Menschenrechtsverletzungen - Verfolgung Andersdenkender

Menschenrechtsverletzungen - Verfolgung Andersdenkender​ - ein Sozialkunde Referat

Dieses Referat hat Felix geschrieben. Felix ging in die 10. Klasse. Für dieses Sozialkunde Referat hat wurde die Note 1 vergeben.
Schulnote.de und alle anderen SchülerInnen, die dieses Referat benutzen, bedanken sich bei Felix herzlichst für die fleißige Unterstützung und Bereitstellung dieser Hausaufgabe.

Ihr könnt die Leistung von Felix würdigen und mit Sternen nach Schulnoten bewerten.

Reden und Vorträge halten.

Bei Vorträgen ist die Vorbereitung und Übung das Wichtigste. Notiere Dir nur Stichpunkte zu Deinem Referat, um nicht in Versuchung zu kommen abzulesen. Vergiss bei Deiner Vorstellung nicht zu erwähnen, wer Du bist – also Deine Vorstellung, und über wen bzw. über was Du Deine Rede hältst. Rede frei und beachte Deine Zuhörer, aber lasse Dich nicht ablenken. Schaue in Deine Klasse und beobachte die Reaktionen. Passe dann Deine Redegeschwindigkeit an. Ein gutes Referat sollte 5-7 Minuten dauern. Verpacke etwas Witz in Deinem Vortrag, um Dein Publikum nicht zu langweilen. Viel Erfolg wünscht Schulnote.de!

Verbessere Deine Felix Note und profitiere mit Geschichten und Referaten bei Vorträgen von dem Wissen hunderter Schüler deutschlandweit. Viele Schüler haben ihre Felix Vorträge bei schulnote.de gefunden und durch unsere Referate, Biographien und Geschichten ihre Leistungen verbessert. Beachte bitte, dass Du diese Arbeiten nur für die Schule verwenden darfst. Du darfst sie nirgendwo posten oder anderweitig verwenden. Wir freuen uns, wenn wir Dir geholfen haben. Berichte uns von Deiner neuen Note! Nutze dafür die Feedback-Funktion.

Dies ist ein Artikel geschrieben von SchülerIn Felix, schulnote.de ist weder für die Richtigkeit noch für die Quelle verantwortlich.



Was im demokratischen Rechtsstaat als Selbstverständlichkeit gilt (geistige Selbstverwirklichung, Gewissens- und Religionsfreiheit, politische Selbstverwirklichung, Meinungs-, Versammlungsfreiheit), wird in vielen Ländern nicht geduldet. Ob es darum geht, seine Stimme gegen religiöse und rassische Benachteiligung und Verfolgung oder gegen soziale Ungerechtigkeit, Korruption und Misswirtschaft zu erheben, in einem Punkt sind die Machthaber in autoritären Staaten alle gleich: Öffentliche Kritik wird nicht geduldet.

Anstatt menschenwürdige soziale Verhältnisse zu schaffen und einen politischen Ausgleich unter Menschen verschiedener ethnischer Herkunft, religiöser und gedanklicher Grundüberzeugung zu finden, unterdrücken Regierungen jegliche Opposition.

Bis 1989/90 lieferten gerade die kommunistischen Staaten klassische Beispiele konsequenter und brutaler Unterdrückung. Nach dem Ende des Kalten Krieges (1945-1990) verblieben mit China, Kuba und Nordkorea kommunistisch.

Die Methoden aller Staaten, die die Meinungsfreiheit mit Füßen treten sind meist die gleichen. Es handelt sich um Länder mit autoritären bzw. diktatorischen Herrschaftsstrukturen. Oft wird der Einsatzwille, der oft gewalttätigen Opposition, durch Provokation aktiviert. Folglich sieht sich die Staatsmacht zur Herstellung von Ruhe und Ordnung „gezwungen“, indem sie bürgerliche Grundrechte einzuschränken oder ganz aufzuheben. Im Extremfall geschieht dies durch die Erklärung des Ausnahmezustandes oder die Verhängung des Kriegsrechtes. Hauptbetroffene sind in der Regel schriftstellerisch und journalistisch tätige Personen, Rechtsanwälte, gewerkschaftlich und in Menschenrechtsorganisationen Aktive, aber auch Angehörige religiöser und ethnischer Minderheiten.

Volksrepublik China
Die friedliche Demonstration mehrerer Tausend Pekinger Studenten für mehr Meinungs- und Publikationsfreiheit wurde rasch zur Massenbewegung, der sich bald zahlreiche Arbeiter anschlossen und die auch auf andere große Städte übergriff.
Mitte Mai war der Platz des Himmlischen Friedens Schauplatz des Hungerstreiks von Studenten. Die Regierung reagierte darauf mit der Verhängung des Kriegsrechts und ließ am 3. Juni Panzer auffahren, um den gewaltlosen Widerstand der Demonstranten zu brechen. Tausende wurden von Truppen festgenommen, viele Gefangene wurden ohne Kontakt nach außen eingekerkert und teilweise gefoltert. Im Schnellverfahren wurden Todesurteile gefällt, ohne dass den Angeklagten angemessener Rechtsbeistand gewährt war.
Wirtschaftliche Reformen und handelspolitische Öffnung nach Westen haben die Hoffnung aufkeimen lassen, dass es in China zu grundlegenden politischen Änderungen kommen könne. Doch die Regierung will die Diktatur „erhalten und verbessern“. So bleiben Tausende von politischen Gefangenen ohne Gerichtsverfahren inhaftiert oder verbüßen nach unfairen Prozessen unverhältnismäßig hohe Freiheitsstrafen. Politisch Andersdenkende werden in Lagern „umerzogen“. Nach offiziellen Angaben bestanden 1997 280 solcher „Umerziehungslager“, in denen 230.000 Personen wegen relativ geringfügiger Vergehen wie Betrug oder „Störung der öffentlichen Ordnung“ ohne Gerichtsurteil einsaßen. Kommt es zu Gerichtsverhandlungen, werden die meisten ins Exil geschickt.
Zwar werden in China einige politische Freiheiten durch ein „Grundgesetz“ garantiert, aber der Vorrang des vage definierten Begriffes „Nationale Sicherheit“ eröffnet den Behörden die Möglichkeit, solche Grundfreiheiten wieder einzuschränken.

Kuba
Nach dem Wegfall der sowjetischen Unterstützung ist das Regime Fidel Castros auf Kuba in eine tiefe Krise gefallen. Auf der Suche nach einem Sündenbock hat die Regierung die USA ausfindig gemacht, die seit 1962 eisern an ihrem Ausfuhrverbot gegenüber Kuba festhalten. Dies liefert den Behörden den Vorwand, gegen alle Staatsbürger vorzugehen, die in Verdacht stehen, die amerikanische Politik zu unterstützen.
Telefonüberwachung und Observierung von Verdächtigen sind alltäglich geworden. Um den Schein bei Staatsbesuchen oder internationalen Veranstaltungen nicht zu stören, werden jene bei Bedarf unter Hausarrest gestellt oder festgenommen. Ohne Kontakt zur Familie oder einen Anwalt bleiben sie vielleicht länger inhaftiert. So wurde 1997 ein Arzt wegen „Feindpropaganda“ zu acht Jahren Freiheitsentzug verurteilt, weil er den Behörden öffentlich vorgeworfen hatte, in Presseerklärungen gegenüber ausländischen Medien das Ausmaß einer Fieber-Epidemie verschleiert zu haben.
Nach dem Besuch von Papst Johannes Paul II. 1998 entließ Castro, als Zeichen seines guten Willens, eine Reihe politischer Häftlinge aus den Gefängnissen.

Nordkorea
Die selbstgewählte Isolation des Landes macht es Menschenrechtsorganisationen schwer, Informationen über die Situation dort zu erhalten oder einzugreifen. Nordkorea hat seit über zehn Jahren dem UN-Menschenrechtsausschuß keinen Bericht über die Erfüllung des Bürgerrechtspaktes mehr zugeleitet, wollte in 1997 sogar aufkündigen. Der UN-Ausschuss lehnte den Antrag ab.

Türkei
In der Türkei gibt es den Vorwand Oppositionelle und Kritiker mit Hilfe eines „Anti-Terrorismus-Gesetzes“ auszuschalten. Danach war es eine Zeitlang möglich, beliebige Personen bis zu 30 Tagen fest zu nehmen. Inzwischen wurde das Gesetz entschärft und die Höchstdauer des Gewahrsams auf sieben bzw. 14 Tage verkürzt. In der türkischen Gesetzgebung gibt es auch viele Artikel, in denen Meinungsfreiheit als Verbrechen eingestuft wird. Wehrpflichtige haben zudem keine Möglichkeit, aus Gewissensgründen den Kriegsdienst zu verweigern und Zivildienst zu leisten. Sie müssen damit rechnen, wegen „Entfremdung der Öffentlichkeit“ vom Militär zu Freiheitsstrafen verurteilt zu werden.

Äthiopien
Etliche Regierungen vertrauen darauf, dass Menschenrechtsverstöße nicht entdeckt werden. Beispiel: Meinungsfreiheit in Äthiopien. 1995 verankerte das Land die Bestimmungen des Internationalen Pakt in seiner Verfassung. Dennoch sind seit 1993 mehr als 200 Journalisten inhaftiert worden, weil sie die Regierungspolitik kritisierten.
Kritischer Journalismus wird nicht zuletzt auch dadurch mundtot gemacht, daß jegliche nicht auf absolut gesicherten Tatsachen beruhende Meinungsäußerung als „Verleumdung“ geahndet werden kann.

Nigeria
Ein schlimmes Los traf einen Zeitungsverleger und Medienunternehmer, der 1993 die Präsidentschaftswahl in Nigeria gewonnen hatte. Die dortige Militärregierung ließ ihn jedoch kurze Zeit später verhaften und hielt ihn ohne Gerichtsverfahren wegen Hochverrats bis zu seinem plötzlichen Tod 1998 gefangen. Wegen des gleichen Verbrechens angeklagt und verurteilt wurde auch der im Exil lebende Literaturnobelpreisträger von 1986, der die nigerianische Militärdiktatur scharf kritisiert hatte.

Kongo
Nicht immer bringt die Rückkehr zur Demokratie zur Achtung der Menschenrechte. Nachdem der Rebellenführer im Kongo 1997 den Präsidenten nach 32 Jahren absolutistischer Herrschaft gestürzt hatte, erwartete die Bevölkerung nicht nur eine Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung, sondern auch die Umsetzung der in der Verfassung verankerten Grundrechte. Selbst an die Macht gekommen, entwickelte sich der Rebellenführer vom Hoffnungsträger zum Despoten, der nicht nur die Anhänger der früheren Präsidenten zur Rechenschaft zieht, sondern jegliche politische Opposition, auch Kirchen, Gewerkschaften und Presse, zu zerschlagen versucht.

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