Überhöhte Kurven und Schräglage bei Zweiradfahrzeugen

Überhöhte Kurven und Schräglage bei Zweiradfahrzeugen​ - ein Physik Referat

Dieses Referat hat Maria geschrieben. Maria ging in die 10. Klasse. Für dieses Physik Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Maria herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Maria würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

Verbessere Deine Maria Note und profitiere mit Geschichten und Referaten bei Vorträgen von dem Wissen hunderter Schüler deutschlandweit. Viele Schüler haben ihre Maria Vorträge bei schulnote.de gefunden und durch unsere Referate, Biographien und Geschichten ihre Leistungen verbessert. Beachte bitte, dass Du diese Arbeiten nur für die Schule verwenden darfst. Du darfst sie nirgendwo posten oder anderweitig verwenden. Wir freuen uns, wenn wir Dir geholfen haben. Berichte uns von Deiner neuen Note! Nutze dafür die Feedback-Funktion.

Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Maria, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.

Referat über Überhöhte Kurven und Schräglage bei Zweiradfahrzeugen.

Überhöhte Kurven / Schräglage bei Zweiradfahrzeugen

1. Überhöhte Kurven
1.1 Kurvenfahren auf ebener Fahrbahn
1.1.1 Kurzwiederholung: Zentripetalkraft


Zentripetalkraft, die Kraft, die bei einer Kreisbewegung auf den bewegten Körper einwirkt und auf den Mittelpunkt gerichtet ist. Beispielsweise sei ein Ball an einer Schnur befestigt und werde mit konstanter Geschwindigkeit herumgeschleudert. Der Ball vollführt dann eine Kreisbewegung, weil über die Schnur eine Zentripetalkraft auf ihn ausgeübt wird.

1.1.2 Kurvenfahren – bei zu hoher Geschwindigkeit

– Die Zentripetalkraft wird durch Reibung aufgebracht
– Wenn die Geschwindigkeit in der Kurve zu groß ist, schleudert das Fahrzeug aus der Kurve
– Grund: Die Haftkraft ist nun zu klein und kann die notwendige Zentripetalkraft nicht mehr aufbringen
-> Kurvenfahren nur bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit möglich; Problem bei mangelnder Reibung (Glatteis, Reifenprofil, …)

1.2 Kurvenfahren in einer ideal überhöhten Kurve
1.2.1 Definition einer „ideal überhöhten Kurve“


Eine überhöhte Kurve vermindert das Gefühl im Fahrzeug nach außen gedrückt zu werden. Eine ideal überhöhte Kurve ist eine, bei der keine äußere Kraft notwendig ist, damit das Fahrzeug auf seiner Spur bleibt. Ist die überhöhte Kurve mit Eis bedeckt, d.h. keine Reibung würde das Auto trotzdem auf der Straße bleiben.

1.2.2 Kräfteparallelogramm
1.2.3 Berechnung


– Im Parallelogramm finden wir den Winkel α wieder
– Er lässt sich mit folgender Formel berechnen:
– tan α = Fz / G
– bzw.: tan α = mv² / rmg
-> v = √(rg*tan α)

1.2.4 Wirklichkeit

– Ohne Reibung gibt es also bei vorgegebenen α nur eine
Geschwindigkeit v, mit der das Auto durch die Kurve kommt
– Eine gewisse Reibung und die Kurvenüberhöhung helfen dem Auto
– Die Rechung gibt nur an, bei welchem Winkel / Geschwindigkeit
das Auto optimal (Fh = 0) durch die Kurve fährt
– Bei größerem v muss die Reibung zwischen Straße und Reifen
verhindern, dass das Auto nach außen, bei kleinrem v nach innen rutscht

1.2.5 Anwendung

– Steilwand
– Hauptsächlich früher bei Achterbahnen, damit sie nicht aus der Spur kamen, heute nur noch, damit das Gefühl nach außen gedrückt zu werden vermindert wird

2. Schräglage bei Zweiradfahrzeugen
2.1 Problemstellung
2.1.1 Geradeausfahren


– keine Schräglage

2.1.2 Kurvenfahren ohne Schräglage

– genauso wie dieser Stift würde der Motorradfahrer umkippen

2.2 Kurvenfahren in der Schräglage
2.2.1 Kräfteparallelogramm


– Im Parallelogramm oben rechts finden wir den Winkel α wieder
– Er lässt sich mit folgender Formel berechnen:
– tan α = Fz / G = mv² / rmg = v² / rg
– Die max. Haftreibungskraft ist Fhmax. = fh * G. Da Fz = Fh
ist, rutscht das Rad sicher nicht weg, solange gilt:
– Fz < Fhmax. => Fz < fh * G => Fz / G < fh => tan α < fh

2.2.2 Wirklichkeit

In der Realität berechnet kein Motorradfahrer/Radfahrer vor jeder Kurve mit welcher Schräglage er fahren muss. Wir wählen nämlich die Schräglage nach zwei wenig genauen Faktoren: Erfahrung und Gefühl

– Dorn-Bader, Physik Oberstufe M, Schroedel-Verlag, 1990, Seiten 108-110
– Physik Oberstufe, Ausgabe B, Band 1, Cornelsen-Verlag, 1. Auflage, Seite 67
– http://riedgym.eduhi.at/leoc/homepage/physik/9/kurven.htm#ueberhoeht
– Bildersuche: www.google.de
– Simulation: NoLimits Coasters v1.26

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