Desertifikation

Desertifikation​ - ein Geographie Referat

Dieses Referat hat Peter geschrieben. Peter ging in die 6. Klasse. Für dieses Geographie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Peter herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

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Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Peter, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Referat über Desertifikation mir Handout

Desertifikation

Der Begriff Desertifikation stammt ursprünglich aus dem Lateinischen(desertum facere) und bedeutet Wüste machen. Fälschlicherweise wird bei Desertifikation oft von Wüstenbildung gesprochen. Dabei wird das Element Mensch nicht berücksichtigt. Zum einen sind Klimaschwankungen speziell starke Niederschlagsvariabilität und Bodengüte Indikatoren, zum anderen Ackerbau, Bevölkerungszunahme und Überweidung, um nur einige Beispiele zu nennen. Dies alles führt zur Erhöhung der Verdunstung, Verkrustung, Versalzung und Verhärtung der Bodenoberfläche. Somit wird sowohl Wasserhaushalt als auch Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigt.

Desertifikation tritt in ariden und semiariden Gebieten auf. Die Übergangszonen zwischen Wüsten und Steppen sowie Savannen sind die Risikogebiete. Weltweit werden ca. 6 Milliarden Hektar jährlich durch Desertifikation unbrauchbar gemacht. Insgesamt sind 30 % der Landoberfläche der gesamten Erde gefährdet.
URSACHEN

Die meisten Ursachen der Desertifikation sind auf den Menschen zurückzuführen. Durch deren Eingriffe kommt es zu einer Übernutzung bestimmter Ökosysteme.

Bevölkerungsdruck

Zweifellos ist eine unkontrollierte Bevölkerungsbewegung in desertifikationsgefährdeten Gebieten eine ernstzunehmende Ursache. Das Bevölkerungswachstum beträgt zwischen 2 und 3 Prozent. Durch das Vorhandensein von Wasser oder von technischen Wassergewinnungsanlagen, werden diese Gebiete permanent genutzt und somit wird das ökologische Gleichgewicht zerstört und die natürliche Regenerationsfähigkeit des Bodens und der Vegetation verhindert.

Überweidung: Großer Viehbestand auf zu kleinen Weideflächen

Das wohl häufigste Phänomen ist die Überweidung. Dabei wird ein zu großer Viehbestand auf einer zu kleinen Weidefläche gehalten.

Abholzung von Wäldern

Der Baumbestand wird völlig dezimiert und Jungwuchs ist kaum noch zu sehen.

Verkürzung der Brachzeiten

Durch die Verkürzung der Brachezeiten wird der Boden ausgelaugt und somit werden die Nährstoffe zu rasch aufgebraucht.

Verwendung mechanischer Anbautechniken

Ein Beispiel für die falsche Verwendung mechanischer Anbautechniken ist das Pflügen in Richtung des Hanggefälles, was die Abschwemmung von Bodenmaterial verstärken.

Verwendung mangelhafter Bewässerungstechniken

Als Ursache von Desertifikation in Bewässerungsgebieten gilt allgemein die Versalzung der Böden.

Bau von Staudämmen

In die Ober- und Mittelläufe der Flüsse, die außerhalb der Sahelzone entspringen, werden zahlreiche Staudämme zur Bewässerung von Ackerland gebaut. Dadurch wird die Wasserführung dieser Flüsse in der Sahelzone verringert, und ehemalige Weideflächen in den Flussniederungen flussabwärts der Staubecken trocknen zunehmend aus.

Natürlich gibt es auch Ursachen, die nicht vom Menschen verursacht wurden, sondern die durch das Klima hervorgerufen werden.

Dies ist hauptsächlich der ausbleibende Regen.

Auswirkungen

In der Sahelzone sind aufgrund der Dürrekatastrophen folgende Schäden aufgetreten, mit denen die Natur und ihre Bewohner schon über anderthalb Jahrezehnte zu kämpfen haben.

Die klimatischen Folgen im Ökosystem des Sahel, die infolge des Defizits an Niederschlägen auftraten, waren sehr offensichtlich:

Absterben der Grasdecke weiten Teilen des Sahels

Absterben von Buschbeständen und flachwurzelnden Akazienbeständen (tropischer Laubbaum)

Absenkung des oberflächennahen Grundwasserspiegels, besonders in Einzugsbereichen von Brunnen

Verstärkung der Sandbewegung führt zur Reaktivierung der Altdünen im Sahel (siehe unten)

Ausblasung der feinen Bodenbestandteile



Die Sahelzone ist der Bereich, der besonders schwer durch verschiedene Desertifikationsprozesse betroffen ist.

Das Problem hierfür besteht darin, dass zwei ganz unterschiedliche Nutzungssysteme konkurrieren und aufeinandertreffen: die nomadische- halbnomadische Weidewirtschaft Beide bewirken durch nicht angepasste Übernutzung flächenhafter ökologischer Degradierung eine Verschlechterung des Bodenwassergehaltes.

Die schwersten Folgeerscheinungen mit dem Entstehen wüstenhafter Bedingungen treten besonders auf den Altdünen der Sahel auf. Sie werden dort als Qoz, was soviel heißt wie Dünensand, bezeichnet. Altdünen bestehen aus alten und neuen Sanden, die neuen sind nicht so stark verfestigt, wie die alten Sande.

Probleme

Wenn man von Problemen der Desertifikation spricht, meint man Auswirkungen wie Versalzung, die in trockenen Gebieten hauptsächlich durch die Verwitterung geologischer Salzlager und durch die Zufuhr von Salzen durch Bewässerung entsteht. Deren Folge ist die Degradierung der Böden.

Die Länder der Sahelzone gehören zu den Entwicklungsländern und sind dementsprechend sehr arm. Sie haben weder die technischen noch die finanziellen Mittel, um etwas gegen die Desertifikation zu unternehmen. Besonders in Dürre- und starken Desertifikationszeiten gehen die Männer in die Städte, um Geld zu verdienen. Wenn die Länder der Sahelzone keine internationale Hilfe bekommen, entsteht ein Teufelskreis: Sie müssten ihre Bewirtschaftungsweise ändern, um die Desertifikation einzudämmen, was aber ohne fremde Hilfe nicht gelingen kann.

Gegenmaßnahmen

Zwar erkannte man früh, dass gegen die Verwüstung etwas unternommen werden muss, das Vorhaben, die Desertifikation bis zum Jahre 2000 aufzuhalten, ist allerdings gescheitert.

Schon 1972 gab es in Stockholm eine Konferenz, auf der nach einer Lösung für das Problem gesucht wurde. Die UNO rief extra zwei neue Gesellschaften ins Leben- die UNSO und die UNEP.

Sowohl die UNSO als auch die UNEP sollten den Regierungen der betroffenen Länder beim Erstellen ihrer nationalen Strategien helfen, Behörden zur Überwachung und Bekämpfung der Desertifikation einrichten.

Leider waren nur wenige der vielen Projekte erfolgreich. Wenigstens gelang es teilweise die Bevölkerung über die Situation zu unterrichten.

Warum aber ist man nun trotz vieler Bemühungen und zahlreicher Projekte mit der Bekämpfung der Desertifikation gescheitert?

Das Scheitern ist hauptsächlich auf ein falsches Verständnis der Desertifikation zurückzuführen, weshalb die bisherigen Gegenmaßnahmen auch nicht effektiv genug waren.

Hinzu kam, dass die Vergrößerung von Wüsten immer noch nicht ernst genug genommen wurde, so waren z.B. einige Industrienationen auch nicht bereit, Projekte zur Bekämpfung der Desertifikation finanziell zu unterstützen.

Auch Koordinationsprobleme und Fehlplanungen innerhalb der Organisationen führten schließlich insgesamt zum Scheitern.

Außerdem darf bei einer Lösung gegen die Desertifikation nicht an eine Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktion gedacht werden, sondern vielmehr an eine „Verbesserung der Regenerationsfähigkeit des Ökosystems“

Ein komplexes Überwachungssystem, das Bodenveränderungen, Wasserhaushalt, Vegetation, Klima, Erosionsvorgänge durch Luft- und Satelitenbilder analysiert und dokumentiert.

Umstrukturierung der Landwirtschaft

Eine Verbesserung der Anbaumethoden ist erforderlich (z.B. besseres Saatgut, richtige Arbeitsgeräte, angepasste Düngung, Änderung der Fruchtfolge oder Rotation, so dass auf einem Feld nicht jedes Jahr das Gleiche wächst und es auch mal brach liegt). In stark reliefvierten Gebieten sind Bepflanzungen als Windschutz notwendig.

Umstrukturierung der Weidewirtschaft

Es dürfen nur so viele Tiere gezüchtet werden, wie auf dem Boden auch Nahrung finden. Auch hier ist die Rotation der Weiden wichtig, damit der Boden nicht zu sehr belastet wird.

Umstrukturierung der Forstwirtschaft

Es müssen alternative Energiequellen, z.B. Solarenergie, gefunden werden, weil die dort lebenden Menschen überwiegend Holz als Brennstoff benutzen. Außerdem ist eine ständige Neupflanzung so wie eine geregelte Rodung notwendig.

Umstrukturierung der Bewässerungswirtschaft

Um das Problem der Niederschlagsvariabilität einhergehend mit den kurzfristig auftretenden und erosiv wirkenden Oberflächenabflüssen in Griff zu bekommen sind Wasserstauanlagen (Steinwälle, Staubecken usw.) traditionelle Maßnahmen.

Grundlegende Veränderung der menschlichen Lebensweise

A: Mehr Hygiene bei Menschen durch medizinische Versorgung und im Umgang mit Lebensmitteln

B: veterinärmedizinische Stationen, um Tierkrankheiten vorzubeugen

C: Beratungsstellen, um die Bevölkerung zu informieren und das Bewusstsein der Leute für die Situation zu wecken

D: Schulunterricht muss mehr auf den Alltag abgestimmt werden, z.B. mehr Infos zur Desertifikation

E: mehr Arbeitsplätze, z.B. in der Forstwirtschaft, im Handwerk, in der Kleinindustrie

F: angepasste Migrationplanung wegen der Versorgung

G: ein besserausgebautes Verkehrsnetz


Handout

Desertifikation

stammt aus dem Lateinischen (desertum facere = Wüste machen)

– tritt in ariden und semiariden Gebieten auf
– jährlich 6 Mill. Hektar unbrauchbar gemacht

Ursachen:

Der Mensch durch:
– Abholzung
– Bevölkerungsdruck
– Verkürzung der Brachzeiten
– Überweidung
– Bau von Staudämmen
Natur durch:
– Ausbleibenden Regen

Auswirkungen:

– Aussterben von Buscharten (Windschutz)
– Absenkung des Grundwasserspiegels

Probleme:

– Versalzung des Bodens
– Entwicklungsländer haben zu wenig Geld zur
Wiederaufbereitung des Bodens

Gegenmaßnahmen:

– Umstrukturierung der Land-, Forst-, Weide- und Bewässerungswirtschaft
– Grundlegende Änderung der menschlichen Lebensweise

http://www.od.shuttle.de

Direktor Schulnote.de

Peter

Autor dieses Referates

Geographie
Schulfach

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