Befreiungskriege während der Napoleonischen Kriege

Befreiungskriege während der Napoleonischen Kriege​ - ein Geschichte Referat

Dieses Referat hat Luca geschrieben. Luca ging in die 12. Klasse. Für dieses Geschichte Referat hat wurde die Note 13 vergeben.
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Befreiungskriege während der Napoleonischen Kriege

Befreiungskriege während der Napoleonischen Kriege

Bereits im ausgehenden 18. Jahrhunderts wurde durch die Französische Revolution eine neue Epoche eingeleitet, die der Nationalbewegung.
Auch in Deutschland kam es zur Herausbildung eines deutschen, kulturellen und politischen Bewusstseins unter aufgeklärten Philosophen und Literaten spätestens durch die Besetzung der Franzosen.
Obwohl sie sich selbst den Nationalismus der Franzosen zum Vorbild nahmen hatten sie unter den Belastungen der napoleonischen Herrschaft einen extremen Fremdenhass gegenüber der Franzosen entwickelt.
Unter diesen Bedingungen stieg so die Nationalidee bzw. der Einigungsgedanke der deutschen Bürger mit dem verlorenen Feldzug Napoleons nach Russland mit seiner „Grande Armee“, 1812, an. Napoleon verlor den Glanz der Unbesiegbarkeit und demnach auch nahezu den vollständigen Verlust seiner „Grande Armee“.
Dies leitete die „Konvention von Tauroggen“ ein. Die Konvention beinhaltete, dass die preußischen Truppen aus dem französischen Heeresverband gelöst wurden. Auf Grund der Bestrebungen des russischen Generals Diebitschs und anderer Personen, die in Richtung des preußischen Lagers (besonders Unteroffiziere Yorcks) ihre Fäden sponnen, verschärften sie somit den Druck auf Yorck, so dass dieser sich nun letztendlich gezwungen sah, ohne Ermächtigung seines Königs Wilhelm III (ein Alliierter Frankreichs) den Vertrag am 30.12.1812 in der Mühle von Poscherun zu unterschreiben, und damit die Konvention besiegelte. Das war das Signal zum Freiheitskampf.
Widerstrebend, ob der Zar Alexander I den Krieg über die Grenzen Russlands hinaus zur Befreiung Europas fortsetzen würde, war es nicht unverständlich, weshalb der preußische König zögerte. Jedoch auf Drängen des Volkes und der sich daraus bildenden Unruhen, sowie auf Verlangen der Kriegsparteien, gab der König letzten Endes nach und schloss ein Bündnis mit Russland am 28.02.1813. Nach Appell Wilhelms III sollten bürgerliche Schichten sich zu militärischen Freiwilligenverbänden zusammenschließen, damit die allgemeine Wehrmacht gestärkt werden konnte.
Am 16.03.1813 erklärt Preußen Frankreich den Krieg. Am darauf folgenden Tag in Breslau bezeichnete der König das preußische Unternehmen als ein Nationaldeutsches in „An mein Volk“.
„Die Entfachung nationaler Leidenschaften, die die Französische Revolution vor dem Untergang bewahrt und Frankreich zur europäischen Hegemonialmacht emporgehoben hatte, wurde jetzt gegen das Frankreich Napoleons gekehrt“.
Ziel war es „[…]der (den) Einklang zwischen den Geist der Nation, ihren Ansichten und Bedürfnissen und denen der Staatsbehörden, die Wiederbelebung der Gefühle für Vaterland, Selbstständigkeit und Nationallehre“ , zu verwirklichen.
Für „Einheit und Freiheit“ waren die jungen Leute zu den Waffen geeilt, in der Hoffnung sich ein gemeinsames deutsches Vaterland erkämpfen zu können.
Trotzdessen ging der Befreiungskrieg, der auf schlesisch-sächsischem Gebiet lange unentschieden hin und her wog, erst erfolgreich voran, als am 12.08.1813 Österreich unter Metternich in die Koalition mit Russland, Preußen und England trat.
Nach einiger Zeit kam es zur Entscheidungsschlacht bei Leipzig, der so genannten Völkerschlacht.
Am 16. – 19.10.1813 stand Napoleon einer Übermacht aus verschiedenen Völkern gegenüber.
Zum ersten Mal kämpften nicht nur deutsche Einzelstaaten, sondern ein gemeinsames deutsches Volk Seite an Seite, gegen einen gemeinsamen Feind.
Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl berührte auch viele Rheinbundstaaten, sodass süddeutsche Gemüter während der Schlacht die Fronten wechselten.
Mit dem Ende der Völkerschlacht, die erfolgreich für die einzelnen Völker ausging, brach das napoleonische Hegemonialsystem in ganz Europa völlig zusammen.
Die Bürger der deutschen Staaten hofften nun auf die „Wiederherstellung eines aus dem ureignen Geist des deutschen Volkes geboten, verjüngten, lebenskräftigen, in Einheit gehaltenen deutschen Reiches“.
Sie forderten bürgerliche Gleichheit und Freiheit sowie politische Mitwirkung durch eine demokratische Verfassungsordnung.
Diese wurden jedoch spätestens auf dem Wiener Kongress 1814/1815 bitter enttäuscht.
„Das ‚Volk in Waffen’ hatte zwar den Krieg gewonnen, aber die Fürsten handelten auf dem Wiener Kongress 1815 den Sieg, ihren Sieg, aus“.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Luca

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