Alexanders Weg zur Größe

Alexanders Weg zur Größe​ - ein Geschichte Referat

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Phillip II Vater Alexanders, Alexanders Weg zum makedonischen Thron und Hegemon Griechenlands, Alexanders Sieg über Dareios III und Persien, Indienzug, Massenhochzeit von Susa, Völkerverschmelzung und Tod in Babylon

Alexanders Weg zur Grösse

– Phillip, II., Vater Alexanders.
– Alexanders Weg zum makedonischen Thron und Hegemon Griechenlands.
– Alexanders Sieg über Dareios III. und Persien.
– Indienzug.
– Massenhochzeit von Susa, Völkerverschmelzung und Tod in Babylon.

Wer war Alexander?

Phillip II., Vater Alexanders, wurde 359 v. Chr. von der makedonischen Heeresversammlung zum König gewählt. Phillip war bestrebt, das uneinige Makedonien wieder zu einem Königreich zusammenzufügen und bezwang vereinzelte Regionalfürsten. Er machte Makedonien zum führenden Staate Griechenlands. Phillip begann mit der Neuorganisation seiner heruntergekommenen Armee. Die Adelsreiterei, auch genannt Hetairen (=Gefährten), stellte er in Ilen auf, und wurde zur Elitetruppe seines Heeres. Die Fusskämpfer organisierte er in Phalanxen als starre, disziplinierte Angriffstrupps, ausgerüstet mit langen Speeren ( genannt Sarissen ). Städte, die Phillip belagerte, wurden nicht mehr ausgehungert, sondern durch Belagerungsmaschinen zerstört. Er vergrößerte das Vermögen des Staates und gewann zahlreiche Kriege, in denen er Griechenland eroberte.Er wurde bei einer Theateraufführung von einem seiner Soldaten getötet.

Alexanders Weg zum makedonischen Thron und zum Hegemon Griechenlands begann 356, als er als Sohn Phillips und der Olympias, einer epeirotischen Prinzessin geboren wurde. Seine Kindheit mag nicht besonders glücklich gewesen sein, da sich sein Vater auf ständigen Kriegszügen befand und er sich somit in der Obhut seiner Mutter Olympias befand. 343 wurde der dreizehnjährige Alexander von seinem Vater nach Mieza geschickt, wo er und seine Mitschüler, seine späteren Hetairen, von Aristoteles, dem Schüler Platons unterrichtet wurden. 340 macht Phillip Alexander erstmals zum Stadthalter. Aus der Tatsache, dass wir so wenig über seine Amtszeit erfahren, mag man ermessen, wie gut und erfolgreich Alexander seine Aufgabe bewältigte.

Nach der Ermordung seines Vaters 336 wurde er von der makedonischen Heeresversammlung als Alexander III. zum König ausgerufen, womit er gleichzeitig griechischer Hegemon war. Alexander begann seine Regierung mit rigorosen Massnahmen. Er schickte Diener aus, die mögliche Thronanwärter ermordeten.

Bald gab es Aufstände der Griechen, doch er organisierte seine Truppen hervorragend und unternahm jede Anstrengung, um die rebellierenden Gebiete zu befrieden. Er unterwarf Illyrer, Triballer, Geten, Kelten und Thraker in einem Blitzfeldzug. 335 zog er gegen das revoltierende Theben, eroberte es und liess es als Exempel für die übrigen Griechenstädte schleifen; die Bewohner wurden als Sklaven verkauft. Nachdem er derart für Ruhe gesorgt hatte, stand seinem Persienzug nichts mehr im Wege.

Alexanders Sieg über Dareios III. und Persien wurde eingeleitet durch Alexanders Überschreitung des Hellespont mit ca. 35000 Mann. Nach einigen erfolgreichen Schlachten löste er in Phrygiens Hauptstadt Gordion den berühmten Knoten, entweder mit dem Schwert, oder indem er einfach den mit dem Knoten verbundenen Karren loslöste. Darauf zog Alexanders Heer, das etwa 40000 Mann zählte, gegen das 50000-60000 Mann starke persische Heer. Im November 333 kam es zur Schlacht bei Issos. Während die Fußtruppen Alexanders, unter der Leitung Parmenions, einer Niederlage näher als dem Sieg waren, führte Alexander seine Hetairenreiterei gegen Dareios Kavallerie und griff Dareios persönlich an. Dieser war Alexander nicht gewachsen, und floh. Der Führung beraubt brach die persische Armee zusammen und folgte dem König in ungeordnetem Rückzug. Alexander nahm 332 nach siebenmonatiger Belagerung die Phönizierstadt Tyros, die sich ihm nicht hatte ergeben wollen. Danach zog er zur Oase des Siwa, wo er sich im Heiligtum des Zeus-Ammon liess als Gottessohn ausrufen ließ. Zu dieser Zeit gründete er auch in Ägypten, die noch heute existente Stadt, Alexandria. Hierauf überschritt er den Tigris und traf im Oktober 331 auf das persische Großheer bei Gaugamela. Alexanders Heer zählte nur etwa 50000 Mann, und das persische Heer war 100000 – 150000 Mann stark, weshalb es Militärhistorikern heute noch ein Rätsel ist, wie Alexander diese Schlacht gewinnen konnte. Erneut griffen Alexander und seine Hetairen Dareios an. Dieser hielt wiederum nicht stand und floh vor dem durchsetzungsfähigeren und willensstärkeren Alexander in die Tiefen des Irans. Alexander zog ungehindert vor die persische Hauptstadt Babylon, die kampflos ihre Tore öffnete und den persischen Staatsschatz auslieferte, die gewaltige Summe von 50000 Talenten in Gold. Alexander wurde in Babylon und Susa zum neuen Großkönig Persiens ausgerufen. Die alte Kulturstadt Persepolis wurde, zur Sühne der persischen Zerstörung Athens (480), zur Plünderung freigegeben, das in der selben Nacht noch in Flammen aufging.

Mit dem Ende des Persienzuges schritt Alexander sofort weiter zum Indienzug. 327 unterwarf er die östliche Sogdiane und heiratete die baktrische Prinzessin Roxane. Sein Versuch, das persische Hofzeremoniell mit Fußfall (Proskynese) einzuführen, scheiterte am Widerstand der Makedonen und Griechen. In Indien (326) besiegte Alexander die Bergstämme des Swat-Hochlandes und stieß bis über den Indus vor. Am Hydaspes kam es zur Schlacht mit dem indischen Fürsten Poros, den er mit großer Anstrengung besiegen konnte. Das erschöpfte Heer forderte ein Ende des Vormarsches und Alexander kehrte gezwungenermaßen zum Indus zurück. Im Kampf gegen die Maller wurde er so schwer verwundet, dass die von ihm in der Sogdiane und Baktrien zwangsangesiedelten Griechen von seinem Tod hörten und zurück in die Heimat zogen. 325 erreichten die Makedonen Pattala. Von hier aus teilte sich die Armee in drei Teile: Nearchos sollte eine Flotte durch den persischen Golf bis an die Mündungen von Euphrat und Tigris bringen, Krateros führte einen Teil des Heeres durch Arachosien und die Drangiane. Alexander aber brach mit dem Gros seines Heeres durch die gedrosische Wüste in Richtung persisches Kernland auf. Dabei gab es schwere Verluste unter den Soldaten und den mitziehenden Familien.

324 kehrte Alexander schließlich nach Persien zurück und es fand die Massenhochzeit zu Susa statt. Sein Plan war die Verschmelzung von Persern und Makedonen zu einer neun Herrenschicht. Überhaupt wurden persische Sitten und Gebräuche nicht unterdrückt, sondern ganz im Gegenteil: sie wurden sogar übernommen. 89 seiner Gefolgsleute und etwa 10000 Soldaten heirateten persische Frauen. Alexander selbst vermählte sich mit Stateira, einer Tochter des Dareios. Durch die zunehmende Gleichberechtigung der Perser kam es in Opis zu einer erneuten Meuterei (wie in Indien), die Alexander wieder dadurch beilegte, indem er die Soldaten persönlich beruhigte.

Alexander Traum von der Völkerverschmelzung sollte niemals Wirklichkeit werden, denn 323 ereilte ihn der Tod in Babylon. Kurz vor Sommeranfang befahl er die Mobilmachung der Armee, mit der er plante die weitgehend unerforschte arabische Halbinsel zu unterwerfen und dann durch Libyien (unser heutiges Afrika) zu ziehen und Karthargo anzugreifen. Nach verschiedenen Saufgelagen erkrankt Alexander im Mai und stirbt zwei Wochen später, am 13. 6. 323, dreiundreißigjährig, in Babylon.

Zu Alexanders Nachfolgern wählte die makedonische Heeresversammlung sowohl seinen geistesschwachen Bruder Arrhidaios, als auch seinen einjährigen Sohn. Alexanders Generäle und Hetairen erhielten Provinzen und traten gegeneinander in den sogenannten „Diadochenkriegen“ an. Alexanders Reich zerfiel, und einige der Diadochen konnten Monarchien in Teilgebieten errichten, so zum Beispiel Ptolomaios in Ägypten (die Herrschaft der Ptolomaier reicht bis 30 v. Chr.). 320 wurden die Makedonen aus Indien vertrieben.

Alexanders Reich war allein auf ihn zugeschnitten gewesen und keiner seiner Hetairen, Generäle oder Verwandten hatte sein Format oder seine Fähigkeiten, die dazu notwendig gewesen wären, dass gewaltige Reich zusammenzuhalten.

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Anna

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