Frankreich unter der Lupe

Frankreich unter der Lupe​ - ein Geographie Referat

Dieses Referat hat Maria geschrieben. Maria ging in die 9. Klasse. Für dieses Geographie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Referat über Frankreich

Frankreich

Inhalt :
1. Frankreich – das Land
2. geografische Lage
– zur geografischen Lage
3. Die Landesnatur
– Das Klima
– die Regionen (Karte)
– Landnutzung
– die Tierwelt
4. Wirtschaft
– Industrie + Bergbau
5. Paris – die Hauptstadt
6. Spezialitäten Frankreichs


1. Frankreich – das Land

Frankreich (amtlich République Française), Land in Westeuropa.
Flächenmäßig der größte westeuropäische Staat.

Staatsform : Republik
Fläche : 552 000 km
Einwohner : 58 Millionen
Hauptstadt : Paris
Währung : Euro
Wahlspruch : „Liberté, Egalité, Fraternité“
frz. „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“
Nationalhymne : Marseillaise
Kfz-Kennzeichen : F
Vorwahl : +33
Staatspräsident : Jacques Chirac
Ministerpräsident : Jean-Pierre Raffarin
Zeitzone : UTC+1
Naturschutzgebiet : 13,5 % der Landesfläche
Französische Staatsbürger : 94 % der Einwohner
Sprache : französisch und andere Regionalsprachen wie elsässisch,baskisch,korsisch und bretonisch
Religion : ca 81 % sind katholisch
ca 4,5 % Muslimes
ca 1,4 % Protestanten
ca 1,3 % Juden
Feiertage :
Neujahr am 1. Januar ,
das Dreikönigsfest, genannt „Le Jour des Rois“ am 6. Januar ,
Ostern am Ostersonntag + Ostermontag,
Maifeiertag am 1. Mai (Tag der Arbeit),
Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschlands vor den alliierten Kräften (1945) am 8. Mai,
Christi Himmelfahrt,
Pfingsten im Mai/Juni,
Nationalfeiertag ist der Tag des Sturms auf die Bastille am 14. Juli,
Mariä Himmelfahrt am 15. August ,
Allen christlichen Heiligen wird am 1. November La Toussaint, bzw. Allerheiligen, Ehre erwiesen,
Der Tag des Waffenstillstands, der 11. November, kennzeichnet den Tag, an dem die Alliierten und die Mittelmächte den 1. Weltkrieg mit der Unterzeichnung eines Waffenstillstandsvertrages beendeten und Weihnachten am 25. Dezember.
Hauptflüsse : Loire, Seine, Rhone, Garonne, Rhein, Meuse
Hochgebirge : Alpen (Mont Blanc 4807m), Pyrenäen
Mittelgebirge : Zentralmassiv, Jura, Vogesen
Relief :
überwiegend flache Ebenen oder sanfte Hügel im Norden und Westen;
der Rest ist gebirgig, insbesondere die Pyrenäen im Südwesten, das Zentralmassiv und die Alpen im Südosten.
Höhenextreme :
tiefster Punkt : Rhone Flussdelta -2 m
Höchster Punkt : Mont Blanc 4.808 m
Natürliche Ressourcen :
Kohle, Eisenerz, Bauxite, Fisch, Holz, Zink, Kaliumkarbonat
Naturkatastrophen: Überschwemmungen; Lawinen
Umweltprobleme:
(Einige) Wälder sind vom sauren Regen geschädigt; Luftverschmutzung durch Industrie und Verkehr; Wasserverschmutzung durch urbane Abwässer und abfließendes Wasser der landwirtschaftlichen Betriebe


2. geografische Lage

Es grenzt im Norden an den Ärmelkanal, die Straße von Dover und die Nordsee, im Nordosten an Belgien und Luxemburg, im Osten an Deutschland, die Schweiz und Italien, im Süden an das Mittelmeer, Monaco, Andorra und Spanien und im Westen an den Atlantischen Ozean. Sowohl die Nord-Süd-Ausdehnung als auch die Erstreckung von Westen nach Osten betragen maximal etwa 1 000 Kilometer.
Frankreich ist nach Russland und der Ukraine das drittgrößte Land in Europa.



– Zur geografichen Lage

Die Landschaft Frankreichs wird zum größten Teil von drei Naturräumen bestimmt.
Sie umfasst Mittelgebirge, Beckenlandschaften und die im Süden aufragenden Hochgebirge. Die höchsten Erhebungen des Landes befinden sich in den französischen Alpen; über sie verläuft im Südosten des Landes die Grenze nach Italien.
Nordöstlich von Lyon bis in die Gegend von Montbéliard erhebt sich der Französische Jura. Er erreicht Höhen von etwa 1 700 Metern und bildet die Ostgrenze Frankreichs zur Schweiz. Die nördlich der Burgundischen Pforte gelegenen Vogesen bilden als Gegenstück zum Schwarzwald im Osten die natürliche Grenze des Rheintales nach Westen.
Die Pyrenäen dehnen sich entlang der spanisch-französischen Grenze vom Mittelmeer bis zum Golf von Biscaya aus und bilden eine weitere natürliche Grenze Frankreichs.
Im südlichen Teil des Landes liegt das Zentralmassiv, das sich westlich des Rhône-Tals steil erhebt. Hier, in der Auvergne, gibt es erloschene Vulkane.
Im Nordosten des Landes ragen Ausläufer der durch Erosion abgeflachten Gebirge der Ardennen auf französisches Gebiet.
Zentrale Landschaft Frankreichs ist das Pariser Becken, das von einer Schichtstufenlandschaft begrenzt wird. Die Ränder der Schichtstufen sind nach außen gekehrt, das Beckeninnere hat ein relativ ausgeglichenes, flachwelliges Relief.
Die durchschnittliche Höhe beträgt etwa 200 Meter über dem Meeresspiegel.
Darin eingebettet befinden sich die Flussläufe der Seine und der Loire.
Eine weitere ausgedehnte Beckenlandschaft bildet das Aquitanische Becken im Südwesten, das von der Garonne durchflossen wird.
In Bezug auf die Wassermenge ist die Rhône der größte Fluss des Landes.
Sie durchzieht mit ihren Nebenflüssen Saône, Isère und Durance den Osten und die französischen Alpen. Zu den wichtigsten Nebenflüssen der Seine, der Hauptader der Binnenschifffahrt, gehören Aube, Marne, Oise und Yonne. In Frankreich gibt es nur wenige Seen. Der größte Teil des an der französisch-schweizerischen Grenze gelegenen Genfer Sees liegt in der Schweiz.
Die Küsten Frankreichs haben insgesamt eine Länge von 3 427 Kilometern.
Die Nordküste am Ärmelkanal und an der Nordsee ist ungefähr 1 000 Kilometer lang und wird von Trichtermündungen (Ästuaren) und kleineren Einbuchtungen gegliedert.
Die Westküste am Atlantik ist etwa 1 400 Kilometer lang.
Von der bretonischen Halbinsel bis zur Gironde ist die Küstenlinie unregelmäßig und, mit Ausnahme der von steilen Küsten geprägten Bretagne, flach und sandig.
Der Küste sind hier mehrere Inseln vorgelagert. Die bedeutendsten Häfen sind Brest, Lorient und Saint-Nazaire. Bordeaux liegt landeinwärts am Ästuar der Gironde.
Südlich der Gironde ist der Verlauf der Küste überaus geradlinig. Sie wird von einem lang gestreckten Dünengelände begleitet. Bei Arcachon befindet sich die 115 Meter hohe Dune de Pyla, die höchste Düne Europas. Im östlichen Abschnitt der circa 600 Kilometer langen Mittelmeerküste rücken durch Buchten gegliederte Steilküsten bis nahe an das Meer.



3. Landesnatur

– Das Klima

Auf Grund der unterschiedlichen geografischen Lage gibt es in Frankreich verschiedene Klimaregionen.
Im Westen herrscht das Seeklima bzw. Ozeanisches Klima.
Das Klima des festländischen Frankreich ist warm-gemäßigt.
Die Temperaturen in den küstennahen Regionen im Westen des Landes werden durch die relativ warmen Meeresströmungen und die vorherrschenden Südwestwinde geprägt.
Niederschläge fallen zu allen Jahreszeiten, häufig in Form von anhaltenden Sprühregen. Im Landesinneren, insbesondere im Nordosten, wird das Klima kontinentaler mit größeren Temperaturschwankungen im Jahresverlauf – die Winter sind kalt, die Sommer relativ warm.
Im Süden herrscht ein Mittelmeeklima d.h. sehr milde Winter und heiße trockene Sommer.

Klimatabellen
(zum Vergleich in anderen europäischen Ländern)



– Die Regionen

Frankreich ist in insgesamt 26 Regionen (frz. Régions) unterteilt.

Regionen in Frankreich:
Aquitanien | Auvergne | Basse-Normandie | Bretagne | Burgund | Centre | Champagne-Ardenne | Elsass | Franche-Comté | Haute-Normandie | Île-de-France | Korsika | Languedoc-Roussillon | Limousin | Lothringen | Midi-Pyrénées | Nord-Pas-de-Calais | Pays de la Loire | Picardie | Poitou-Charentes | Provence-Alpes-Côte d’Azur | Rhône-Alpes
– Landnutzung

Nutzbare Fläche: 33%
Permanente Erntegebiete: 2%
Permanentes Weideland: 20%
Wald und Forstland: 27%
sonstige Fläche: 18% (Schätzung 1993)
Bewässertes Land:16.300 Km (Schätzung 1995)


– die Tierwelt

In Südfrankreich finden vor allem Arten wie Feldhasen, Fasane und Rebhühner geeigneten Lebensraum. In den Hochwäldern leben Rothirsche, Rehe, Wildschweine und Rotfüchse, in höheren Lagen der Alpen Gämsen, Murmeltiere und Schneehasen. Den Südwesten des Landes bewohnt ein bemerkenswertes Raubtier: die Ginsterkatze (eine Schleichkatze), in den Pyrenäen gibt es noch einige wenige Braunbären. Die frei lebenden Pferde in der Camargue sind verwilderte Hauspferde.
Zu den Besonderheiten der Avifauna (Vogelwelt) gehören neben Schmutzgeiern fünf Adlerarten (Seeadler, Steinadler, Habichtsadler, Zwergadler, Schlangenadler), in der Camargue leben Flamingos. Weitere besonders auffallende Vogelarten sind Bienenfresser und Wiedehopf. Vor allem in den südlichen Landesteilen gibt es zahlreiche Reptilien wie Geckos, Skinke (Glattechsen), Eidechsen (u. a. die bis 60 Zentimeter große Perleidechse), Schlangen (Nattern, Vipern) sowie Sumpf- und Meeresschildkröten. Die häufigsten Süßwasserfische sind Karpfen. In den Küstengewässern des Atlantiks und des Mittelmeeres leben zahlreiche Fischarten, darunter Dorsche, Heringe, Makrelen, Plattfische, Sardinen und Thunfische.



4. Die Wirtschaft

Frankreich lebt hauptsächlich vom Tourismus an der Mittelmeerküste, Paris und der Landwirtschaft:

– Viehwirtschaft und Gemüseanbau im Nordwesten
– Weizen – und Zuckerrrüben im Pariser Becken
– Wein im Languedoc, Rhone-Tal, Loire – Tal, champagne und Elsaß
– Obst – und Gemüse im Süden (Aprikosen, Pfirsiche, Oliven)
– Fischerei (Austern, Muscheln, Thunfisch, Sardinen) an der Antlantikküste

Frankreich ist auch ein großes Exportland:
– Steinkohle und Textil im Norden
– Metallindustrie im Osten
– Chemie, Textil, Arzneihmittel, Glas, Optik, Elektronik im Rhone-Tal
– Erdgas, Aluminium, Flugzeugbau im Süden


– Industrie
Unter den Industriezweigen steht die Kraftfahrzeugherstellung an erster Stelle. Weitere in größerer Menge hergestellte Produkte sind Flugzeuge, Haushaltsgegenstände, Maschinen, elektronische Anlagen und chemische Erzeugnisse. Die französischen Fadenspinnereien und die Textilindustrie gehören zu den größten der Welt; die jährliche Produktion von Garn und Bekleidung, die aus Wolle, Baumwolle, Seide oder synthetischen Fasern hergestellt werden, beträgt mehr als 500 000 Tonnen. Die Verarbeitung von Zuckerrüben sowie die Herstellung von Nahrungsmitteln und Spirituosen sind ebenfalls bedeutende Industriezweige. In der Erzeugung verschiedener spezieller Produkte wie Parfüms, Handschuhe, Spitzen, Hüte, Damenbekleidung, Tücher, Uhren, Porzellan, Glaswaren, Töpferwaren und Möbel hat Frankreich internationale Bedeutung.



– Bergbau
Frankreich verfügt über ein breites Spektrum von Bodenschätzen. Die französischen Eisenerzvorkommen wie etwa in Lothringen sind bereits stark ausgebeutet. Daneben werden Bauxit und Steinkohle gefördert. Im Südwesten liegen kleinere Erdölfelder. Außerdem werden Braunkohle, Pyrit, Kalisalz (Pottasche), Salz, Blei, Gold, Uran und Zink in bedeutenden Mengen abgebaut. Trotz dieser Vorräte muss Frankreich Rohstoffe in erheblichem Umfang importieren.

5. Paris- Hauptstadt

Paris ist mit etwa 2,13 Millionen Einwohnern und im Großraum Paris mit etwa 11 Millionen Einwohnern die Hauptstadt Frankreichs.
In Paris häufen sich Gebäude von Verwaltung,Wirtschaft und Kultur.
So wird Paris als Herz und Kopf Frankreichs bezeichnet.
Jährlich kommen 20 Millionen Besucher aus aller Welt die Paris zur meistbesuchten Stadt Europas machen.
Paris hat außerdem viele Sehenswürdigkeiten wie zBsp.:
– der Eiffelturm
– Notre-Dame
– Sacre-Coeur
– Palais Bourbon
– Champs-Elysees
– Triumphbogen
– Centre Pompidou und viele andere





Der Eiffelturm, heute das Wahrzeichen der Stadt, wurde 1889 anlässlich der Weltausstellung und die auf dem Montmartre gelegene weiße Basilika Sacré Cœur 1910 fertig gestellt. Der Eiffelturm ist das meistbesuchte Monument der Welt. Mehr als sechs Millionen Menschen stiegen 1998 auf den Turm; damit wurde ein neuer Besucherrekord verzeichnet.

Weitere wichtige Städte sind das Industrie- und Handelszentrum Toulouse (390 000 Einwohner), das touristisch attraktive Nizza (Nice; 342 700 Einwohner), Straßburg (Strasbourg; 264 000 Einwohner) mit seinem Rheinhafen, ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum, Nantes (270 300 Einwohner), bekannt für Zuckerproduktion, Schiffbau und eine Reihe anderer Industriezweige, Bordeaux (215 000 Einwohner) mit bedeutendem Seehafen und ein Zentrum für Weinhandel und Industrie sowie Montpellier (225 000 Einwohner), ein Handels- und Gewerbezentrum.
6. Spezialitäten Frankreichs

Spezialitäten und Besonderes sind in Frankreich vorallem Käse, Wein, Oliven, Tee, Croissants, Pariser Brot (Baguette), Parfüm, Pommes Frites, Pastete, Champagner, Hautcreme, Mode, Artischocken, Fisch…

Internet :
– www.msn.de
– www.frankreich-experte.de
– www.webkoch.de/lexikon/Frankreich.html

Bücher:
– Duden- Das Lexikon der Allgemeinbildung
– Paris Top 10 (Dorling Kindersley)
– Paris Merian live! (GU-Gräfe und Gunzer)
– Paris (bassermann)

Sonstiges:
-in alten privaten Mappen

Bilder:
– Parisbücher (oben aufgelistet)
– private Haushaltsbestände

Direktor Schulnote.de

Maria

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Geographie
Schulfach

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