Menschenrassen

Menschenrassen​ - ein Geographie Referat

Dieses Referat hat Elif geschrieben. Elif ging in die 12. Klasse. Für dieses Geographie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Menschenrassen (Anthropologie)

Menschenrassen (Anthropologie)

80 000 – 150 000 Jahren
Wiege des modernen Menschen (Geschichte des Homo sapiens sapiens)
= Afrikanische Grabenbruch → anatomische Modernität entstand in Afrika

Europa: Entstehung der Neandertaler → verschwanden vor etwa 27 000 Jahren auf ungeklärte Weise

Andere Weltteile: anatomisch sehr altertümliche Nachfahren des Homo erectus
→ verschwanden nach Jahrhunderttausenden erfolgreichen Überlebens
→ unklar: Opfer unseres Siegeszuges oder Vermischung innerhalb der
Arten

Homo sapiens sapiens breitete sich über ganze Erde aus:
Vor etwa 100 000 Jahren : Ost- und Nordafrika
Vor etwa 40 000 Jahren : Europa und Asien
Zuletzt : Amerika


→ Gründe: Mut zum Aufbruch
Klimaumschwünge
Bevölkerungsdruck


1. Menschenrassen
– Biologisch-genetische Zugehörigkeit zu 1 Gruppe → Individuum gehört 1 Rasse an
– Vorgeschichtliche Zeit: Mobilität der Menschen viel geringer → Heirat meist innerhalb lokaler Gruppen und Nachbarn → Entwicklung der verschiedenen Rassen tendenziell in geographisch begrenzten sozialen Einheiten → Vererbung der Eigenschaften
– Vielfalt der Gattung Mensch
– fließende Grenzen zwischen den vermeintlichen Rassen


2. Anpassung an die Umwelt
– Unterscheidung voneinander: Individuen verschiedener Kontinente und kleinerer geographischer Einheiten
– Unterschiede beziehen sich z. B. auf erbliche Merkmale → Widerspiegelung der Umwelt, in der die Vorfahren der Individuen viele Generationen lang gelebt haben
– Menschen können sich mit ihrem Organismus auf vielfältige Umweltbedingungen einstellen:
– Temperatur
– Höhe des Lebensraumes
– Vorkommen bestimmter Nahrungsmittel/ Krankheitserreger

2.1 Temperatur und Höhe des Lebensraumes
– organische Reaktion auf Belastung durch ein heißes Klima → Absonderung von Schweiß → verschiedene Rassen: keine Unterschiede in Anzahl der Schweißdrüsen und dieselben körperlichen Reaktionen auf Kälte
– deshalb: Völker aus heißen, trockenen Klimazonen → Schutzeinrichtung vor zu hohem Wasserverlust:
– krauses, dicht gelocktes Kopfhaar → hält Schweiß zurück → Kühlung des Körpers durch Verdunstung
– hohen, schlanken Körperbau → Schutz vor starker Sonneneinstrahlung
– dunklere Hautpigmentierung
– Völker aus arktischen Regionen (Eskimo, Lappen, Sibiriern):
– kompakter Körperbau → Körperwärme konservieren
– helle Haut → weniger anfällig für Frost
– schmale Nase → bessere Erwärmung kalter Luft bevor sie in Lungen einströmt
– über Jahrmillionen: Individuen mit günstigen Anpassungen an Hitze und senkrecht auftreffende Sonnenstrahlen → Selektionsvorteil für das Überleben in tropischen Regionen wie Südasien, der südlichen Sahara, anderen Regionen Afrikas
– Anpassungen des Menschen an klimatische Bedingungen, auch kultureller Natur (Kleider, Häuser, Feuer,…)
– Große Höhen → stärkere Belastung der menschlichen Atemorgane
– Deshalb: Völker in höher gelegenen Regionen
– größeren Brustkorb
– größere Lungenkapazität
– gut entwickeltes Atmungssystem

2.2 Ernährung und Krankheiten
– Reaktionsweise auf Nahrungsangebot kompliziert → Ernährung beeinflusst durch kulturelle Faktoren → Auswirkung auf Beschaffung und Einteilung der Nahrung
– Anpassung an eine Krankheit → genetischen Merkmalen


3 Aufspaltung in Großrassen
– Indianide, Mongolide, Negride, Europide, Australide
– Ausbreitung → Anpassung an unterschiedliche Lebensbedingungen
– Herausbildung körperlicher Unterschiede, unterschiedliche Sprachen (ca. 3000), Religionen, Formen des sozialen Zusammenlebens
– Gemeinsamkeiten: – Lächeln = Ausdruck der Freude, Form der Kontaktaufnahme
– Weinen = Ausdruck des Schmerzes, Trauer
– Ablehnung und Aggression gegenüber Fremdartigem,
Fremdem
→ angeborenes Verhalten (von Genen beeinflusst)


4 Geographische Verteilung

4.1 Europide
– dunkle bis sehr helle Haut (lässt genügend UV-Strahlung hindurch → für Bildung des Vitamin d verantwortlich)
– generell hellere Pigmente als jedes andere Volk der Welt
– Haarfarbe von schwarz bis aschblond (in südlichen Teilen Europas am dunkelsten)
– starke Körperbehaarung
– Blutgruppe B am häufigsten in Osteuropa, Nahen Osten
– Blutgruppe A am häufigsten an Rändern Europas
– Körperwuchs, -fülle in Nordeuropa am höchsten
– LB von 1885: kurzköpfig, hohe gewölbte Stirn, abgerundeter Hinterkopf
große, offene Augen, schöngeformte Nase, kleiner Mund mit senkrecht gestellten Zähnen, starker, voller Bart, weiches, glattes o. großlockiges Haar

4.2 Mongolide
– klein und zierlich
– Hautfarbe: gelb – gelb-bräunlich – rötlich braun
– glatte, schwarze Haare
– breites, flaches Gesicht
– spärlicher Bartwuchs und eine Hautfalte, der Mongolenfalte (Epikanthus) → bedeckt inneren Augenwinkel → mandelförmiges Aussehen des Auges
– niedrige Nasenwurzel
– geringe Körperbehaarung
– kurze Gliedmaßen, gedrungener Körperbau → an niedrige Temperaturen angepasst
– Völker Südostasiens generell kleiner, dunkler und schlanker als weiter nördlich Lebende
– In gesamten Geschichte dieser Region → Wanderung und Vermischung der Menschen
– LB 1885: kleine schiefgestellte, am Innenwinkel herabgezogene Augen
kurze, niedrige, am Ende breitere Nase, weitgeöffnete Nasenlöcher
kräftiges Gebiss, schlaff herabhängendes Haar

4.3 Indianide
– glattes, schwarzes Haar und großflächige Gesichter mit einigen besonderen Merkmalen der Zähne wie Ostasiaten
– kurze Stirn, schwarzes, glattes Haar, hagere Statur, kleine Hände und Füße
– starke Häufigkeit der Blutgruppe 0

4.4 Negride
– meist als Neger bezeichnet worden (Zuweisung eines unteren sozialen Status)
– dunkelhäutig
– geringe Gesichts- und Körperbehaarung, wulstige Lippen, breite Nase mit kräftigen Nasenflügeln
– melaninreiche Haut → Schutz vor zu hohen UV Strahlung
– Westafrika: stark pigmentierte, also dunkle bis fast schwarze Haut, schwarze Haare und Augen, drahtiges, dicht gelocktes Haar, breite Nasen, vorstehende Vorderzähne und wulstige Lippen
– Südafrika: häufig Mischformen, Überlebende der San (Buschmänner) = Jäger- und Sammlervolk: von kleinem Wuchs, nicht sehr dunkel (Mbuti oder Bambuti: kleinste Volk der ganzen Welt; Watusi: sind außergewöhnlich groß und schlank)
– Schwarze in den USA und in anderen Teilen der Neuen Welt: gemischter Abstammung → 4/5 afrikanischer Ursprung und ansonsten meist europäischer, aber auch indianischer Abstammung → Vermischung

4.5 Australide
– Erstbewohner Australiens (Aborigines): dunkelhäutige Gruppe → nicht sehr eng mit afrikanischen Völkern verwandt
– Körperlich und geistig auf tiefsten Stufe des Menschengeschlechts
– Weit vorstehende Kiefer, schiefe Zähne, dicke Lippen, breite, herabhängende Nase, wolliges Kopfhaar, stark behaarter Rumpf, dünne Gliedmaßen

SCHWIERIG: Einschätzung unterschiedlicher geographischer Herkunft, Vermischung und genetischen Veränderungen im Lauf der Evolution


5 Probleme und Kontroversen
– Viele Individuen: mehr als einer Rasse oder auch gar keiner zugerechnet
– Rasse = Zugehörigkeit zu einer Population, bezeichnet Personen mit derselben Gruppe von Vorfahren → Rassenmerkmale sind biologisch vererbt
– Volkszugehörigkeit durch Lernen weitergegeben (Beispiele: Kultur und Sprache)
– → Herkunft von Rasse, Sprache und Kultur mehr oder weniger voneinander unabhängig
– Veränderung der Erbanlagen einer Gruppe z.Bsp. durch sexuelle Kontakte zwischen verschiedenen Gruppen oder Reaktion auf die Umwelt, die sich ebenfalls ständig verändert
– Grenzen zwischen den einzelnen Rassen verlaufen fließend
– Rasse oft missbraucht worden; Missdeutung:
– Sklaverei
– Apartheid
– Zeit des Nationalsozialismus
→ Behauptung: Menschenformen: stammesgeschichtlich weit von-
einander entfernt und von verschiedenen Urformen
abgeleitet

– Auch heute: rassistische Verhaltensweisen → beruhen auf subjektiv herausgepickten und oberflächlich zu erkennenden biologisch-genetischen Unterscheidungsmerkmalen (z. B. schwarze Hautfarbe) → obwohl: ein ganz anderer, meist soziologischer, politischer oder kultureller Grund steht hinter den oftmals mit aller Brutalität ausgetragenen Konflikten

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Elif

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Geographie
Schulfach

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