Immigration in die USA das 20. Jahrhundert

Immigration in die USA das 20. Jahrhundert​ - ein Geographie Referat

Dieses Referat hat Emma geschrieben. Emma ging in die 11. Klasse. Für dieses Geographie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Emma herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Emma würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Emma, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Einwanderung in die USA – Immigration – Migration

Immigration in die USA das 20. Jahrhundert – Inhaltsübersicht

1. Vorgeschichte der USA
2. Einwanderer damals
3. Ellis Island und die Immigranten
4. Einwanderer heute
5. Wie wird man US Staatsbürger?
6. Zukünftige Entwicklung



1. Vorgeschichte der USA

Obwohl es eigentlich nicht so recht Teil meines Referates ist, komme ich nicht umher etwas über die Geschichte der USA zu schreiben. Denn seit es die Verreinigten Staaten von Amerika gibt, also von beginn an, waren die USA ein Immigrationsland – eine „US Urbevölkerung“ existiert in dieser Form nicht. Lediglich die Indianer, die größtenteils in Reservaten leben, sind die eigentlichen Ureinwohner der USA. Doch die gesamte Bevölkerung der Städte, die Regierung der USA… all deren Vorfahren kamen aus dem Ausland.
Begonnen hat dies mit der Mayflower im Jahre 1620, als die ersten wirklichen Siedler, die sogenannten Pilgerväter von Plymouth, England nach Cape Cod, im heutigen Massachusetts, segelten.
Eine Welle der Einwanderung begann und sie hält bis zum heutigen Tage an.
Und das ist es, um was es in meinem Referat geht. Ich beschränke mich hierbei auf den Zeitraum des 20. Jahrhunderts.
Ich versuche im Verlauf meines Referates auf wichtige Fragen einzugehen:
Warum, wie, woher, wann…

Nun Wünsche ich ihnen viel Vergnügen beim Lesen.



2. Einwanderer damals

Dies zu beantworten werde ich nun versuchen. Fangen wir an in den USA der Jahrhundertwende.
Während zwischen 1885 und 1895 gerade mal rund 400,000 Neue Immigranten hinzuwanderten waren es allein in den Jahren 1900 bis 1910 4,5 Millionen Immigranten – eine Steigerung um mehr als das 10-fache.
Doch warum kamen sie? Und woher? Was gab den Anstoß dazu, das sich die Immigrantenzahl von einem Jahr auf das andere verzehnfachte?
Zunächst möchte ich klären woher denn die ganzen Einwanderer zur Jahrhundertwende kamen:

85 % waren Europäer
10% Amerikaner, als Einwanderer aus südlichen Ländern oder aus Kanada (Puerto Rico war hier die führende Nation)
4% Asiaten und
1% Afrikaner

Was einem wohl gleich auffallen wird wenn man das hier betrachtet ist, das nur ein Kontinent fehlt – Australien.
Das warum stellt sich hier aber nicht da Australien zu dieser Zeit noch unter britischer Hoheit war und zur Jahrhunderwende eine Gesamtbevölkerung von ca. 3 Millionen hatte. Also erstens viel zu wenig um eine Nennenswerte Rate zu bekommen und zweitens, da, wie ich schon erwähnt, Australien offiziell zu Großbritannien gehörte, wurde es auch in Fragen der Migration zu Europa gezählt.
Aber warum waren 85% der Auswanderer Europäer? Europa ist doch ein reicher Kontinent? Wozu auswandern? Was trieb diese vermeintlich reichen Leute dazu, ein völlig neues Leben zu starten, alles zu verkaufen bis auf ein paar Kleinigkeiten und sich ins Unbekannte zu stürzen?
Das Europa der Jahrhundertwende lässt sich nicht annähernd mit dem heutigen Europa vergleichen.
Gerade zur Jahrhunderwende war die Industrialisierung in Europa auf ihrem Höchstpunkt, die meisten Menschen arbeiteten in Fabriken, in stinkenden Löchern, giftigen Chemikalien ausgesetzt, ohne Schutzanzug, unzureichender Versorgung, ohne Pausen, 12-14 Stunden am Tag. Die Bedingungen zu dieser Zeit waren unmenschlich, ja, sogar lebensunwürdig, denn nicht mal einem Tier würde man im heutigen Europa eine ähnliche Bedingung zumuten. Die Bevölkerung starb nur so dahin, Krankheiten und Seuchen waren im Umlauf, die Lebenserwartung der Fabrikarbeiter sank rapide gegenüber der Landbevölkerung. In den USA jedoch verlief die Industrialisierung wesentlich „sanfter“ es gab genügend Arbeit auch außerhalb der Fabriken, niemand musste Hungern und Platz gab es mehr als genug. Warum also in Europa bleiben?
Die erste große Einwanderungsschwemme begann. Die USA wurden zum Land der unbegrenzten Möglcihkeiten. Niemand wurde ausgesucht oder wie eine
Machine behandelt, im Gegenteil: die meisten Arbeiter suchten
sich in dieser Zeit ihre Stelle selbst aus. Und um dieses berühmte
Beispiel auch zu bringen: Es war tatsächlich alles möglich –
Vom Tellerwäscher zum Präsident…


Was die meisten Leute denken ist falsch: Die meisten Amerikaner stammen nicht von den Engländern, sondern von den Deutschen ab!
Umso unverständlicher die Entscheidung, das Englisch die Landessprache werden sollte…
Ebenfalls unter den „Top 5“ ist Irland, das zu dieser Zeit zu den ärmsten Ländern Westeuropas zählte (berühmtestes Beispiel: die irische Stadt Limerick, zu sehen im Hollywood Film um Armut und „USA-Flucht“: Die Asche meiner Mutter (USA/Irland 2000)).


3. Ellis Island und die Immigranten

Ich beginne damit diese kleines Insel, die so viel der Geschichte der USA ausmacht, ausführlich zu beschreiben:
Ellis Island ist ein Gebilde aus einer natürlichen und zwei künstlichen Inseln in der Upper New York Bay im südlichen Teil von New York, nahe Manhattan. Von 1892 bis 1954 war Ellis Island Hauptsitz des US-Ministeriums für Einwanderung und Einbürgerung. Ursprünglich war die Insel von holländischen Kolonisten Oyster Island genannt worden. Nachdem dort im Jahre 1765 ein Pirat gehängt wurde, war sie als Gibbet Island (Galgeninsel) bekannt. Samuel Ellis, ein New Yorker Händler, kaufte die Insel im 18. Jahrhundert und gab ihr ihren heutigen Namen. 1808 wurde die Insel dann vom Staat New York gekauft und diente einige Zeit als Standort des Bundeswaffenlagers. Als 1892 die Einwanderungsstelle Castle Garden im New Yorker Stadtteil Lower Manhattan den Strom der Einwanderer nicht mehr bewältigen konnte, wurde sie nach Ellis Island verlegt. 1898 und 1905 wurden die beiden künstlichen Inseln durch Aufschüttungen von Erdreich und Felsen geschaffen. Bis 1947 hatten nahezu 20 Millionen Einwanderer über Ellis Island die USA betreten. Aufgrund der nachlassenden Einwanderungszahlen wurde die Station 1954 geschlossen und die Aktivitäten der Einwanderungsbehörde wieder nach Manhattan verlegt. 1990, nach achtjähriger Renovierung, wurde die Station als Museum wiedereröffnet.
Ellis Island diente also in der Zeit von 1892 bis 1954 als Sitz des Einwanderungsministeriums. Für uns Relevant ist hier nur der Zeitraum bis 1930.
Denn alle legalen Einwanderer, die in dieser Zeit in die USA wollten, mussten über Ellis Island in New York City. Und da das Schiff damals die einzige Möglichkeit für transatlantische Immigration war, war diese Insel vorm Hafen des Big Apple am Atlantik bestens geeignet.

4. Einwanderer heute

Die Einwanderer der heutigen Zeit bestehen nicht wie damals hauptsächlich aus Europäern. Im Gegenteil:

44% der Einwanderer sind aus Südamerika (Kuba, Philippinen, Argentinien, Mexiko)
42% sind Asiaten, vornehmlich aus Vietnam und Korea
11% stammen aus Europa
3% sind Afrikaner


Wie kam es zu diesem rapiden Umschwung?
Wie so oft lautet die Antwort Armut. Aber auch Kriege spielen eine Rolle – so ist es geradezu zynisch das Koreaner und Vietnamesen aus ihren, durch die USA zerstörten, Ländern vor der Armut in die USA flüchteten und noch immer flüchten. Aber auch während des Kalten Krieges zum Beispiel flüchteten viele Kubaner und Puerto Ricaner in die USA.
Und die Tatsache, das Mexiko an die USA angrenzt erleichtert es vielen Mexikanern, illegal über den Landweg ins Land zu kommen.

Die Top Immigrationsstaaten der USA:

Kalifornien: 39%
Texas: 18%
New York: 13%
Florida: 9%
Illinois: 5%
New Jersey: 4%
Arizona: 2%

Sonstige: 10%

5. Wie wird man US Staatsbürger?

Vor 100 Jahren wäre dieses Kapitel keine 3 Zeilen lang geworden: Damals war alles was man benötigte um US Staatsbürger zu werden ein Ticket für eines der Passagierschiffe und eventuell ein wenig Geld für den Anfang…
Heutzutage sieht das schon ganz anders aus. Die USA schotten sich mehr und mehr ab, es laufen Debatten, ob man denn überhaupt noch Einwanderer annehmen solle. Vom Schmelztiegel der Nationen wandeln sich die USA langsam aber stetig zu einer Nation, die keine Einwanderer mehr zulässt, die ihre Grenzen zunehmend schließt.
Nun gibt es offiziell noch 3 Möglichkeiten, Staatsbürger zu werden:

1. Die Zahlung von 1 Millionen US$
2. Man heiratet eine/n Amerikaner/in
3. Man erhält eine Aufenthaltsgenehmigung: meistens eine Arbeitserlaubnis



Die Sache mit dem Visa:

-Ein Besuchervisa erhält im Normalfall jeder, der einen Reisepass hat. Diesen kann man zum Beispiel beim örtlichen Rathaus beantragen.
-Ein Studentenvisa berechtigt zum Studium in den USA. Beschränkt auf den Zeitraum des Studiums.
-Ein Arbeitsgenehmigung ist schon etwas selteneres. Spitzenkräfte aus dem Ausland zum Beispiel werden auf diese Weise in den USA eingestellt und können dort arbeiten. Die Aufenthaltsdauer ist auf die Zeit beschränkt in der man in der Firma angestellt ist, durch die man das Arbeitsvisa erhalten hat. Nach einigen Jahren dann erhält man einn permanente Aufenthaltsgenehmigung, die US Staatsbügerschaft…


6. Zukünftige Entwicklung

Es ist immer schwer, Prognosen zu fällen, Vorhersagen zu machen…
Dennoch werde ich nun letztendlich noch einen kleinen Ausblick in die Zukunft wagen. Die derzeitige Bevölkerung der USA beläuft sich auf 260 Millionen. Daten. Seriöse Quellen sagen, das sich die Bevölkerung binnen der nächsten 20 Jahre auf 350 Millionen steigern wird. Das ist fast 1/3 mehr als im Moment. Eine enorme Zuwachsrate wie man sie sonst nur von Drittweltländern kennt.
Doch in den USA laufen bereits „Gegenmaßnahmen“ denn die Amerikaner sind zufrieden mit ihrer derzeitigen Bevölkerung. Einwanderer unerwünscht.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden die USA ihre Grenzen in absehbarer Zeit vollständig schließen und nur in Ausnahmefällen noch Aufenthaltsgenehmigungen erteilen. Der Trend der Einwanderer wird mehr und mehr in die Richtung des illegalen Aufenthaltes gehen.
Sehr deutlich sieht man das heute schon in Florida, wo deutsche Rentner ihr Unwesen treiben und ein sorgenfreies Leben in der warmen Sonne am Golf von Mexiko genießen. Während sie rechtlich gesehen Deutsche sind. Ihre Visa sind abgelaufen, dennoch beziehen sie weiter fröhlich ihre Rente. Dabei haben sie es besonders leicht, da sie nicht arbeiten und als Rentner sozusagen „Ausgeschiedene aus der Gesellschaft“ sind. Unauffällig da sie nicht Meldepflichtig sind. Lediglich der Beamte am Flughafen, der die Visa wieder einsammelt steht mit leeren Händen da, aber die Rentner in Florida ausfindig zu machen ist schwer, wenn nicht sogar beinahe unmöglich. Die Ermittlungen laufen…

www.EllisIsland.org
www.AllTheWeb.com
Microsoft Encarta Enzyclopädie 99
Freeway – Englisch für berufliche Schulen
www.USImmigration.com

Direktor Schulnote.de

Emma

Autor dieses Referates

Geographie
Schulfach

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