Maerzrevolution-Struve

Maerzrevolution-Struve​ - ein Geschichte Referat

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Gustav von Struve stellte in seinem Antrag an das deutsche Parlament

Gustav von Struve stellte in seinem Antrag an das deutsche Parlament zu Frankfurt am Main folgende Forderungen:

Das Eigentum und die Person an sich sollte gesichert sein. Hier wird meiner Meinung nach, der Schutz der Person in seinen Rechten ( Freiheit, Recht auf Unverzehrtheit, etc. ), besonders gegenüber des Deutschen Bundes gefordert.

Zudem beantragte Struve das Recht auf Wohlstand, Bildung und Freiheit für alle ohne Unterschied der Geburt des Standes und des Glaubens, also eine Rechtsgleichheit.

Das bestehende Soldatenheer sollte aufgehoben werden, bzw. eine Bürgerwehr / Völkerwehr eingerichtet werden. Das Soldatenheer sollte hierfür mit der Bürgerwehr verschmelzen ( Volksbewaffnung ). Dadurch würde die Waffengewalt nicht mehr dem Fürsten unterstehen, sondern dem Volk.

Die Einrichtung eines allgemeinen deutschen Staatsbürgerrechts ( Grundsatz der Gesetzesgleichheit ), durch die Abschaffung des Adels und der Bevorzugung der Gerichtsstände, bzw. durch Abschaffung aller durch Reichtum, Geburtsstand, Amtsrechte geschaffenen Vorrechte, als auch durch Abschaffung des einkommensabhängigen Wahlrechtes durch Einführung eines gleichen und allgemeinen Männerwahlrechts.

Er beantragte die Aufhebung bzw. Auflösung der Klosterherrschaften, sowie die Auflösung des Deutschen Bundes.

Zudem forderte Struve die Einrichtung oder Gewährung der Pressefreiheit, durch Abschaffung der herrschenden Zensur und geltender Verbote, als auch die Einrichtung von Schwurgerichten, durch Abschaffung der geheimen und schriftlichen Inquisitionsgerichte.

Zu seinen geforderten Änderungen gehörten auch Reformen, die den Notstand der arbeiteten Klassen und des Mittelstandes, durch Hebung des Handels, des Gewerbestandes und der Landwirtschaft abschaffen sollten.

Eingerichtet werden sollte hierfür ein Arbeiter-Ministerium, dass speziell für die Arbeiter sorgen sollte und durch Ausgleichung der Missverhältnisse zwischen Arbeit und Kapital, durch Festsetzung eines Preis-Leistungsverhältnis, bzw. durch Entgegenwirkung der Konjunktur (“dem Wucher steuert“ ),die Massenarbeitslosigkeit abschafft (“die Arbeit schützt“) und den Arbeitern einen Anteil an den Arbeitsgewinnen sichert.

Deutschland sollte wieder in Reichskreise eingeteilt werden, um der Zerrissenheit Deutschland entgegenzuwirken. Damit wurde von Struve eine nationale Einheit durch einen Nationalstaat gefordert.

Zuletzt forderte Struve die Aufhebung der erblichen Monarchie (Einherrschaft) und Ersetzung derselben durch eine Republik durch frei gewählte Parlamente, an deren Spitze frei gewählte Präsidenten stehen sollten,sowie eine föderative Bundesverfassung ( Unterteilung Bund und Länder ) nach dem Muster der nordamerikanischen Freistaaten ( = der USA).

Zusammenfassend forderte Gustav von Struve, die Abschaffung des Deutschen Bundes als auch der Monarchie, die nationale Einheit durch einen Nationalstaat, eine freiheitliche Verfassung, die Einrichtung eines frei gewählten Parlaments ( Republik ), Grundrechte, z. B. Rechtsgleichheit, Pressefreiheit, Volksbewaffnung durch Abschaffung eines Soldatenheers, Schwurgerichte und Reformen.







Gustav von Struve stellte in seinem Antrag an das deutsche Parlament zu Frankfurt am Main in einer Zeit wo das Land – Der Deutsche Bund – seit dem Wiener Kongress 1815 ( Neuordnung Europas, Vereinbarung von Österreich, Preußen und Russland alle revolutionären und nationalstaatlichen Bewegungen zu bekämpfen, um die monarchischen Systeme zu sichern ) in Unruhen gespalten war.

Die Politik der Restauration die auf dem Wiener Kongress beschlossen wurde sollte innenpolitisch und zwischenstaatlich die politischen Machtverhältnisse in Europa wiederherstellen, wie sie vor der französischen Revolution von 1789 geherrscht hatten. Dies bedeutete Vorherrschaft des Adels sowie Wiederherstellung seiner Privilegien.

Dies bedeutete im Deutschen Bund ( einem von Österreich und Preußen dominierten Staatenbund mit 38 Staaten ) das im Zuge der Restauration die Zensurmaßnahmen verschärft, sowie die Pressefreiheit stark eingeschränkt wurden.

Es herrschten Bürokratische Bevormundung der Bürger, Beschränkung der politischen Mitspracherechte, Vorrang des Adels, etc.

Gustav von Struve an sich war ein republikanischer Politiker und Revolutionär. Er stand zusammen mit anderen politisch aktiven Menschen für Liberalismus und nationaler Bewegung.

Die Revolutionäre / Liberalen strebten politische Freiheiten durch demokratische Reformen sowie die nationale Einigung der Fürstentümer des Deutschen Bundes.

Zudem gab es noch den Konflikt zwischen Adel und Bürgertum. Der Adel hatte die Möglichkeit in der Politik Einfluss zu nehmen, wie zum Beispiel dadurch, dass der Adel Einfluss auf die Steuerpolitik zu seinem Vorteil nehmen konnte. Beamte und Militäradel hatten ständische Sonderrechte.

Die Monarchen hingegen bestanden auf die Legitimität ihrer Herrschaft und setzten diese durch Überwachung und Zensur durch ( Wiener Kongress ).

Hungersnöte und Hungerrevolten fanden in fast allen deutschen Staaten und Regionen statt, ein Grund hierfür war die Massenarbeitslosigkeit, die ländliche und industrielle Armut, zu denen noch allgemeine Wirtschaftskrisen kamen. Durch den Übergang von Agrar- zur Industriegesellschaft kam es zudem zu gesellschaftlichen und sozialen Konflikten.

Ende Februar 1848 griff die von Frankreich ausgehende revolutionäre Unruhe auf die Bevölkerung in Deutschland über. Es kam zu einer Vielzahl von Volksversammlungen, Aufständen und Straßentumulten.

Es fing in zunächst in Baden mit den demokratischen Aufständen an, bevor es in weiteren Staaten des Deutschen Bundes ebenfalls zu Aufständen kam. Bei der badischen Revolution wurden die Forderungen nach einer demokratischen Republik am konsequentesten vertreten.

Struve beteiligte sich zusammen mit Friedrich Hecker (überzeugter Radikaldemokrat und entschiedener Republikaner ) an führender Stelle an der badischen Revolution im März 1848. Beide gehörten zur radikaldemokratischen und antimonarchistischen Organisation der Revolutionäre, die in Baden stark vertreten war.

In der Zeit wo die Märzrevolution ausgelöst wurde, forderte Struve am 31.03.1848 in seinem Antrag unter anderem eine föderative Republik für ganz Deutschland, welcher aber vom Frankfurter Vorparlament abgelehnt wurde.

In Baden wurde die Revolution auch am 23.07.49 durch die Einnahme der Festung Rastatt der preußischen Truppen gewaltsam beendet.





Gustav von Struve beantragte am 31.03.1848 vor dem Frankfurter Parlament den Schutz des Eigentums, sowie der Person. Im heutigen Grundgesetz steht der Schutz der Menschenwürde, der Person, also freie Entfaltung, Freiheit, Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit an erster Stelle. Zudem wird auch das Eigentum, bzw. die Sicherung gesetzlich geschützt. Struve hatte zudem die Gleichheit vor dem Gesetz unabhängig vom Stand oder dem Glauben gefordert. Auch dies ist – Gleichstellung vor dem Gesetz – religionsunabhängig in dem Grundgesetz gesichert. Hier ist allerdings die Erweiterung getroffen worden, dass es auch eine geschlechterunabhängige Rechtsgleichheit gibt. Zudem wurde die Glaubensfreiheit an sich geschützt. Ich sehe das mehr als Erweiterung anstatt eines Unterschiedes an.

Der Antrag auf eine Volksbewaffnung durch eine Bürgerwehr entsprach, meiner Meinung, nach dem Gedanken der Revolution. Die Verteidigung des Staates obliegt weiterhin dem Staat durch Erhaltung der Bundeswehr.

Struve hatte in seinem Antrag die Einrichtung eines allgemeinen deutschen Staatsbürgerrechts gefordert und damit auch die die Abschaffung des Adels, der Bevorzugung der Gerichtsstände, die Abschaffung aller durch Reichtum, Geburtsstand, Amtsrechte geschaffenen Vorrechte, als auch die Abschaffung des einkommensabhängigen Wahlrechtes durch Einführung eines gleichen und allgemeinen Männerwahlrechts.

Die Grundrechte sind allgemein gültige Rechte und Pflichten. Es gibt keine Bevorzugung mehr durch den jeweiligen Stand, Titel oder durch das jeweils ausgeübte Amt ( – außer speziell getroffene Sonderregelungen, die allerdings auch nicht gegen die Grundrechte “verstoßen“ dürfen ). Das einkommensabhängige Wahlrecht gibt es auch nicht mehr. Hier besteht der Unterschied, dass unser heutiges Wahlrecht nicht nur ein Männerwahlrecht ist, sondern auch ein Wahlrecht für Frauen.

Gustav von Struve forderte die die Abschaffung des Deutschen Bundes als auch der Monarchie, die nationale Einheit durch einen Nationalstaat, eine freiheitliche Verfassung, die Einrichtung eines frei gewählten Parlaments ( Republik ) und die Einrichtung von Grundrechten.

Die Bundesrepublik Deutschland ist ( Art. 20 GG ) demokratischer, sozialer und rechtsstaatlicher Bundesstaat. Bei diesem föderalen Staat handelt es sich um eine parlamentarische Demokratie. Das bedeutet, dass es zwei Ebenen im politischen System gibt. Einmal die Bundesebene, die den Gesamtstaat nach außen hin vertritt und die Länderebene, die in jedem Bundesland einzeln existiert. Jede Ebene besitzt eigene Organe der Exekutive, Legislative und Judikative. Die Länder wiederum bestimmen die Ordnung ihrer Städte und Gemeinden. Es gibt 16 teilsouveräne Länder, von denen fünf wiederum in insgesamt 22 Regierungsbezirke untergliedert sind. Dies entspricht im weitesten Sinne der Forderung Struves, da diese Einteilung wohl mehr der geschichtlichen Entwicklung Deutschlands entsprungen ist.

Das Recht auf die von Struve geforderte Pressefreiheit ist auch in den Grundgesetzen verankert. Zudem kommen hier noch u. a. das Versammlungsrecht, Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit sowie die Freiheit der Kunst und Wissenschaft.

Es gibt zudem keine geheimen und schriftlichen Inquisitionsgerichte mehr. Die Gerichtsstände sind im Grundgesetz klar definiert und “Ausnahmegerichte“ verboten.

Der Grundgedanke, dass es ein Ministerium für Arbeiter geben muss und das der Staat auch Einfluss auf die Marktwirtschaft nehmen muss, ist auch klar im Grundgesetz verankert. Hier wird zum einen die Freiheit der Berufswahl als auch das Verbot von Zwangsarbeit eingeräumt.

Die Forderung in dem von Struve gestellten Antrag nach Reformen und der Einrichtung eines Arbeiterministeriums wird zudem durch die Zusicherung auf staatliche Leistungen, oder auch durch verschiedene Rechte auf staatliche Vorkehrungen erfüllt.



Am wichtigsten ist eigentlich hervorzuheben, dass in dem Grundgesetz Grundrechte ( Art. 1 – 19 ) festgelegt sind, wo die Rechte jedes Menschen ( Menschenrechte ) bzw. Rechte des Staatsbürgers gegenüber der Träger der Hoheitsgewalt festgelegt wurde. Diese sind als Abwehrrechte des Grundrechtsträgers gegenüber der Handlungen von Hoheitsträgern ausgestaltet. Dies war einer der wichtigsten Forderungen Struve, gefordert als Schutz der Person.

Zusammenfassend lässt sich klar feststellen, dass die heutigen Grundrechte stark an den damals geforderten Rechten anlehnen. Unterschiede liegen darin, dass mehr Rechte als damals gefordert, im Grundgesetz verankert worden sind.

Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Daniela

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