Die Wüste

Die Wüste​ - ein Geographie Referat

Dieses Referat hat Henri geschrieben. Henri ging in die 7. Klasse. Für dieses Geographie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Henri herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Henri würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

Verbessere Deine Henri Note und profitiere mit Geschichten und Referaten bei Vorträgen von dem Wissen hunderter Schüler deutschlandweit. Viele Schüler haben ihre Henri Vorträge bei schulnote.de gefunden und durch unsere Referate, Biographien und Geschichten ihre Leistungen verbessert. Beachte bitte, dass Du diese Arbeiten nur für die Schule verwenden darfst. Du darfst sie nirgendwo posten oder anderweitig verwenden. Wir freuen uns, wenn wir Dir geholfen haben. Berichte uns von Deiner neuen Note! Nutze dafür die Feedback-Funktion.

Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Henri, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Die Wüste (Merkmale, Entstehung, Wüstenarten – Unterscheidung, Vegetation, Tiere)

Die Wüste

Heiße Wüsten liegen zwischen dem 10° und 35° nördlichen bzw. südlichen Breitengrad. Kältewüsten befinden sich an den Polarkappen.

Merkmale von Wüsten

In Wüsten fallen weniger als 10 cm Regen pro Jahr und diese meist wolkenbruchartig.
Die Verdunstung durch die Sonneneinstrahlung geschieht sehr schnell und es verdunstet mehr Wasser als Regen fällt.
Die Wendekreiswüsten haben eine hohe Durchschnittstemperatur, wobei es zu großen
Temperaturschwankungen im Laufe eines Tages kommt. (Enzyklopädie,1988)

Es gibt zwei Typen von Wüsten

Vollwüsten, diese werden unterteilt in Wendekreiswüsten, Küstenwüsten und Kältewüsten.
Halbwüsten, die einen Übergang zur Dornensavanne darstellen.

Entstehung

Die meisten Wüsten entstehen durch Luftströmungen, die in Zusammenhang mit der innertropische Konvergrenzzone (ITC) stehen. Das ITC ist ein Kreislaufsystem der Luftmassen. Die Passate strömen zum Äquator wo die Luft aufsteigt und dadurch ein niedriger Luftdruck herrscht. Durch den Aufstieg kühlt sich die Luft stark ab, was zu Wolkenbildung und Niederschlag führt. Die ausgetrocknete Luft strömt anschließend in nördlicher bzw. südlicher Richtung. In Höhe der Wendekreise (Roßbreiten) sinkt die Luft wieder ab, wodurch hier hoher Druck herrscht. Beim Absinken werden die Luftmassen wieder erwärmt und können so wieder Feuchtigkeit aufnehmen. Dies führt zur Austrocknung dieser Regionen. Die Luft fließt als Passat wieder zum Äquator zurück. Ein Teil der am Äquator aufgestiegen Luft fließt jedoch als sogenannter Jet-Stream weiter zu den Polen. Dort geschieht das selbe wie im Wendekreisbereich.

Diese absinkende Luft hat zwei globale Wüstengürtel und die Kältewüsten der Polarkappen geschaffen. (Cornelson, 1993)

Zum nördlichen Wüstengürtel gehören:

Die Wüste Gobi in China.
Die Wüsten im Süd-Westen Nordamerikas.
Die Sahara in Nord-Afrika.
Die arabischen und iranischen Wüsten im Nahen Osten.

Zum südlichen Wüstengürtel gehören:

Patagonien in Argentinien
Kalahari Wüste in Süd-Afrika
Great Victoria sowie die Great Sandy Wüste in Australien. (Diercke, 1988)


Kalte Meeresströmungen können die Bildung von Wüsten bewirken. Strömungen arktischen und antarktischen Ursprungs die sich zum Äquator hin bewegen und auf ihrem Weg auf Land treffen. Werden dadurch gezwungen aufzusteigen, wodurch sich dann die darüber befindliche Luft abkühlt und es zu Regenschauern ins Meer kommt, aber der Regen erreicht das Land nicht. Dies läßt sich an den Küstenregionen Süd-Kalifornien, der Baja California, Süd-West-Afrika und Chile beobachten. (Diercke, 1988)

Auch Bergketten können die Bildung von Wüsten hervorrufen, indem sie Regenschatten bilden. Winde werden gezwungen vor den Bergen aufzusteigen, wodurch sie abkühlen und die Feuchtigkeit nicht mehr halten können. Es kommt zu Regenfällen. Die trockene Luft, die auf der anderen Seite wieder absinkt, evaporiert Feuchtigkeit aus der Erde. Die Folge ist meist eine Wüstenbildung. (Westermann, 1970)

Beispiele: Great Basin in Nord Amerika, das im Regenschatten der Sirra Nevada liegt und die Wüste Gobi, die von Gebirge eingeschlossen ist. (Osten – Pamir, Norden – Changai-Gebirge und die südlichen Ketten des Transbaikal, Süden – Nan-schan, Westen beide Ketten des Altai und Teinschan
(Diercke, 1988)

Durchströmende Winde sind weit von größeren Wassermassen entfernt.

Beispiel: Takla Makan Eurasiens.

Durch den Bau von Tiefbrunnen und die falsche Nutzung dieser kommt es heute zur Ausweitung der Wüsten. Die Nomaden vergrößerten ihre Tierbestände, somit brauchen sie mehr Wasser und es kommt zur Senkung des Grundwasserspiegels. Da sich nun das Pflanzenwachstum verlangsamt, kommt es zur Überweidung und die Grasnarbe wird zerstört. Es kommt zu einer verstärkten Bodenerosion.

Ist das Grundwasser verbraucht könnte die gesamte Pflanzenwelt absterben.

In einer Studie von 1994 über die Desertifizierung der Erde schreibt die UN, daß mindestens 35% der Landflächen bedroht sind.(Internet)

Wüstenarten

Erg – Sandwüsten

Serir – Kieswüste

Hamada – Steinwüste Felswüste

Die Wüste wird durch starke Winde aber auch durch Wasser geformt. Winde verformen Felsen wie Sandstrahlgebläse, meist aber nur bis zu einer Höhe von etwa 1 m. So können z.B. Pilzfelsen entstehen oder andere Formationen, die abhängig vom Wind aber auch von der Art des Gesteins sind. Je härter ein Gestein ist, desto langsamer wird es abgetragen.

Wind bildet Dünen, wobei zwischen Längsdünen (auch Reihendünen genannt) und Barchane (Sicheldünen) unterschieden wird. Längsdünen sind sandige Erhebungen zwischen denen nackter Fels liegt, der vom Wind immer wieder freigelegt wird; die Windrichtung ist Dünen parallel. Barchane sind halbmondförmig und wandern langsam mit der Steilseite voraus, wobei der Wind immer aus derselben Richtung kommt. (Enzyklopädie,1988)

Wenn es regnet kommt es zu sturzflutartigen Niederschlägen. Diese lassen Vertiefungen und Trockenplateaus entstehen und machen aus Wadis (Trockentälern) reißende Flüsse. Sie höhlen sie weiter aus und ganze Felsspalten können fortgetragen werden.Diese werden dann im Schwemmkegel des Trockentales abgelagert. Davor bilden sich sogenannte Brackwasserseen

durch zusammenlaufendes Regenwasser. Durch die aus dem Boden gelösten Stoffe, besonders Salz, entstehen nach der Verdunstung des Wassers Salzpfannen. (Enzyklopädie,1988)

Beispiel: Great Salt Lake in Utah

Wüstenböden

Kennzeichen: Oft schwach alkalische bis alkalische Reaktionen. Sie enthalten Kalziumkarbonat und oft auch Natronsalze. Gesteinsverwitterung geschieht physikalisch durch Temperaturschwankungen und chemische durch Niederschläge.

Diese sind meist reich an Pflanzennährstoffen; jedoch ist der begrenzender Faktor für die Bewirtschaftung der Wassermangel.

Bewässerung selbst mit salzfreiem Wasser würde schon nach 5-20 Jahren zur Versalzung führen. (Westermann, 1970)

Pflanzen

Die Pflanzen haben sich an die Trockenperioden angepaßt. Sie speichern soviel Wasser wie möglich und haben sehr ausgeprägte Wurzeln, die tief in den Boden wachsen, um an das Grundwasser zu gelangen. Andere haben ein weitverzweigtes Wurzelsystem nahe unter der Oberfläche. Sie haben keine oder nur sehr kleine Blätter oder Dornen. Um sich vor Wasserverlust zu schützen, werfen einige Pflanzen in der Trockenzeit ihre Blätter ab. Einige Pflanzen wachsen auf salzigem Boden, filtern das Wasser und geben das Salz über die Blätter ab. Wenn es regnet, wachsen und erblühen sie in wenigen Tagen und warten dann als Samen auf den nächsten Regen.

Tiere

Kamele und Dromedare können bis zu 100 Liter trinken anschließend können sie 23 Tage ohne Wasser aus. Sie dienen als Transportmittel und als Nahrungslieferant (Milch, Fleisch, Wolle). Gazellen und Antilopen begnügen sich mit Flüssigkeitsaufaufnahme aus den Pflanzen. Amphibien sind gegen Trockenheit geschützt. Regnet es, wachsen sie schnell und die Paarung und Eierablage erfolgen in kürzester Zeit. Sie haben die Fähigkeit ihren Stoffwechsel zu bremsen oder zu beschleunigen. (Westermann, 1970)

Menschen und Raum Seydlitz Physische Geographie, Cornelsen Schroedel Verlag, Druck A5 1993 ( Cornelsen, 1993)
Neue Enzyklopädie des Wissens Band 4, Deutscher Bücherbund GmbH & Co. (Enzyklopädie,1988)
Diercke Weltatlas, Westermann Verlag, 1.Auflage 1988 (Diercke, 1988)
Westermann Lexikon Der Geographie, Georg Westermann Verlag, 1970 (Westermann, 1970)
http://www.nationalgeogrophic.com
http://www.discoverychannel.com
http://www.k-12planet.com
http://www.un.org.conn.com
verschiedene Universitätssites (Internet)

Direktor Schulnote.de

Henri

Autor dieses Referates

Geographie
Schulfach

0 .
Klasse - angegeben vom Autor
0 ,0
Note - angebenem vom Autor


6,00

Note 6Note 5Note 4Note 3Note 2Note 1
Welche Note gibst Du?

Loading…
0
Aufrufe deses Referates
0
lesen gerade dieses Referat

1862 1871 Von Bismarck Preußen fo…
Amerika
Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert
Alkohole
ALLERGIEN
Bakterien
Biologische Waffen
Das Pferd
Der Genetische Code
Der Treibhauseffekt
Die Baumwolle
Die Fortpflanzung
Die Geschichte des Kaffees
Die neuen Drogen
Die Pest
Die Schwangerschaft
Der Gehörsinn
Atome
Atomphysik
Das Ende des Atomzeitalters
Die Entwicklung der Sterne
Der Mond wird erobert
Die Atombombe
Elektrotechnik
Gezeitenkraftwerke
Die Kernspaltung
Kraftwerke
Der Laser
Lasertechnik
Massenspektrometrie
Optische Geräte
Optik – Einführung
Ottomotor und Dieselmotor
Pulsare – Bedeutung für die Physik
Raketenantriebe
Space
Energie
Time
Verbrennungsmotoren
Zeitreisen
der Koala
Der PH-Wert
Der Wald
Das Geisterhaus
Becker, Jurek – Amanda Herzlos
Benito Perezl Galdos – Marianela
Ein Kind – Thomas Bernhard
Der grüne See – MAEVE BINCHY
Draußen vor der Tür – Wolfgang Bor…
Fahrenheit 451 – Ray Bradbury
Alois Brandstetter – Zu Lasten der B…
Der gute Mensch von Sezuan
Adolf Hitler
Biography – Edward Albee
Alexander der Große
Albrecht Altdorfer
Johann Sebastian Bach
Friedrich Barbarossa
Ludwig van Beethoven
Otto von Bismark (1815-1898)
Napoleon Bonaparte
Bertolt Brecht (Eugen Berthold Fried…
Georg Büchner
Heinrich Böll
Biographie d Albert Camus
M. Tullius Cicero
Phil Collins, his career, music and …
Marie Curie ihr Leben und Werk
Das Leben des Martin Luther King Jr.
Karl Dönitz – ein Helfer Hitlers
Albert Einstein

Insgesamt 71 Referate von Henri

YKM.de ✔ Quickly Shorten Url

YKM.de ✔ Quickly Shorten Url

ykm.de/SN_Geo_243

Diese short-URL bringt Dich direkt zu  Biographie Referate auf schulnote.de.
Teile Sie mit Deinen Freunden.

Diese Suche hilft Dir, alles auf den Seiten von schulnote.de zu finden. In den Schulfächern kannst du Deine Suche verfeinern, in dem Du die Tabellensuche verwendest.