Aralsee

Aralsee​ - ein Geographie Referat

Dieses Referat hat Sarah geschrieben. Sarah ging in die 10. Klasse. Für dieses Geographie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Sarah, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Der Aralsee – Veränderungen des Aralsees seit 1960

Der Aralsee

1. Einleitung
In meinem Vortrag im Fach Geografie beschäftige ich mich mit dem Aralsee.

Dabei werde ich mich genauer mit den Veränderungen des Aralsees seit 1960 beschäftigen und auf die Gründe und Auswirkungen eingehen.







2. Was ist der Aralsee?



– der Aralsee ist ein Binnensee

– die ursprüngliche Größe des Aralsees beträg 69000 km², dass entspricht ungefähr die Größe

Bayerns, heute so groß wie Nordrhein-Westfalen

– die ursprüngliche Tiefe betrüg 52 m, aber jetzt ist er aktuell nur noch ca. 31m tief

– der Salzgehalt des Aralsees hat sich stark erhöht, früher war er 1,6 Mal so hoch, jetzt ist er

schon 2,4 Mal so hoch

– der Aralsee ist in den letzten Jahrenzehnten seit 1950 ist er stark geschrumpft

– seine Uferlinien verschoben sich teilweise bis zu 120 km

– 1969 war der Aralsee der viertgrößte See der Erde und jetzt ist er nur noch der achtgrößte

See der Erde



2.1 Lage des Aralsees



– er gehört zur einen Hälfte zu Usbekistan und zur anderen zu Kasachstan

– der Norden des Sees liegt in Kasachstan, der südliche Teil in Usbekistan

– der Aralsee liegt in einer Trockenregion in Mittelasien im Tiefland von Turan

– die Koordinaten auf denen man den Aralsee findet sind 45°N 60°O

– er ist umgeben von den Wüsten Kysilkum, das heißt übersetzt roter Sand, und von Karakum,

was Übersetzt schwarzer Sand heißt

– außerdem liegt das Ust-Urt-Plateau in der Nähe des Aralsees.



















2.2 Die beiden Zuflüsse des Aralsees



– der See hat zwei große Zuflüsse, die jeweils ungefähr zur Hälfte zu den Staaten Usbekistan

und Kasachstan gehören

– zum einen ist das der Amu-Darja (1.414 km), er entspringt im Pamir-Gebirge (7495 m)

– zum anderen der Syr-Darja (3019 km), er entspringt in den Ausläufern des Tienschan

(7440 m)

– bilden neben den geringen Niederschlagsmengen die einzige Nährquelle für den

abflusslosen Aralsee







3. Klima am Aralsee



– die Region des Aralsees gehört zum sommerheißen Kontinentalklima

– das Klima um den Aralsee ist in den Monaten April bis Oktober arid

– von November bis März humid und in diesen Monaten übersteigen die Verdunstungsraten

die Niederschlagsmengen bei weitem

– sehr geringer Niederschlag

– in keinem Monat fallen mehr als 20 mm Niederschlag

– im Durchschnitt ist die maximale Temperatur im Januar –13°

– im Juni/Juli ca. 26° und die Jahresmitteltemperatur liegt unter 18°







4. Die Bevölkerung des Aralsees



– die Bevölkerungsdichte in den Wüsten und Wüstensteppen des Großraumes ist gering

– nur entlang von Flussläufen und Deltas gibt es Siedlungsverdichtungen

– die bekanntesten Städte in der Nähe des Aralsees sind Aralsk im Norden und Muinak im

Süden

– erst mehrere hundert Kilometer südöstlich findet man die ersten echte Großstädte wie

Taschkent und Samarkand







4.1 Was arbeitet die Bevölkerung?



– 10-15% der Bevölkerung in der Aralseeregion, lebt und arbeitet in erster Linie in der

Landwirtschaft (Baumwollmonokulturen), speziell vom Bewässerungsfeldbau

– gelegentlich wird auch Schafzucht betrieben

– seit Beginn der 80er Jahre ist der Fischfang fast ganz zum Erliegen gekommen







5. Das Problem des Aralsees



– der Salzgehalt hat sich verdreifacht (Versalzung des Aralsees)

– viele Tierarten ausgestorben (nur noch 4 von früher 24 Fischarten

(z.B. Döbel, Barsch, Stör und Brassen)

– durch enormen Düngereinsatz Zerstörung der Böden

– Anreicherung des Sees mit Pestiziden und Schadstoffen

– Existenzverlust vieler von der Fischereiabhängiger Betriebe (Fischkonservenindustrie)

– Nahrungsmittelversorgung fraglich, da die Fischerei zu den Hauptversorgers gezählt hatte

– Aralsee war Trinkwasserquelle für die Region



5.1 Veränderungen seit 1960



– Die Fläche des Aralsees hat seit 1960 stetig abgenommen

– inzwischen hat er über die Hälfte seiner Fläche verloren (56%)

– er war einmal doppelt so groß wie Baden-Württemberg

– der Seespiegel ist um 16,5 Meter gefallen

– sein Volumen hat um 78 % abgenommen, von 1040 km³ im Jahr 1960 auf 231 km³ im Jahr

1992

– besonders macht sich das an der flacheren Ostküste bemerkbar

– sie ist 1979 schon von einer dicken Salzkruste überzogen

– 1982 versickert der nördliche Zufluss fast ganz ist der Wüste

– der Aralsee hat schon 30 Prozent seiner Fläche eingebüßt

– 1987 ist das südliche Delta fast vollständig verlandet, so dass kaum noch Wasser den See

erreicht

– ein äußerliches Zeichen ist das extreme anwachsen der ursprünglichen kleinen Inseln



6. Gründe für das Austrocknen des Aralsees



– das Frischwasser der Zuflüsse wird zur Bewässerung abgeleitet

– an der tiefsten Stelle des Sees ist das Wasser salziger, wegen der höheren Dichte vermischt

sich dieses mit dem Wasser darüber und deswegen heizt sich diese dünne Schicht schneller

auf und verdunstet

– permanente Wasserentnahme für die Baumwollplantagen

– die Kanäle, mit denen die Felder bewässert werden, sind schlecht abgedichtet, somit geht

über die Hälfte des Wasser unterwegs verloren, d.h. der wirkliche Wasserverbrauch liegt

eigentlich bei der Hälfte von dem jetzigen Verbrauch

– die Anbaugebiete werden immer größer und immer mehr Wasser wird den Flüssen entzogen – außerdem siedeln sich immer mehr Arbeiter bei den Plantagen an. Die Arbeiter benötigen

Wasser (Trinkwasser) und das beansprucht die Flüsse zusätzlich







7. Maßnahmen zur Stabilisierung des Wasserspiegels



– Orientierung auf eine Produktion mit minimalem Wasserverbrauch

– ertragsarme Böden aus der Produktion herausnehmen

– den Anbau von Baumwolle, Reis und anderen Kulturen, die besonders viel Wasser

verbrauchen, drastisch reduzieren

– die Ausschussquote der heimischen Textilindustrie verringern; sie liegt derzeit bei 25 %

à Millionen Tonnen Baumwolle werden nutzlos produziert und Millionen Liter Wasser

sinnlos auf die Felder geleitet

– den Zustand der Böden verbessern und die Bewässerungssysteme erneuern

à allein dadurch ließen sich 35 Milliarden Kubikmeter Wasser pro Jahr einsparen

– die Bewässerungstechnologie ändern





7. Schlusswort



Der Aralsee ist in den letzten Jahrzehnten dramatisch geschrumpft, dass hat große Auswirkungen auf die Menschen und Tiere, viele sterben oder verlieren ihre Heimat, aber wie es aussieht haben noch nicht alle begriffen wie ernst es um den Aralsee steht und was es bedeutet wenn er ganz ausgetrocknet ist.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Sarah

Autor dieses Referates

Geographie
Schulfach

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