Kultur und Gesellschaft im Kaiserreich

Kultur und Gesellschaft im Kaiserreich​ - ein Geschichte Referat

Dieses Referat hat Lukas geschrieben. Lukas ging in die 9. Klasse. Für dieses Geschichte Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Lukas herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

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Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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KV über Alltagsleben und Kultur im Kaisereich

Gesellschaft und Kultur im Kaiserreich

I. Gesellschaft:

1.1 Großbürgertum(Wirtschaftsbürgertum)
– ihr gehörten Unternehmer, Industrielle, Großkaufmänner, Bankiers, hohe Beamte an
– Ziel: Unterschied vom anderen Bürgertum durch luxuriösen Lebensstil (spezielle teure ausländische Artikel
z.B. Holz, Früchte,…) sowie „Behaglichkeiten“ (mehrere Dienstmädchen) → Bildung war KEIN Statussymbol
– dadurch Näherung mit Bildungsbürgertum aber keine Ineinanderübergehung, d.h. mehr Unternehmenssöhne
mit bildungsbürgerlicher Laufbahn, nicht aber mehr Bildungsbürger in Wirtschaftskreisen
– insgesamt Orientierung an Bürokratischer Monarchie
– ab 1860 Interesse vom Adel am Militär ( Wunsch nach Reserveoffizier)
– Macht auch in Verwaltung und Politik
– Folge der „Aristokratisierung“:
– Bau von schlösserartigen Villen, Erwerbung von Rittergütern
– Kinder von Unternehmern besuchten getrennt vom anderen Bürgertum Schulen
– Mitgliedschaft der Unternehmersöhne in Studentischen Corps
 Ziel: Erhebung in Adelsstand
1.2 Bildungsbürgertum
– Zugehörige: Professoren, Oberlehrer, Schriftsteller, Ärzte, Experten in Fachgebieten, Wissenschaftler/Forscher
– Unentbehrlichkeit der Leute für Industrialisierung und wirtschaftliche Wachstum
– Zuwachs zu dieser Gruppierung ab der Reichsgründung
– Ersetzung des Wunsches nach Allwissen durch Wunsch nach Spezialwissen von Fachexperten

1.3 Mittelstand (Kleinbürgertum)
– Anhänger: Handwerker, kleine Ladenbesitzer, Gastwirte, untere Beamte und später Angestellte (neuer
Mittelstand) → breitste Gruppe der Bevölkerung
– mit der Zeit Näherung an ungelernten Arbeitern bezüglich Arbeitszeit, Einkommen und Lebenslage
(Ausnahme Angestellte)
– „alter“ Mittelstand
• politisch zu den Arbeitgebern
• trotz sozialer Lage Versuch der Abgrenzung nach unten
• wegen Wunsch nach Aufstieg, Versuch der Anpassung mittels Militär
• aber auch eigene Abgrenzung durch andere Bevölkerungsgruppen
– „neuer“ Mittelstand (Entstehung während 70er/80er Jahre)
• Unterschicht und Kleinbürgern und Zugehörigkeit zu Arbeitgebern
• unter Arbeitsteilung Übernahme von arbeitsvorbereitende, kontrollierende, koordinierende,
kaufmännische und verwaltungsmäßige Funktionen
• bessere soziale Lage durch größere Sicherheit am Arbeitsplatz, kürzere Arbeitszeiten und höhere
Löhne als Arbeiter
• politisch uneinheitlich
• hier Schritt der Emanzipation der Frau möglich, eindringen der Frauen in Berufswelt
• zukunftorientiert und bejahte den technischen Fortschritt
• Lebensziel: nicht bloß belohnendes zu Konsumieren, sondern auch Spaß zu haben

1.4. Die Frauen
– in Volkschulen Jungen und Mädchen in einer Klasse und allgemeine Benachteiligung der Mädchen
– „Blaustrumpf“ Bezeichnung für eine über Küche und Kochtopf gebildete Frau
– Alternative zur Volkschule „höhere Mädchenschulen“ → trotzdem keine berufl. Alternativen zur Hausfrau
Organisation der Frauen
– 1865 Gründung des „Allgemeinen Deutschen Frauenvereins“
– Forderungen der Frauenbewegung
• in Bildung: Fortbildungsschulen für alle der Volksschule Entlassenen, Zulassung zu allen Hochschulen
• in Berufstätigkeit: freie Entfaltung der Fähigkeiten, gleicher Lohn für gleiche Arbeit
– Entwicklung:
– ab 1901 Berufsausbildung der Frau
– 1908 Mädchenschulreform (offizielle Gleichstellung von Mädchen und Jungen in der Schule/
Frauen als Gymnasiallehrer)  kaum Erfolg, da traditionelles Frauenbild „erhalten“ blieb
II. Kultur:

2.1.Schule (Volksschule)
– 1816 Schulbesuchsquote nur ca. 60 % der schulpflichtigen Kinder eine „niedrige Schule“
– schlechte Bedingungen im Bezug auf Bezahlung und Lehrmittel
– Lesen, Schreiben, Rechen und die Religion vordergründige Lehrinhalte
– Erlernung der Grundkenntnisse
– 1850 Schulbesuchsquote bei ca. 90%
– Lehrerausbildung zunehmend in staatl. Anstalten
– Schule war Ländersache
große Unterschiede zwischen ländlichen und industriellen Gebieten
 großer Unterschied zwischen Stadt und Land

Volksschule im Kaiserreich
> Land:
– keine Bezahlung der Lehrer vom Staat dadurch Lahrer meist Handwerker (=unausgebildet)
– Unterricht meist in Werkstätten
– kaum Unterrichtsmaterialien
– Unterricht von mehreren Altersstufen im selben Raum
>Stadt:
– unsachgemäßer Unterricht in den Schulen
– sehr schlechte Bezahlung der Lehrer
Bsp. Preußen
nach 1871: – Angelegenheiten der Volkschule staatlich geregelt  Schulbesuchsquote knapp über 90%

 Schulaufsichtsgesetz (1872) Zurückdrängung des Einflusses der Kirche
besondere Förderung der Schulen auf dem Lande (hier Mehrzahl der Schüler)
in Städten Bau von Volksschulen ( Bevölkerungsanstieg)

1872 – neue Lehrpläne („Allgemeine Bestimmungen“)
– Entwicklung der städtischen Schulen bis zur Achtklassigkeit
– Erneuerung der Regelungen für Lehrerausbildungen
– Vorschreibung für die Ausstattung im Klassenzimmer (Tafel, Schrank, Globus,…)

 Umsetzung der Schulpflicht (1880) • Kosten übernahm Staat
 Verbesserung der Lehrerbezahlung (1873 Staatl. Dienstalterzulagen, 1888 Gehaltszuschüsse)
 dadurch konnte die Volksschule bis zur Jahrhundertwende landesweit eine Mindestausstattung an
Kenntnissen und Fertigkeiten vermitteln
Lehrerziel: – Ausbildung eines gehorsamen Untertan
– Erziehung zu Patriotismus
– Schule sollte konservativ-moralische Gesinnung vermitteln

2.2 Architektur:

2.2.1 Historismus (1850-1875/1905)
– allgemeiner Rückbegriff auf ältere Stile und Versuch, historische Stile wieder zum Leben zu
erwecken mit Hilfe von Neukombinierungen
– Haltung: Betrachtung der Geschichte wichtiger als Entdeckung und Entwicklung neuer Systeme, neuer Formen
der eigenen Zeit

2.2.2 Gründerstil
– Kennzeichnung d. technischen Bauwerke, Wunsch ihre Funktion in einer architektonischen Hülle zu verbergen
– geprägt durch die Baukunst (Städtebau) und Form des Interieurs, die den Geschmack
eines zu Wohlstand gekommenen Bürgertums wiedergab und oft zu kitschigen Stilformen tendierte
– z.B. auffällige Bahnhofsgebäude

2.2.3 Jugendstil (1890-1805/10)
-Ziel: Betonung d. Lebendigkeit, Unverdorbenheit u. Abwendung von historischen zu zeitgenössigen Formen
– wurde luxuriöser Stil des wohlhabenden Bürgertums
– antihistorische kunsthandwerkliche Bewegung

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Lukas

Autor dieses Referates

Geschichte
Schulfach

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