Der dreißigjährige Krieg

Der dreißigjährige Krieg​ - ein Geschichte Referat

Dieses Referat hat Elif geschrieben. Elif ging in die 7. Klasse. Für dieses Geschichte Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Der dreißigjährige Krieg in seinen Etappen mit Beleuchtung der ganzen kleinen Kriege, die im Laufe der Zeit entstanden.

Der dreißigjährige Krieg

Vorgeschichte

neue Verschärfung des Religionsstreites nach Augsburger Religionsfrieden 1555;
1608/09: Bildung der protest. Union und kath. Liga –> besiegelten Reichsverfall;
Anlaß: Prager Fenstersturz 23.05.1618;
zuerst Böhmischer Aufstand –> Kämpfe zwischen Haus Habsburg und Böhmischen Ständen –> Krieg innerhalb des Reiches –> große europäische Auseinandersetzung;

Böhmisch-Pfälzischer Krieg 1618-23:

Krieg um Glauben, Gegenreformation;
Absetzung Kaiser Ferdinand’s II. durch böhm. Stände (Verletzung des Majestätsbriefs);
Wahl Kurfürst Friedrich’s V. –> König von Böhmen, Führer der Kalvinisten;
Ferdinand II.: gewaltsame Rekatholisierungspolitik –> Unterstützung von Maximillian I. durch Ligaheer (30000 Mann);
Schlacht am Weißen Berg 08.11.1620: Feldheer Tilly schlägt Friedrich V. (Böhmen) vernichtend vor Prag;
Tilly festigte kaiserlichen Sieg (Wimpfen 06.05.1622, Höchst 20.06.1622, Stadtlohn 06.08.1623);
Folgen für Böhmen gravierend: Hälfte des Adels enteignet, gewaltsame Rekatholisierung –> Protest. verließen Böhmen;
Union’s Auflösung in Böhmen;
pfälzische Kurwürde 1623 zurück an Herzog Maximillian I. von Bayern;

Niedersächsisch-Dänischer Krieg 1625-29:

Krieg um Glauben und Macht;
Liga: verfolgt Truppen nach Norden, will Norden rekatholisieren;
Eingriff Dänemarks (Christian IV.) in den Krieg, fürchtet um Reformation, will Besitz erweitern;
Albrecht von Wallenstein (böhm. Adliger und General des Kaiser’s): 24000 Mann-Heer an Friedrich II., Generalismus aller kaiserlichen Truppen im Reich;
schlug Protest. Graf Ernst II. zu Mansfeld an Dessauer Elbbrücke (25.04.1626);
Tilly: Sieg über Christian IV. bei Lutter am Barenberge (27.08.1626);
Friede zu Lübeck (22.05.1629): Wallenstein mit Christian IV., da Norddeutschland u. Jütland besetzt;
siegreiche Kaiser erließ Restitutionsedikt (06.03.1629) (Rückgabe aller nach 1552 verliehener säkularisierter Kirchengüter an Kirche);

Schwedischer Krieg 1630-35:

Krieg um Glauben und Macht;
Gustav II. Adolf von Schweden Landung auf Usedom (04.07.1630), da Kaiser an Küste sehr stark geworden;
G. A. Angst vor Gegenreformation, schwedische Ostseeherrschaft bedroht;
Schweden finanziert von Frankreich;
G. A. schlug Tilly bei Breitenfeld (bei Leipzig) 17.09.1631;
1632: G. A. stieß nach Süden vor, Schlacht bei Rain am Lech: Tilly’s Armee vernichtet, Tilly tot;
Wallenstein: 2. Generalat (unumschränkte Macht), Schlacht bei Lützen (16.11.1632) unentschieden, G. A. fällt;
W. eigenmächtige Verträge mit Schweden –> Ermordung W.’s in Eger (25.02.1634);
Friede von Prag (30.05.1635) zw. Kaiser u. Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen;
–> Beitretung fast aller Reichsstände;
Verzichtung der Reichsstände auf ihr Bewaffnungs- u. Bündnisrecht;
kein Frieden –> Ausweitung des Krieges;
Reichskonsens zerfiel schnell;

Französischer Krieg 1635-48:

Krieg um Macht;
Frankreich will Macht Habsburg’s einschränken;
F. kath. kämpft auf schwed. protest. Seite;
F. greift in Krieg ein, da Habsburg sehr stark (19.05.1635 Kriegserklärung an Spanien, 18.09.1635 an Kaiser);
Schlacht bei Wittstock (04.10.1636) Banér (schwed.) schlägt Kaiserliche;
Bernhard von Sachsen-Weimar (03.03.1638) bei Reinfelden;
Banér’s Nachfolger Torstenson siegte bei Breitenfeld (02.11.1642) und auf Marsch nach Wien bei Jankau (06.03.1645);
Franzosen geschlagen bei Tuttlingen (24.11.1643) durch bayerische Generäle;
letzten beiden Kriegsjahre Schauplatz: Schweinfurt-Donauwörth;
seit 1644/45 angefangene Verhandlungen zw. Kaiser u. Frankreich/Schweden, Beendigung d. Krieges: Westfälischer Frieden;

Folgen:

D. K.’s Auswirkung: politisch, wirtschaftlich u. kulturell aufs Heil. Röm. Reich dt. Nation;
Bevölkerungsverluste: 40% auf Land, 33% in Stadt;
betroffenste Gebiete: Pommern, Mecklenburg, nördl. Brandenburg, Schlesien, Mittel- u. Süddeutschland (nur 33% überlebten);
–> soziale Umschichtung und starke Veränderungen in Wirtschaftsstruktur (weniger landwirtschaftliche Anbauflächen, geringerer Viehbestand, Rückgang von Handel und Gewerbe, Besitzumschichtungen);
Entwicklungen abgeschlossen, deren Beginn weit vor 1618 ;
trotz Auflösungserscheinungen, gewisse politische Bedeutung als Reichsverband;
konfessioneller Gegensatz bestätigt und Kalvinismus im Westf. Fr. staatsrechtlich fixiert;
Macht Habsburg’s beschränkt auf: böhm., ungar. u. österr. Staatslande, außer Kaisertum;
richtete politisches Interesse nach Südosten;
D. K. beendet Zeitalter der Religionskriege;
trug zur Entkonfessionalisierung der Politik bei;

Westfälischer Frieden 24.10.1648:

Resultat der vierjährige Verhandlungen zw. Frkr u. Verbündeten in Münster, sowie Schweden u. Verbündeten in Osnabrück –> zur Beendigung des D. K.;
bis 1806 Reichsgrundgesetz;

territoriale Veränderungen:

Frankreich bekam: Metz, Toul, Verdun, Ober- u. Unterelsass, Sundgau, Landvogtei über 10 elsässische Reichsstädte, Breisach, Pinerolo und Besatzungsrecht auf Philippsburg;
Schweden bekam: Vorpommern mit Odermündung bis Stettin, Inseln Rügen, Usedom u. Wollin, Wismar, Erzbistum Bremen u. Bistum Verdun als Reichslehen;
Brandenburg bekam: Hinterpommern, Cammin, Bistümer Halberstadt u. Minden, Grafschaft Hohenstein u. Anwartschaft auf Erzbistum Magdeburg;
Vereinigten Niederlande u. Schweiz erhielten volle Souveränität;
Metz, Toul u. Verdun Ausscheidung aus Reichsverband;

konfessionelle Regelung:

Augsburger Religionsfriede (1555) erneut anerkannt;
auf Kalvinisten ausgedehnt;
Grundsatz cuius regio, eius religio beibehalten jedoch auf 1624 als Normaljahr für Besitzstand geistlicher Güter u. die Konfessionszugehörigkeit festgesetzt;

Reichsverfassung:

Reichsstädte erhielten volle Landeshoheit und Recht, Bündnisse untereinander und mit auswärtigen Mächten zu schließen;
Bündnisse durften nicht gegen Kaiser u. Reich sein;
Außenpolitik des Reichsoberhaupts an Zustimmung des Reichstags gebunden;
für Pfalz neue (8.) Kur geschaffen;
Bayern behielt 1623 gewonnene pfälz. Kurwürde

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