Gewalt als Freizeitspaß

Gewalt als Freizeitspaß​ - ein Psychologie Referat

Dieses Referat hat Louisa geschrieben. Louisa ging in die 11. Klasse. Für dieses Psychologie Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
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Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

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Gewalt als Freizeitspaß

Gewalt als Freizeitspaß?? (Erörterung)

Sehen Jugendliche heute Gewalt als Freizeitspaß an??(Erörterung)

Wenn wir die Gewalt von Früher und von Heute vergleichen, fällt den meisten immer nur ein, das dass Früher nie so schlimm wie Heute war, aber betrachtet wird das meist nur ziemlich oberflächlich!

Geschoben werden die ganze Jugendkriminalität und die Gewalttaten der Jugend von Heute auf die Computerspiele und die Gewaltverherlichung im TV und auf Videos, seien es Musikvideos, oder Videofilme.

Aber bedenkt man mal wie die Gewalt Früher vertreten wurde, wo es diese Art von Medien noch nicht gab, entdeckt man Grausamkeiten, die man sich Heute schon gar nicht mehr vorstellen kann!

Siehe die Hexenverbrennungen, Napoleon, Hitler, die ganzen Kriege und Folter gegen Unschuldige, die Unterdrückung, die ganzen Kriegsverbrechen und Vergewaltigungen. Man könnte diese Liste unendlich weit führen.

Diese Grausamkeiten und Gewalttaten, wurden in großem Maße vertrieben, gegen Tausende zugleich und ohne Gnade, da es damals auch keine so vernetzte Presse wie heute gab, blieben solche Schandtaten einfach im Dunkeln, oder waren gar nicht erwähnenswert oder wurden vertuscht.

Krieg ist ein Ausnahmezustand, würde man jetzt sagen, aber das ist Falsch!

Denn warum führten die Menschen Kriege und begangen solche uns Heute unverständlichen Taten? Ganz bestimmt nicht, weil sie zu viel Computer gespielt haben, oder sich “Halloween” und “Freddy Krügers Nightmare” angeschaut haben!

Sie hatten einfach den natürlichen Blutdurst in sich und ließen sogar zur Show und aus Langeweile Menschen umbringen.

Viele Menschen wurden Früher einfach zur Belustigung der Herrscher und des Volkes hingerichtet und gefoltert, auch wenn sie gar nichts getan haben.

Eine Hinrichtung, war bis vor nicht allzu langer Zeit ein Ereignis, bei dem alle dabei sein wollten. Sogar den kleinen Kindern wurden die Hinrichtungen nicht vorenthalten!

Heute herrscht eine andere Art von Gewalt, und wir sollten froh darüber sein, das wir sie auf unsere Bildschirme verbannt haben!

Die Gewalt hat in Wirklichkeit abgenommen und sie wird uns nicht mehr so extrem vorgeführt wie früher, wo wir echte Menschen sterben sehen wollten.

Die “Katharis Theorie” besagt, die Mediengewalt dient als Ersatz und Ventilfunktion und trägt deshalb zum Abbau aggressiver Verhaltenstendenzen bei.

Das Gegenstück zur “Katharis Theorie” ist die “Stimmulations- und Lerntheorie” , die besagt das eine aggressive Gewaltdarstellung eine aggressionsstimmulierende Wirkung zu Folge hat.

Die Gewalt in der Realität tritt Heute, man höre und staune, in der westlichen Kultur nur noch sehr geringem Maße auf.

Vereinzelt kommen uns für unsere Verhältnisse heute immer wieder solche Skandale, grausame Gewalttaten, Vergewaltigungen und schreckliche Amokläufe zu Ohren, aber haben diese wirklich zu genommen?

Die Medien unterrichten uns nur viel intensiver als Früher über solche Geschehnisse weil es Heute einfacher ist Gewalttaten und Verbrechen auf zu decken.

Gewalt wird Heute verpönt, aber ist schon mal jemand auf die Idee gekommen sie als wichtigen Teil unserer Gesellschaft anzusehen, als Grundgedanke unserer Existenz?

Ohne die uns von der Natur gegebene Gewalt, hätten wir keine Chancen zu Überleben, uns durchzusetzen.

Der Amoklauf in Erfurt, als aktuellstes Beispiel:

Ein 19 jähriger scheinbar unauffälliger Junge läuft in seiner Schule Amok und tötet 17 Menschen.

Er liebte gewalttätige Computerspiele und hörte satanistische Musik und war im Schützenverein.

Schlussfolgerung: die Computerspiele waren Schuld! Die Musik war Schuld! Der leichte Zugang zu Waffen war Schuld! Aus Schluss Ende, der Fall ist Abgehakt!

Verbote werden erteilt, das Waffengesetz verschärft und das Leben geht weiter.

Aber ist das der Richtige Weg?

Vereinzelt muss man sagen, lösen die Medien wirklich Gewalttendenzen aus. Diese Menschen sind psychisch nicht in der Lage diese Gewalt zu verkraften und können teilweise Realität nicht mehr von Fiktion unterscheiden.

Das ist eine Folge unserer kranken Gesellschaft. Die Medien sind teils dran Schuld, aber ihnen die komplette Schuld zu zuweisen ist ziemlich Kurzsichtig und Einfach!

Die Gesellschaft ist zu einer konsumsüchtigen und machtgierigen Kreatur angewachsen und stellt immer höhere Erwartungen und Anforderungen an die Jugendlichen, welche sich um sich abzulenken und sich abzureagieren sich halt solche Medien reinziehen. Der Auslöser sind nicht die Medien, sondern die Gesellschaf, die uns zwingt in eine für uns nicht vorgesehene Rolle zu schlüpfen und uns an zu passen.

Es stimmt, das die Medien uns teilweise verblöden lassen und uns zum Konsum verführen und anstiften. Dumm machen solche Fernsehsendungen wie “Big Brother”, Zeitungen wie die “Bild”, und noch viel mehr in den Medien. Dummheit führt zu wirklich sinnloser Gewalt und man sollte da Anfangen rum zu schrauben, wo uns die Medien für Dumm verkaufen und uns zu konsumsüchtigen Zombies mutieren lassen.

Man sollte nicht Computerspiele, oder Gewaltvideos verbieten, sondern den Jugendlichen Alternativen anbieten, das sie nicht auf sowas zurückgreifen müssen. Man sollte sich wieder mehr um seine Kinder kümmern, ihnen Freizeitangebote bieten, Jugendtreffs organisieren und ihnen einfach was anderes bieten um sich ab zu reagieren.

Der Knackpunkt ist unserer verkommene Gesellschaft, die der Jugend keine anderen Möglichkeiten bietet um sich zu beweisen.

Die Änderungen sollten mit der nächsten Generation beginnen, der ihr gehört alle Aufmerksamkeit die wir ihnen bieten können. Wir müssen alles erdenklich Mögliche tun um ihnen eine ausgewogene Kindheit und Jugend zu bieten, ihnen eine gute Bildung zu ermöglichen und sie individuell entfalten zu lassen.



Der Autor hat leider keine Quellen genannt.

Direktor Schulnote.de

Louisa

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Psychologie
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