradigma nicht hineinpassen, werden erst einmal ignoriert.


Standortpolitik hängt also nicht nur von der Verteilung von Subventionen, sondern auch von handlungs- und strategiefähigen Akteuren ab.

Mit der Öffnung von Märkten geht der mögliche Absatzmarkt über den regionalen und nationalen Rahmen hinaus, und mit der gestiegenen Bereitschaft von Unternehmen zur Internationalisierung steigt die Chance, externe Investoren anzuzuiehen.


Verbesserung der Entwickungschancen armer Länder

Arme Entwicklungsländer gehören zu den Verlierern der Globalisierung. Sie haben Nachteile durch die Liberalisierung des Welthandels und schaffen es kaum, spezifische Wettbewerbsvorteile zu etablieren. In der Entwicklungszusammenarbeit mit armen, strukturschwachen Entwicklungsländer wäre Unterstützung bei der Formulierung von Standortstrategie- und politik ein den Umständen nicht angemessenes Ziel. Ebenfalls muß die Entwicklungszusammenarbeit mit diesen Ländern mehr sein als internationale Sozialhilfe. Die Schwäche vieler Entwicklungsländer ist das Ergebnis einer Kombination einer ungünstigen Ausgangslage bei der Unabhängigkeit (wie zum Beispiel wirtschaftliche Monostruktur als koloniales Erbe und das insgesamt geringe Bildungsniveau der Bevölkerung) und verfehlter Entwicklungspolitik.

Die Lösung einiger dieser Probleme war das Ziel der Strukturanpassungspolitik der letzten Jahre, die jedoch insgesamt keine Erfolg waren, denn Strukturanpassung ist keine Entwicklungsstrategie. In solchen Ländern ist oft nicht geklärt, in welche Richtung es gehen soll. Zentrale Fragen werden nicht gestellt, wie zum Beispiel welche Bereiche von Landwirtschaft und Industrie sind potentialträchtig oder welche Wettbewerbsvorteile können entwickelt werden.

Die Globalisierungsfalle


Die 20:80 Gesellschaft

Die Zukunft verkürzen Pragmatiker auf ein Zahlenpaar und einen Begriff: „20:80“ und „tittytainment“.

Das heißt 20% der arbeitsfähigen Bevölkerung reicht im kommenden Jahrhundert aus, um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten. Ein Fünftel aller Arbeitssuchenden werde genügen, um alle Waren zu produzieren und Dienstleistungen zu erbringen, die sich die Gesellschaft leisten kann. Dieser Teil der Bevölkerung wird damit aktiv am Leben, Verdienen und Konsumieren teilnehmen. Das eine oder andere Prozent werde dann noch hinzukommen, Beispielsweise durch wohlhabende Erben.

Die restlichen 80% werden gewaltige Probleme bekommen, doch mit „tittytainment“, d.h. mit einer Mischung aus betäubender Unterhaltung und ausreichender Ernährung, könne die frustrierte Bevölkerung der Welt schon bei Laune gehalten werden.


Behörden in den verschiedensten Ländern melden immer bescheidenere Beschäftigtenzahlen. In Österreich brechen jedes Jahr 10 000 Industriejobs weg und die Arbeitslosenrate steigt an.

Soziales Engagement der Unternehmen sei beim globalen Wettbewerbsdruck unzumutbar, deshalb müsse sich um die Arbeitslosen andere kümmern. Man erwartet sich Sinnstiftungen und Integration vom weiten Feld der freiwilligen Gemeinschaftsdienste, bei der Nachbarschaftshilfe oder in Vereinen aller Art. Diese Tätigkeiten sollen durch eine geringe Bezahlung aufgewertet werden, denn so könnte man die Selbstachtung von Millionen Bürgern fördern.



Die von Ökonomen und Politikern verbreitete Erklärungen für den Niedergang gipfeln stets in dem Wort Globalisierung. High-Tech-Kommunikationen, niedrige Transportkosten und grenzenloser Freihandel lassen die Welt zu einem Markt verschmelzen. Dies schafft harte globale Konkurrenz, auch auf dem Arbeitsplatz. Unternehmen schaffen nur mehr neue Arbeitsplätze im billigen Ausland. „Die westliche Anspruchsgesellschaft kollidiert mit ehrgeizigen asiatischen Verzichtgesellschaften.“


Die globale wirtschaftliche Verflechtung ist aber kein Naturereignis, sondern wurde durch die Politik bewußt herbeigeführt. Regierungen und Parlamente fassten Beschlüsse, die die Schranken für den grenzüberschreitenden Verkehr von Kapital und Waren beseitigt haben.


Die Wucht der Globalisierung

Niemals zuvor hörten und wußten so viele Menschen über den Rest der Welt.

Das kalifornische Lebensideal konnte sich weltweit durchsetzen, aber warum? Einerseits durch die nationale Größe des amerikanischen Marktes und die geopolitische Machtposition nach dem Zweiten Weltkrieg, aber diese Faktoren spielen nicht allein die entscheidende Rolle.


Müßte die Menschheit heute über einen Weltlebensstil abstimmen, so wäre dies kein Problem. Mehr als 500 aktive Satelliten bestreichen die Erde mit Funksignalen der Moderne. Auch über das weltumspannende Internet, auf welches bereits 90 Millionen Menschen Zugriff haben, kommuniziert die Menschheit.


Alle amerikanischen Produkte appellieren an das Leichte, Schnelle und Einfache.


Das einst in Europa gewollte Modell der Zivilisation hat sich zwar als konkurrenzlos dynamisch und erfolgreich erwiesen, doch für die Gestaltung der Zukunft ist es nicht geeignet. Denn die wesentliche Verbesserung des Lebensstandards für alle in den unterentwickelten Ländern durch Hebung der Industrieproduktion wird nicht stattfinden.

Nicht Aufstieg und Wohlstand, sondern Verfall, ökologische Zerstörung und kulturelle Degeneration wird den Alltag der Menschheitsmehrheit bestimmen.

Derzeit überschattet zwar die Sorge um die Arbeitsplätze das Interesse an Umweltfragen, doch der ökologische Zustand der Erde hat sich keineswegs gebessert. Die weltweite Verbreitung von Kraftwerken und Verbrennungsmotoren hat das energetische Gleichgewicht unseres Ökosystem fundamental gestört. Annahmen zufolge wird der weltweite Energieverbrauch sich bis zum Jahr 2020 verdoppeln und die Treibhausgase werden um 45 bis 90 Prozent zunehmen. Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten, allenfalls zu mildern. Auch ein deutlicher Anstieg des Meeresspiegels ist wohl nicht mehr verhinderbar.

Doch die ökologische Enge begünstigt die 20:80 Gesellschaft, denn knappe Naturgüter werden sich nur mehr wenige leisten können. Wer aber über sie verfügen kann, wird zusätzlich profitieren.

Quellenverzeichnis:


·) Die Globalisierungsfalle Authoren: Hans-Peter Martin und Harald Schumann


·) Microsoft Encarta Enzyklopädie 99


·) Raum, Gesellschaft, Wirtschaft Authoren: Wilhelm Malcik und Wolfgang Sitte


·) Zeitungsartikel

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

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Anna

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