Der Tourismus in den Alpen zerstört sich selbst

Der Tourismus in den Alpen zerstört sich selbst​ - ein Geographie Referat

Dieses Referat hat Emma geschrieben. Emma ging in die 12. Klasse. Für dieses Geographie Referat hat wurde die Note 15 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Emma herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Emma würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

Verbessere Deine Emma Note und profitiere mit Geschichten und Referaten bei Vorträgen von dem Wissen hunderter Schüler deutschlandweit. Viele Schüler haben ihre Emma Vorträge bei schulnote.de gefunden und durch unsere Referate, Biographien und Geschichten ihre Leistungen verbessert. Beachte bitte, dass Du diese Arbeiten nur für die Schule verwenden darfst. Du darfst sie nirgendwo posten oder anderweitig verwenden. Wir freuen uns, wenn wir Dir geholfen haben. Berichte uns von Deiner neuen Note! Nutze dafür die Feedback-Funktion.

Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Emma, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Der Fortschritt des Tourismu

Der Fortschritt des Tourismus… lässt sich an drei Errungenschaften darstellen, deren jede für die Entwicklung einer Industrie großen Stiels unentbehrlich ist: Normung, Montage, Serienfertigung« – Hans Magnus Enzensberger

– heute: multisaisonale Nutzung der Alpen
– statistische Daten:
– ca. 5 Mio Ferienbetten
– 500 Mio Übernachtungen / Jahr
– 120 Mio Feriengäste

– eines der größten Tourismusgebiete der Welt
– Anteil an den Alpen haben: Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Schweiz, Liechtenstein (Jugoslawien)
– knapp ¼ des Welttourismus findet in den Alpen statt !

– Konzentration auf einige besondere Stellen: Seen & Täler, etc. (Dolomiten, Aosta-Tal)
– flächendeckende Gebiete wie z.B. Bayern sind selten

– Problem bei o.g. Fakten klar ersichtlich à Massentourismus, der seinesgleichen sucht!

Historische Entwicklung des Alpentourismus

Schätzung: Seit wann gibt es Tourismus in den Alpen?
ca zw. 1760 bis 1880

– Anfangszeit: geringe Anzahl an Übernachtungen, Bergführungen durch die „schöne Landschaft“
– 2. Phase: 1880 – 1914 à breite Masse folgte
– zahlreiche Hotels entstanden, erste Hütten
– Hochalpine Regionen: Zahnradbahnen und Alpenvereinswege
– Zwischenkriegszeit 1914 – 1955
– Erste private Ferienhäuser
– Aufschwung des Wintertourismus in den 20-er Jahren
– erste Lifte, …

– Massentourismus
– ab 1955 à Sommertourismus
– ab 1965 à Winter-Massentourismus
– zweistellige Wachstumsrate / Jahr
– à Neubau vieler Hotels, Retortenstädte, etc.
– um 1983 stagnierte der Tourismus auf hohem Niveau
– Neuerschließungen fast nicht möglich, da Umweltschutz aktiv
– Modernisierung à Kluft zw. Tourismuszentren und kleinen Orten deutlich

– Sommertourismus: trad. Sommerurlaub à hippe Sportveranstaltung
– Mountainbiking, Powerwalking, etc.
– Wintertourismus: Snowboarding verdrängt Abfahrtsski

– letzte 30 Jahre: derart radikale Änderung, die es nie zuvor gab!
– landwirtschaftlich dominierter Raum Dienstleistungszentrum
– Bauern als Alpentourismus-Angestellte

Verbreitung
– Erschließung nicht überall
– nur etwa 10% aller Alpengemeinden haben große touristische Infrastruktur
– bei „nur“ 1/3 ist der Tourismus regionalwirtschaftlich relevant

– auf bekannte „Modegebiete“ des Tourismus begrenzt
– wie z.B.: # welche Gebiete?
– St. Moritz, St. Wolfgang, Großglockner-Region, …
– auch unbekannte und fast unerschlossene Gebiete vorhanden (z.B. Cottische und Ligurische Alpen

Folge: -Alpen zerfallen in 2 sich völlig verschieden entwickelnde Bereiche

1. industrieller, touristischer, großstädtischer Bereich
2. Abwanderung & zunehmende Bedrohung der traditionellen Bergbauernwirtschaft

Entwicklung der letzten 30 Jahre: „flächenmäßige Einsiedlung des Alpenraums bei großstadtähnlicher Bevölkerungsballung in den größeren Tälern und an wenigen ausgewählten Punkten“

Probleme des Massentourismus

– Probleme selbst führen zur direkten Zerstörung des Tourismus
– Regionen werden unattraktiv durch:

– ökologische Belastungen der Umwelt wie im Flachland à verstärken sich (dc. Ansammlung in Tälern, etc.)
– Vergiftungserscheinungen bei Pflanzen und Tieren
– Verunreinigungen der Gewässer
– Gletschertourismus à Verunreinigung der Quelle des Wassers
– Gefahr, dass europäisches Trinkwasserreservoir kippt!
– sauerer Regen
– Waldsterben lag 1984 bei 50-60 %
– kein Erosionsschutz da Überschwemmungen, etc.

– Zerstörung der Vegetationsdecke durch:
– Spaziergänger auf Wanderwegen o.ä.
– Skipisten mit verfestigten Schnee- und Eisdecken
– Pistenfahrzeug
– Planierung von Flächen zur Schaffung von Schneepisten!
– späteres Auftauen der Flächen im Sommer
– Vegetationsdecke fehlt durch Erosion des Bodens & Lawinengefahr
– Wintererschließung der Alpen
– Waldrodung – Lawinengefahr steigt enorm!
– Bebauung von lawinengefährdeten Gebieten aufgrund von potentiellem Profit
– „Naturkatastrophen“ sind vom Menschen direkt verschuldet

– in nicht mehr genutzten Gebieten der ehem. Bergbauern gibt es großer Erosionsschäden
– ungleichmäßiger Wuchs auf Wiesen & langes Gras verzögern im Frühling Neuwuchs erhöhtes Rutschrisiko für Schnee
– festgefrorene Pflanzen werden mitgerissen à weitere Erosion!

Wer möchte in verpesteter Umgebung mit zerstörter Vegetation und lebensgefährlichen, unvorhersehbaren Naturkatastrophen seine Ferien verbringen?

Alternativen

– zentrale Rolle des Tourismus in der Erhaltung der Arbeitsplätze
o große Probleme des Massentourismus
o à Lösung nur nachhaltige, vernünftige Entwicklung des Tourismus

1. Sanfter Tourismus in strukturschwachen Regionen

– aus ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen Gründen nicht sinnvoll Tourismuszentren in kleinem Maßstab zu kopieren
– vorhandene Strukturen nutzen und ausbauen
– Was bedeutet das?
– Orientierung an Kultur und Landschaft (lokale Gastronomie, LaWi, …)


2. Ökologisierung des Tourismus


Schätzung: Wie viel % des Tourismus in Alpen ist ökologisch/ökologisiert?
– immerhin 16%
– Beispiele für Umsetzung: An- / Abreise mit der Bahn, …

3. Umweltverträgliche Naherholung

– 40 bis 50 Millionen Menschen leben im Einzugsgebiet der Alpen
– à Nutzung als Naherholungsraum für Tagesausflüge
– berühmteste Ausflugsziele im Sommer extrem Überlaufen (Kaprun-Kitzsteinhorn, … )
– nur wenige profitieren davon à # Warum?
– keine Übernachtungen
– keine Souvenirs, etc.
– betroffene Regionen müssen umweltverträglicher und ökonomisch interessanter gestaltet werden!

4. Auflösung touristischer Monofunktionen durch ökologischen Umbau

– Sanierung ökologischer Schäden ist das Primärziel
– Skipisten
– Verkehr, Zersiedlung, …
– Stopp eines weiteres quantitativen Ausbaus der touristischen Infrastruktur

– weiter Maßnahmen wurden auf der Münchner Alpenschutzkonferenz von 1986 beschlossen
– ähnliche Maßnahmen wie oben dargelegt

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

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