Literatur in der Zwischenkriegszeit

Literatur in der Zwischenkriegszeit​ - ein Deutsch Referat

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Leben in der Zwischenkriegszeit, Literatur in der Zwischenkriegszeit, Autoren und Werke -Literatur in der NS Zeit Werner Bergengruen, gelungenes Referat

1. Die Zeit von 1918 bis 1945



Handelte es sich beim Expressionismus noch um eine relativ einheitliche Epoche, der man gewisse Kennzeichen zuschreiben konnte, so löste sich schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts die literarische Entwicklung in verschiedene, aber zeitlich parallel verlaufende Strömungen auf. Daher erscheint es am sinnvollsten, die moderne Literatur analog zur politischen Entwicklung darzulegen und mit Begriffen zu belegen, die ihrerseits wieder auf diese zurück-

verweisen.



1.1 Die politische Situation



Die Weimarer Republik stand von Anfang an unter enormen Problemen. Die Annahme des Friedensvertrages wurde Deutschland aufgezwungen und geschah nicht, wie vorher im allgemeinen angenommen, auf der Grundlage von Wilsons „14 Punkten“; demokratisch gesinnte Politiker wurden als Novemberverbrecher verunglimpft; die Abdankung Kaiser Wilhelms II. war keine nationale Schmach, sondern ein Gebot der Stunde.

Auch die Reparationsforderungen der Alliierten und ihre verständliche Forderung nach Abbau der deutschen Truppen trugen nicht zur Stabilisierung der politischen Lage der Republik bei.

Verhängnisvoll für das Selbstverständnis auch der demokratisch gesinnten Deutschen wirkten sich jedoch die Gebietsabtrennungen aus, denen Deutschland zustimmen mußte, weil sie den wirtschaftlichen Interessen der Siegermächte entsprachen; vor allem sind hier zu nennen: Elsaß-Lothringen, das an Frankreich fiel, Teile West- und Ostpreußens sowie ganz Oberschlesien (an Polen) und das Hultschiner Land (an die Tschechoslowakei).



Trotz dieser widrigen Ausgangsbedingungen konnte sich die junge Republik über das Krisenjahr 1923 (mit Ruhrkampf, Inflation, separatistischen Bewegungen und Hitler-Putsch) zu einem kulturell und wirtschaftlich blühenden Staat entwickeln; die sogenannten „Goldenen Zwanziger“ (gemeint sind die Jahre zwischen 1924 und 1929) zeigen dies.



Das Scheitern der Großen Koalition im Jahr 1930 weist schon auf das Ende der ersten deutschen Republik voraus; die Weltwirtschaftskrise und der Versuch der Problem-bewältigung durch das Instrument der Präsidialregierung unter Brüning, Papen und Schleicher bahnten einem „starken Mann“, wie Hitler ihn verkörperte, den Weg.



Andersdenkende und Gegner der NSDAP wurden gnadenlos verfolgt. Die Nürnberger Gesetze (1935) schufen die Grundlage für die systematische Judenverfolgung, die ihren Höhepunkt in der Wannseekonferenz (20.1.1942) erreichte, wo die sogenannte „Endlösung“ beschlossen wurde: Ziel war die Ausrottung der Juden in ganz Europa. Viele jüdische Bürger und auch Mitglieder der Kommunistischen Partei hatten sich aber schon Jahre vorher ins Exil geflüchtet und kehrten dann auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs (1939 – 1945) nur zögernd oder gar nicht mehr nach Deutschland zurück.



1.2 Kulturelle Voraussetzungen



Einheitliche geistesgeschichtliche oder kulturelle Strömungen gab es schon in der Weimarer Republik nicht mehr. Der Expressionismus wirkte noch weiter, auch erkennt man eine Tendenz hin zu einer „neuen Sachlichkeit“, doch auch der Mythos des Völkischen wurde allenthalben beschworen.

Philosophische Einflüsse gingen aus von der Existenzphilosophie Martin Heideggers (1889 – 1976), von Karl Jaspers (1883 – 1969) und von Sören Kierkegaard (1813 – 1855).

Für die Architektur waren die Anregungen des „Bauhauses“ in Dessau wichtig, in der

Malerei und der bildenden Kunst waren die Werke von Pablo Picasso (1881 – 1973), Hans Arp (1886 – 1966), Georg Grosz (1893 – 1959), Käthe Kollwitz (1867 – 1945) und Ernst Barlach (1870 – 1938) stilbildend.



2. Die Literatur zwischen 1918 und 1945



Der Krieg mit seinen nachfolgenden Krisen machte den Literaten eine unveränderte Wiederaufnahme vergangener literarischer Traditionen unmöglich. Wieder einmal bestand die Notwendigkeit, einen eigenen Standpunkt der veränderten Wirklichkeit gegenüber zu finden, was auf die unterschiedlichste Weise geschah.



2.1 Literatur der Weimarer Republik



Die Jahre nach 1918 brachten eine Vielzahl von epischen Meisterleistungen hervor; die Kunst des Romans, die mit Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ 1796 begonnen hatte, von den Romantikern (Novalis, Eichendorff) fortgesetzt wurde und im Realismus (Keller, Stifter, Raabe, Fontane) eine Blütezeit erlebte, kam in der Weimarer Republik und im Exil zu einem Höhepunkt, denn die Darstellung jener epochalen geschichtlichen Ereignisse, die in den Ersten Weltkrieg mündeten, konnte angemessen nur in einer epischen Großform erfolgen.



Es gab zum einen historische Romane, die aber in Bezug zu ihrer Gegenwart verstanden werden wollen. Auch zeitgeschichtliche Romane, Künstlerbiographien und sozialkritische Romane sind in großer Zahl überliefert. Bedeutende Autoren sind:



Lion Feuchtwanger (1884 – 1958)



Der in München geborene Freund Bertolt Brechts konnte sich mit seinen dramatischen Arbeiten nicht durchsetzen. Sein Genre war der historische Roman. In „Jud Süß“ (1940) schildert er Aufstieg und Fall Joseph Süß Oppenheimers (1692 – 1738), der als Finanzberater des württembergischen Herzogs Karl Alexander zu Reichtum und höchstem Ansehen gekommen war. Als sich nach dem Tod des Herzogs eine antisemitische Stimmung im Volk breit machte, wurde Oppenheimer vor Gericht gestellt und hingerichtet.



In seinem Romanzyklus „Der Wartesaal“ (1939/1940), der aus den drei Büchern „Erfolg“ (1930), „Die Geschwister Oppermann“ (1933) und „Exil“ (1940) besteht, stellt er die schwierige Situation deutscher Juden in der Zeit der beginnenden Verfolgung und im Exil dar.



Joseph Roth (1894 – 1939)



Roth stellt in seinen Romanen häufig das alte Österreich und seine Heimat Galizien in den Mittelpunkt: So in „Radetzkymarsch“ (1932), „Hotel Savoy“ (1924) und „Hiob“ (1930). In der „Legende vom heiligen Trinker“ (1930) schildert er die Ereignisse um den Trinker Andreas, der in Paris in den Armen eines Mädchens stirbt. Roth selbst war im Exil zum Trinker geworden und starb 1939 in einem Pariser Krankenhaus.



Stefan Zweig (1881 – 1942)



Zweig ist vor allem als Autor der „Schachnovelle“ (1941) und des Erzählbandes „Stern- stunden der Menschheit“ (1927) bekannt. Doch er war auch ein Meister der historischen Biographie. Die Lebensbeschreibungen von „Marie Antoinette“ (1932), „Erasmus von Rotterdam“ (1935) und „Marie Stuart“ (1935) zeugen davon.



Robert Musil (1880 – 1942)



Wie Thomas Mann in seinem „Zauberberg“, so beschäftigt sich auch Musil in seinem unvollendeten essayistischen Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“, dessen erster Band 1930 erschien, mit dem Zeitgeist vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor dem historisch realen Hintergrund der sich auflösenden Donaumonarchie.



Heinrich Mann (1871 – 1950)



Die beiden großen Romane Heinrich Manns, die bis heute in keinem Lektürekanon fehlen dürfen, beschreiben die gesellschaftlichen Zustände im Kaiserreich: „Professor Unrat“ (1905) thematisiert die bislang verborgenen und nun hervorbrechenden erotischen Leidenschaften des Gymnasialprofessors Raat, der zwar auf die Sittsamkeit seiner Schüler achtet, sich dabei aber in die Tänzerin Rosa Fröhlich verliebt. Als er sie heiratet, bedeutet dies das Ende seiner Karriere im Schuldienst. Mann decouvriert hier wie auch in seinem noch bekannteren Roman „Der Untertan“ die Autoritätsgläubigkeit und die untergründige Neigung zur Anarchie, wie er sie in der wilhelminischen Gesellschaft vorfand.



Die Anfänge Heinrich Manns als Schriftsteller liegen im Expressionismus; Thematik und manche Stilelemente des „Professor Unrat“, aber auch des „Untertan“ weisen noch darauf hin. Trotzdem ist es gerechtfertigt, Mann als Autor der Weimarer Republik vorzustellen, fällt doch die Zeit zwischen 1918 und 1950 mit seiner größten öffentlichen Wirksamkeit zusammen. So sollte er, der durch die Nationalsozialisten 1933 aus der „Preußischen Akademie der Künste“ ausgeschlossen wurde, nach seinem Exil im Jahr 1950 die Präsidentschaft der neugegründeten „Akademie der Künste“ in Ostberlin übernehmen.



Elias Canetti (geb. 1905)



Er trat schon in den 30er Jahren mit dem Roman „Die Blendung“ (1935) in den Kreis der angesehenen Literaten ein; eine breite Öffentlichkeit begann sich aber erst in den 60er und 70er Jahren für sein Werk, vor allem für die Gesellschaftsanalyse „Masse und Macht“ (1960/73), aber auch für die autobiographischen Romane „Die gerettete Zunge“ (1977), „Die Fackel im Ohr“ (1980) und das „Augenspiel“ (1985) zu interessieren. Den Höhepunkt der öffentlichen Anerkennung Canettis als Autor von Weltrang markiert die Verleihung des Nobelpreises für Literatur im Jahr 1981.



2.2 Literatur der NS-Zeit



Die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Schriftsteller während des Dritten Reiches waren in der Geschichte der deutschen Literatur einzigartig. Zwar waren Zensur und politische Verfolgung seit dem Mittelalter feste Bestandteile der Geschichte von Intellektuellen, noch nie aber waren sie in diesem Ausmaß einer Verfemung im rassischen oder politischen Sinn ausgesetzt wie in dieser Zeit. Es blieben ihnen, wollten sie sich der nationalsozialistischen Kulturpolitik nicht anheim stellen, nur wenige Möglichkeiten: die innere Emigration oder das Exil.



Innere Emigration



Der Begriff „Innere Emigration“ wurde von Frank Thieß (1890 – 1977) geprägt und meint die Autoren, die während der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland geblieben waren und unter Lebensgefahr ihr Werk fortschrieben, oft in der Gewißheit lebend, es nicht mehr veröffentlichen zu können.



Autoren der „inneren Emigration“ sind:

– Werner Bergengruen (1892 – 1964). In „Der Großtyrann und das Gericht“ (1935) beschreibt der Autor, wie in Italien zur Renaissance ein Großtyrann einen seiner Untergebenen töten läßt, dann aber sein Volk des Mordes beschuldigt, um es zu prüfen.

– Reinhold Schneider (1903 – 1958). Hauptwerk: „Las Casas vor Karl V.“ (1983).

– Stefan Andres (1906 – 1970). Hauptwerk: „El Greco malt den Großinquisitor“ (1936)

– Wolfgang Koeppen (geb. 1906): „Die Mauer schwankt“ (1935)



Häufig werden auch solche Autoren der „inneren Emigration“ zugerechnet, die zwar in Deutschland geblieben waren, aber ihre schriftstellerische Produktion eingestellt oder in politisch ungefährliche Bahnen gelenkt hatten.

Doch hier erweist sich diese Klassifizierung als problematisch, da diese Dichter teilweise auch in eine gefährliche Nähe zur herrschenden nationalsozialistischen Ideologie gerieten. Der Abstand zur offiziellen „Blut-und-Boden“-Literatur, die das deutsche Wesen, den fleißigen Landmann und das blonde „Mädel“ heroisierte, war oft fließend.



Exil



Autoren, deren Leben unter dem Regime Hitlers unmittelbar bedroht war (vor allem Schriftsteller jüdischer Abstammung oder aktive Mitglieder der kommunistischen Partei), flüchteten häufig ins Ausland, sofern sie nicht schon inhaftiert waren. Rund 1500 Autoren gingen ins Exil; anfangs glaubten sie sich noch in den Nachbarstaaten (Österreich, Schweiz, Tschechoslowakei) in Sicherheit, doch schon nach dem „Anschluß“ Österreichs 1938 wuchs auch im europäischen Ausland die Bedrohung. In dem Maße, wie die Nationalsozialisten Europa einnahmen (Tschechoslowakei 1939, Dänemark und Norwegen 1940, Frankreich 1940), wuchs die Zahl der Flüchtlinge, die sich in die USA, Südamerika und in die Sowjetunion sowie nach Israel in Sicherheit brachten.



Die Exil-Autoren verkörperten für das Ausland in der Regel d i e deutsche Kultur, doch hatten sie trotz ihres Ansehens mit oft gravierenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, denn kaum einer war im Exil gesellschaftlich und beruflich integriert. Die Probleme resultierten nicht zuletzt aus einem alle Produktivität erdrückendes Gefühl der Heimatlosigkeit, das oftmals mit dem einer lebensbedrohlichen Sprachlosigkeit einherging. Was sollte ein Dichter, der auf seine Muttersprache angewiesen war, für den amerikanischen Markt schreiben?

Deutschsprachige Literatur wurde kaum rezipiert, und ein Wechsel der Sprache war den meisten Autoren nicht möglich. Nur wenige konnten sich, wie Bert Brecht, mit Drehbuchschreiben für Hollywood eine Existenzgrundlage sichern. Welche menschlichen Schicksale sich abgespielt haben müssen, ist u.a. an der enorm hohen Selbstmordquote ablesbar. Durch Suizid endeten u.a. Stefan Zweig (in Brasilien), Walter Hasenclever (in Frankreich), Walter Benjamin (in Spanien), Ernst Toller (in den USA) und Kurt Tucholsky (in Schweden).



Im Exil entstanden so bedeutende Werke wie:

– „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (1934 – 38) von Berthold Brecht,

– „Mephisto“ (1935) von Klaus Mann,

– „Das siebte Kreuz“ (ab 1937) von Anna Seghers,

– „Lotte in Weimar“ (1939) von Thomas Mann,

– „Der Tod des Vergil“ (1945) von Hermann Broch und

– „Des Teufels General“ (1946) von Carl Zuckmayer.



2.3 Literarisches Leben: Von der Zeitkritik zur Gleichschaltung



In wohl kaum einer anderen Zeit vollzog sich ein Wandel im literarischen Leben so rasch und rigoros wie in der Zeit zwischen Weimarer Republik und Drittes Reich.



Kabarett und „Weltbühne“



Künstlerische Zeitkritik manifestierte sich in den Nachkriegsjahren auf unterschiedliche Weise: einmal als bissige politische Satire z.B. in der Berliner „Weltbühne“, eine vor dem Krieg von Siegfried Jacobsohn gegründete und bis 1918 primär dem Theater verpflichtete Zeitschrift, und einmal als politisches Chanson, das sich in dieser Zeit als bedeutende Waffe der Gesellschaftskritik in Deutschland durchsetzte. Als Forum diente dieser neuen Kunstform das Kabarett, wie das „Schall und Rauch“ in Berlin. Oftmals waren es ein und dieselben Autoren, die für beides die je nachdem künstlerisch unterschiedlich gestalteten Stoffe lieferten: Klabund, Walter Mehring und Kurt Tucholksy.



Gleichschaltung der Literatur



Spätestens seit 1930 nahmen die staatlichen Eingriffe in den Bereich der Kunst und Publizistik neben den Angriffen von seiten der Nationalsozialisten immer mehr zu. Die Nationalsozialisten versuchten gezielt, jede literarische Äußerung, die nicht der Partei-ideologie entsprach, zu unterdrücken.

Schon im Jahr 1933 inszenierten sie Bücherverbrennungen, wo die Werke von jüdischen und linken Autoren ein Opfer der Flammen wurden: betroffen waren Heinrich Mann, Ernst Gläser, Erich Kästner, Erich Maria Remarque, Alfred Kerr, Kurt Tucholsky, Karl von Ossieztky und viele andere.

Auch erstellten die Nazis Schwarze Listen, in denen die unerwünschten Werke zusammengefaßt waren. Nachdem die unliebsamen Autoren (u.a. Alfred Döblin, Georg Kaiser, Thomas Mann) aus der Preußischen Akademie der Künste verdrängt worden waren, wurde schon im Oktober 1933 die „Reichsschrifttumskammer“ gegründet. Wer zukünftig in Deutschland veröffentlichen oder ein Werk verlegen oder verkaufen wollte, mußte Mitglied dieser Vereinigung sein. Ab der „Reichskristallnacht“ (9.11.1938) verschärfte sich die Situation noch einmal: Auch bislang unbehelligt gebliebene Autoren wurden nun mehr und mehr angegriffen (z.B. Günter Eich, Peter Huchel, Ernst Kreuder).



3. Autoren und Werke



3.1 Thomas Mann



Europa am Vorabend des Ersten Weltkrieges: Thomas Manns Roman „Der Zauberberg“



Kurzbiographie



1875 geboren in Lübeck

ab 1893 wohnhaft in München

1895 – 1896 Studium an der Technischen Hochschule

ab 1896 Italienaufenthalt

1901 „Die Buddenbrooks“ (Roman)

1905 Heirat mit Katja Pringsheim

1905 Geburt der Tochter Erika

1906 Geburt des Sohns Klaus

1909 Geburt des Sohns Golo

1924 „Der Zauberberg“ (Roman)

1930 „Mario und der Zauberer“ (Novelle)

1933 – 1943 „Joseph und seine Brüder“ (Romantrilogie)

1938 – 1952 wohnhaft in den USA (Princeton, Kalifornien, Pacific Palisades)

1944 amerikanische Staatsbürgerschaft

1939 „Lotte in Weimar“ (Roman)

1947 „Doktor Faustus“ (Roman)

1952 Übersiedlung in die Schweiz

1956 gestorben in Zürich



Ursprünglich wollte Thomas Mann nur eine kurze, humoristische Skizze über das Leben in mondänen Kurorten anfertigen, ein Thema, auf das er im Umkreis der Novelle „Tod in Venedig“ (1913) aufmerksam geworden war: 1912 hatten Thomas Mann und seine Frau Katja ein Lungensanatorium in Davos besucht – Mann kannte also den Gegenstand seines Interesses aus eigener Anschauung. Doch aus dem geplanten satyrspielartigen Gegenstück zu seiner Novelle wurde ein umfangreicher Roman, der die unwirkliche, von Krankheit und Dekadenz beherrschte Stimmung in einem abgelegenen Bergsanatorium in der Schweiz unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg wiedergibt.



Hans Castorp, ein junger Hamburger Patriziersohn, der gerade sein Examen abgelegt hat, reist nach Davos, um seinen Vetter Ziemßen zu besuchen. Schließlich verbringt er, der selbst zum Patienten wird, sieben Jahre auf dem abgelegenen „Berghof“, den er erst wieder verläßt, als er durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs gezwungen ist, ins Feld (und man darf annehmen in den Tod) zu ziehen. Castorp erlebt in dieser unwirklichen Welt auf dem Berg, die ihn für ein Leben im „Flachland“ immer untauglicher werden läßt, „eine Steigerung, die ihn zu moralischen, geistigen und sinnlichen Abenteuern fähig macht“ (Th. Mann). die er sich nie hätte träumen lassen.



Der „Zauberberg“ ist ein moderner Bildungsroman. Verschiedene Personen versuchen auf Hans Castorp Einfluß zu gewinnen: Settembrini, ein italienischer Literat, der dem Jungen seine aufklärerisch-humanistischen Vorstellungen nahebringen möchte, sowie der Jesuit Naphta, der als Settembrinis Gegenspieler fungiert, auch der reiche holländische Kaufmann Peeperkorn, der durch Selbstmord endet, sowie seine Begleiterin, die Russin Chauchat, die Hans Castorp liebt, beeinflussen diesen. All diese Figuren gelten Thomas Mann als Sprachrohr der Vielschichtigkeit des Zeitgeistes, die auszubreiten er der epischen Großform des Romans bedarf.



Das Besondere an diesem Bildungsroman ist seine Plazierung fernab vom alltäglichen Dasein, das mit dem flachen Land gleichgesetzt wird. In der abgeschiedenen Bergwelt der Schweiz können – ohne Bezug zur gesellschaftlichen oder politischen Situation – ästhetische und weltanschauliche Probleme unverbindlich diskutiert werden. Die einzige Bedrohung dieser makaberen Idylle stellt der Tod dar: Er trifft die Patienten des Sanatoriums ebenso, wie – und das kann man nur vermuten – den in den Krieg ziehenden Hans Castorp.



3.2 Alfred Döblin



Franz Biberkopf – der Antiheld: Alfred Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“



Kurzbiographie



1878 geboren in Stettin als Sohn eines Kaufmanns

ab 1888 aufgewachsen in Berlin

1900 – 1905 Studium der Medizin in Berlin und Freiburg i. Breisgau

1910 „Die Ermordung einer Butterblume“ (Erzählungen)

1911 – 1931 eigene Praxis für Neurologie und Psychiatrie in Berlin

1914 – 1918 Militärarzt im Ersten Weltkrieg

1929 „Berlin Alexanderplatz“ (Roman)

ab 1933 im Exil in Paris

1940 – 1945 im Exil in den USA

1945 Rückkehr nach Deutschland (als Mitarbeiter der französischen Militärregierung)

1953 – 1956 Aufenthalt in Paris

1956 „Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende“ (Roman)

1957 gestorben in Berlin



Der Roman „Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf“ (1929) hat, wie der Titel schon besagt, zwei „Helden“: die Stadt Berlin und Franz Biberkopf. Beide sind keine Helden im traditionellen Sinne: Indem Döblin das Leben in Berlin in den Mittelpunkt rückt, schuf er den ersten deutschen Großstadtroman, ein Genre, das vor ihm John Dos Passos (1896 – 1970) mit dem Roman „Manhattan Transfer“ (1925) populär gemacht hatte. Auch Franz Biberkopf unterscheidet viel vom klassischen Typus des Helden: Statt durch seine Taten die Handlung voranzutreiben, treibt Biberkopf selbst durch Berlin, wird von unsichtbarer Hand getrieben und erleidet mehr, als er bewegt.



„Berlin Alexanderplatz“ ist in vielfacher Hinsicht ein „moderner Roman“: Nicht nur die Abkehr von traditionellen Helden und der chronologisch erzählten Fabel machen ihn dazu, sondern auch die Verwendung neuartiger Mittel des Erzählens (innerer Monolog, erlebte Rede und Bewußtseinsstrom) und die häufig eingesetzte Montagetechnik (Einführung von Songtexten, Überschriften von Tageszeitungen etc.)

Zu Beginn des Romans verläßt Biberkopf, ein ehemaliger Transportarbeiter, die Strafanstalt Tegel, in der er einsitzen mußte, da er im Affekt seine Freundin Ida erschlagen hatte. Döblin schildert nun in neun Büchern den Weg Biberkopfs durch Berlin, der dabei ist, sich Arbeit und Wohnung zu suchen und „ein neuer Mensch“ zu werden. Das fällt ihm jedoch gar nicht so leicht: Zum einen steht er sich selbst mit seiner Gutgläubigkeit im Weg, zum anderen wird er, der nicht in der Lage ist, seine Mitmenschen zu übervorteilen, immer wieder Opfer egoistischer und ihn mißbrauchender Zeitgenossen.



Als sein „Freund“ Reinhold ihn überredet, bei einer Diebestour mitzumachen und ihn auf der Flucht aus dem fahrenden Wagen wirft, überlebt er zwar den Sturz, doch er verliert den rechten Arm. Nun erkennt Biberkopf, daß sein Leben nur mehr an einem dünnen Faden hängt. Als dann Biberkopf auch noch seine Freundin, die Prostituierte Mieze tötet, bricht Biberkopf zusammen. Erst nach seinem Aufenthalt in der Irrenanstalt ist er in der Lage, sein Leben grundlegend zu ändern: Er findet eine Anstellung als Hilfsportier.





3.3 Bert Brecht



Das epische Theater Brechts: „Der gute Mensch von Sezuan“



Schon der junge Bert Brecht kritisiert die Gesellschaft auf dem Theater; seine frühen Stücke „Baal“, „Trommeln in der Nacht“ und „Im Dickicht der Städte“, aber auch „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ (1930) zeigen dies. Als Brecht sich ab 1934 dem Studium der Werke von Karl Marx zuwandte, beeinflußten ihn diese nachhaltig. Brecht erkannte das traditionelle Theater als eine in die bürgerliche Harmlosigkeit pervertierte Institution und trat nun für ein neues Theater ein: Er entwickelte die Theorie des epischen Theaters und stellte diese in seinen poetologischen Äußerungen „Das moderne Theater ist das epische Theater“ stichpunktartig der des aristotelischen Theaters gegenüber:



Dramatische Form des Theaters


Epische Form des Theaters

handelnd


erzählend

verwickelt den Zuschauer in eine Bühnenaktion


macht den Zuschauer zum Betrachter aber

verbraucht seine Aktivität


weckt seine Aktivität

ermöglicht ihm Gefühle


erzwingt von ihm Entscheidungen

Erlebnis


Weltbild

Der Zuschauer wird in etwas hineinversetzt


er wird gegenübergesetzt

Suggestion


Argument

Die Empfindungen werden konserviert


werden bis zu Erkenntnissen getrieben

Der Zuschauer steht mitten drin, miterlebt


Der Zuschauer steht gegenüber, studiert

Der Mensch ist als bekannt vorausgesetzt


Der Mensch ist Gegenstand der Untersuchung

Der unveränderliche Mensch


Der veränderliche und verändernde Mensch

Spannung auf den Ausgang


Spannung auf den Gang

Eine Szene für die andere


Jede Szene für sich

Wachstum


Montage

Geschehen linear


in Kurven

evolutionäre Zwangsläufigkeit


Sprünge

Der Mensch als Fixum


Der Mensch als Prozeß

Das Denken bestimmt das Sein


Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Denken

Gefühl


Ratio

Zweck des epischen Theaters im Sinne Brechts ist die Veränderung der bürgerlichen Gesellschaft in eine, die den Vorstellungen der marxistischen Weltanschauung entspricht. Diese Möglichkeit und vor allem den Willen zur Veränderung spricht Brecht dem aristotelischen Theater und seinen Autoren ab.



Das 1938/39 entstandene „Parabelstück“ „Der gute Mensch von Sezuan“ trägt deutliche Züge des epischen Theaters: Die Handlung entwickelt sich nicht chronologisch, sondern sprunghaft in der Form des Stationentheaters; im Epilog wir der Zuschauer in die gezeigt Bühnen-handlung einbezogen: „Verehrtes Publikum, los, such dir selbst den Schluß! Es muß ein guter da sein, muß, muß, muß!“ Die Schauspieler führen sich selbst als Rollenträger in die Handlung ein und schaffen damit eine Distanz zwischen Dramenhandlung und Rezeptions-

erwartung des Publikums. Um die desillusionierende Wirkung zu verstärken, fügt Brecht das „Lied des Wasserverkäufers im Regen“, das „Lied von der Wehrlosigkeit der Götter und Guten“ das „Lied vom Sankt Nimmerleinstag“, das „Lied vom achten Elefanten“ und das „Terzett der entschwindenden Götter auf der Wolke“ ein.



Inhalt

Drei Götter kommen auf die Erde, um „gute Menschen“ zu finden. Doch nur die Prostituierte Shen Te ist bereit, sie über Nacht aufzunehmen. Zum Lohn erhält sie bei der Abreise der Götter so viel Geld, daß sie damit einen Tabakladen eröffnen kann. Die Menschen kommen in Scharen zu ihr – doch nicht um zu kaufen, sondern um sich von der „guten“ Shen Te in ihren finanziellen Nöten aushelfen zu lassen. Wenn das Mädchen nun seine Existenzgrund-lage nicht verlieren will, muß es aufhören, „gut“ zu sein. So verwandelt Shen Te sich in Shu Ta und gibt sich für ihren Vetter aus. Dieser kann es sich nun erlauben, die Schmarotzer aus dem Laden zu werfen, ja in ihrer neuen Existenz geht Shen Te noch weiter: Als Shu Ta gründet sie eine bald florierende Tabakfabrik, in der die Arbeiter ausgebeutet werden, um den Gewinn zu sichern, Die Menschen in Sezuan fragen sich bald, wo Shen Te wohl geblieben sein mag. Shu Ta gerät schließlich in den Verdacht, sie getötet zu haben. Es kommt zu einem Prozeß, bei dem die drei Götter als Richter fungieren. In der Gerichtsszene deckt Shen Te ihre Verwandlung in Shu Ta auf und begründet diese. Die Götter können Shen Te aber auch nicht helfen und kehren in den Himmel zurück.



3.4 Stefan Zweig



Eine „unerhörte Begebenheit“: Stefan Zweigs „Schachnovelle“



Kurzbiographie



1881 geboren in Wien als Sohn eines wohlhabenden Industriellen

ab 1890 Studium der Philosophie, Germanistik und Romanistik in Berlin und Wien

1914 – 1918 Aufenthalt in der Schweiz bei Romain Rolland

1919 – 1935 Aufenthalt in Salzburg

1920 Heirat mit Friderike Maria Burger

1927 „Sternstunden der Menschheit“ (Erzählungen)

1932 „Marie Antoinette“ (historischer Roman)

1935 „Triumph und Tragik des Erasumus von Rotterdam“ (historischer Roman)

1935 Emigration nach England

1938 „Ungeduld des Herzens“ (Roman)

1940 Emigration nach Brasilien

1941 „Schachnovelle“ (Novelle)

1942 Selbstmord in Rio de Janeiro



Stefan Zweigs Romanschaffen war immens; die große Form des Romans scheint die kleine, die Novelle, fast zu verdecken. Und doch besitzt gerade die „Schachnovelle“, die Zweig nur wenige Wochen vor seinem Tod niedergeschrieben hatte, eine ganz besondere Faszination: Zum einen reduziert und verdichtet der Autor die Handlung auf ein Minimum, zum anderen spürt jeder Leser die politische Brisanz – die brutale Geistlosigkeit Czentovic´ steht symbolisch für den Faschismus und gegen den bürgerlichen Humanismus des Dr. B. – und Authentizität dieses Büchleins.



Inhalt



Der Ich-Erzähler beobachtet, wie ein Millionär auf einer Schiffsreise von New York nach Buenos Aires den an Bord befindlichen Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Simultanpartie herausfordert, indem er ihm Geld anbietet. Als der Herausforderer die Partie schon für verloren hält, greift ein bislang Unbeteiligter, der österreichische Emigrant Dr.B. ein und erreicht zumindest ein Remis. An dieser Stelle gibt der Autor Auskunft über die Biographie Dr.B.s: Dieser hatte sich fast ein Jahr lang in Wien in Gestapo-Haft befunden und konnte sich seine Widerstandskraft in den Verhören nur bewahren, weil er sein Nervenkostüm heimlich durch das Nachspielen von 150 Meisterschachpartien gestärkt hatte. Als er dadurch aber in den Zustand der Schizophrenie geriet, wurde er aus der Haft entlassen.



Im folgenden Spiel zwischen Czentovic und Dr.B. siegt der Österreicher souverän. Der Weltmeister aber, der als stumpfsinnig, träge und langweilig dargestellt wird, will diese Blamage nicht auf sich sitzen lassen und fordert Dr.B. zu einer Revanche. Am Höhepunkt dieses zweiten Spiels verfällt Dr.B. wieder in jenes Nervenfieber und bricht das Spiel ab. Er verläßt den Spieltisch mit dem festen Vorsatz, sich nie wieder im Schachspiel zu versuchen.



Die novellistische Struktur der „Schachnovelle“ zeigt sich an einigen typischen Merkmalen: Die Begegnung zwischen Dr.B. und Czentovic steht für die „sich ereignete, unerhörte Begebenheit“ im Sinne goethescher Novellentheorie. Das Schachbrett (oder besser: das Schachspiel) ist das in jeder Novelle notwendige Dingsymbol, der Ausbruch des Nervenfiebers während der Partie Czentovic´ gegen Dr.B. der Höhe- und damit gleichzeitig der Wendepunkt.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Anna

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Burleske
Alfred Andersch Literaturbesprechung
Besuch der alten Dame
Biographie Erich Kästners
Friedrich Dürrenmatt Literaturbespr…
Georg Büchner Literaturbesprech…
Wolfgang Borchert Literaturbesprechung
Bertolt Brecht Literaturbesprechung
Friedrich Hebbel Literaturbesprechung
Biographie Johann Nepomuk Nestroy
Ernst Theodor Amadeus Hoffmann Liter…
Max Frisch Literaturbesprechung
Die Blechtrommel
Die Bürger von Calais
Carmen Literaturbesprechung
Das Cafe der toten Philosophen
Eichendorff-Marmorbild
Das Tagebuch der Anne Frank Lietratu…
Demian
Der abenteuerliche Simplicissimus
Der Begriff Heimat
Der einsame Weg
Der Name der Rose – Umberto Ecos
Der Realismus
Der Talisman
Georg Büchner Dantons Tod
Deutsche Satire – Vertreter
Die Angst des Tormannes vor dem Elfm…
Die letzten Kinder von Schewenborn
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Das Leben des Galilei – Brecht
Draußen vor der Tür
Effi Briest
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Emil Erich Kästner
Expressionismus
Friedrich Dürrenmatt – Der Verdacht
Ferdinand Raimund
Die Feuerprobe
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Frauenliteratur
Frühlings Erwachen Literaturbesprec…
The Good Earth
Gegenströmungen zum Naturalismus
Generationenkonflikt in der Literatur
Nicht alles gefallen lassen
Egmont
Goethe als Wissenschaftler
Franz Grillparzer
Hackl Erich
Heinrich Heine
Hermann Hesse Jugend
Homo Faber – Der Steppenwolf
Hugo von Hofmannsthal
Heinrich von Kleist
Henrik Ibsen
Ich bin ein Kumpel
Die Insel des vorigen Tages
Kafka Literaturverzeichnis
Franz Kafka – Das Schloss
Biographie von Franz Kafka
Klassik Literaturbesprechung
Lange Schatten
Gotthold Ephraim Lessing
Liebelei
Literatur der Arbeitswelt
Zeitkritische Literatur im 1. Weltkr…
Literaturmappe Gottfried Keller und …
Biedermeier
Johann Wolfgang von Goethe
Hermann Hesse
Max Frisch Biografie
Analyse Monolog von Faust
Trostlose Monotonie eines Arbeitsall…
Nathan der Weise – Die neuen Leiden…
Neue Sachlichkeit
Nicht nur zur Weihnachtszeit
Ödön von Horvath
Peter Handke
Peter Schlemihls wundersame Reise
Der Prozeß – Franz Kafka
Goerge Orwell 1984
Romantik
Romantik 1795-1835
Friedrich Schiller
Friedrich Torberg – der Schüler
Spielplatz der Helden
Sturm und Drang
Katherine Mansfield: The Dolls House…
Kurt Tucholsky
Unterm Rad von Hemann Hesse
Zukunftsvisionen – Utopien
Vergangenheitsbewältigung
Von Mäusen und Menschen
Vormärz, Junges Deutschland
Richard Wagner
Weh dem der lügt
Bürgerlicher Realismus
1984 – Orwell
Reise um die Erde in 80 Tagen
Maturavorbereitung – Deutsch
Wiener Aktionismus
Analyse rhetorischer Texte
Antike
Arthur Schnitzler Werke
Die Aufklärung
Bertolt Brecht Biographie
Heinrich Böll
Macht der Boulevardpresse
Brennendes Geheimnis
Chagall Biografie und Werke
Mutter Courage und ihre Kinder
Wiener Biedermeier
Datenautobahn
Der Kriminalroman
Die Ehe des Herrn Mississippi
Die Globalisierung
Ilse Aichinger – Die größere Hoffn…
Die Judenbuche – Annette von Droste-…
Die Rolandsage
Dshamilja Tschingis Aitmatow
Friedrich Dürrenmatt Lebenslauf
Dürrenmatt und die Komödie
Die Eisenbahn
Der Expressionismus
Werner Bergengruen – Die Feuerprobe
Franz Kafkas Lebenslauf
Frühlingserwachen von Frank Wedekind
Geschichte des Internets
Die Presse und das Pressewesen
GreenPeace Referat
Der Trend zur Globalisierung
Hermann Hesse Biographie und Werke
Hermann Hesse Kinderseele
Ödön von Horvath – Jugend ohne Gott
Johann Wolfgang von Goethe wichtigst…
Der kaukasische Kreidekreis
Lebenslauf Milan Kundera
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Literatur im Mittelalter
Deutsche Literatur im Mittelalter
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Utopien in der Literatur
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Wolfgang Borchert Lebenslauf
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Preußen – Gescheiterte Revolution v…
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Die Klassik Literatur
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I2C am 80C552 Microprozessor
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