Xavier Naidoo

Xavier Naidoo​ - ein Musik Referat

Dieses Referat hat Sophia geschrieben. Sophia ging in die 10. Klasse. Für dieses Musik Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Sophia herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Sophia würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

Verbessere Deine Sophia Note und profitiere mit Geschichten und Referaten bei Vorträgen von dem Wissen hunderter Schüler deutschlandweit. Viele Schüler haben ihre Sophia Vorträge bei schulnote.de gefunden und durch unsere Referate, Biographien und Geschichten ihre Leistungen verbessert. Beachte bitte, dass Du diese Arbeiten nur für die Schule verwenden darfst. Du darfst sie nirgendwo posten oder anderweitig verwenden. Wir freuen uns, wenn wir Dir geholfen haben. Berichte uns von Deiner neuen Note! Nutze dafür die Feedback-Funktion.

Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Sophia, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Xavier Naidoo

Er ist der erfolgreichste deutsche Popstar der letzten Jahre, von seinem Debut-Album „Nicht Von Dieser Welt“ wurden mehr als eine Million Stück verkauft, von Echo bis MTV-Awards hat er alle wichtigen Musikpreise abgeräumt. „Soulig, Farbig, Gläubig“ ist das Motto der Marktlücke, die Xavier Naidoo nachhaltig besetzt.
Geboren am 2. Oktober 1971 in Mannheim als Sohn einer Südafrikanerin und eines Vaters mit indischen Vorfahren, beginnt Naidoo das Singen in Schul- und Kirchenchören. Nach der Mittleren Reife und einer abgebrochenen Koch-Lehre erhält er 1992 das Angebot zu einer Plattenproduktion in den USA und sammelt dort erste Musikbiz-Erfahrungen – vor allem schlechte. Enttäuscht zurückgekehrt ins heimische Mannheim, singt er in Musicals und jobbt nebenbei als Türsteher des Mannheimer Milk!-Clubs, einer der Brutstätten der deutschen Drum’n’Bass-Szene. Einen musikalischen Einfluss hatte diese Phase allerdings nicht, sein Vorbild sieht er eher in einem Herbert Grönemeyer.
Schließlich landet Naidoo als Background-Sänger beim Rödelheim Hartreim Projekt der Frankfurter Produzenten Moses Pelham und Thomas Hofmann. Die erkennen Naidoos enorme gesangliche Fähigkeiten und bauen ihn für ihr Label 3p in einzigartiger Weise zum Solo-Star auf. Die von ihm gesungene, aber unter der Marke Sabrina Setlur erschienene Single „Frei sein“ lenkt die Aufmerksamkeit auf den Mannheimer. Im Juli 1998 erscheint dann das Debut-Album und die Erfolgsstory nimmt ihren Lauf: Das Album hält sich über ein Jahr in den Top 20, die Singleauskopplungen werden zu Hits, der Song „Sie sieht mich nicht“, ein Beitrag zum Soundtrack des Films „Asterix gegen Caesar“, erreicht Platinstatus, Tournee und Festivalauftritte werden zu Triumphen und das folgende Live-Album verkauft sich ebenfalls prächtig.

Nicht zuletzt die eigenwillige Religiosität, die in den Texten Naidoos zum Ausdruck kommt, fördert die Bekanntheit. Xavier – was er in Rödelheim-typischer Bescheidenheit gerne wie das englische „Saviour“-„Der Erlöser“ ausgesprochen hört – gibt den Messias. Die teilweise kruden und nicht nur religiös radikalen Statements Naidoos werden von der Presse bereitwillig rezipiert, sie erhebt ihn zum „Himmel-Stürmer“ (Stern), zum „Jesus der Hitparaden“ (Spiegel), belegt sein Erfolg doch schließlich die These von einer haltlosen, sich nach Spiritualität sehnenden Generation.

Nachdem Naidoo in der Bunten von der Labsal regelmäßigen Haschischkonsums berichtet, fallen wenige Tage später die Zivilfahnder mit der Tür ins Haus. Wegen der dabei anfallenden 48 Gramm muss Naidoo sich vor Gericht verantworten. Ebenfalls im Jahr 2000 endet ein Streit mit Moses Pelham vor Gericht, der sich am Erfolg der Söhne Mannheims entzündet. Die Auseinandersetzung endet mit einer Niederlage Pelhams, die dieser nicht vergessen wird: Das Gericht urteilt, dass Moses seinen erfolgreichen Schützling mit unrechtmäßigen Knebelverträgen an der kurzen Leine halten wollte.

Dieser plötzliche Einbruch von Realität scheint sich auch auf Naidoos Texte auszuwirken. Als Mentor und erster Sänger der Söhne wirkt er nicht mehr so abgehoben, bedrohlich ist nun nicht mehr ausschließlich das „Dunkel“, sondern die soziale Lage, Erlösung verspricht nicht mehr nur das „Licht“, sondern der Community-Gedanke. Seine zweite Platte ist wenigstens zur Hälfte von dieser Welt. Und den Sound, den er mit der Mannheimer Combo auf die Bühne bringt, kann man im Vergleich mit seinen Soloalben sogar fast schmutzig nennen.


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