Vortrag Judenverfolgung

Vortrag Judenverfolgung​ - ein Geschichte Referat

Dieses Referat hat Defne geschrieben. Defne ging in die 10. Klasse. Für dieses Geschichte Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Defne, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Vortrag inkl. Arbeitsblatt & Bildern, teilweise auf Leipzig bezogen

Die Judenverfolgung

1.Ursprung
– Kreuzung Christi als Anlass
– „Christusmörder“ bzw. „Söhne der Kreuziger“
– 5. Jh. Bevorzugung der Christen  „Diaspora“ Zerstreuung der Juden, waren fremd
– Christen empfanden Unsicherheit und Misstrauen  Ablehung und Feindseligkeit
– 1215 antijüdische Bestimmungen
– 1348 Vorwurf, Pest verursacht zu haben
– Immer Sündenbock
– Hitler ließ Hass wieder auflodern, gab Schuld an Armut und Arbeitslosigkeit

2.Verlauf
– Sept. 1935 ,,Nürnberger Rassegesetze“ (Gesetz zum Schutz der arischen Rasse) :Ausschluss der Juden aus Staat und Gesellschaft; Trennung von Juden und Nichtjuden (Arier und Nichtarier)
– Wer sich verliebte: Rassenschänder
– 1935 Juden verlieren Wahlrecht
– 9./10. Nov. 1938 Reichskristallnacht: (Jude ermordete deutschen Botschafter wegen Misshandlung der Eltern) Plünderung v. Geschäften, Demolierung jüd. Eigentums, Misshandlung der Juden, Schändung von Synagogen u. Kultgegenstände, in folgenden Tagen 30000 Juden ins KZ
– „Reichskristallnacht“: Glitzern der zertrümmerten Fenster; ABER: Begriff verharmloste das organisierte Pogrom gegen Menschen
– Heute: ,,Reichspogromnacht“ (Pogrom = Gewalttätigkeiten geg. Minderheiten)
– 1938 Verbot jüd. Ärzte und Rechtsanwälte, Umbenennung der nach Juden benannten Straßen
– 1939 weitere Verbote: ÖPNV, Kauf von Bücher und Zeitungen, Autos, Betrieb von Handwerk u. Gewerbe
– 1939-41 Ermordung von Behinderten durch Ärzte, Beendung durch kirchliche Proteste
– 1940: Ausgangssperre, Entzug von Telefon, Inbetriebnahme des KZ Auschwitz, Einrichtung jüdischer Ghettos
– 1941: Tragen des gelben Judensterns mit Aufschrift „JUDE“; nur mit schriftlicher Erlaubnis Verlassen des Wohnorts, bei erlaubten Fahrten keine Sitzplätze, Betreten von Wäldern und Gaststätten verboten
– 20. Jan. 1942 „Wannsee-Konferenz“: Besprechung d. Planung + Durchführung d. Vernichtung europ. Juden durch Beamte u. Parteivorsitzende; Leitung durch Reinhard Heydrich (SS-Obergruppenführer)
– 1942: keine Pelze, kein Unterricht, Abgabe elektr. Geräte (Schallplatten, Fahrräder)
–  Absonderung d. Juden v. üblicher Bevölkerung; unmögliches Leben
–  heimliche, fluchtähnliche Auswanderungswellen
– 27. Juni 1942 Beschluss, alle Juden ins KZ zu transportieren; Juden sollten sich zur Deportation melden, aber viele erschienen nicht  Razzien
– Sept. 1943 Festnehmung mit Hilfe niederl. Polizei

3. Leipzig:
– Vor 2. Weltkrieg 15000 Juden in Leipzig
– 1925 17 Synagogen
– Reichskristallnacht: Zerstörung von 12 von 13 Synagogen
– Darunter Große Synagoge Gottschedstraße  heute Gedenkstein + leere Stühle (Darstellung der leeren Synagoge)
– 13. befand sich in arischem Wohnhaus: Brodyer Synagoge (Löhrsstr.)  Neueinweihung 1993
– 14000 Opfer und unzählige Vertriebene
– nach Deportation + Verfolgung noch 270 Juden

4. Konzentrationslager
– 1941/42 Bau v. KZ auf Beschluss d. Parteispitze wegen Überfüllung der Gefängnisse
– 11 Mio. Juden sollten schnellen Tod finden; alles geheim, niemand durfte Grund erfahren warum u. wohin Juden verschleppt wurde („sollten arbeiten“)
– Züge aus allen besetzten Teilen Deutschlands; tagelang in Viehwaggons
– Bekannteste KZ: Auschwitz (inkl. Birkenau), Bergen-Belsen, Theresienstadt
– Polen: 3 Mio. Ermordete, Sowjetunion: 1 Mio., DE: 160.000

Leben im KZ:
– Selektion: Kinder unter 15 Jahren, Schwache + Kranke nach Ankunft sofort in Gaskammer, starke Frauen und Männer Arbeit für Deutschland
– Z.B. in Auschwitz-B. wurden Frauen Haare geschoren + Nummer auf Arm tätowiert
– Schlafen auf 3-stückigen Pritschen oder Strohsack
– Für mehrere 1000 Häftlinge 2 Brunnen zum Waschen
– Bis zu 1000 Menschen in einer Baracke (eig. 100)  Ungeziefer, Ratten nagten an Leichen und Schlafenden
– Wassermangel  Waschräume und Toiletten nur nach Arbeit  Prügeleien
– Kleidung immer dreckig, Säuberung nur vor Kontakt mit SS-Leuten wegen Angst vor Krankheiten
– Nahrung: Morgens ½ Liter Kaffee oder Kräuteraufguss („Tee“), Mittags Gemüsesuppe oder „Suppe mit Fleischeinlage“, Abends 300g Brot mit Zugabe  Lebensmittel meist alt oder verschimmelt
– Tagesablauf: 4 Uhr Aufstehen; Waschen o. Frühstücken, Zählung, 6-17 Uhr arbeiten, ½ h Mittagspause, Zählung, Abendessen, spät. 21 Uhr Nachtruhe
– Bei Flucht + Erschießung: Sonderurlaub für Wachmänner
– Bei Verweigerungen, Fehlern: Erschießung o. Strafen (Vorherlaufen vor Walze); Giftspritzen (Phenolspritze ins Herz)
– Vergasung: Entlausung/ Duschen, dauerte mehrere Stunden, später Einsetzung von Ventilatoren  1h
– Leichenverbrennung in Krematorien und Massengräber
– Weiterverwendung der Leichen: Frauenhaar  Stoffe, Knochen  Dünger, Haut 
Körper  Seifen
– Zeitsparende Hinrichtungsmethode: „Sardinenpackung“: Nebeneinanderlegen in Grube, dann Erschießung, nächste Reihe

1945 Befreiung von Alliierten, nur 4700 Juden kamen in Niederlande zurück
Ca. 6 Millionen Juden mussten sterben.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Defne

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