Charakterisierung-von-Michael-Berg

Charakterisierung-von-Michael-Berg​ - ein Deutsch Referat

Dieses Referat hat Luca geschrieben. Luca ging in die 11. Klasse. Für dieses Deutsch Referat hat wurde die Note 2 vergeben.
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Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Luca, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Eine selbstgeschriebene Charakterisierung von Michael Berg. Zum Ende hin fehlen allerdings einige Textbelege.

Der Roman „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink, 1995 erschienen, handelt von der Beziehung zwischen Hanna Schmitz und Michael Berg, welche Auswirkungen auf das gesamt Leben Michaels hat. Der Roman spielt Mitte des Zwanzigsten Jahrhunderts in der Bundesrepublik Deutschland.

Zu Beginn des Buches ist Michael ein schmächtiger 15 jähriger Junge aus der oberen Mittelschicht, welcher gerade die Gelbsucht überwunden hat und wieder anfängt sich in die Gesellschaft einzugliedern. Er trägt eine Brille und hat strubbeliges Haar. Außerdem befindet er sich gerade in der Pubertät und ist unzufrieden mit sich und seinem Körper. So findet er zum Beispiel, dass er „zu lange Arme und zu lange Beine“ hat (S.39, Z.4).
Bei einem seiner Spaziergänge nach der Genesung lernt er die 21jahre ältere Hanna Schmitz kennen. Sie hilft ihm, als er sich übergeben muss und als er sich Monate später bei ihr dafür bedanken will, sieht er sie fast nackt und rennt beschämt weg.
Von da an kann er nicht mehr aufhören an sie zu denken und hat auch erotische Fantasien von ihr, was wieder seine pubertären und sexuellen Bedürfnisse zeigt. Bei seinem erneuten Versuch, sich zu bedanken, kommt es zum sexuellen Kontakt zwischen den beiden. Michael verliebt sich in Hanna und sie gehen eine Beziehung ein, in der Michael eindeutig untergeordnet ist.
Als er wieder zur Schule geht ist er nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht. hat das Gefühl, dass er in der Schule überhaupt nicht richtig wahrgenommen wird (S.39, Z.9ff) und verliert die Hoffnung, dass er dieses Schuljahr überhaupt bestehen wird (S.36, Z.2). Es beginnt eine Abhängigkeit von Hanna. Denn sie ist die einzige Person zu der er momentan eine Bindung eingehen kann und will. Währenddessen distanziert er sich immer weiter von seiner Familie, welche einen immer kleineren Platz in seinem Leben einnimmt. Er lügt und beginnt damit, die Schule zu schwänzen und zu spät zum Abendessen zu kommen (S.29, Z. 26F u.29). Doch die Beziehung zu Hanna hat auch positive Einflüsse auf Michael. So fühlt er sich zum Beispiel um einiges sicherer im Umgang mit Gleichaltrigen und empfindet sich sogar als „kraftvoll und überlegen“ (S.29, Z. 17ff). Michael macht sich viele Gedanken um Hanna und plant schließlich sogar einen gemeinsamen Urlaub, bei dem auch für Hanna schließlich eine emotionale Ebene der Beziehung zum Vorschein tritt und bei dem er lernt nicht immer nur die untergeordnete Rolle in der Beziehung zu spielen.
Im nächsten Schuljahr findet Michael mit seinem neu erlangtem Selbstbewusstsein viele neue Freunde und seine Einstellung zu Hanna ändert sich. Sie ist nicht mehr die einzige Person in seinem Leben und er weiß nicht mehr genau wie er sich verhalten soll. Schließlich bekennt er sich im Bei- sein seiner Freunde nicht zu ihr. (S.78). Kurz darauf verschwindet Hanna und Michael, denkt es wäre seine Schuld, weil er glaubt sie verraten zu haben.
Jahre später ist er Jura Student. Er ist ein Einzelgänger und unfähig Beziehungen einzugehen. Er vergleicht alle Frauen mit Hanna und ist unzufrieden. Währenddessen plagt ihn immer noch die Schuld, dass er denkt Hanna wäre auf Grund seines Verrates gegangen. Michael entwickelt eine Angst davor verlassen zu werden und präsentiert sich als jemand den alles kalt lässt und nichts verwirren kann. Andere sehen ihn als arrogant und großspurig.
Als ihn einer seiner Lehrer durchschaut, fertigt er diesen als arrogant ab, denn er hat große Angst davor, jemanden an sich heran zu lassen (S.84, Z.21ff). Auf Grund dessen vertieft sich Michael vollkommen in sein Studium, doch als er Hannah in einem Prozess wieder trifft, sieht er sich mit seiner und ihrer Vergangenheit konfrontiert. Er entdeckt seine Gefühle für sie wieder und es entsteht fast eine Besessenheit für die NS-Zeit, da er sich intensiv mit der Zeit und Hannas Wirken in dieser beschäftigt. Dann entdeckt er, das Hanna eine Analphabetin ist und gerät in einen Gefühlskonflikt. Er weiß nicht, ob er mit jemanden über Hannas Geheimnis reden soll oder nicht. Allerdings wird er nicht mehr von der Schuld geplagt, sie verraten zu haben, da er nun den Grund für ihre Flucht kennt. Er ist lange Zeit verwirrt und als Hanna letztendlich zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wird, widmet er sich wieder vollständig seinem Studium, in der Hoffnung sie vergessen zu können. Er verliert vollständig den Kontakt zu seiner Umwelt und erst bei dem gemeinsamen Skiurlaub mit den anderen Studenten kommt es wieder zum Kontakt mit der Außenwelt. Er beginnt eine Beziehung mit Gertrud und heiratet sie, als sie ein Kind von ihm erwartet. Michael versucht eine glückliche Beziehung mit ihr aufzubauen, doch er hat ihr nie etwas von Hanna erzählt und ist immer noch abhängig von ihr. Daraufhin lassen sie sich scheiden, als die gemeinsame Tochter 5 Jahre alt ist.
Zum Ende des Buches geht Michael wieder eine Beziehung zu Hanna ein, doch dieses Mal ist er nicht mehr untergeordnet. Er schickt ihr Kassetten mit vorgelesenen Büchern und fängt an, sich für sie verantwortlich zu fühlen. Als sie dann entlassen werden soll, kümmert er sich um ihre Zukunft und besucht sie sogar, kurz bevor es so weit ist. Doch er erkennt in ihr nicht mehr die Frau die er geliebt hat und beginnt zu zweifeln. Am Tag vor der Entlassung spricht er ein letztes Mal mit ihr. Michael soll ihr einen Gefallen tun und erledigt dies. Daraufhin begeht sie Suizid und die Frage, ob er Schuld hat, wird in ihm aufgeworfen. Als er ihre Leiche sieht, werden die Erinnerungen an ihr junges Ich wach und er denkt über sie nach, als wären sie ein altes Ehepaar gewesen. Er sieht in ihr die Frau in die er sich verliebt hat und die sein ganzes Leben bestimmt hat. Im Nachhinein sieht er sie mit gemischten Gefühlen. Beim Gedanken an sie fallen ihm sowohl all die guten Gefühle und Momente ein, als auch der Zorn, die Schuld und alles andere. Er besucht Hanna nur ein einziges Mal an ihrem Grab, um den Gefallen für sie zu vollenden.

Michaels Leben wurde durch Hanna bestimmt. Er hat einen großen Wandel durchgemacht und Hanna war immer die einzige Frau in seinem Leben, die ihn wirklich glücklich machen konnte. Doch der Einfluss Hannas war fast nur zu Beginn des Buches positiv. Später wurde durch die starke Abhängigkeit einiges in Michaels Leben zerstört. Und es war ihm nie möglich, Beziehungen einzugehen. Michaels Persönlichkeit wurde fast ausschließlich von seiner Vergangenheit geprägt.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Luca

Autor dieses Referates

Deutsch
Schulfach

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